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D. Hattrup liest – C.F. von Weizsäcker: Wahrnehmung der Neuzeit: Einstein

29:26GermanBy Dieter HattrupTranscribed Jul 30, 2026
Analysiere ein weiteres Video mit Pro30 Tage Geld-zurück-Garantie
0:01

Karl Friedrich von weizzecker

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Einstein

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1979 aus dem Buch Wahrnehmung der

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Neuzeit diita hat trup

0:11

liest stellen Sie uns vor es werde in

0:14

einigen Jahrtausenden noch Menschen

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geben die sich für die dann lange

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vergangenen Phasen menschlicher

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Geschichte interessieren und fragen wir

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welcher Name unseres jahhunderts die

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beste Chance habe ihnen noch bekannt zu

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sein gewiss hat un Zeit in die Politik

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am meisten geschüttelt aber ihre Krisen

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und ihren Träger werden dereinst

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überschattet sein von den Krisen und

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wenn uns Gnade beisteht Lösungen die

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jetzt auf uns zukommen sollten Lösungen

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gefunden werden so werden der Zukunft

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unsere radikalen Politiker zu inhuman

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unsere humanen Politiker nicht radikal

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genug scheinen vielleicht wird von den

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großen unseres Jahrhunderts nur Gandi

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vor ihrem Urteil bestehen an die Kunst

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unserer Zeit wird man sich vielleicht

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als einen Seismographen unserer Erdbeben

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erinnern die Erdbeben werden ausgelöst

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durch den technischen Fortschritt und

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dieser ist ermöglicht durch die

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Wissenschaft die Wissenschaft ist jedoch

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am größten und auch letztlich am

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wirksamsten wo sie nicht technische

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Weltveränderung sondern Wahrheit sucht

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der berühmteste Wissenschaftler unseres

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Jahrhunderts aber ist

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Einstein werden auch wir Wissenschaftler

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unter uns ihn so als unseren

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Repräsentant anerkennen betrachten wir

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seinen außerordentlichen Ruhm als

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Verdienst als Physiker hat eine Chance

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denn die Naturwissenschaft ist unter den

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Wissenschaften der erste Träger des

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neuen Weltbildes und die Physik ist die

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grunddisziplin der

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Naturwissenschaft die Physik hat im

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Anfang unseres Jahrhunderts zwei

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revolutionäre Schritte getan die

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Relativitätstheorie und die

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Quantentheorie die eine der beiden

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Theorien ist einstandswerk an der

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anderen war in der ersten Phase neben

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und boh gleichrangig beteiligt Einstein

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ist vielleicht auch deshalb der würdige

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Repräsentant unserer Zunft weil er im

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Grunde dieser Zunft nie ganz angehört

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hat auf seine Umwelt wirkte als naives

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Genie dabei war eben seine Naivität die

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Natürlichkeit seiner Fragen der Kern

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seiner Genialität er stellte jede Frage

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direkt gewiss nicht in Verachtung des

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Wissens der Vernunft aber nie aus dem

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gängigen Schema der Fragen der Vernunft

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daraus Antworten konnten auch andere er

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war ein Meister des Fragens und dann

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gleichsam unbewusster Meister er konnte

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nicht anders als direkt fragen wir

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feiern nun Einsteins hundertsten

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Geburtstag wie sollen wir ihn den

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Zeitgenossen darstellen was hielt der

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selbst für

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darstellenswert die neueste und wohl

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beste Biografie Hoffmann dücka Einstein

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Schöpfer und Rebell erzählt nachdem er

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bei einem gesellschaftlichen Ereignis zu

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Mittelpunkt der allgemeinen

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Aufmerksamkeit gemacht worden war

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stellte er betrübt fest alles was ich

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als junger Mensch vom Leben wünschte und

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erwartete war ruhig in der Ecke sitzen

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und meine Arbeit tun ohne von den

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Menschen beachtet zu werden und jetzt

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schaut bloß was aus mir geworden ist als

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67-jähriger hatte er sich überreden

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lassen eine kurze Autobiographie zu

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schreiben dir mit Galgenhumor sagt der

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Biograf sein Nekrolog nannte die Sprache

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dieser Geschichte seines eigenen Lebens

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ist direkt human auf tumorvoll aber

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wovon berichtet sie sie beginnt mit dem

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Eindruck den dem vier oder fünfjährigen

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ein magnetischer Kompass gemacht hat das

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Wunder einer unsichtbaren Kraft und

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indem er die Reihe der Fragen schildert

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die sich ihm als Schüler Student

