0:01
immanuel kants kritik der reinen
0:03
vernunft b 324 bis 346 bietet problems
0:09
anmerkung zur doppeldeutigkeit der
0:11
reflexion begriffe man erlaube mir die
0:14
stelle welche wir einen begriff entweder
0:17
in der sinnlichkeit oder im reinen
0:18
verstand erteilen den transzendentalen
0:22
auf solche weise wäre die beurteilung
0:24
dieser stelle die jedem begriff nach
0:27
verschiedenheit seines gebrauchtes
0:28
zukommt und die anweisung nachregeln
0:31
diesen ort allen begriffen zu bestimmen
0:33
die trans zentrale topic eine lehrerin
0:36
die forschungen des reinen verstandes
0:38
und daraus entspringenden blend werken
0:41
gründlich bewahren würde in dem sie
0:43
jederzeit unterscheidet welche
0:45
erkenntnis kraft die begriffe eigentlich
0:49
man kann einen jeden begriff einen jeden
0:51
titel darunter viele erkenntnisse
0:53
gehören einen logischen ordnen
0:56
darauf gründet sich die logische topic
0:58
des aristoteles deren sich schullehrer
1:01
und redner bedienen konnten
1:02
um unter gewissen titeln des denkens
1:04
nachzusehen wie 325 was sich am besten
1:09
für eine vorliegende materie eignet und
1:11
darüber mit einem schein von
1:13
gründlichkeit zu vernichten oder
1:15
wortreich zu schwatzen
1:17
die transzendentale topic enthält
1:19
dagegen nicht mehr als die angeführten
1:21
vier titel aller gleichheit und
1:23
unterscheidung die sich dadurch von
1:25
kategorien unterscheiden das durch jene
1:27
nicht der gegenstand nach demjenigen was
1:30
seinen begriff ausmacht die größe in die
1:33
realität sondern nur die gleiche der
1:35
vorstellungen die dem begriff von dingen
1:37
vorher geht in aller ihrer
1:39
mannigfaltigkeit dargestellt wird
1:41
diese gleichheit aber bedarf zuerst
1:43
einer überlegung das heißt eine
1:45
bestimmung des ortes wo die
1:47
vorstellungen der dinge die verglichen
1:50
ob sie der reine verstand denkt oder die
1:53
sinnlichkeit in der erscheinung sie gibt
1:55
die begriffe könne logisch verglichen
1:58
werden ohne sich darum zu kümmern
2:00
wohin ihre objekte gehören ob als nummer
2:03
nach vor den verstand oder als phänomen
2:05
vor die sinnlichkeit wenn wir aber mit
2:09
diesen begriffen zu den gegenständen
2:10
gehen wollen so ist zuerst eine
2:13
konzentrierung nötig für welche
2:15
erkenntnis kraft sie gegenstände sein
2:17
ob für den reinen verstand oder für die
2:21
ohne diese überlegungen mache ich einen
2:23
sehr unsicheren gebrauch von diesen
2:25
begriffen und es entsprechend
2:27
vermeintliche synthetische grundsätze b
2:31
326 welche die kritische vernunft nicht
2:33
anerkennen kann und die sich lediglich
2:36
auf einer trans zentral am tivoli
2:38
das heißt einer verwechslung des rein
2:41
und verstanden des objektes mit der
2:42
erscheinung gründen in ermangelung einer
2:45
solchen transzendentalen topic und
2:47
mithin durch die am tivoli der reflexion
2:50
begriffe hintergangen errichtete der
2:52
berühmte leitendes ein intellektuelles
2:55
system der welt oder glaubte vielmehr
2:58
die innere beschaffenheit der dinge zu
2:59
erkennen indem er alle gegenstände nur
3:02
mit dem verstand und den abgesonderten
3:04
formalen begriffen seines denkens
3:06
verglich unsere tafel der reflexion
3:09
begriffe schafft uns den unerwarteten
3:11
vorteil das unterscheidende seines leer
3:14
begriffes in allen seinen teilen und
3:17
zugleich den leitenden grund dieser
3:18
eigentümlichen denkungsart vor augen zu
3:21
der auf nichts als einem missverständnis
3:24
beruht er verglich alle dinge bloß durch
3:27
begriffe miteinander und fand wie
3:29
natürlich keine anderen
3:30
verschiedene durch welche der verstand
3:33
seiner reinen begriffe voneinander
3:35
unterscheidet die bedingungen in der
3:37
sinnlichen anschauung die ihre eigenen
3:39
unterschiede bei sich führen sei nicht
3:43
denn die sinnlichkeit war nur eine
3:45
verworrene vorstellung und kein
3:47
besonderer quell der vorstellungen
3:49
erscheinung war ihm die vorstellung des
3:51
dinges an sich selbst obgleich von der
3:54
erkenntnis durch den verstand der
3:55
logischen form nach unterschieden b 327
3:59
da nämlich jene bei ihrem gewöhnlichen
4:02
mangel der zergliederung eine gewisse
4:04
vermischung von neben vorstellungen in
4:07
den begriff des dinges zieht die der
4:09
verstand davon ab zu sondern weiß mit
4:12
einem worte leibnitz intellektuell und
