0:00
immanuel kants kritik der reinen
0:02
vernunft w 346 361 dieter topp liest die
0:10
transzendentale analytik verlassen
0:11
müssen wir noch etwas hinzufügen was
0:14
obgleich an sich von ich sonderlich
0:16
erheblichkeit dennoch zur
0:17
vollständigkeit des systems erforderlich
0:19
scheinen durfte in der höchste begriff
0:22
von dem mann eine zentrale philosophie
0:24
anzufangen pflegt ist gemein dicklich
0:26
die einteilung in das mögliche und
0:28
unmögliche dabei alle einteilung einen
0:31
eingeteilten begriff voraussetzt so muss
0:34
noch ein höherer angegeben werden
0:36
und dieser ist der begriff von einem
0:38
gegenstand überhaupt problematisch
0:40
genommen und ausgemacht ob er etwas oder
0:43
nichts sagen weil die kategorien an die
0:47
einzigen begriffe sind die sich auf
0:49
gegenstände überhaupt beziehen
0:50
so wird die unterscheidung eines
0:52
gegenstandes ob er etwas oder nicht sei
0:55
nach der ordnung und anweisungen der
0:57
kategorien fortgehen 347 erster den
1:02
begriffen von allem vielem und einem ist
1:05
der so alles auf hebt das keines
1:07
entgegengesetzt und so ist der
1:09
gegenstand eines begriffs dem gar keine
1:12
anzugeben de anschauen korrespondiert
1:14
gleich nichts das heißt ein begriff ohne
1:16
gegenstand wie die namen die nicht unter
1:20
dem möglichkeiten gezählt werden
1:21
obgleich auch darum nicht für unmöglich
1:23
ausgegeben werden müssen
1:26
inflation ist oder wie etwa gewisse neue
1:28
grundkräfte die man sich denkt zwar ohne
1:31
widerspruch aber auch ohne beispiel
1:34
aus der erfahrung gedacht werden und
1:36
also nicht unter die möglichkeiten
1:38
gezählt werden müssen
1:40
zweitens realität ist etwas negation ist
1:44
nichts nämlich ein begriff von dem
1:46
mangel eines gegenstandes wieder
1:48
schatten die kälte viel privat iva
1:51
drittens die bloße form der anschauung
1:54
ohne substanz ist an sich kein
1:56
gegenstand sondern seine bloß formale
1:59
bedingung als erscheinung wie der reine
2:01
raum und die reine zeit die zwar etwas
2:04
sind als formen anzuschauen aber selbst
2:06
keine gegenstände sind die angeschaut
2:08
werden enns imaginarium wie 348
2:13
viertens der gegenstand eines begriffs
2:15
der sich selbst widerspricht ist nichts
2:17
weil der begriff nichts ist das
2:20
unmögliche wie etwa die gradlinige figur
2:23
von zwei seiten negative die tafel diese
2:27
einteilung des begriffs von nichts denn
2:29
dieser gleichlaufende einteilung des
2:32
etwas volk von selber würde daher so
2:34
angelegt werden müssen
2:35
nichts als erstes leerer begriff ohne
2:39
gegenstand enns ration ist zweitens
2:42
lehrer gegenstand eines begriffs nähe
2:44
privateer und drittens lehre anschauen
2:47
ohne gegenstand enns imaginarium
2:50
viertens lehrer gegenstand ohne begriff
2:53
negative man sieht dass das gedanken die
2:56
nummer eins von dem undingen nummer vier
2:59
dadurch unterschieden wird das jenes
3:03
nicht unter die möglichkeiten gezählt
3:04
werden darf weil es bloß verdichtung ob
3:07
zwar nicht widersprechende ist dieses
3:10
aber der möglichkeit entgegengesetzt ist
3:12
in dem der begriff sogar sich selber
3:16
349 beide sind aber leere begriffe
3:21
dagegen sind dass neil privat iwm nummer
3:24
zwei und das engadin ari um leere data
3:27
zu begriffen wenn das licht nicht in den
3:30
sinnen gegeben worden ist so kann man
3:32
sich auch keine finsternis und wenn
3:34
nicht ausgedehnte wesen wahrgenommen
3:36
werden keinen raum vorstellen
3:39
generation sowohl als die bloße form der
3:42
anschauung sind ohne ein reales kein
3:44
objekt bei 349 der transzendentalen
3:49
logik zweite abteilung die trans
3:51
zentrale dialektik einleitung erstens
3:55
vom trans zentralen scheinen wir haben
3:57
oben die dialektik überhaupt eine logik
3:59
die chance genannt das bedeutet nicht
4:02
die seine lehre der wahrscheinlichkeit
4:03
denn diese ist wahrheit aber durch
4:06
unzureichende gründe erkannt deren
4:09
erkenntnis also zwar mangelhaft aber
4:11
darum doch nicht glücklich ist und
4:13
mithin von dem analytischen teile der
4:15
logik nicht getrennt werden muss
4:19
weniger dürfen erscheinung und scheinen
4:21