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Forscher eröffneten beginnt der alte

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Mann gleichsam mit sich als dem jungen

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Entdecker der Fragen zu diskutieren noch

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die selbstbiografie wird ihm ein Stück

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Wahrheitssuche er unterbricht sich soll

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dies ein Nekrolog sein mag der erstaunte

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Leser fragen im Wesentlichen ja möchte

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ich antworten denn das Wesentliche im

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Leben eines Menschen von meiner Art

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liegt in dem was er denkt und wie er

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denkt nicht in dem was er tut oder er

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leidet also kann der Nekrolog sich in

4:20

der Hauptsache auf Mitteilungen von

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Gedanken beschränken die in meinem

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streben eine erhebliche Rolle

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spielten und freilich gehen nicht nur

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diese diese Gedanken an sondern zugleich

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der Mensch der solche Gedanken denken

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konnte da seit zunächst an seine

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wichtigsten Lebensdaten erinnert am 14

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märz 1879 wurde Albert Einstein in Ulm

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geboren Spross einer seit langem in

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Süddeutschland ansässigen jüdischen

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Familie der Vater ein liberaler nicht

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allzu erfolgreicher Geschäftsmann

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übersiedelt nach München später nach

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Mailand der Sohn besucht in München das

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Gymnasium ohne Abschluss der hochbegabte

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schüder wollte selber suchen und fand

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sich in dem lern und autoritätssystem

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nicht zurecht freie Monate als

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15-Jähriger in Mailand dann findet er

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gute Ratgeber in der Schweiz Abitur an

5:12

der Kantonsschule in Arau Studium an der

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eitgenössischen Technischen Hochschule

5:17

in zürrich der Junge Diplomingenieur der

5:20

akademischen autoritätswelt so

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unassimilierbar wie eins der schulischen

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muss ich zwei Jahre mit

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Gelegenheitsarbeiten durchschlagen dann

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finden ige Freunde ihm eine Stelle am

5:31

eitgenössischen Amt für geistiges

5:34

Eigentum am Patentamt die ihn ernährt

5:37

und ihm die freie Zeit zur Arbeit lässt

5:40

nun ist er auf seinem Weg Heirat ein

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philosophischer Freundeskreis 195 eine

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Explosion von Genie vier Publikationen

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über verschiedene Themen deren jede wie

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man heute sagt nobelpreiswürdig ist die

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spezielle Relativitätstheorie die

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lichtquantenhypothese

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die Bestätigung des molekularen Aufbaus

6:01

der Materie durch die Braunsche Bewegung

6:04

die quantentheoretische Erklärung der

6:06

spezifischen Wärme fester

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Körper die Lebensphase äußerer

6:12

Misserfolge geht zu Ende der junge

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Forscher wird den Fachkreisen bekannt

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berühmt Professor in zürrich 1909 in

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Prag 1911 Akademie Mitgliedschaft in

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Berlin eine forschungssene kure

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1914 die Jahre sind erfüllt von

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intensiver wissenschaftlicher Arbeit an

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Erklärung des begrifflichen Gehaltes der

6:34

quantenthor und mit wachsender

6:36

Konzentration an der Fortführung der

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Relativitätstheorie

6:41

1915 der Durchbruch zur allgemeinen

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Relativitätstheorie die von dieser

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Theorie vorhergesagte Ablenkung des

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lichtstrahles eines Sternes im

6:51

Schwerefeld der Sonne mitd 1919 von

6:53

edington durch Beobachtung bei einer

6:56

Sonnenfinsternis bestätigt dies bringt

6:58

mit einem schagt den Weltrum die

7:01

rauschaft verständnislose

7:03

publikumserregung die sein Leben seitdem

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bedrängt Einstein lebt nun bis 1933 in

7:10

Berlin eine private Existenz im Lichte

7:13

der Öffentlichkeit nach Scheidung der

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ersten Ehe mit seiner Cousine Elsa

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Einstein verheiratet in ständig

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lebendigem Kontakt mit den Physikern der

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ganzen Welt geigend auf dem wandsee

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segelnd ein furchtbares erfülltes von

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den vorausgeworfenen Schatten einer

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schrecklichen Zukunft schon berührtes

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Leben

7:33

einstandsh Herz schlug für die Schwachen

7:35

die unbeliebten die Unterdrückten Krieg

7:38

empfand er als absurd er war ein

7:41

elementarer Pazifist ein Pazifist des

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Herzens und des unbeirrten Urteils des

7:46

gesunden Verstandes an den

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nationalistischen thoriten deutscher

