0:00
immanuel kant kritik der reinen vernunft
0:04
b310 bis b in 324 literatur blies ich
0:10
nenne einen begriff problematisch der
0:12
keinen widerspruch enthält in der auch
0:14
holz eine begrenzung gegebener begriffe
0:16
mit anderen erkenntnissen zusammenhängt
0:18
dessen objektive realität aber auf keine
0:21
weise erkannt werden kann
0:22
der begriff eines nummern das heißt
0:24
alles dinges welches gar nicht als
0:26
gegenstand der sinne sondern als ein
0:28
ding an sich selbst lediglich durch
0:31
einen reinen verstand gedacht werden
0:32
soll ist gar nicht widersprüchlich denn
0:35
man kann von der sinnlichkeit doch nicht
0:37
behaupten dass sie die einzige mögliche
0:39
art der anschauung sei ferner ist dieser
0:42
begriff notwendig um die sinnliche
0:44
anschauung nicht bis über die dinge an
0:46
sich selbst auszudehnen und also um die
0:48
objektive gültigkeit der sinnlichen
0:50
erkenntnis einzuschränken
0:52
denn die übrigen worauf jene nicht
0:54
reicht heißen eben darum nur männer
0:57
damit man dadurch anzeige jene
0:59
erkenntnisse können ihr gebieten nicht
1:01
über alles was der verstand denkt
1:04
am ende aber ist doch die möglichkeit
1:06
solcher moment gar nicht einzusehen und
1:08
der umfang außer dass pferde
1:10
erscheinungen ist für uns lehren
1:12
das heißt wir haben einen verstand der
1:14
sich problematisch weiter strikt als
1:16
jene sphäre aber keine anschauen ja auch
1:19
nicht einmal den begriff von einer
1:21
möglichen anschauung wodurch uns
1:23
außerdem fällt der sinnlichkeit die
1:25
gegenstände gegeben und der verstand
1:28
über diese hinaus was rhetorisch
1:29
gebraucht werden kann
1:31
im b 311 der begriff eines nummern ist
1:35
also bloß ein grenz begriff um die
1:38
anmaßung der sinnlichkeit einzuschränken
1:39
und also nur von negativ und gebrauch er
1:43
ist aber gleichwohl nicht willkürlich
1:44
erdichtet sondern hängt mit der
1:46
einschränkung der sinnlichkeit zusammen
1:48
ohne doch etwas positives außer ihrem
1:51
umfang setzen zu können
1:52
die einteilung der gegenstände in
1:54
phänomenaler und domina und der welt in
1:57
eine sinnen und verstandes welt kann da
1:59
ein positiver bedeutung gar nicht
2:02
obgleich begriffe allerdings die
2:04
einteilung in sinnliche und
2:05
intellektuelle zu lassen
2:07
denn man kann den intellektuellen
2:10
begriffen keinen gegenstand bestimmen
2:12
und sie also auch ein
2:13
für objektiv gültig ausgeben wenn man
2:16
von den sinnen abgeht wie will man
2:18
begreiflich machen dass unsere
2:19
kategorien welche die einzigen
2:21
übrigbleibenden begriffe für männer
2:24
seien würden noch überall etwas bedeuten
2:26
dazu ihre beziehung auf irgendeinen
2:29
gegenstand noch etwas mehr als bloß die
2:31
einer des denkens nämlich außerdem eine
2:34
mögliche anschauung gegeben sein muss
2:36
darauf die intellektuellen begriffe
2:39
angewandt werden können
2:40
der begriff eines nur - problematisch
2:43
genommen bleibt dem ungeachtet nicht
2:45
erlangt zulässig sondern auch als ein
2:48
die sinnlichkeit in schranken setzen den
2:50
begriff unvermeidlich aber dann ist das
2:53
nicht ein besonderer intelligenz stand
2:55
für unseren verstand sondern ein
2:57
verstand für den es gehörte ist selbst
2:59
ein problem nämlich nicht diskursiv
3:02
durch kategorien b 312 sondern intuitiv
3:05
in einer nicht sinnlichen anschauung
3:08
seinen gegenstand zu erkennen als von
3:10
welchen wir uns nicht die geringste
3:12
vorstellung seiner möglichkeit machen
3:15
unser verstand bekommt nun auf diese
3:18
weise eine negative erweiterung das
3:20
heißt er wird nicht durch die
3:22
sinnlichkeit eingeschränkt sondern
3:24
schränkt vielmehr die sinnlichkeit ein
3:26
dadurch dass er dinge an sich selbst
3:29
nicht als erscheinungen betrachtet und
3:32
nun nennt aber er setzt sich auch sofort
3:35
selbst grenzen sie durch keine
3:37
kategorien zu erkennen mit hinsehen nur
3:39