für einerlei gehalten werden
4:23
die 350 den wahrheit oder scheinen sind
4:27
nicht im gegenstand insoferne angeschaut
4:30
wird sondern im urteil über ihn insofern
4:33
gedacht wird man kann also zwar richtig
4:36
sagen dass die sinne nicht irren aber
4:39
nicht darum weil sie jederzeit richtig
4:41
urteilen sondern weil sie gar nicht
4:45
daher sind wahrheit sowohl als irrtum
4:48
mithin auch der schein als die
4:50
verleitung zum letzteren nur im urteil
4:53
das heißt nur in dem verhältnis des
4:55
gegenstandes zu unserem verstande
4:58
in aller erkenntnis die mit den
5:00
verstandes gesetzen durchgängig zusammen
5:02
stimmt ist kein irrtum in einer
5:05
vorstellung der sinne ist weil sie gar
5:07
kein urteil enthält auch kein irrtum
5:09
keine kraft der natur aber dann von
5:12
selbst von ihren eigenen gesetzen
5:15
daher würden weder der verstand für sich
5:17
allein ohne einfluss einer anderen
5:20
ursache noch die sinne für sich allein
5:22
irren der verstand nicht weil wenn er
5:25
bloß nach seinen gesetzen handelt die
5:27
wirkung das urteil mit diesen gesetzen
5:29
notwendig übereinstimmen muss
5:32
in der bestimmung mit den gesetzen des
5:34
verstandes besteht aber das formale
5:36
aller wahrheit in dem sinne ist gar kein
5:39
urteil weder ein wahres noch ein
5:41
falsches weil wir außer diesen beiden
5:44
erkenntnisquellen keine anderen haben
5:46
sofort dass der irrtum nur durch den
5:49
unbemerkten einfluss der sinnlichkeit
5:51
auf den verstand bewirkt wird wodurch es
5:54
geschieht dass die subjektiven gründe
5:56
des urteiles mit den objektiven
5:58
zusammenfließen b 351 und diese von
6:02
ihrer bestimmung abweichend machen
6:04
anmerkung die sinnlichkeit dem verstande
6:08
unterlegt als das objekt worauf dieser
6:10
seine funktion anwendet ist der quell
6:13
realer erkenntnisse eben diese aber
6:16
insofern sie auf die verstandes handlung
6:18
selbst einfließt und ihn zum urteilen
6:20
bestimmt ist der grund des irrtums sowie
6:24
ein bewegter körper zwar für sich
6:25
jederzeit die gerade linie in derselben
6:28
richtung halten würde die aber wenn alle
6:31
andere kraft nach einer anderen richtung
6:33
zugleich auf ihn ein fließt in krumm
6:35
linie bewegung ausstreckt sowie ein
6:38
bewegter körper zwar für sich jederzeit
6:39
die gerade linie in derselben richtung
6:42
halten würde die aber wenn eine andere
6:44
kraft nach einer anderen richtung
6:46
zugleich auf ihn ein fließt in eine
6:48
krumm wenige bewegung ausschlägt um die
6:51
eigentümliche handlung des verstandes
6:53
von der kraft die sich mit einem mengen
6:55
zu unterscheiden wird es da nötig sein
6:58
dass ihre geurteilt als die diagonale
7:00
zwischen zwei kräften anzusehen die das
7:02
urteil nach zwei verschiedenen
7:04
richtungen bestimmen die gleichsam einen
7:07
winkel einschließen und jene
7:09
zusammengesetzte wirkung in die einfache
7:11
des verstandes und der sinnlichkeit
7:13
aufzulösen welches in reinen urteilen
7:16
apriori durch trans zentrale überlegung
7:19
geschehen muss wodurch wie schon
7:21
angezeigt wurde jeder vorstellung ihres
7:24
stelle in der angemessenen erkenntnis
7:26
kraft angewiesen mithin auch der
7:28
einfluss der letzteren auf jene
7:31
unser geschäft ist hier nicht vom
7:34
empirischen schein zb dem optischen zu
7:37
handeln der sich bei den empirischen
7:39
gebrauch sonst richtiger verstandes
7:41
regeln vorfindet wie 352 und durch
7:45
welchen die urteilskraft durch den
7:46
einfluss der einbildung verleitet wird
7:48
sondern wir haben es mit dem trans and
7:51
arlen scheine allein zu tun der auf
7:53
grundsätze einfließt deren gebrauch
7:55
nicht einmal auf erfahrung angelegt ist
7:58
in welchem falle wir doch wenigstens
7:59
einem probierstand ihrer richtigkeit
8:02
haben würden sondern der uns selbst
8:05
wieder alle warnungen der kritik
8:06
gänzlich über den empirischen gebrauch
8:09
der kategorien weg führt und uns mit dem
8:12
blendwerk eine erweiterung des reinen
8:16
wir wollen die grundsätze
8:18
deren anwendungen sich ganz und gar in
8:20
den schranken mögliche erfahrung hält
8:22
eminente diejenigen aber welche diese
8:25
grenzen über fliegen wollen
8:27
trans zentrale grundsätze nennen ich
