Unersetzliches Rückgrat oder digitales Auslaufmodell?
Von SAP gibt es Neuigkeiten anlässlich
der Hauptversammlung. SAP war jetzt
lange Zeit das höchst bewertete
Unternehmen im DAX und dann kam es zum
Kursrückgang deutlichen Kursrückgang.
Mittlerweile ist Siemens, das am
höchsten bewertet die Unternehmen und
das ist die Diskrepanz bei SAP. Zum
einen der deutliche Kursrückgang und zum
anderen aber die nach wie vor starken
finanziellen Ergebnisse auch im letzten
Jahr 2025. Und dies an dieser Diskrepanz
merkt man bei den Investoren hat ein
Paradigmenwechsel stattgefunden. Diese
hohen Bewertungen, die bei
Softwarekonzernen viele Jahre üblich
waren, die werden mittlerweile
angepasst, weil Software nicht mehr als
der Treiber gesehen wird mit den enorm
hohen Gewinnwachstumsraten
in Zukunft, sondern durch KI bedroht.
Und das ist das Dilemma in dem SAP
aktuell steckt.
Der Umsatz ist auf Rekordniveau gewesen
im letzten Jahr auch der operative
Gewinn, also super Zahlen.
Der die Disruption bei KI allerdings
bedroht ganz klar das Geschäftsmodell
dieser klassischen Software Konzerne und
diese Unsicherheit führt zu dieser
anderen Bewertung.
Die Frage ist, wie viel sind diese
Kernkompetenzen von SAP
in einigen Jahren noch wert? Wie
werthaltig ist das Wissen und die
Substanz, das SAP hat?
SAP integriert natürlich auch KI. So ist
es nicht. Und SAP arbeitet natürlich
auch an KI Entwicklungen. Die Frage ist
nur, wer gewinnt das Rennen? Wer wird da
die Nase vorn haben in einigen Jahren?
Und die Entwicklung geht dann natürlich
rasend schnell.
Diese finanzielle Stärke, die SAP
aktuell hat, ist aber ein großes Plus
bei B bei SAP, von dem es zähen kann.
ein großes Plus und eine gute
Ausgangsstellung für diesen Wettbewerb,
was dann auch KI betrifft.
Das Betriebsergebnis s ist im letzten
Jahr um 31% gestiegen. Der Nettogewinn
auf 7,33
Milliarden Euro und der operative Cash
Flow lag bei 9,2 Milliarden Euro. Also
alles gute Zahlen.
Christian Klein richtet SAP ja seit 2020
konsequent auf die Cloud aus.
Damit hat SAP planbare Einnahmen und das
ist eine der großen Stärken von SAP,
diese Planbarkeit,
was die finanziellen Zuflüsse betrifft.
2025 war der Umsatz mit Cloud Produkten
ist um 23% gestiegen auf 21 Milliarden
Euro. Währungsbereinigt sogar um 26 %.
Der Gesamtumsatz
ist um 11% gestiegen auf 36,8
Milliarden Euro und für die nächsten 12
Monate liegen die Cloud Aufträge bei 21
Milliarden Euro. Das ist der sogenannte
Current Cloud Backlock, ein Anstieg um
16%.
Der gesamte Auftragsbestand liegt liegt
bei 77 Milliarden Euro ein Plus von 22%.
Da sieht man auch für die nächsten ein
zwe Jahre ist BF
ist SAP wie komme ich auf BASF ist SAP
relativ sicher aufgestellt, was die
künftigen Aufträge anbetrifft und das
künftige Geschäft.
Zahlreiche Bestandskunden führen die
aktuelle Produktgeneration
ein, nämlich S4 Hanner. Und das zeigt
auch diese Kunden bauen weiter auf SAP.
Auch das ist ein Vertrauensbeweis von
Kundenseite her.
Es gibt immer noch einige Kunden, die
das die alten Softwarezen einsetzen.
Auch das darf nicht vernachlässigt
werden. Und auch das ist ein solides
Geschäft mit planbaren Einnahmen dieses
Wartungsgeschäft, das damit verbunden
ist. Auch damit wurden 2025 noch 10
Milliarden Euro erzielt. Das sieht man
mal zum einen noch diese traditionellen
Kunden mit dem Softwaregeschäft, die es
immer noch gibt, die an Bedeutung
abnehmen. Zum anderen seit 2020 diese
Umstellung auf Cloud, die SAP deutlich
vorangebracht haben. Auch da sind mehr
und mehr Kunden umgestiegen, bauen und
vertrauen auf SAP und dann innerhalb von
wenigen Jahren jetzt diese Disruption
durch Kai und d sieht man das
eigentliche Problem dieser gesamten
Branche, dass die Veränderungen so
schnell gehen und dass das was früher
als großes Plus gesehen wurde als der
Anker, die Sicherheit des Unternehmens
plötzlich wieder komplett in Frage
gestellt wird wegen dieser schnellen
Entwicklungen, dieser technischen
Entwicklungen. Das ist das Wesen dieser
Technologiekonzerne
und damit müssen Sie zurechtkmen. Auf
der einen Seite enorm hohe Bewertungen,
wenn man die Nase vollen hat, auf der
anderen Seite aber die Unsicherheit, wie
lange dieses Unternehmen in der neuesten
Technologie auch wirklich führend ist
und das Wissen, dass die neueste
Technologie schon in wenigen Jahren
veraltet sein kann.