unter dem namen eines unbekannten etwas
3:43
ich finde indessen in den schriften der
3:45
neueren einen ganz anderen gebrauch der
3:47
ausdrücke eines mundes sensibel ist und
3:50
intelligenz der von dem sinn der alten
3:53
ganz abweicht und wobei es freilich
3:55
keine schwierigkeit hat aber auch nichts
3:58
als leere worte kämmerei angetroffen
4:01
anmerkung man muss nicht statt dieses
4:03
ausdrucks den einer intellektuellen welt
4:06
wie man im deutschen vortrage gemeinen
4:08
zu tun pflegt brauchen denn
4:10
intellektuell oder sensitive sind nur
4:13
die erkenntnisse was aber nur ein
4:15
gegenstand der einen oder der anderen an
4:19
die objekte also müsse nun erachtet der
4:24
oder sensibel heißen einigen hat es
4:27
beliebt denn inbegriff der erscheinungen
4:29
soferne angeschaut wird die sinnen welt
4:32
sofern aber der zusammenhang derselben
4:34
nach allgemeinen verstandes gesetzen
4:36
gedacht wird die verstandes welt zu
4:38
nennen wie 313 die theoretische
4:43
astronomie welche die bloße beobachtung
4:45
des bestimmten himmels vorträgt würde
4:47
die ersteren die kontemplative dagegen
4:50
etwa nach dem kopernikanischen
4:51
weltsystem oder gar newtons
4:54
gravitationsgesetz erklärt die zweite
4:57
nämlich eine intelligent vorstellig
5:00
aber eine solche wort verdrehung ist
5:03
eine bloße fis tische aus flucht um
5:05
einer beschwerlichen frage auszuweichen
5:07
dadurch dass man ihren sinn zu einer
5:09
gemächlichkeit herabsetzen bei den
5:12
erscheinungen lässt sich allerdings
5:13
verstand und vernunft brauchen aber es
5:16
fragt sich ob diese auch noch einigen
5:18
gebrauch haben wenn der gegenstand nicht
5:20
erscheinung also nur modern ist und in
5:23
diesem sinne nimmt man ihn wenn er an
5:26
sich bloß als intelligent dem verstand
5:29
allein und gar nicht den sinnen gegeben
5:32
gedacht wird es ist also die frage ob
5:36
außer dem empirischen gebrauch des
5:37
verstandes selbst in der notorischen
5:40
vorstellung des welten baus noch ein
5:42
trans en thaler möglich ist der auf das
5:45
nummern als ein gegenstand geht welche
5:47
frage wie er verneint beantwortet haben
5:50
wenn wir also sagen die sinne stellen
5:53
uns die gegenstände vor wie sie
5:54
erscheinen der verstand aber wie sie
5:57
sind so ist das letztere nicht in
5:59
transzendentaler sondern bloß in
6:01
empirischer bedeutung zunehmen
6:03
nämlich wie sie als gegenstände der
6:05
erfahrung im durchgängigen zusammenhang
6:08
der erscheinungen vorgestellt werden
6:10
müssen wie 314 und nicht nach dem was
6:14
sie außer der beziehung auf mögliche
6:16
erfahrung und folglich auf sinne
6:18
überhaupt mithin als gegenstände des
6:20
reinen verstandes sein mögen
6:23
denn dieses wird uns immer unbekannt
6:25
bleiben so sehr dass es auch unbekannt
6:27
bleibt ob eine solche transzendentale
6:30
außerordentliche erkenntnis überhaupt
6:32
möglich sein zum wenigsten als eine
6:34
solche die unter unseren gewöhnlichen
6:36
kategorien steht verstand und
6:39
sinnlichkeit können bei uns nur in
6:40
verbindung die gegenstände bestimmen
6:42
wenn wir sie trennen so haben wir
6:44
anschauen ohne begriffe oder begriffe
6:47
ohne anschauen in beiden fällen aber
6:49
vorstellungen die wir auf keinen
6:51
bestimmten gegenstand beziehen können
6:53
wenn jemand noch bedenken trägt auf alle
6:55
diese erörterungen dem bloß
6:57
transzendentalen gebrauche der
6:59
kategorien zu entsagen
7:00
so machte er einen versuch von ihnen in
7:03
irgendeiner synthetischen behauptung
7:05
denn eine analytische bringt den
7:07
verstand nicht weiter und da nur mit dem
7:10
beschäftigt ist was in dem bilder für
7:11
selbst schon gedacht ist so lässt er
7:13
schon ausgemacht ob diese an sich selbst
7:16
auf gegenstände eine beziehung habe oder
7:18
nur die einer des denkens überhaupt
7:20
bedeutet welche von der art werden
7:22
gegenstand gegeben werden mag völlig
7:24
abstrahiert es ist ihm genug zu wissen