8:30
verstehe aber unter diesen nicht den
8:32
transzendentalen gebrauch oder
8:33
missbrauch der kategorien welche ein
8:36
großer fehler der nicht gehörig durch
8:38
kritik gezügelten urteilskraft ist die
8:41
auf die grenze des bodens worauf allein
8:43
dem reinen verstand sein spiel erlaubt
8:45
ist nicht genug 8 hat sondern wirkliche
8:48
grundsätze die uns zumuten alle die
8:51
grenzfälle niederzureißen und sich einen
8:54
ganz neuen boden der überall keine
8:56
demarkation erkennt anzumaßen da sind
9:00
transzendentale und transzendenten nicht
9:02
einerlei die grundsätze des reinen
9:05
verstandes die wir oben vortrugen sollen
9:08
bloß von empirischen und nicht von trans
9:10
mtw 353 das heißt über die erfahrungs
9:15
grenze hinaus reichenden gebrauch sein
9:17
ein grundsatz aber der diese schranken
9:20
wegnimmt ja gar sie zu überschreiten
9:22
gebietet heiß transzendent kann unsere
9:26
kritik dahin gelangen den scheinen diese
9:28
angemessen grundsätze aufzudecken
9:30
so werden jene grundsätze des bloß
9:32
empirischen gebrauchs im gegensatz mit
9:35
den letzteren immanente grundsätze des
9:38
reinen verstandenes genannt werden
9:41
der logische schein denn der bloße
9:43
nachahmung der vernunft form besteht der
9:46
schein der trugschlüsse entspringt
9:48
lediglich aus einem mangel der
9:50
achtsamkeit auf die logische regeln
9:51
sobald daher diese auf den vorliegenden
9:54
fall geschafft wird zu verschwindet r
9:56
gänzlich der trans zentrale scheinen
9:59
dagegen wird gleichwohl nicht auf ob man
10:02
ihnen schon aufgedeckt und seine
10:04
wichtigkeit durch die trans zentrale
10:06
kritik deutlich eingesehen hat zum
10:09
beispiel der schein in dem satz die welt
10:11
muss derzeit nach einem anfang haben in
10:15
die ursache hiervon ist diese dass in
10:19
unserer vernunft subjektiv als ein
10:21
menschliches erkenntnisvermögen
10:22
betrachtet grundregeln und maximen ihres
10:25
gebrauchs liegen welche gänzliches
10:28
ansehen objektiver grundsätze haben und
10:31
wodurch es geschieht dass die subjektive
10:33
notwendigkeit einer gewissen verknüpfung
10:35
unserer begriffe zu gunsten des
10:37
verstandes für eine objektive
10:39
notwendigkeit der bestimmung der dinge
10:42
an sich selbst gehalten wird 354 eine
10:48
illusion die gar nicht zu vermeiden ist
10:49
so wenig als wir das vermeiden können
10:52
dass uns das mehr in der mitte nicht
10:54
höher erscheinen wie an dem ufer weil
10:57
wir jene durch höhere lichtstrahlen als
10:59
dieses sehen oder noch mehr so wenig
11:02
selbst der astronom verhindern kann dass
11:04
ihm der mond im aufgang nicht größer
11:07
scheine ob er gleich durch diesen
11:09
scheint nicht betrogen wird
11:11
die transzendentale dialektik mit also
11:14
sich damit begnügen den schein
11:16
transzendente urteile aufzudecken und
11:19
zugleich zu verhüten dass er nicht
11:21
betrügt dass er aber auch wieder
11:24
logische scheinen sogar verschwindet und
11:27
anscheinend zu sein aufhört das kann sie
11:29
niemals bewerkstelligen
11:31
denn wir haben es mit einer natürlichen
11:33
und unvermeidlichen illusion zu tun die
11:36
selbst auf subjektiven grundsätzen
11:38
beruht und sie als objektive
11:40
unterschiebt anstatt dass die logische
11:43
dialektik in auflösung der trugschlüsse
11:45
es nur mit einem fehler in befolgung der
11:48
grundsätze oder mit einem gekünstelten
11:51
schein in deren nachahmung zu tun hat es
11:54
gibt also eine natürliche und
11:56
unvermeidliche dialektik der reinen
11:58
vernunft nicht eine in die sich etwa ein
12:01
stümper durch mangel an kenntnissen
12:03
selbst verwickelt oder die irgendein so
12:06
fest um vernünftige leute zu verwirren
12:08
künstlicher sonnen hat sondern die der
12:11
menschlichen vernunft unvermeidlich
12:13
anhängt und selbst nachdem wir blendwerk
12:16
aufgedeckt haben dennoch nicht aufführen
12:18
wird ihr vorzugaukeln und sie unablässig
12:21
in augenblickliche verirrungen zu stoßen
12:24
die jederzeit gehoben zu werden bedürfen
12:27
mb 355 von der reinen vernunft als dem
12:32
sitz des zentralen scheines von der
12:34
vernunft überhaupt alle unsere
12:37