4:14
die erscheinungen sowie locken die
4:16
verstandes begriffe nach seinem system
4:18
der ogoni wenn es mir erlaubt ist mich
4:22
diese ausdrücke zu bedienen insgesamt
4:24
sensi fi ziert das heißt für nichts als
4:27
empirische oder abgesonderte reflektion
4:29
begriffe ausgegeben hatte anstatt im
4:33
verstand und der sinnlichkeit zwei ganz
4:35
verschiedene quellen von vorstellungen
4:37
zu suchen die aber nur in verknüpfung
4:39
objektiv gültig von dingen urteilen
4:41
können hielt sich an jeder dieser großen
4:44
männer nur an eine der beiden quellen
4:46
die sich ihrer meinung nach unmittelbar
4:48
auf dinge an sich selbst bezüge indessen
4:51
die andere quelle nichts tat als die
4:53
vorstellungen der ersteren zu verwirren
4:57
leibnitz verglich demnach die
4:59
gegenstände der sinne als dinge
5:01
überhaupt bloß im verstanden
5:04
erstens insofern sie von diesem als
5:07
einerlei oder verschieden beurteilt
5:09
da er also lediglich ihre begriffe und
5:13
nicht ihre stelle in der anschauung
5:14
darin die gegenstände allein gegeben
5:17
vor augen hatte und den transzendentalen
5:20
auch dieser begriffe ob das objekt und
5:23
der erscheinungen oder unter dinge an
5:25
sich selbst zu zählen sei gänzlich außer
5:27
acht ließ so konnte es nicht anders
5:31
328 als dass er seinen grundsatz des
5:34
nicht zu unterscheiden der bloß von
5:37
begriffen der dinge überhaupt gilt auch
5:39
auf die gegenstände der sinne auf den
5:41
mundus phänomen ausdehnte
5:43
und der natur erkenntnis dadurch keine
5:46
geringe erweiterung verschafft zu haben
5:47
glaubte freilich wenig einen tropfen
5:50
wasser als ein ding an sich selbst nach
5:52
allen seinen inneren bestimmungen kenne
5:54
so kann ich keinen derselben von dem
5:56
anderen für verschieden gelten lassen
5:58
wenn sein ganzer begriff mit ihm
6:00
einerlei ist ist er aber erscheinung im
6:03
so hat er seinen ort nicht nur im
6:05
verstanden und unter begriffen sondern
6:08
in der sinnlichen äußeren anschauung und
6:09
im raum und da sind die physischen
6:12
oerter in ansehung der inneren
6:14
bestimmung der dinge ganz gleichgültig
6:16
und den ort gleich b kann ein ding will
6:19
ich es einem anderen indem orte gleich
6:21
völlig ähnlich und gleich ist ebenso
6:23
wohl aufnehmen als wenn es von diesen
6:26
noch so sehr innerlich verschieden wäre
6:28
die verschiedenheit der oerter macht die
6:30
vielheit und unterscheidung der
6:32
gegenstände als erscheinungen ohne
6:35
weitere bedingungen schon für sich nicht
6:37
alleine möglich sondern auch notwendig
6:39
also ist jenes scheinbare gesetz kein
6:43
es ist lediglich eine analytische regel
6:46
der gleichheit der dinge durch bloße
6:49
zweitens der grundsatz dass realität
6:52
latzhose bejahen einander niemals
6:55
logisch wieder streiten ist ein ganz
6:57
wahrer satz von dem verhältnis der
6:59
begriffe wie 329 bedeutet aber weder ein
7:03
blick auf die natur noch im blick auf
7:06
irgendein ding an sich selbst von diesen
7:08
haben wir keinen begriff das mindeste
7:10
denn der reale widerstreit findet immer
7:13
statt - wie gleich null ist
7:15
das heißt wo eine realität mit der
7:18
anderen in einem subjekt verbunden eine
7:21
die wirkung der anderen aufhebt welches
7:23
alle hindernisse und gegen wirkungen in
7:25
der natur unaufhörlich vor augen legen
7:27
die gleichwohl da sie auf kräften
7:30
beruhen realität es für männer genannt
7:33
werden müssen die allgemeine mechanik
7:35
kann sogar die empirische bedingungen
7:37
dieses wieder streites in einer regel
7:40
apriori angeben in dem sie auch die
7:42
entgegensetzen der richtungen zieht eine
7:45
bedingung von welcher der trans
7:47
zentraler begriff der realität gar
7:50
obzwar heer von leibnitz diesen satz
7:52
nicht eben mit dem pomp eines neuen
7:55
grundsatzes ankündigte so bediente er
7:57
sich seiner doch zu neuen behauptungen
7:59
und seine nachfolger trugen ihn
8:01
ausdrücklich in ihre leibnitz wolf
8:04
iranische lehrgebäude 1
8:06
nach diesem grundsatz sind zum beispiel
8:08
alle übel nichts als folge aus den
8:11
schranken der geschöpfe
8:12
das heißt negationen weil diese das
8:15
einzige widerstreitende der realität
8:18
sind in dem bloßen begriff eines links
8:21
überhaupt ist es auch wirklich so aber
8:23
nicht in den dingen als erscheinungen
8:25
ebenso finden seine anhänger ist nicht