7:28
was in seinem begriff liegt worauf der
7:31
begriff selber gehen möge ist ihm
7:33
gleichgültig b 315 er versuche es
7:37
demnach mit irgendeinem synthetischen
7:39
und vermeintlich trans zentralen
7:40
grundsatz etwa alles was da ist
7:43
existiert als substanz oder eine der
7:45
substanz anhängende bestimmung als
7:48
zufällige existiert als wirkung eines
7:50
anderen dinges nämlich seiner ursache
7:52
und so weiter nun frage ich woher will
7:56
er diese synthetischen setzte nehmen da
7:59
die begriffe nicht auf mögliche
8:00
erfahrung sondern von dingen an sich
8:02
selbst von nun an gelten sollen
8:05
wo ist hier das dritte welches unbedingt
8:07
zu einem synthetischen satz erforderlich
8:09
ist um in ihm die begriffe die gar keine
8:13
logische und analytische verwandtschaft
8:14
haben miteinander zu verknüpfen
8:16
er wird seinen satz niemals beweisen ja
8:20
was noch mehr ist sich nicht einmal
8:22
wegen der möglichkeit einer solchen
8:23
reinen behauptungen rechtfertigen können
8:25
ohne rücksicht auf den empirischen
8:27
verstand zu nehmen und dadurch dem
8:30
reinen und sinnfreien urteil völlig zu
8:33
so ist denn der begriff reiner loos
8:37
intelli gegenstände gänzlich leer von
8:39
allen grundsätzen ihrer anwendung weil
8:42
man keine acht ersinnen kann wie sie
8:44
gegeben werden sollten und der
8:46
problematische gedanke der doch einen
8:49
platz für sie offen lässt dient nur wie
8:51
ein leerer raum die empirischen
8:53
grundsätze einzuschränken ohne doch
8:55
irgendein anderes objekte erkenntnis
8:57
außer der sphäre der letzteren in sicht
9:00
zu enthalten und aufzuweisen b 316 die
9:06
überlieferung und reflexion hat es nicht
9:09
mit den gegenständen selbst zu tun um
9:11
geradezu von ihnen begriffe zu bekommen
9:13
sondern ist der zustand des gemüts in
9:16
welchem wir uns zuerst dazu an schicken
9:18
um die subjektiven bedingungen ausfindig
9:21
zu machen unter denen wir zu begriffen
9:24
sie ist das bewusstsein des
9:26
verhältnisses gegebener vorstellungen zu
9:28
unseren verschiedenen erkenntnisquellen
9:30
durch welches allein ihr verhältnis
9:32
untereinander richtig bestimmt werden
9:35
die erste frage vor einer weiteren
9:37
behandlung unserer vorstellung ist die
9:39
in welchem erkenntnisvermögen gehören
9:42
sie zusammen ist es der verstand oder
9:46
sind es die sinne vor denen sie
9:48
verknüpft oder verglichen werden
9:50
manches urteil wird aus gewohnheit
9:53
angenommen oder durch neigung geknüpft
9:55
weil aber keine überlegung vorher geht
9:57
oder wenigstens kritisch darauf folgt so
10:00
gilt es für eines das im verstand seinen
10:03
ursprung erhalten hat nicht alle urteile
10:06
bedürfen einer untersuchung das heißt
10:08
eine aufmerksamkeit auf die gründe der
10:10
wahrheit wie 317 denn wenn sie
10:13
unmittelbar gewissen zum beispiel
10:15
zwischen zwei punkten kann nur eine
10:18
gerade linie sein so lässt sich von
10:20
ihnen kein noch näheres merkmal der
10:22
wahrheit als dass sie selbst ausdrücken
10:25
anzeigen aber alle urteile ihr alle
10:28
vergleiche bedürfen einer überlegung
10:29
dass eine unterscheidung der erkenntnis
10:32
kraft wozu die gegebenen begriffe
10:34
gehören die handlung wodurch die
10:37
vergleiche der vorstellung überhaupt mit
10:40
der erkenntnis kraft zusammenhalte darin
10:42
sie angestellt wird und wodurch ich
10:45
ob sie zum reinen verstanden oder zu
10:47
sinnlichen anschauen gehört
10:49
untereinander verglichen werden nenne
10:51
ich die trans zentrale überlegung und
10:54
das verhältnis aber in welchem die
10:55
begriffe in einem gemütszustand
10:57
zueinander gehören können ist dass der
11:00
einerlei haid und verschiedenheit der
11:02
einstimmung und des wieder streits des
11:04
inneren und dem äußeren endlich das
11:07
bestimmbaren und der bestimmung also
11:09
materie und form die richtige bestimmung
11:12
dieses verhältnisses beruht darauf in