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Professoren im Ersten Weltkrieg nahm man

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nicht den geringsten Anteil als

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Deutschland 1919 in der Welt verfehmt

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war er war er die einst aufgegebene

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Staatsbürgerschaft neben der erworbenen

8:01

schweizerischen zurück lehnte rufe ins

8:04

Ausland ab hoffte auf die

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republikanische Entwicklung der

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deutschen in diesem Augenblick erkannte

8:10

und übernahm er auch seine

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Schicksalsgemeinschaft mit den Juden in

8:14

der krisenatmosphäre der 20er Jahre

8:16

wurde die älteren Physikern und

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traditionellen Philosophen

8:20

unverständliche Relativitätstheorie im

8:22

Publikum mit dem Relativismus der Werte

8:25

zusammengebracht alles ist relativ der

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angstvolle hiergegen schloss eine

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unheilige bald eine randalierende

8:33

Allianz mit dem Antisemitismus Einstein

8:36

der sich der jüdischen

8:37

Glaubensgemeinschaft wie jedem

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autoritätssystem ferngehalten hatte

8:41

bekannte sich nun willig als Jude als

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sozialistischer Zionist mit Weizmann

8:47

reist er für den Zionismus durch Amerika

8:50

von Hitlers Machtergreifung auf eine

8:52

Auslandsreise überrascht gehehrt er

8:55

nicht nach Deutschland zurück er trat

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aus der Preußischen Akademie aus eh

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diese Zeit fand ihn auszustoßen die

9:02

Heimat seiner letzten 20 Jahre fand er

9:05

im Institute für advancec study in

9:07

Princeton in den USA wissenschaftlich

9:10

waren die letzten drei Lebensjahrzehnte

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für ihn schmerzlich bei ungemindertem

9:15

Ruhe eine Zeit scheinbar vergeblicher

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Arbeit vergeblichen Widerstandes gegen

9:20

eine neue im konträre Denkweise in der

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Physik menschlich war es ein glückliches

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geborg sein in der Fremde und wo wäre er

9:29

ein Fremder gewesen Kitas und Politik

9:32

forderten ihn immer wieder man brauchte

9:35

seinen Namen und er folgte der Forderung

9:37

wo immer er es verantworten und leisten

9:40

konnte auch den Pazifismus trieb er

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nicht dogmatisch den Krieg gegen Hitler

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sah zum Schutz der Freiheit als

9:47

notwendig an er unterschrieb 1939 den

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von Ziller formulierten Brief an

9:52

Roosevelt der zum Bau der Atombombe ri

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heimisch geworden in der vollendeten

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Liberalität des akademischen Amerika

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kritisierte in späteren Jahren

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schmerzlich und erfolglos das politische

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Amerika als es den jeder Großmacht

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vorgeschriebenen Weg zum Imperialismus

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ging Friedensbemühungen im Kalten Krieg

10:13

unterstützte er nach Kräften kurz vor

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seinem Tode unterschrieb er das von

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Bertrand Russell initiierte Manifest

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dass die pockwaschbewegung eine der

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wichtigsten Formen inoffizieller

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Diplomatie der Wissenschaftler

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einleitete die ihm nach Weizmann Tod

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angetragene staatspräsidentschaft von

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israel lehnte er bewegt und schmerzlos

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ab sein Leben in den letzten Jahren

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charakterisiert er in einem Briefe so

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mit der Arbeit ist es nicht mehr viel

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das heißt ich bringe nicht mehr viel

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fertig und muss mich damit begnügen die

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alte Existenz und den jüdischen Heiligen

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zu spielen hauptsächlich

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letzteren dazu noch ein Satz aus

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derselben Zeit es ist eine merkwürdige

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Sache mit dem altwererden indem man die

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intime verwachsenheit mit dem hier und

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dem jetzt allmählich verliert und sich

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mehr oder weniger allein in die

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Unendlichkeit hineingestellt empfindet

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nicht mehr hoffend oder fürchtend

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sondern nur mehr schauend ein alter Mann

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wird man sagen dürfen ist kein anderer

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als er war nur mehr er selbst am 18

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April 1955 ist er gestorben das war der

11:19

Mann was waren die Gedanken die das

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Wesentliche seines Lebens

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ausmachten die theoretische Physik ist

11:28

die Wissenschaft von den

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allgemeingültigen

11:31

Naturgesetzen diese Gesetze sind einfach

11:34

deshalb kann ihre Erkenntnis nicht in

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langsamer Wissensanhäufung zustande

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kommen so nötig diese zur Vorbereitung