8:28
allein möglich sondern auch natürlich
8:30
alle realität ohne irgendeinen
8:32
bedenklichen wieder streit in einem
8:36
die 330 weil sie keinen anderen als den
8:40
des widerspruchs durch den der begriff
8:42
eines dinge selbst aufgehoben wird nicht
8:44
aber den des wechselseitigen abbruchs
8:46
kennen da ein realgrund die wirkungen
8:49
des anderen aufhebt und dazu wir nur in
8:51
der sinnlichkeit die bedingungen
8:53
antreffen uns einen solchen vorzustellen
8:56
drittens die leibnitzer monologe hat gar
8:59
keinen anderen grund als dass dieser
9:02
philosoph den unterschied
9:03
des inneren und äußeren bloß im
9:05
verhältnis auf den verstand vorstellte
9:07
die substanzen überhaupt müssen etwas
9:09
inneres haben was also von allen äußeren
9:12
folglich auch der zusammensetzung frei
9:15
ist das einfach ist also die grundlage
9:18
des inneren der dinge an sich selbst das
9:21
innere aber ihres zustandes kann auch
9:23
nicht den ort gestaltet berührung oder
9:26
bewegung welche bestimmungen alle
9:28
äußeren verhältnisse sind bestehen und
9:31
wir können da den substanzen keinen
9:33
anderen inneren zustand als denjenigen
9:35
wodurch wir unseren sinn selbst
9:37
innerlich bestimmen nämlich den zustand
9:40
der vorstellung und beilegen
9:42
so wurden denn die monaten fertig welche
9:46
den grundstoff des ganzen universums
9:49
deren tätige kraft aber nur in
9:51
vorstellungen besteht wodurch sie
9:53
eigentlich bloß in sich selbst wirksam
9:57
eben darum musste aber auch sein prinzip
9:59
der möglichen gemeinschaft der
10:01
substanzen untereinander eine
10:03
vorbestimmte harmonie und konnte keine
10:06
physische einfluss sein wie 331 denn
10:10
weil alles nur innerlich das heißt mit
10:12
seinen vorstellungen beschäftigt ist so
10:15
konnte der zustand der vorstellung der
10:17
einen mit dem der anderen substanz in
10:19
ganz und gar keine wirksamen verbindung
10:21
stehen sondern es musste irgendeine
10:24
dritte und in alle insgesamt
10:26
einfließende ursache ihre zustände
10:29
einander korrespondierend machen zwar
10:31
nicht eben durch gelegentlichen aber in
10:33
jedem einzelnen fall besonders
10:35
angebrachten beistand durch eine systeme
10:38
assistenz sondern durch die einheit der
10:40
idee einer für alle gültigen ursache in
10:43
welcher sie insgesamt er sah sein und
10:46
beharrlichkeit mithin auch
10:48
wechselseitige korrespondenz
10:50
nach allgemeinen gesetzen bekommen
10:52
müssen viertens ein berühmter leer
10:54
begriff von raum und zeit darin diese
10:57
formen der sinnlichkeit intellektuell
11:00
war lediglich aus eben dieser täuschung
11:02
der trans zentralen reflexion
11:04
entsprungen wenn ich mir durch den
11:07
bloßen verstand äußere verhältnisse
11:09
dinge vorstellen will
11:11
so kann dieses nur vermittels eines
11:13
begriffs ihrer wechselseitigen wirkung
11:15
geschehen und soll ich einen zustand
11:17
eben dieses dings mit einem anderen
11:19
zustande verknüpfen so kann dieses nur
11:22
in der ordnung der gründe und folgen
11:24
geschehen so dachte sich also läuft es
11:27
den raum als eine gewisse ordnung in der
11:30
gemeinschaft der substanzen und die zeit
11:32
als die dynamische folge ihrer zustände
11:35
bei 332 das eigentümliche aber und von
11:40
dingen unabhängige was weiter an sich zu
11:43
haben scheinen schrieb er der
11:44
verworrenheit dieser begriffe zu welche
11:47
machte dass das was eine bloße form
11:49
dynamischer verhältnisse ist für eine
11:51
eigene für sich bestehende und vor den
11:54
dingen selbst vorhergehende anschauung
11:56
gehalten wird also waren raum und zeit
11:59
die intelligent form der verknüpfung der
12:02
dinge der substanzen und ihrer zustände
12:05
an sich selbst die dinge aber waren
12:08
intelligent tanzen also substanzen nur
12:11
männer gleichwohl wollte er diese
12:14
begriffe für erscheinungen geltend
12:15
machen weil er der sinnlichkeit keine
12:18
eigene art der anschauung zugestand
12:19
sondern alle selbst die empirische
12:22
vorstellung der gegenstände im
12:24
verstandes suchte und den sinnen nichts
12:26
als das verächtliche geschäft ließ die
12:29
vorstellung des ersten zu verwirren und
12:32
wenn wir aber auch von dingen an sich
12:34
selbst etwas durch den rhein verstand
12:37
synthetisch sagen könnten welches
12:39
gleichwohl unmöglich ist so würde dieses