11:14
welche erkenntnis kraft sie subjektiv
11:17
ob in der sinnlichkeit oder dem
11:19
verstanden denn der unterschied
11:21
letzteren macht einen großen unterschied
11:23
in der art wie man sich die ersten
11:25
denken sollte vor allen objektiven
11:28
urteilen vergleichen wie die begriffe um
11:31
auf die eine leid vieler vorstellungen
11:33
unter einem begriff zum zwecke der
11:34
allgemeinen urteile b 318 oder ihre
11:39
verschiedener zur erzeugung besonderer
11:41
urteile auf die einstimmung daraus
11:43
bejahende und den widerstreit daraus
11:46
verneinen die urteile werden können und
11:49
aus diesem grund sollten wir wie es
11:52
scheint die angeführten begriffe die
11:55
vergleichs begriffe nennen konzept tusk
11:58
operation ist weil aber wenn es nicht
12:00
auf die logische form sondern auf den
12:03
inhalt der begriffe ankommt das heißt ob
12:05
die dinge selbst einerlei oder
12:06
verschieden einstimmig oder im
12:08
widerstreit sind usw
12:09
die dinge ein zweifaches verhältnis zu
12:12
unserer erkenntnis kraft nämlich zur
12:14
sinnlichkeit und zum verstanden haben
12:16
können auf diese stelle aber darin sie
12:19
gehören die art ankommt wie sie
12:21
zueinander gehören sollen so wird die
12:24
trans zentrale reflexion das heißt das
12:26
verhältnis gegebener vorstellungen zu
12:28
der einen oder anderen erkenntnis art
12:30
ihr verhältnis untereinander allein
12:32
bestimmen können und ob die dinge
12:34
einerlei oder verschieden einstimmig
12:37
oder wieder streiten sind usw wird nicht
12:40
sofort aus den begriffen selbst durch
12:41
bloßen vergleich durch kooperation
12:43
sondern aller erst durch die
12:45
unterscheidung der erkenntnis art wozu
12:47
sie gehören mit hilfe einer
12:49
transparenten überlegung ausgemacht
12:51
man könnte zwar sagen dass die logische
12:54
reflexion eine lose kooperation sei denn
12:58
bei ihr weg von der erkenntnis kraft
13:00
wozu die gegebenen vorstellung
13:02
dann gänzlich abstrahiert und sie sind
13:05
also insofern ihrem sitze nach ihm
13:07
gemüte als gleichartig zu behandeln
13:11
die trans zentrale reflexion aber welche
13:14
auf die gegenstelle selbst geht enthält
13:16
den grund der möglichkeit die objektiven
13:18
kooperation der vorstellungen
13:20
untereinander und ist also von der
13:22
logischen sehr verschieden weil die
13:24
erkenntnis kraft dazu sie gehören nicht
13:27
diese trans en thale überlegung ist eine
13:30
pflicht von der sich niemand los sagen
13:32
kann wenn er apriori etwas über dinge
13:36
wir wollen sie jetzt zur hand nehmen und
13:38
werden daraus für die bestimmung des
13:40
eigentlichen geschäftes des verstandes
13:42
nicht wenig licht ziehen erstens einheit
13:46
und verschieden hat wenn uns ein
13:48
gegenstand mehrmals jedes mal aber mit
13:50
den gleichen inneren bestimmungen mit
13:53
qualität quantität dargestellt wird so
13:55
ist er wenn er als gegenstand des reinen
13:58
verstandes gilt immer eben derselbe und
14:01
nicht viel sondern nur ein ding ist er
14:04
aber erscheinung so kommt es auf den
14:06
vergleich der begriffe gar nicht an
14:08
sondern so sehr auch im blick auf ihn
14:10
alles einerlei sein mag ist doch die
14:13
verschiedener tertre diese erscheinung
14:15
zu gleicher zeit ein genügender grund
14:18
der numerischen verschiedenheit des
14:19
gegenstandes der sinne selbst so kann
14:23
man bei zwei tropfen wasser von aller
14:25
inneren verschiedener völlig
14:26
abstrahieren und es ist genug dass sie
14:29
in verschiedenen ämtern zugleich
14:31
angeschaut werden um sie für numerisch
14:34
verschieden zu halten
14:36
w 320 leibnitz nahmen die erscheinungen
14:40
als dinge an sich selbst mithin für
14:44
das heißt gegenstände des rhein
14:46
verstandes obwohl er wegen der
14:48
verworrenheit ihrer vorstellung diese
14:50
mit dem namen der phänomene belegte und
14:53
da konnte es einsatz des nicht zu
14:55
unterscheidenden das prinzip identität