11:41

und zur Bestätigung ist einfache

11:44

Naturgesetze werden in mitten einer oft

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von wenigen wahrgenommenen Krise in

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einem revolutionären Schritt einer

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plötzlichen Kristallisation

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gefunden der Weg den uns diese Folge von

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Revolution führt ist vor wech unbekannt

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und nur im Rückblick

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verständlich will man den bisherigen Weg

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der neuzeitlichen Physik durch zwei

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große Krisen kennzeichnen so muss man

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zuerst die Entstehung der klassischen

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Mechanik im 17 Jahrhundert nennen

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gipfelnd in Newton und dann die

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Relativierung der klassischen Mechanik

12:17

im ersten Drittel des 20 Jahrhunderts

12:19

eingeleitet durch Einstein für Einstein

12:22

war in der Tat Newton der große

12:26

Gesprächspartner die aristotelische

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Physik beschriebt die in der vielgestalt

12:31

in der wir sie wirklich erfahren

12:33

integrierendes Prinzip bei der Gedanke

12:35

eines sinnvollen Ganzen eine immanente

12:38

Teleologie die Lehre vom Zweck und von

12:41

der

12:42

Zweckmäßigkeit die klassische Mechanik

12:45

beruht auf der nicht wieder rückgängig

12:46

zu maenden Entdeckung dass es

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mathematisch formulierbare strenge

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Naturgesetze gibt so analysierte sie die

12:53

Phänomene mathematisch sie drang in die

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Einfachheit hinter den Phänomenen vor

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und machte eben dadurch die Phänomene

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vorhersagbar und

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manipulierbar integrierendes Prinzip

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wurde nun der Vergleich eine

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Ereignisfolge mit dem Funktionieren

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einer Maschine im mechanischen Weltbild

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der Vergleich der Welt selbst mit einer

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großen Maschine die Begriffe die sie

13:17

dazu brauchte wurden in der Newtonschen

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Mechanik kodifiziert es sind im

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Wesentlichen vier Körper Kraft Raum Zeit

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im absoluten Raum bewegen sich das heißt

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ändern ihren Ort im Verlaufe der Zeit

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die Raum erfüllenden Körper unter dem

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Einfluss der auf sie einwirkenden Kräfte

13:36

man hoffte schließlich auch die Kräfte

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noch mechanisch erklären das heißt auf

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Druck und stoß also auf die

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raumerfüllung der Körper zurückführen zu

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können eine materialistische Metaphysik

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erschien jedoch nicht als notwendige

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Konsequenz der klassischen Mechanik die

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K behauptete zwei Substanzen die

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ausgedehnte Materie und den denkenden

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Geist Gott konnte als der Ingenieur der

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Weltmaschine aufgefasst

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werden die Krise unseres Jahrhunderts

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hat die klassische Mechanik relativiert

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das mechanische Weltbild zerstört die

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Entdeckung mathematisch einfacher

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Naturgesetze wurde festgehalten ja sehr

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viel weiter in ein Feld größerer

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begrifflicher Einfachheit und darum

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höhere Abstraktion

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vorangetrieben dabei erwiesen sich

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newtens Grundbegriffe Körperkraft Raum

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und Zeit jedenfalls so wie er sie

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konzipiert hatte als

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vordergrundaspekte kritische Gedanken zu

14:31

diesen Begriffen hatte es in der

14:33

Philosophie längst gegeben so bei

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Leibnitz Kant mach Einstein war der

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erste Physiker der mit empirischer

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Relevanz durchs Experiment überprüfbar

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bewusst und erfolgreich an diese

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Grundbegriffe rührte die erste Schritt

14:49

war die spezielle

14:51

Relativitätstheorie Relativität bedeutet

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in diesem Namen die Relativität der

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Bewegung schon leibnis und mach hatten

14:59

gegen Newton auf den Gedanken des

15:01

Aristoteles zurückgegriffen dass der Ort

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eines Körpers nichts absolutes sondern

15:06

eine Relation zu benachbarten Körpern

15:08

sei dass man also ein absoluten Raum und

15:11

entsprechend eine absolute Zeit nicht zu

15:13

postulieren brauche schon in der

15:16

klassischen Mechanik galt de facto ein

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Relativitätsprinzip für die

15:20

Geschwindigkeit mit der sich ein Körper

15:22

bewegt nach dem Trägheitsgesetz behält

15:25

ein Körper seinen Zustand der Ruhe oder

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gradlig gleich Bewegung ohne Einwirkung