erkenntnis hebt von den sinnen angeht
12:40
von da zum verstand und endlich bei der
12:42
vernunft über welche nichts höheres in
12:44
uns angetroffen wird den stoff der
12:46
anschauung zu bearbeiten und unter die
12:49
höchste einer des denkens zu bringen
12:51
da ich jetzt von dieser obersten
12:53
erkenntnis kraft eine erklärung geben
12:56
so finde ich mich in einige verlegenheit
12:59
es gibt von er wie von dem verstand
13:01
einen bloß formalen das heißt logischen
13:04
gebrauchen da die vernunft von allem
13:06
innerhalb der erkenntnis abstrahiert
13:08
aber auch einen realen dass sie selbst
13:10
den ursprung gewisser begriffe und
13:12
grundsätze enthält die sie weder von den
13:14
sinnen noch vom verstand entlehnt das
13:18
erstere vermögen ist nun freilich längst
13:20
von den logischen durch das vermögen
13:22
mittelbar zu schließen
13:23
zum unterschied von den unmittelbaren
13:26
schlüssen konsequent easy media teams
13:30
das zweite aber welches selbst begriffe
13:33
erzeugt wird dadurch noch nicht
13:35
eingesehen 356 da nun hier eine
13:39
einteilung der vernunft in ein logisches
13:41
und trans zentrales vermögen vorkommt so
13:44
muss ein höherer begriff von dieser
13:46
erkenntnis quelle gesucht werden welche
13:49
beide begriffe unter sich befassen in
13:51
dessen wir nach der analogie mit den
13:53
verstandenes begriffen erwarten können
13:55
dass der logische begriff zugleich den
13:58
schlüssel zum transzendent die tafel der
14:01
funktionen der ersteren zugleich die
14:03
stamm leiter der vernunft übergriffe an
14:06
die hand geben werde
14:08
wir erklärten im ersten und teile
14:10
unserer trans zentralen logik den
14:12
verstand durch das vermögen der regeln
14:15
hier unterscheiden wir die vernunft vom
14:17
verstande dadurch dass wir sie das
14:19
vermögen der prinzipien nennen wollen
14:21
der ausdruck eines prinzips ist
14:24
zweideutig und bedeutet gemeinde klich
14:26
nur eine erkenntnis dass als prinzip
14:29
gebraucht werden kann ob es zwar an sich
14:31
selbst und seinem eigenen uhr schwung
14:33
nach kein prinzip ist an jeder
14:37
er mag sogar aus erfahrung durch
14:40
induktion her genommen sein kann zum
14:43
ober satz in einem vernunft schlüsse
14:45
dienen er ist darum aber nicht selbst
14:47
ein prinzip der mathematischen aktion zb
14:50
zwischen zwei punkten kann nur eine
14:52
gerade linie sein sind sogar allgemeine
14:55
erkenntnisse apriori und werden damit
14:57
recht relatives auf die fälle die unter
15:01
ihnen subsumiert werden können
15:02
prinzipien genannt aber ich kann darum
15:05
doch nicht sagen dass sich diese
15:07
eigenschaft der geraden linien überhaupt
15:09
an sich aus prinzipien erkennen sondern
15:12
nur in der reinen anschauen wie 351 ich
15:17
würde daher erkenntnis aus prinzipien
15:19
diejenigen nennen da ich das besondere
15:22
im allgemeinen durch begriffe erkennen
15:24
so ist denn an jeder vernunft schluss
15:26
eine form der ableitung eine erkenntnis
15:28
aus einem prinzip denn der ober satz
15:32
gibt jederzeit einen begriff der da
15:34
macht das alles was unter seiner
15:36
bedingung subsumiert wird aus ihm nach
15:38
einem prinzip erkannt wird
15:40
denn dann und jede allgemeine erkenntnis
15:42
zum ober satz in einem vernunft schlüsse
15:45
dienen kann und der verstand dergleichen
15:47
allgemeine sätze apriori dar bietet so
15:50
können diese denn auch in ansehung ihres
15:52
möglichen gebrauchs prinzipien genannt
15:56
betrachten wir aber diese grundsätze des
15:58
freien verstandes an sich selbst ihrem
16:00
ursprung nach so sind sie nichts weniger
16:02
als erkenntnisse aus begriffen denn sie
16:05
würden nicht einmal apriori möglich sein
16:07
wenn wir nicht ihr eine anschauung in
16:09
der mathematik wo der bedingungen einer
16:12
möglichen erfahrung überhaupt herbei
16:14
zöge das alles was geschieht eine
16:16
ursache kann gar nicht aus dem begriff
16:19
dessen was überhaupt geschieht
16:21
vielmehr zeigt der grundsatz wie man
16:24
aller erst von dem was geschieht einen
16:26
bestimmten erfahrungsbericht bekommen
16:29
synthetische erkenntnis aus begriffen
16:31
kann der verstand also gar nicht
16:33