Das Problem bei SAP ist, es ist aktuell
nicht genau ersichtlich, wie viel
Geschäft SAP wirklich mit KI aktuell
macht und das ist eine Schwäche.
Laut Umfrage der DSAG
bei SAP Kunden geben 77%
der Kunden an, dass sie bei KI
auf andere Anbieter setzen und eben
nicht auf SAP. Und das ist das, was
viele Investoren beunruhigt.
Also 77%
der Kunden von SAP sind der Meinung,
dass andere Unternehmen, was KI betrifft
besser sind. Das ist die große Fahl.
Und diese diese Nichtnung von
Investitionen in KI, die stärkt
natürlich auch das Misstrauen gegenüber
SAP bei Investoren.
Man sieht nur Aufwendungen für Forschung
und Entwicklung sind um 1,8%
gestiegen. Aber das ist natürlich
minimal. Das ist nichts im Vergleich zu
den großen KI Unternehmen oder zu den
großen USTCH Giganten, die ja
Milliardensummen in diesem Bereich
investieren und das schafft eben auch
Misstrauen bei einigen Investoren und
auch das führt natürlich zu diesem
Bewertungs
Abschlag zu dieser Reduzierung der
Bewertung bei SAP.
Christian Klein sagt auf der anderen
Seite, wir sind mit am besten
aufgestellt, um auch den nächsten
Technologiesprung erfolgreich zu
meistern, um auch da wirklich ganz vorne
mit dabei zu sein. Denn unser riesiger
Vorteil gegenüber den generativen
globalen KI Modellen ist ja, dass wir
Zugriff auf die echten Daten bei den
Kunden haben. Und wer diesen Zugriff
hat, der hat eine ganz andere Basis,
nämlich die echte Datenbasis und kann
damit ganz anders agieren,
kann damit kontextbezogene Auswertungen
machen im Unternehmen, die auch wirklich
auf aktuelle Daten basieren, auf
aktuelle Geschäftsprozesse basieren und
nicht in einem globalen unsicheren
Rahmen, ob das überhaupt für den
einzelnen Kunden von Bedeutung ist und
wie solche Ergebnisse von KI dann
zustande kommen. SAP hat da diesen
klaren Vorteil, nämlich zum eine das
Prozess Wissen bei den Kunden, zum
anderen diesen Daten Kontext, indem die
Daten eingebunden sind und zum dritten
natürlich die Kontrolle.
[schnauben]
Und das sieht Christian Klein auch als
Vorteil für die Kunden, dass sie wissen,
mit SAP behalten sie die Kontrolle über
diese Daten und da beruhen diese
Auswertungen auf ihren Erfahrungen, auf
ihrem Schatz an eigenen Daten und nicht
auf anonyme Quellen, von denen niemand
weiß, wie zuverlässig die überhaupt
sind, wie bei den generativen globalen
KI Systemen.
Das sagt er ist echte sichere KI, die
wir bieten, nämlich präzise
für die Kunden, nachvollziehbar,
unverlässlich
und nur SAP kann diese Daten Sicherheit
bieten und den Kunden gleichzeitig die
Daten Hoheit.
daneben natürlich auch das
Stichwortensveränität,
ein Punkt, der auch vielen Staaten sehr
sehr wichtig ist, gerade in Europa, auch
gegenüber Amerika, da hat eben SAP den
großen Vorteil, dass es die Daten in
Europa speichert und verarbeitet und das
auch garantieren kann und damit auch das
Vertrauen bei den Kunden, sie sind im
recht sicheren Raum, da gibt's keine
rechtlichen
Unsicherheiten bei in den USA
Gespeiheiten
auch. Das ist ein klarer Vorteil von
SAP.
Und Christian Klein sagt ganz klar KI,
die bei Unternehmen eingesetzt wird,
darauf im Vergleich zu KI, die bei
privat eingesetzt wird, nicht daneben
liegen. Wenn man privat Jetgutzt
und spielerisch irgendwas abfragt, dann
kann sein, dass das Ergebnis richtig
oder auch falsch ist. Bei
Unternehmensbezogenem
Einsatz darf das nicht dem Zufall
überlassen werden oder dem Glück,
sondern da muss die Sicherheit
sichergestellt werden und nur das kann
SAP bieten.
Und das ist eben im gesamten Unternehmen
so, bei den Geschäftsprozessen, im
Finanzbereich, bei allen
Unternehmensbereichen
und auch die gesetzlichen Anforderungen,
die ja gegeben sind an diese Sicherheit
bei Unternehmen, auch die kann nur SAP
sicherstellen,
was Compliance Anforderungen betrifft.
beispielsweise
die EDV Systemprüfung ist ja auch ein
Teil der Prüfung eines
Wirtschaftsprüfers
und auch das kann nur mit solchen
festinstallierten Systemen
sichergestellt werden, die auf Software
basieren und nicht auf anonymen KI
Agenten.