12:42
doch gar nicht auf erscheinungen welche
12:44
nicht dinge an sich selbst vorstellen
12:46
gezogen werden können
12:47
ich werde also in jedem falle in der
12:50
trans zentralen überlegung meine
12:52
begriffe jederzeit nur unter den
12:54
bedingungen der sinnlichkeit vergleichen
12:56
müssen und so werden raum und zeit nicht
12:59
bestimmungen der dinge an sich sondern
13:01
der erscheinungen seien die 333
13:06
was die dinge an sich sein mögen weiß
13:08
ich nicht und brauche es auch nicht zu
13:10
wissen weil wir doch niemals ein ding
13:13
anders als in der erscheinung vorkommen
13:15
so verfahre ich auch mit den übrigen
13:19
die materie ist substantia phänomen was
13:23
ihr innerlich zukommt suche ich in allen
13:25
teilen des raumes den sie einnimmt und
13:28
in allen wirkungen die sie ausübt und
13:30
die freilich nur über erscheinungen
13:31
äußerer sinne sein können
13:33
ich habe also zwar nicht schlechthin
13:36
sondern lauter komparativ innerliches
13:38
und das selber wiederum aus äußeren
13:41
verhältnissen besteht allein das
13:44
schlechthin dem reinen verstanden nach
13:46
innerliche der materie ist auch eine
13:48
bloße grille denn diese ist überall kein
13:51
gegenstand für den reinen verstand das
13:55
trans zentrale objekt aber welches der
13:57
grund dieser erscheinung sein mag die
13:59
wir materie nennen ist dann los ist
14:01
etwas wovon wir nicht einmal verstehen
14:04
würden was es sei wenn es uns auch
14:06
jemand zu sagen könnte
14:08
denn wir können nichts verstehen als was
14:11
ein unseren worten korrespondierendes in
14:14
der anschauung mit sich führt wenn die
14:16
klagen wir sehen das innere der dinge
14:19
gar nicht ein so viel bedeuten wollen
14:21
als wir begreifen nicht durch den reinen
14:24
verstand was die dinge die uns
14:26
erscheinen an sich sein mögen so sind
14:29
sie ganz unwillig und unvernünftig denn
14:31
sie wollen dass man ohne sinne doch
14:34
dinge erkennen mithin anschauen könne
14:36
folglich das für ein von dem
14:38
menschlichen nicht bloß dem gerade
14:40
sondern sogar der anschauung und art
14:42
nach gänzlich unterschieden das
14:44
erkenntnisvermögen haben die 334 also
14:49
nicht menschen sondern wiesen sein
14:50
sollen von denen wir selbst nicht
14:52
angeben können ob sie einmal möglich
14:55
viel weniger wie sie beschaffen sind in
14:58
das innere der natur bringt beobachtung
15:00
und zelt gliederung der erscheinungen
15:02
und man kann nicht wissen wie weit
15:04
dieses mit der zeit gehen wird die trans
15:07
zentralen fragen aber die über die natur
15:09
hinausgehen würden wir bei alledem doch
15:12
niemals beantworten können wenn uns auch
15:15
die ganze natur aufgedeckt wäre bei uns
15:17
nicht einmal gegeben ist
15:19
unser eigenes gemüt mit einer anderen
15:22
anschauen als der unseres inneren sinnes
15:24
zu beobachten denn in ihm liegt das
15:27
geheimnis des ursprungs unserer
15:29
sinnlichkeit ihre beziehung auf ein
15:32
objekt und was der trans zentrale grund
15:35
dieser einer zeit liegt ohne zweifel zu
15:37
tief verborgen als dass wir die wir
15:40
sogar uns selbst nur durch einen inneren
15:41
sinn mithin als erscheinung kennen ein
15:44
so unschickliches werkzeug unserer
15:46
nachforschung dazu brauchen könnten
15:48
etwas anderes als immer wiederum
15:50
erscheinungen auf zu finden deren nicht
15:53
sinnliche ursache wird auch gerne
15:55
erforschen wollten was diese kritik der
15:59
schlüssel aus den bloßen handlungen der
16:01
reflexion überaus nützlich macht ist
16:03
dass sie die nichtigkeit aller
16:05
beschlüsse über gegenstände die man
16:08
lediglich im verstanden miteinander
16:09
vergleicht deutlich da tut und dasjenige
16:12
zugleich bestätigt was wir hauptsächlich
16:15
ein geschäft haben die 335 das obgleich
16:19
erscheinungen nicht als dinge an sich
16:21
selbst unter den objekten des reinen
16:23
verstandes mit begriffen sind sie doch
16:26
die einzigen sind an denen unsere
16:28
erkenntnis eine objektive realität haben
16:31
kann nämlich wo den begriffen die
16:33
anschauung entspricht
16:35
wenn wir bloß logisch reflektieren so
16:38
vergleichen wie lediglich unsere
16:40
begriffe untereinander im verstande ob
16:43
beide eben dasselbe enthalten
16:44
ob sie sich widersprechen oder nicht ob
16:47
etwas in dem begriffe innerlich
16:48