beschaffen w 358 und diese sind es
16:37
eigentlich welche ich schlechthin
16:39
prinzipien nenne indessen dass alle
16:42
allgemeinen sätze überhaupt komparative
16:44
prinzipien heißen können
16:46
es ist ein alter wunsch der wer weiß wie
16:49
spät vielleicht einmal in erfüllung
16:51
gehen wird das waren doch einmal statt
16:54
der endlosen mannigfaltigkeit
16:55
bürgerlicher gesetze ihre prinzipien
16:58
aufsuchen möge denn darin kann allein
17:00
das geheimnis bestehen die gesetzgebung
17:03
wie man sagt zu simplifizieren aber die
17:06
gesetze sind hier auch nur
17:08
einschränkungen unserer freiheit auf
17:10
bedingungen unter denen sie durchgängig
17:12
mit sich selbst zusammen stimmt mithin
17:16
gehen sie auf etwas was gänzlich unser
17:18
eigenes werk ist und wovon wir durch
17:21
jene begriffe selbst die ursache sein
17:23
wie aber gegenstände an sich selbst wie
17:27
die natur der dinge unter prinzipien
17:28
stehen und nach bloßen begriffen
17:30
bestimmt werden sollte ist wohl nicht
17:33
etwas unmögliches wenigstens doch sehr
17:35
widersinnige es in seiner forderung
17:37
es mag aber hiermit gewarnt sein wie es
17:40
denn darüber haben wir die untersuchung
17:43
noch vor uns so hält wenigstens daraus
17:45
dass erkenntnis dass prinzipien an sich
17:48
selbst ganz etwas anderes sei als bloße
17:51
verstandes erkenntnis die zwar auch
17:53
anderen erkenntnissen in der form eines
17:55
prinzips vorgehen kann an sich selbst
17:58
aber insofern sie sind ethisch ist nicht
18:01
auf los und denken beruht noch ein
18:03
allgemeines nach begriffen in sich
18:09
der verstand mark an vermögen der
18:10
einheit der erscheinungen vermittelt der
18:13
so ist die vernunft das vermögen der
18:15
einheit der standesregeln unter
18:18
sie geht also niemals zunächst auf
18:20
erfahrung oder auf irgendeinen
18:22
gegenstand sondern auch den verstand um
18:25
seinen mannigfaltigen erkenntnissen
18:27
einheit apriori durch begriffe zu geben
18:30
welche vernunft einer heißen mag und von
18:33
ganz anderer art ist als sie vom
18:35
verstand geleistet werden kann und das
18:39
ist der allgemeine begriff des vernunft
18:41
vermögens sobald er bei gänzlich im
18:43
mangel an beispielen die erste in der
18:45
folge gegeben werden sollen hat
18:47
begreiflich gemacht werden können
18:50
wer vom logischen gebrauch der vernunft
18:54
man macht einen unterschied zwischen dem
18:56
was unmittelbar erkannt und dem was nur
18:59
geschlossen wird das in einer figur die
19:02
durch drei gerade linien begrenzt ist
19:04
drei winkel sind mit unmittelbar erkannt
19:07
dass diese winkel aber zusammen zwar
19:10
rechten gleich sind ist nur geschlossen
19:12
weil wir des schließens beständig
19:15
bedürfen um es dadurch endlich ganz
19:17
gewohnt werden so bemerken wir zuletzt
19:19
diesen unterschied nicht mehr enthalten
19:21
oft wie bei den sogenannten betrug der
19:23
sinne etwas für unmittelbar wahrgenommen
19:25
was wir doch nur geschlossen haben
19:28
die 360 bei jedem schluss ist ein satz
19:32
der zugrunde liegt und dann anderer
19:34
nämlich die folgerung die aus jenem
19:36
gezogen wird und endlich die
19:37
schlussfolgerung konsequenz nach welcher
19:40
die wahrheit des letzteren ausbleibt ich
19:42
mit der wahrheit des ersten verknüpft
19:44
ist liegt das geschlossene teils schon
19:47
so in dem ersten dass es ohne
19:49
vermittlung einer dritten vorstellung
19:51
daraus abgeleitet werden kann soll es
19:53
der schluss unmittelbare konsequenz ja
19:56
ich möchte ihnen lieber den verstandes
19:59
schluss nennen ist aber ausser der zum
20:02
grunde gelegten erkenntnis noch ein
20:04
anderes urteil nötig um die folge zu
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bewirken soll es der schluss 1 vernunft
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schluss in dem satz alle menschen sind
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sterblich liegen schon die sätze einige
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menschen sind sterblich einige
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sterbliche sind menschen nichts was uns
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staatlich ist ist ein mensch und diese