15:31

äußerer Kraft bei daraus folgt dass es

15:34

durch keine Messung von

15:35

Krafteinwirkungen zwischen Körpern

15:37

möglich ist festzustellen welcher von

15:39

ihnen ruht welcher gleichförmig bewegt

15:41

ist nur die Relativgeschwindigkeit ist

15:44

feststellbar in der Elektrodynamik die

15:47

seit Maxwell die Optik mit umfasste

15:49

hatte man gehofft ein im Mittel absolut

15:51

ruhendes Medium den Äther konstatieren

15:54

zu können dessen Schwingungen uns als

15:56

Lichtwellen sichtbar werden Michaelson

15:59

entdeckte

16:00

1887 dass die Bewegung eines Körpers

16:03

relativ zum ther empirisch nicht

16:06

festgestellt werden kann

16:08

Einstein erkannte dass demnach das

16:11

Relativitätsprinzip universell auch für

16:14

die Elektrodynamik postuliert werden

16:16

konnte mathematisch war die schon in den

16:19

kurz vor den seinen veröffentlichen

16:21

Arbeiten von Loritz und PC enthalten bei

16:24

ihm aber schien es nicht mehr wie ein

16:26

kompliziertes Resultat sondern wie ein

16:29

Prinzip höherer Einfachheit er musste

16:31

dazu auch eine Relativität der

16:33

Gleichzeitigkeit zulassen sei

16:35

voneinander entfernte Ereignisse die von

16:37

einem Körper Bezugssystem aus betrachtet

16:40

gleichzeitig sind werden für einen

16:42

relativ dazu bewegten Körper

16:44

ungleichzeitig sein in Newtons absoluten

16:47

Raum und absoluter Zeit ist dergleichen

16:50

nicht denkbar Einstein entdeckte die

16:53

Befreiung des Denkens durch den Verzicht

16:55

auf diese erfundenen absolutheiten

16:59

lieber Leser so redete Einstein gern in

17:01

seinen populären Schriften sein Publikum

17:03

an in seinem tone also sei es gesagt

17:06

lieber Leser verzeih die Zumutung des

17:09

ohne physikalische Vorbildung

17:11

unverständlichen willst du lieber nur

17:13

die Dramatik der Biographie eines großen

17:16

Mannes anschauen oder wenigstens eine

17:18

Ahnung davon gewinnen warum er groß

17:21

war die spezielle Relativitätstheorie

17:24

hatte Einstein wie eine reife Frucht

17:26

gepflückt die weiterfü Z allgemein

17:29

Relativitätstheorie ist seine eigenste

17:31

Leistung unter allen bekannten großen

17:34

Theorien der Physik ist sie die einzige

17:36

bei der man zweifeln kann ob sie bis

17:38

heute überhaupt gefunden worden wäre

17:41

wenn derjenige nicht gelebt hätte der

17:43

sie in der Tat gefunden hat formell

17:46

intendierte Einstand sie als die

17:47

Ausdehnung des

17:49

relativitätsprinzips über die geradlinig

17:51

gleichformige Bewegung hinaus auf alle

17:54

Bewegungen tatsächlich führte sie ihn zu

17:56

Gedanken die weder seine Zeit vermutet

17:59

hatten noch er selbst als er den Weg

18:02

einschlug derjenige kommt am weitesten

18:05

der nicht weiß wohin er geht sagte einst

18:08

Oliver Cromwell Einstein kritisierte

18:11

Newtons Raum und Zeit als eine

18:13

Mietskaserne in welcher die Körper ein

18:15

und ausziehen mit Leibnitz und mach

18:18

wollte er den Raum auf Relationen

18:20

zwischen den Körpern

18:22

reduzieren tatsächlich kam es umgekehrt

18:25

Einstein sah sich genötigt den von dem

18:29

ran schon

18:30

1854 konzipierten Gedanken eines

18:33

gekrümmten Raumes und zwar mit von Ort

18:35

zu Ort veränderter Krümmung zu

18:37

übernehmen Einstein verknüpfte was nach

18:41

klassischer Philosophie scharf zu

18:42

trennen gewesen wäre Raum und

18:45

Gravitation Geometrie und Erfahrung die

18:48

für Newton zuerst postulierte

18:50

universelle Schwerkraft wurde ihm zum

18:52

Maß der lokalen Raumkrümmung also zu

18:55

einer geometrischen Größe der Raum wird

18:57

aus einer starren Kaserne nicht zu einer

19:00

bloßen Relation sondern zu einer

19:03

physischen Realität mit innerer Dynamik

19:05

mit variablen Eigenschaften und

19:08