Und daneben arbeitet SAP natürlich
weiter an Kostensenkungen, an
Stellenstreichungen
an [schnauben] zunehmender der
Automatisierung. Das heißt, Christian
Klein sagt, unsere Marge wird dadurch pü
weiter sogar steigen, weil unsere Kosten
gesenkt werden können, unsere
Produktivität damit nochmals gesteigert
werden kann. Es gab aber auch
Sondereinflüsse im letzten Jahr ein
teurer Rechtsstreit mit dem
Datenbankhersteller
Terradata, der schon seit 2018 läuft,
der belastet immer noch. Dafür werden
Rückstellungen von 387 Millionen Euro
gebildet und neu ein Rechtsstreit mit
dem Konkurrenten Zelunis in den USA.
Positiv war, dass es in den letzten
Jahren im Gegensatz zu früher keine
teuren Milliardenübernahmen gegeben hat,
für die das Unternehmen viel Geld
ausgegeben hat. Aber das wird sich wohl
in Zukunft wieder ändern wegen der
Herausforderung KI. Da wurden schon
Übernahmen angekündet, angekündigt,
durchgezogen und da können natürlich
auch Milliardenschwere
Übernahmen folgen, die dann schon wieder
z zumindest die Liquidität belasten. Auf
der anderen Seite aber wichtig für die
Zukunftsfähigkeit
sind.
Der Free Cash Flow bei SAP liegt bei
8,24
Milliarden Euro. Der hat sich
verdoppelt. Daran sieht man, SAP kann
sich solche Übernahmen auch leisten,
kann sie finanziell
wuppen.
9,53
Milliarden Euro beträgt die
Konzernliquidität gegenüber 6,15
Milliarden Finanzschulden. Das heißt,
SAP hat eine Nettoliquidität von 1,7
Milliarden Euro auch das ist
bemerkenswert.
Die Dividende wird erhöht wieder einmal,
kann man sagen, von 2,35 € auf 2,50 €
eine Erhöhung um 6,4%.
Da hat ja SAP die letzten Jahre
beständig erhöht und zusätzlich läuft
ein Aktienrückkaufprogramm
und auch das erste Quartal, das
mittlerweile gelaufen ist, ist stark
angelaufen, starke Zahlen. Also 2026
zeichnet sich weiterhin eine positive
Entwicklung ab. Was nicht so gut ist,
die Kundenzufriedenheit
daran arbeitet SA zunehmend, denn da
gibt's durchaus Verbesserungspotenzial.
Die Messung dieser Kundenzufriedenheit
wird umgestellt bisher von einem
Weiterempfehlungs
von einer Weiterempfehlungskennzahl
dann umgestellt auf eine
Kundenzufriedenheitskennzahl.
Fazit für mich. SAP ist finanziell stark
aufgestellt, hat eine starke Substanz
und damit natürlich auch eine enorme
Stärke, um die Herausforderungen der
Zukunft bewältigen zu können. Aber die
sind schon enorm. Da ist Disruption
natürlich im Kerngeschäftsfeld
und damit eine Bedrohung des
Kerngeschäftsfelds.
Aber SAP ist eben mit seinen EDV
Anwendungen auch ganz ganz tief in mit
den Kunden verbunden. greift tief in die
Prozesse der Kunden ein in praktisch
alle Bereiche
über das Geschäfts über die
Geschäftsprozesse hinweg. Und diese
herausragende Stellung ist auch
einzigartig, kann man sagen. Und das ist
dieser riesige Vorteil. Die SAP greift
auf echte Kundendaten zu, die KI
benötigt und die haben andere KI
Anbieter nicht. Das ist der riesige
Vorteil. Das hat also SAP hat in
Wirklichkeit die besten Voraussetzungen,
um die künftigen Herausforderungen auch
wirklich meistern zu können. entscheiden
ist, wie sie es nutzt, diesen Vorteil,
wie schnell SAP ist und auf welche
Technologien SAP setzt, die sich dann
aus SAP Sicht hoffentlich auch
durchsetzen bei der künftigen
Marktführerschaft, was KI betrifft.
Bei meinen Investitionsentscheidungen
geht's ja nicht nur um Substanz und um
Qualität. Beides ist mir sehr, sehr
wichtig. Da geht's aber eben auch um die
Bewertung
und da ist in meinen Seminaren
ausreichend Zeit dafür. Da muss man noch
mal tiefer in die Plan schauen,
Kennzahlen ermitteln und so weiter.
Und vergessen Sie nie, auch bei SAP
sieht man das aktuell Trends und Moden
vergehen.
Das einzig bleibende sind wahre Werte
und echte Substanz und in die sollten
Sie investieren.
Bis zum nächsten Mal. Oh.
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