14:58
is in die szenerie um allerdings nicht
15:02
da sie aber gegenstände der sinnlichkeit
15:04
sind und der verstand im blick auf sie
15:06
nicht von einem sondern bloß von
15:08
empirischen gebrauche ist so wird die
15:10
vielheit und numerische verschiedenheit
15:13
schon durch den raum selbst als die
15:15
bedingungen der äußeren erscheinungen
15:18
denn ein teil des raumes auch wenn er
15:21
einem anderen völlig ähnlich und gleich
15:23
ist doch außer ihm und eben dadurch
15:26
einen vom ersteren verschiedener teil
15:28
der zu ihm hinzu kommt um einen größeren
15:32
dieses muster von allem was ihnen
15:35
manchen stellen des raumes zugleich ist
15:37
gelten so sehr es sich sonst auch
15:39
ähnlich und gleich sein mag
15:41
zweitens einstimmung und wieder streit
15:43
wenn realität nur durch den rhein und
15:45
verstand vorgestellt wird als reale das
15:48
nomen so lässt sich zwischen den
15:50
realitäten kein widerstreit denken dass
15:53
ein solches verhältnis da sie in einem
15:56
subjekt verbunden einander ihre folgen
15:58
aufheben und 33 gleich null sein
16:02
b 321 dagegen kann das reale in der
16:06
erscheinung als reale das phänomen
16:08
untereinander allerdings im widerstreit
16:10
sein und vereint in demselben subjekt
16:13
eines die folgen des anderen ganz oder
16:15
zum teil vernichten wie zwei bewegende
16:18
kräfte in derselben geraden linie
16:21
sofern sie einen punkt in
16:23
entgegengesetzter richtung entweder
16:25
ziehen oder drücken oder auch ein
16:27
vergnügen was dem schmerze die waage
16:30
drittens das innere und äußere an einem
16:33
gegenstand des reinen verstandes ist nur
16:36
dasjenige innerlich welches gar keine
16:38
beziehung dem dasein nach auf
16:40
irgendetwas von ihm verschiedenes hat
16:42
dagegen sind die inneren bestimmungen
16:44
eine substantiell phänomen im raume
16:47
nichts als verhältnisse und sie selbst
16:49
ganz und gar ein inbegriff von lauter
16:51
relationen die substanz im raum kennen
16:54
wir nur durch kräfte die in ihm wirksam
16:57
sind entweder andere dahin zu treiben
17:00
durch einziehung oder vom eindringen in
17:03
ihn abzuhalten durch zurückstoßen und
17:06
undurchdringlichkeit andere
17:09
eigenschaften kennen wir nicht die den
17:11
begriff von der substanz die im raum
17:13
erscheint und diese materie nennen
17:16
als objekt des reinen verstandes muss
17:19
jede substanz dagegen innere
17:21
bestimmungen und kräfte haben die auch
17:24
die innere realität gehen
17:26
was kann ich mir eine für innere
17:28
akzidenzen denken als diejenigen die man
17:32
innere sind mir da bietet nämlich das
17:34
was entweder selbst andenken oder mit
17:37
diese analog ist die 322 daher macht den
17:42
leibnitzer aus allen substanzen weil er
17:45
sie sich als nummer nach vorstellte
17:47
selbst aus den bestandteilen der materie
17:50
nachdem er ihnen alles was äußere
17:52
relation bedeuten mag mit denen auch die
17:54
zusammensetzung in gedanken genommen
17:56
einfache subjekte mit vorstellungs
17:59
kräften begabt mit einem wort monaten
18:02
viertens materie und form diese sind
18:05
zwei begriffe welche alle anderen
18:07
reflexionen zugrunde gelegt werden so
18:09
sehr sind sie mit jedem gebrauch des
18:11
verstandes unzertrennlich verbunden
18:13
der erste begriff bedeutet dass
18:15
bestimmbare überhaupt der zweite begriff
18:18
dessen bestimmung weil es in trun
18:20
zentralen verstand denn da man von allem
18:23
unterschied dessen was gegeben wird und
18:25
der art wie es bestimmt wird abstrahiert
18:27
die logik ernannten ehedem das
18:30
allgemeine die materie die in
18:31
spezifischen unterschied aber die form
18:33
in jedem urteil kann man die gegebenen
18:36
begriffe logische materie zum urteil ihr
18:39
verhältnis mit hilfe der coppola die
18:41
form des urteils nennen
18:43
in jedem wesen sind seine bestandteile
18:46
die essentially die materie die art wie