Einsteins Fernziel wurde es nun

19:10

umgekehrt die Körper nur noch als

19:12

singuläre Stellen im Raumzeitkontinuum

19:15

zu erklären die Einheit der Natur sollte

19:18

sich als Einheit des metrischen Feldes

19:20

des raumzeitkontinuums

19:22

erweisen hier begann die Tragik der

19:25

letzten Lebensjahre Einsteins er musste

19:28

eine E iche Feldtheorie suchen welche

19:30

alle damals bekannten Felder also neben

19:33

der Gravitation auch das

19:35

elektromagnetische Feld umfasste er

19:38

scheiterte vordergründig betrachtet an

19:41

den mathematischen Schwierigkeiten des

19:42

Problems einer sogenannten nichtlinearen

19:45

feldgleichung wir können heute sehen

19:47

dass der Grund des Scheiterns tiefer lag

19:49

zunächst kennen wir heute empirisch sehr

19:52

viel mehr Felder als die zwei die

19:54

Einstein zu vereinigen suchte

19:56

insbesondere aber fassen wir die Felder

19:58

quantentheoretisch auf als

20:01

wahrscheinlichkeitsfelder für das

20:02

Auftreten von Teilchen für uns ist die

20:05

Quantentheorie die fundamentale Theorie

20:08

der auch der Feldbegriff entspringt

20:12

Heisenberg etwa 30 Jahre nach einstands

20:14

Ansatz auch er als eine nicht zum

20:16

sichtbaren Erfolg führende Altersarbeit

20:18

den Gedanken der allgemeinen Feldtheorie

20:20

aufnahm konzipierte diese mit

20:22

Selbstverständlichkeit als eine

20:24

Quantentheorie der Felde einsteand aber

20:27

wollte von einer so fundamentalen Rolle

20:29

der Quantentheorie nichts wissen das war

20:31

eine philosophische Entscheidung

20:33

einsteand hatte zur frühen Phase der

20:35

Quantentheorie wesentliches beigetragen

20:38

ihren Siegeszug in der Gestalt die sie

20:40

um 1925 annahm machte er nicht mehr mit

20:44

als ich vor nun 50 Jahren 1929 Physik zu

20:48

studieren begann war nicht mehr der

20:50

50-Jährige Einstein sondern der um 7

20:52

Jahre jüngere boh der geistige Führer

20:55

der jungen Generation die beiden Männer

20:58

waren persönlich Freunde geworden als

21:00

Wissenschaftler war es ihr Schicksal

21:02

sich zu Gegnern zu Antipoden zu

21:04

entwickeln Einstand war genialer

21:07

vielseitiger einfacher boh aber warah

21:10

doch wohl der noch tiefere

21:12

denke wo war der Kern des Konflikts die

21:16

Stelle an der sich der Konflikt

21:18

entzündete war die Aufopferung des

21:20

klassischen Determinismus die

21:22

grundsätzliche Reduktion der

21:24

physikalischen Prognosen auf

21:25

Wahrscheinlichkeiten Gott wirürfelt

21:27

nicht sagte Einstein worauf B

21:30

replizierte es ist nicht die Frage ob

21:32

gott würfelt sondern was wir meinen wenn

21:34

wir sagen Gott würfle nicht eigentlich

21:37

ging es um den Begriff der

21:39

physikalischen Realität Einstand

21:42

verstand die Realität als etwas im Sinne

21:43

der klassischen Physik Objektives das

21:46

unabhängig vom wahrgenommen werden

21:48

gedacht wird B hatte den Kantischen

21:51

Gedanken der subjektivitätsphilosophie

21:53

vollzogen dass alle Wissenschaft unser

21:56

Wissen ein Wissen der Menschen ist

21:59

WST denken kreiste um die Frage unter

22:02

welchen Bedingungen wir das

22:03

Wahrgenommene durch ein objektives

22:05

undzweideutiges Modell des Geschehens

22:08

beschreiben können die Quantentheorie

22:10

war e eine Bestätigung der Grenzen

22:12

dieser Möglichkeiten eben darum schien

22:15

sie ihm den Weg zur Überwindung des

22:17

unverständlichen kathesischen Dualismus

22:19

von Geist und Materie zu bahnen B dachte

22:23

nicht in substanziellen Dualismen

22:25

sondern in komplementären

22:26

beschreibungsweisen einin konnte diese

22:29

Denkweise nur als positivistisch

22:30

verstehen und es war ihm unmöglich ihr

22:33

zu folgen

22:34

Einsteins bis an sein Lebensende

22:37

festgehaltener Widerstand markierte