enthalten sei wo dazu ihm hinzu komme
16:51
und welcher von beiden gegeben welche
16:54
aber nur als eine art den gegebenen zu
16:58
wenn dich aber diese begriffe auf einem
17:00
gegenstand im trans and arlen verstande
17:03
ohne diesen weiter zu bestimmen ob ein
17:06
gegenstand der sinnlichen oder
17:08
intellektuellen anschauung sei so zeigen
17:10
sich sofort einschränkungen nicht aus
17:13
diesem begriff hinaus zu gehen welche
17:15
allen empirischen gebrauch derselben
17:17
verkehren und eben dadurch beweisen dass
17:20
die vorstellung eines gegenstandes als
17:22
dinges überhaupt nicht etwa bloß
17:24
unzureichend sondern ohne sinnliche
17:27
bestimmung und unabhängig von
17:28
empirischer bedingungen in sich selbst
17:30
wieder streifens sein dass man also
17:33
entweder von allen technischen und
17:34
abstrahieren müsse wie in der logik oder
17:37
wenn man einen gegenstand an nimmt ihn
17:39
unter bedingungen der sinnlichen
17:40
anschauen denken müsse mithin das
17:42
intelli gibt eine ganz besondere
17:44
anschauen die wir nicht haben erfordern
17:48
336 und in der mangel und der anschauen
17:51
für uns nichts ist dagegen aber auch die
17:54
erscheinungen nicht gegenstände an sich
17:56
selbst sein können denn wenn ich mir
17:59
bloß dinge überhaupt denke so kann
18:01
freilich die verschiedenheit der äußeren
18:04
verhältnisse nicht eine verschiedenheit
18:06
der sachen selbst ausmachen sondern
18:08
setzt diese vielmehr voraus und wenn der
18:11
begriff von dem einen innerlich von dem
18:13
des anderen gar nicht unterschieden ist
18:15
so setzte ich nur ein und dasselbe ding
18:18
in verschiedene verhältnisse ferner
18:21
durch hinzunahme einer bloßen bejahung
18:23
einer realität zu anderen wird ihr das
18:26
positive vermehrt und ihm nichts
18:28
entzogen oder aufgehoben
18:32
daher kann das reale in dingen überhaupt
18:35
einander nicht wieder streiten usw
18:38
die begriffe der reflexion haben wir
18:40
gezeigt haben durch eine gewisse
18:42
missdeutung einen solchen einfluss auf
18:44
den verstandes gebrauch dass sie sogar
18:47
einen der wichtigsten unter den
18:48
philosophen zu einem vermeiden system
18:51
intellektueller erkenntnis welches seine
18:54
gegenstände ohne beigabe der sinne zu
18:56
bestimmen unternimmt zu verleiten
18:58
imstande gewesen ist
18:59
eben deshalb ist die entwicklung der
19:02
täuschenden ursache der doppeldeutigkeit
19:04
dieser begriffe in veranlassung falscher
19:07
grundsätze von großem nutzen die grenzen
19:09
des verstandes zuverlässig zu bestimmen
19:12
und zu sichern die 337
19:16
man muss zwar sagen was einem begriff
19:19
allgemein zukommt oder widerspricht das
19:22
kommt auch zu oder widerspricht allem
19:24
besonderen was unter jenem begriff
19:26
enthalten ist das ist das diktum der
19:29
omnibus wäre aber ungereimt diesen
19:32
logischen grundsatz teilen zu verändern
19:34
dass er so lautete was in einem
19:36
allgemeinen begriffe nicht enthalten ist
19:38
das ist auch in den besonderen nicht
19:41
enthalten die unter ihm stehen
19:43
denn diese sind eben darum besondere
19:45
begriffe weil sie mehr in sich enthalten
19:48
als im allgemeinen gedacht wird nun ist
19:51
doch wirklich auf diesen letzten
19:52
grundsatz das ganze intellektuelle
19:54
system leibnitz verbaut
19:56
es fällt also zugleich mit ihm samt
19:59
aller aus ihm entsprechenden
20:01
zweideutigkeit im verstandes gebrauch
20:05
der satz des nicht zu unterscheiden
20:08
gründete sich eigentlich auf der
20:09
voraussetzung dass wenn in dem begriff
20:12
von einem dinge überhaupt eine gewisse
20:14
unterscheidung nicht angetroffen wird so
20:16
soll sie auch nicht in den dingen selbst
20:18
folglich seien alle dinge völlig
20:21
einerlei 0 euro er dem die sich nicht
20:24
schon in ihrem begriff der qualität oder
20:26
quantität nach voneinander unterscheiden
20:29
weil aber bei den bloßen begriff von
20:31
irgendeinem ding von manchen notwendigen
20:33
bedingungen eine anschauung abgedreht
20:35
worden ist so wird durch eine sonderbare
20:38
überein und das wovon abstrahiert wird
20:40
dafür genommen dass es überall nicht
20:42
anzutreffen sei und dem dinge nichts
20:45
eingeräumt als was in seinem begriffe
20:47
enthalten ist wie 338 der begriff von
20:55
ich mag mir diesen denken wo und wie oft
20:57
ich wolle ist an sich völlig einerlei
21:00