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also unmittelbarer folgerungen aus dem
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erster dagegen liegt der satz alle
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gelehrte sind sterblich nicht in dem
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unter gelegten urteil
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denn der begriff der gelehrten kommt in
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und er kann nur vermittels eines
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zwischen urteils aus diesen gefolgert
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werden in jedem von uns schluss denke
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ich zuerst eine regel mayor durch den
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zweitens summiere ich eine erkenntnis
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unter die bedingung der regel - mittels
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der urteilskraft endlich bestimme ich
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mein erkenntnis durch das prädikat der
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regel conclusio b 361 mädchen apriori
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das verhältnis also welches der ober
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satz als die regel zwischen eine
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erkenntnis und ihrer bedingungen
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vorstellt macht die verschiedenen arten
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der vernunft schlüsse aus sie sind also
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gerade dreifach sowie alle urteile
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überhaupt in sofern sie sich in der acht
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unterscheiden wie sie das verhältnis der
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erkenntnis im verstande ausdrücken
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nämlich kategorische hypothetische oder
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des jung tiefe vernunft schlüssel
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wenn wie teilweise geschieht die
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konklusion als ein urteil ausgegeben
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worden ist um zu sehen ob es nicht aus
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schon gegebenen urteilen durch die
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nämlich ein ganz anderer gegenstand
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gedacht wird fließe versuche ich im
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verstand die aktion dieses schlusssatzes
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auf ob sie sich nicht in ihm unter
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gewissen bedingungen nach einer
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allgemeinen regel findet finde ich nun
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eine solche bedingung und lässt sich das
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objekt des schlusssatzes unter der
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gegebenen bedingungen subsumieren so ist
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dieser aus der regel die auch für andere
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gegenstände der erkenntnis gilt
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gefolgert man sieht daraus dass die
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vernunft im schließen die große
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mannigfaltigkeit der erkenntnis des
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verstandes auf die kleinste zahl der
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prinzipien allgemeiner bedingungen zu
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bringen und dadurch ihre höchste einheit