22:39

wenigstens die ungelösten Probleme der

22:42

philosophischen Deutung der

22:43

Quantentheorie was eben vornehm gesagt

22:46

ist

22:47

einstandshaltung in diesem Konflikt war

22:49

metaphysisch bestimmt und er wusste das

22:52

er liebte es wie im Beispiel des

22:55

Würfelns im Gespräch ein philosophisches

22:57

Argument ter scheinbarer spielerischer

22:59

Verwendung des Namens Gottes

23:01

vorzubringen so als von der

23:03

Schwierigkeit der Erkenntnis der

23:05

Naturgesetze die Rede war raffiniert ist

23:08

der Herr Gott aber boshaft ist er nicht

23:11

wenn man ihn stellte antwortete er

23:13

direkt ich glaube an spinosas Gott der

23:16

sich in der Gesetzlichen Harmonie des

23:18

seinenden offenbart nicht an einen Gott

23:20

der sich mit den Schicksalen und den

23:22

Handlungen der Menschen abgibt er stand

23:25

damit freilich de facto wie spinosa

23:27

selbst außerhalb seiner jüdischen

23:29

religiösen Tradition aber innerhalb der

23:32

von den Griechen herkommenden

23:33

europäischen Metaphysik waren die

23:36

denkmittel griechisch so war aber die

23:38

besondere Art des moralischen Ernstes

23:40

mit dem spinosa wie Einstein dieses

23:43

denkmittel gebrauchten zutiefst jüdisch

23:46

diese kontemplative Metaphysik sprach so

23:49

können wir am Ende unserer Betrachtung

23:50

sehen wohl den Kern seines Wesens seine

23:53

Urerfahrung aus hierin wurzelt auch

23:56

seine Distanz zu den Menschen mit einem

23:58

leidenschaftlichen Sinn für soziale

24:00

Gerechtigkeit und soziale Verpflichtung

24:03

stand stets in einem eigentümlichen

24:06

Gegensatz ein ausgesprochener Mangel an

24:08

unmittelbarem anschlussbedürfnis an

24:10

Menschen und an menschlichen

24:12

Gemeinschaften ich bin ein richtiger

24:14

einspenner der dem Staat der Heimat dem

24:17

Freundeskreise ja selbst der eigenen

24:19

Familie nie mit ganzem Erzen angehört

24:21

hat sondern all diesen Bindungen

24:23

gegenüber ein nieig legendes Gefühl der

24:26

Fremdheit und des Bedürfnisses nach

24:28

Einsamkeit empfunden hat ein Gefühl das

24:31

sich mit dem Lebensalter noch

24:33

steigert und später an Hermann braucht

24:36

den Dichter als Dank für dessen Vergil

24:39

ich bin fasziniert von ihrem Vergil und

24:41

were mich beständig gegen ihn es zeigt

24:44

mir das Buch deutlich W was ich geflohen

24:46

bin als ich mich mit Haut und Haar der

24:48

Wissenschaft verschrieb Flucht vom ich

24:51

und vom wir in das

24:52

is es war wohl eben diese Distanz zur

24:55

Gesellschaft welche Einstein ermöglicht

24:57

hat in seinem politischen Denken der

25:00

naiven Direktheit seines Urteils treu zu

25:02

bleiben eben damit ist er aber den

25:05

großen politischen Aufgaben der Zukunft

25:07

tiefer verbunden als viele von uns

25:09

welche den politischen Vorteilen der

25:11

Gegenwart die Konzession gemacht haben

25:14

scheinbar oder wirklich an sie zu

25:16

glauben um in ihrer Mitte konkret wirken

25:18

zu gönnen er dachte zeitlos vier Wochen

25:22

vor seinem eigenen Tode schrieb er den

25:24

Hinterbliebenen seines Jugendfreundes

25:26

besso nun ist er mir auch im Abschied

25:28

von dieser sonderbaren Welt ein wenig

25:30

vorausgegangen dies bedeutet nichts für

25:33

uns Gläubige Physiker hat die Scheidung

25:35

zwischen Vergangenheit Gegenwart und

25:37

Zukunft nur die Bedeutung einer wenn

25:39

auch hartnäckigen

25:41

Illusion Nachtrag ich drucke hier noch

25:44

den Schluss eines anderen Artikels über

25:46

Einstein ab den ich ebenfalls anlässig

25:48

seines hunderen Geburtstages geschrieben

25:50

habe er variiert nur einige der

25:52

politischen Themen des obigen Aufsatzes

25:55

aber in einer wie mir beim Wiederlesen

25:58

potierten und um so viel auf

26:00

derichtigeren

26:01