allein zwei kubik füße sind im raum der
21:03
noch bloß durch ihre ämter unterschieden
21:05
nummero diverser diese sind bedingungen
21:08
der anschauung wollen das objekt dieses
21:10
begriffes gegeben wird die nicht zum
21:12
begriff aber doch zu ganzen sinnlichkeit
21:15
gehören gleicher weise ist in dem
21:17
begriff von einem ding gar kein
21:19
widerstreit wenn nicht verneinen dass
21:21
mit einem bejahenden verbunden worden
21:23
ist und bloß bejahen
21:25
dafür können in verbindung gar keine
21:29
allein in der sinnlichen anschauen darin
21:32
realität zum beispiel bewegung gegeben
21:35
wird finden sich bedingungen als
21:37
entgegengesetzte richtungen von denen im
21:39
begriff der bewegung überhaupt
21:41
abstrahiert war die einen widerstreit
21:44
der freilich nicht logisch ist nämlich
21:46
aus lauter positiven serie gleich null
21:49
möglich machen und man könnte nicht
21:51
sagen dass darum alle realität
21:53
untereinander in einstimmung sei weil
21:56
unter ihren begriffen kein widerstreit
22:00
anmerkung wollte man sich hier der
22:03
gewöhnlichen aus flucht bedienen dass
22:05
wenigstens realität is no männer
22:07
einander nicht entgegenwirken können
22:09
so müsste man doch ein beispiel von der
22:11
gleichen rainer und sinnfreie realität
22:14
anführen wie 339 damit man verstanden
22:18
ob eine solche überhaupt etwas oder gar
22:21
nichts vorstellen aber es kann kein
22:23
beispiel wo er anders als aus der
22:26
erfahrung genommen werden das niemals
22:28
mehr als phänomen da bietet und so
22:31
bedeutet dieser satz nichts weiter als
22:33
dass der begriff der lauter bejagung
22:35
enthält nichts fernandez enthalte
22:38
einsatz an dem wir niemals gezweifelt
22:40
haben wie 339 nach bloßen begriffen ist
22:45
das innere das substrat aller
22:47
verhältnisse und äußeren bestimmungen
22:49
wenn ich also von allen bedingungen der
22:51
anschauung abstrahieren und mich
22:53
lediglich an den begriff von einem dinge
22:55
überhaupt halte so kann ich von allen
22:58
äußeren verhältnis abstrahieren und es
23:00
muss dennoch einen begriff von dem übrig
23:02
bleiben das gar kein verhältnis sondern
23:04
bloß innere bestimmungen bedeutete da
23:07
scheint es nun es folge daraus in jedem
23:11
ding oder in jeder substanz sei etwas
23:13
was schlechthin innerlich ist und allen
23:16
äußeren bestimmungen vorher geht indem
23:18
es sie alle erst möglich macht mithin
23:21
sei dieses substrat so etwas das keine
23:23
äußeren verhältnisse mehr an sich
23:25
enthält folglich einfach denn die
23:27
körperlichen dinge sind doch immer nur
23:29
verhältnisse wenigstens der teile
23:31
untereinander und weil wir keine
23:33
schlechte den inneren bestimmungen
23:35
kennen als die durch unseren inneren
23:37
sinn so sei dieses substrat
23:39
nicht allein einfach sondern auch nach
23:41
der analogie mit unserem inneren sinn
23:43
durch vorstellungen bestimmt das heißt
23:46
alle dinge wären eigentlich monaten w
23:49
340 oder mit vorstellungen begabte
23:52
einfache wesen dieses würde auch alles
23:56
seine richtigkeit haben gehörte nicht
23:58
etwas mehr als der begriff von einem
23:59
dinge überhaupt zu den bedingungen unter
24:02
denen allein und gegenstände der äußeren
24:05
anschauung gegeben werden können und von
24:07
denen der eine begriff abstrahiert denn
24:10
da zeigt sich dass eine beharrliche
24:12
erscheinung im raum mit
24:14
undurchdringlicher ausdehnung lauter
24:16
verhältnisse und gar nicht schlechthin
24:18
innerliches enthalten und dennoch das
24:20
erste substrat alle äußeren wahrnehmung
24:23
sein kann durch bloße begriffe kann ich
24:26
freilich ohne etwas inneres nicht
24:27
äußeres denken eben darum weil
24:30
verhältnis begriffe doch schlechthin
24:32
gegebene dinge voraussetzen und ohne
24:34
diese nicht möglich sind
24:36
aber da in der anschauung etwas
24:38
enthalten ist was im bloßen begriff von
24:41
einem dinge gar nicht liegt und dieses
24:43
das substrat welches durch bloße
24:45
begriffe gar nicht erkannt werden würde
24:47
an die hand gibt nämlich einen raum der
24:50
mit allem was er enthält aus lauter
24:52
formalen oder auch realen verhältnissen
24:54
besteht so kann ich nicht sagen weil
24:57
ohne ein schlechthin inneres kein ding
24:59
durch bloße begriffe vorgestellt werden
25:01
so sei auch in den dingen selbst die
25:04