18:50
sie in einem dinge verknüpft sind die
18:53
auch wurde in bezug auf die dinge
18:55
überhaupt die unbegrenzte realität als
18:58
die materie aller möglichkeit ihre
19:00
einschränkung aber die negation als
19:03
diejenige form angesehen wodurch sich
19:05
ein ding vom anderen nach trans
19:07
zentralen begriffen unterscheidet den
19:10
323 der verstand nämlich verlangt zuerst
19:14
das etwas gegeben sei wenigstens im
19:17
begriff um es auf gewisse art bestimmen
19:21
daher geht im begriff des rhein
19:23
verstandes die materie der form vor und
19:26
leibnitz namen deswegen zuerst dinge an
19:28
monaten und innerlich ihre
19:31
vorstellungskraft um danach ihr äußeres
19:33
verhältnis und die gemeinschaft ihrer
19:35
zustände nämlich der vorstellungen
19:39
daher waren raum und zeit jemand nur
19:42
durch das verhältnis der substanzen
19:43
diese durch die verknüpfung ihrer
19:45
bestimmung untereinander als gründe und
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irgend möglich so würde es auch in der
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tat sein müssen wenn der reine verstand
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unmittelbar auf gegenstände bezogen
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werden könnte und wenn raume zeit
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bestimmungen der dinge an sich selbst
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wehren sind es aber nur sinnliche
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anschauung in denen wir alle gegenstände
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lediglich als erscheinungen bestimmen so
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geht die form der anschauung als
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subjektive beschaffenheit der
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sinnlichkeit vor aller materie den
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empfindungen mit den raum und zeit vor
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allem erscheinungen und allen daten der
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erfahrung vorher und macht diese
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vielmehr aller erst möglich der
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intellektuell philosoph konnte es nicht
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leiden wenn das die form vor den dingen
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selbst vorher gehen und dieser ihre
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möglichkeit bestimmen sollte eine ganz
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wichtige zensur wenn er annahm dass wir
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die dinge anschauen wie sie sind
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obgleich mit verworrener vorstellungen b
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da aber die sinnliche anschauung eine
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ganz besondere subjektive bedingung ist
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welche aller wahrnehmung apriori
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zugrunde liegt und deren form
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ursprünglich ist so ist die form für
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sich allein gegeben und weit gefehlt
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dass die materie oder die dinge selbst
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welche erscheinen zum grunde liegen
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sollte wie man nach bloßen begriffen
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so setzt ihre möglichkeit vielmehr eine
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formale anschauung von raum und zeit als