Art biographisch ist ein Blick auf seine

26:04

vier nationalen Zugehörigkeiten

26:06

notwendig die deutsche schweizerische

26:09

amerikanische jüdische schon als Schüler

26:12

ertrug er die in Deutschland

26:13

traditionelle autoritäre denk und

26:15

Handlungsweise nicht viel glücklicher

26:18

war er trotz vieler not junger Jahre in

26:20

der wehrhaften Liberalität der Schweiz

26:23

er war aber nach dem Ersten Weltkrieg

26:25

bereit den ihm zugefallenen Ruhm in den

26:28

der Verständigung seiner deutschen

26:30

Heimat mit ihren Kriegsgegnern zu

26:32

stellen es war stets das Miterleben mit

26:35

den Leidenden dass seine Loyalitäten

26:38

bestimmte er wurde den deutschen

26:40

solidarisch als sie 1919 unter der

26:43

Feindschaft der Welt litten er wurde den

26:45

Juden solidarisch als den steigenden

26:48

Antisemitismus

26:49

erlebte nicht durch die persönlichen

26:52

Angriffe auf ihn so sehr ihn diese

26:54

Schmerzen sondern durch die

26:56

Unmenschlichkeit des empfinden gegen die

26:59

Juden welche die spätere

27:00

Unmenschlichkeit des Handels zu Folge

27:02

hatte hat Deutschland ihn von sich

27:04

gestoßen und hier Deutschland gegenüber

27:07

hat er nie verziehen das akademische

27:09

Amerika bot ihm die letzte Stille Heimat

27:12

in vollendeter Liberalität das

27:15

politische Amerika hat er als er den

27:17

jeder Großmacht vorgeschriebenen Weg zum

27:19

Imperialismus ging schmerzig und

27:21

erfolglos kritisiert er war in ihm so

27:24

fremd wie überall in der Welt der Mächte

27:28

in seinen politischen Überzeugungen war

27:30

schon früh Pazifist die einzige

27:32

natürliche Haltung für einen Menschen

27:34

seiner Unabhängigkeit von der

27:36

Gesellschaft sein Pazifismus war aber

27:38

keine fixierte Doktrin er war naiv

27:42

direktes rationales Urteil über die

27:44

Folgen der machtkonkurrenz so konnte

27:46

auch die Pazifisten schockieren als sie

27:49

den bewaffneten Widerstand gegen Hitler

27:51

als notwendig bezeichnete den von Ziller

27:54

verfassten Brief an Roosevelt den er

27:56

unterschrieb und der die Entwicklung der

27:58

Atombombe einleitete haben ihm viele

28:00

Menschen verübelt und wie hätte er

28:03

selbst über die Folgen glücklich sein

28:05

können es war sein Schicksal dass man

28:07

ihn in vielen Dingen um Hilfe bat die er

28:10

nicht immer genau durchschauen konnte

28:13

aber an den entscheidenden Stellen war

28:14

er es selbst der direkt reagierte und

28:17

entschied und nicht die die ih in

28:20

Anspruch nahmen er sah die engagierte

28:22

Vernunft in zillas Argument soll Hitler

28:24

allein diese Waffe haben und er fügte

28:27

sich eine historischen Prozess ein sein

28:30

Leiden an der Politik war das was

28:32

eigentlich seine politische Stimme

28:34

glaubwürdig machte kurz vor seinem Tode

28:36

unterschrieb er das von der bertron

28:38

Russell initiierte Manifest dass die

28:40

packwoschbewegung einleitete politisch

28:43

gesehen wurde diese Bewegung zu einem

28:45

nicht ganz unwichtigen Instrument

28:46

inoffizieller Diplomatie einem

28:49

Gesprächsforum in dem Wissenschaftler

28:52

vom offiziellen politischen Auftrag

28:54

entlastet einiges

28:56

voriskutierten was nachher die Politiker

28:58

übernehmen konnten moralisch war die

29:00

Bewegung wichtiger wenn auch im direkten

29:03

Zusammenhang wirkungsloser sie war eine

29:05

der Stellen an denen Wahrheiten hörbar

29:08

wurden die im machtkonflikt unterdrückt

29:10

werden müssen denn im Machtkampf kann

29:13

man die Wahrheit nicht sagen doch wird

29:15

in letzter Instanz der geschichtliche

29:17

Machtkampf durch die Wahrheit

29:19

entschieden auch wo die Wahrheit und

29:21

somit der Ausgang tragisch ist

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