unter diesen begriffen enthalten sind
25:05
und ihre anschauung nicht äußeres dem
25:08
nicht etwas schlechthin innerliches
25:13
341 denn wenn wir von allen bedingungen
25:15
der anschauung abstrahiert haben
25:17
so bleibt uns freilich im bloßen begriff
25:20
nichts übrig als das innere überhaupt
25:22
und das verhältnis des selbe
25:24
untereinander wodurch allein das äußere
25:27
möglich ist diese notwendigkeit aber die
25:30
sich allein auf abstraktion gründet
25:32
findet nicht bei den dingen statt
25:34
insofern sie in der anschauung mit
25:36
solchen bestimmungen gegeben werden die
25:38
bloße verhältnisse ausdrücken ohne etwas
25:41
inneres zum grunde zu haben darum weil
25:43
sie nicht dinge an sich selbst sondern
25:45
lediglich erscheinungen sind was wir
25:48
auch nur an der materie kennen sind
25:50
lauter verhältnisse das was wir ihre
25:53
inneren bestimmungen ist nur komparativ
25:57
aber es sind darunter selbstständig und
25:59
behördliche bestimmungen dadurch uns ein
26:02
bestimmter gegenstand gegeben wird dass
26:05
ich wenn ich von diesen verhältnissen
26:06
abstrahieren gar nichts weiter zu denken
26:09
habe hebt den begriff eines dinges als
26:11
erscheinung nicht auf auch nicht den
26:13
begriff von einem gegenstand in
26:15
abstrakter wohl aber alle möglichkeit
26:18
eines solchen der nach bloßen begriffen
26:20
bestimmbar ist das heißt eines nummern
26:23
freilich macht es stutzig zu hören dass
26:26
ein ding ganz und gar aus verhältnissen
26:28
bestehen solle aber ein solches ding ist
26:31
auch große erscheinung und kann gar
26:33
nicht durch reine kategorien gedacht
26:35
werden es besteht selbst in den bloßen
26:37
verhältnis von etwas überhaupt zu den
26:39
sinnen ebenso kann man die verhältnisse
26:42
der dinge in abstrakte wenn man es mit
26:44
bloßen begriffen anfängt wohl nicht
26:46
anders denken b 342 als das eines die
26:51
ursache von bestimmungen in dem anderen
26:53
sein denn das ist unser verstandes
26:56
begriff von verhältnissen selbst aber da
26:59
wir dann von alle anschauen abstrahieren
27:01
so fällt eine ganze art wie das
27:03
mannigfaltige einander seinen ort
27:06
bestimmen kann nämlich die form der
27:08
sinnlichkeit der raum weg der doch vor
27:10
allem tierischen kausalität vorher geht
27:12
wenn wir unter bloß intelligent
27:15
gegenständen diejenigen dinge verstehen
27:17
die durch reine kategorien ohne alles
27:20
schema der sinnlichkeit gedacht werden
27:22
so sind der gleichen unmöglich
27:25
denn die bedingungen des objektiven
27:27
gebrauchs aller unserer verstandes
27:28
begriffe ist bloß die art unserer
27:30
sinnlichen anschauen wodurch 1
27:32
gegenstände gegeben werden
27:34
und wenn wir von der letzteren art
27:36
abstrahieren so haben die erst von gar
27:39
keine beziehung auf irgendein objekt ja
27:42
wenn man auch eine andere art der
27:43
anschauung als diese unsere sinnliche
27:46
ist annehmen wollte so werden doch
27:48
unsere funktionen zu denken in bezug auf
27:51
sie von gar keiner bedeutung sein
27:53
verstehen wir darunter nur gegenstände
27:55
einer nicht sinnlichen anschauen von
27:58
denen unsere kategorien zu freilich
28:00
nicht gelten und von denen wir also gar
28:02
keine erkenntnis wieder anschauen noch
28:04
begriff jemals haben können so müssen
28:07
nur männer in dieser bloß negative
28:09
bedeutung allerdings zugelassen werden
28:11
da sie denn nichts anderes sagen als
28:13
dass unsere at anschauen nicht auf alle
28:16
dinge sondern bloß auf gegenstände
28:19
unserer sinne geht 343 folglich ihre
28:23
objektive gültigkeit begrenzt ist und
28:25
mithin für irgendeine andere art
28:28
anschauung und also auch für dinge als
28:31
objekte diese anschauen platz übrig
28:34
aber als dann ist der begriff eines
28:36
nummern unproblematisch das heißt die
28:38
vorstellung eines dinges von dem wir
28:41
weder sagen können dass es möglich noch
28:43
dass es unmöglich sei
28:44
als unsere sinnliche kennen und keine
28:47
art der begriffe als die kategorien
28:49
keine von beiden aber einem
28:51
außergewöhnlichen gegenstände angemessen
28:54
wir können da das feld der gegenstände
28:57
unseres denkens über die bedingungen
28:59
unserer sinnlichkeit darum noch nicht
29:01
positiv erweitern und außer den
29:04
erscheinungen noch gegenstände des
29:05
reinen denkens das heißt nur mehr
29:07
annehmen weil jene keine anzugeben der
29:10
positive bedeutung haben
29:13
denn man muss von den kategorien
29:15
eingestehen dass sie allein noch nicht
29:18
zur erkenntnis der dinge an sich selbst
29:19
zu reichen und ohne die data der
29:22
sinnlichkeit nur subjektive formen der
29:24
verstandes einheit aber ohne gegenstand
29:28
das denken ist zwar an sich kein produkt
29:31
der sinne und insofern durch sie auch
29:33
nicht eingeschränkt aber darum nicht
29:35
sofort von eigenem und reinem gebrauchen
29:38
ohne beitritt der sinnlichkeit weil es
29:41
als danone objekt ist man kann auch das
29:44
nun nicht ein solches objekt nennen denn
29:47
dieses bedeutet eben den problematischen
29:49
begriff von einem gegenstand für eine
29:51
ganz andere anschauen und einen ganz
29:53
anderen verstand als der unsrige der
29:56
mithin selbst ein problem ist wie 344
30:01
der begriff des nummer neun ist also
30:04
nicht der begriff von einem objekt
30:05
sondern die unvermeidlich mit der
30:07
einschränkung unserer sinnlichkeit
30:08
zusammenhängende aufgabe ob es nicht von
30:11
jener ihrer anschauung ganz entbundene
30:13
gegenstände geben möge welche frage nur
30:16
unbestimmt beantwortet werden kann
30:17
nämlich das weil die sinnliche
30:20
anschauung nicht auf alle dinge ohne
30:22
unterschied geht für mehr und andere
30:25
gegenstände platz übrig bleibt sie also
30:27
nicht schlechthin ab leugnet in
30:29
ermangelung eines bestimmten begriffs
30:31
aber da keine kategorie dazu tauglich
30:34
ist auch nicht als gegenstände für
30:36
unseren verstand behauptet werden können
30:38
der verstand begrenzt demnach die
30:40
sinnlichkeit ohne darum sein eigenes
30:43
feld zu erweitern und in dem er die
30:45
sinnlichkeit warnt dass sie sich nicht
30:47
anmaßen auf dinge an sich selbst zu
30:50
gehen sondern lediglich auf
30:52
so denkt er sich einen gegenstand an
30:54
sich selbst aber nur als trans zentrales
30:57
objekt das die ursache der erscheinung
31:00
mit den selbst nicht erscheinung ist und
31:02
weder als größe noch als realität noch
31:05
als substanz et cetera gedacht werden
31:07
kann weil diese begriffe immer sinnliche
31:10
formen erfordern von denen sie einen
31:12
gegenstand bestimmen wo von also völlig
31:15
unbekannt ist ob das objekt in uns oder
31:17
auch außer uns anzutreffen sei ob es mit
31:20
der sinnlichkeit zugleich aufgehoben
31:22
oder wenn wir jene wegnehmen noch übrig
31:26
würde die 345 wollen wir dieses objekt
31:31
nun nennen darum weil die vorstellung
31:34
von ihm nicht sinnlich ist so steht uns
31:36
dieses frei da wir aber keine von
31:39
unseren verstandes begriffen darauf
31:41
anwenden können so bleibt diese
31:43
vorstellung doch für uns leer und dient
31:45
zu nichts als die grenzen unserer
31:48
sinnlichen erkenntnis zu bezeichnen und
31:49
einen raum übrig zu lassen denen wir
31:52
weder durch mögliche erfahrung noch
31:54
durch meinen verstand ausfüllen können
31:57
die kritik dieses reinen verstandes
32:01
erlaubt es also nicht sich ein neues
32:03
feld von gegenständen außer denen die
32:05
jemals erscheinungen vorkommen können zu
32:07
schaffen und in intelligenten sogar
32:11
nicht einmal in ihren begriff aus zu
32:13
der fehler hierzu auf die aller
32:16
scheinbar erste art verleitet und
32:18
allerdings entschuldigt obgleich nicht
32:20
gerechtfertigt werden kann liegt darin
32:22
dass der gebrauch des verstandes wieder
32:25
seiner bestimmung trans zentral gemacht
32:29
das heißt mögliche anschauen sich nach
32:31
begriffen nicht aber begriffe sich nach
32:34
möglichen anschauung als auf den allein
32:36
ihre objektive gültigkeit beruht richten
32:39
die ursache hiervon aber ist wiederum
32:41
dass die aktion und mit ihr das denken
32:45
vor allem möglichen bestimmten anordnung
32:46
der vorstellung vorher geht
32:49
wir denken also etwas überhaupt und
32:51
bestimmen ist einerseits sinn nicht weh
32:54
346 allein unterscheiden doch den
32:57
allgemeinen und in abstrakte
32:59
vorgestellten gegenstand von dieser art
33:03
da bleibt uns nun eine art ihn bloß
33:06
durchdenken zu bestimmen übrig welches
33:08
zwar eine bloß logische formen erinnert
33:10
ist uns aber dennoch eine art zu sein
33:12
scheint wie das objekt an sich existiere
33:16
als nummern an ohne auf die anschauung
33:18
zu sehen welche auf unsere sinne