0:00
immanuel kants kritik der reinen
0:02
vernunft 377 bis b390 die truppe ist
0:09
zweiter abschnitt von den
0:10
transzendentalen ideen die trans
0:13
zentrale analytik kaputt seien beispiele
0:15
wie die bloße logische form unserer
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erkenntnis den ursprung von reinen
0:19
begriffen apriori enthalten können
0:21
welche vor alle erfahrungen gegenstände
0:23
vorstellen oder vielmehr die
0:25
synthetische einheit anzeigen welche
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allein eine empirische erkenntnis von
0:30
gegenständen möglich macht b 378 die
0:34
form der urteile in einen begriff von
0:36
der synthese der anschauung verwandelt
0:38
wachte kategorien nach vor welche allen
0:41
verstandes gebrauch in der erfahren
0:44
ebenso können wir erwarten dass die form
0:47
der vernunft schlüsse wenn man sie auch
0:49
die synthetische einer der anschauung
0:50
nach maßgabe der kategorien anwendet den
0:54
ursprung besonderer begriffe apriori
0:56
welche wir reine vernunft begriffe oder
0:59
trans zentrale ideen nennen können und
1:02
die den verstandes gebrauch in ganzen
1:04
der gesamten erfahrung nach prinzipien
1:08
die funktion der vernunft bei ihren
1:10
schlüsseln bestand in der allgemeinheit
1:12
der erkenntnis nach begriffen und der
1:14
vernunft schluss selbst ist ein urteil
1:17
welches apriori in dem ganzen umfang
1:20
seiner bedingungen bestimmt wird in den
1:23
satz carius ist sterblich könnte ich
1:26
auch bloß durch den verstand aus der
1:29
allein ich suche einen begriff der die
1:32
bedingungen enthält unter welcher das
1:34
prädikat aktion überhaupt dieses urteils
1:37
gegeben wird das heißt hier den begriff
1:40
des menschen und nachdem ich unter
1:42
dieser bedingung in ihrem ganzen umfang
1:44
angenommen alle menschen sind sterblich
1:46
subsumiert habe so bestimme ich danach
1:49
die erkenntnisse eines gegenstandes und
1:51
carius ist staatlich demnach beschränken
1:55
wir in der konfusion eines vernunft
1:57
schlosses ein prädikat auf einen
1:59
gewissen gegenstand wie 379 nachdem wir
2:04
es vorher in dem ober satz in seinem
2:05
ganzen umfang unter einer gewissen
2:07
bedingungen gedacht haben
2:09
diese vollendete größe des umfangs in
2:12
beziehung auf eine solche bedingung
2:14
heißt die allgemeinheit universalität
2:17
dieser entspricht in der synthese
2:19
anschauung die einheit die universität
2:22
oder totalität der bedingungen also ist
2:26
der trans zentrale vernunft begriff kein
2:27
anderer als der von der totalität der
2:30
bedingungen zu einem gegebenen bedingten
2:33
da nun das unbedingte allein die
2:35
totalität der bedingungen möglich macht
2:38
und umgekehrt die totalität der
2:40
bedingungen jederzeit selbst unbedingt
2:42
ist so kann eine reine vernunft begriff
2:45
überhaupt durch den begriff des
2:46
unbedingten insofern einen grund der
2:49
synthesis des bedingten enthält erklärt
2:51
werden so viele kategorien des
2:54
verhältnisses ist nun gibt die der
2:56
verstand mit den kategorien sich
2:58
vorstellt so viele reine vernunft
3:00
begriffe wird es auch geben und es wird
3:03
also erstens ein unbedingtes der
3:05
kategorischen synthesis in einem subjekt
3:08
zweitens den poetischen synthesis der
3:11
drittens der disco und evan synthesis
3:14
der teile in einem system zu suchen sein
3:17
es gibt nämlich ebenso viele arten von
3:21
von denen jede durch prologis 'man zum
3:24
unbedingten fortschreitet die eine zum
3:27
subjekt welches selbst nicht mehr
3:29
prädikat ist die andere zur
3:31
voraussetzung bei 380 die nichts weiter
3:35
voraussetzt und die dritte zu einem
3:37
aggregat der glieder der einteilung zu
3:40
welchen nichts weiter erforderlich ist
3:41
um die einteilung eines begriffs zu
3:44
daher sind die reinen vernunft begriffe
3:47
von der totalität in der synthes ist der
3:49
bedingung wenigstens als aufgaben um die
3:52
einheit des verstandes womöglich bis zum
3:55
unbedingten fortzusetzen notwendig und
3:58
in der natur der menschlichen vernunft
3:59
gegründet es mag auch übrigens diesen
4:03
transzendentalen begriffen an einem
4:05
ihnen angemessenen gebrauch in konkret
4:07
fehlen und sie mithin keinen anderen
4:10
nutzen haben als den verstand in die
4:12
richtung zu bringen darin sein gebrauch
4:14
in dem er aufs äußerste erweitert
4:16
zugleich mit sich selbst durchgehend
4:19
einstimmig gemacht wird indem wir aber
4:22
hier von der totalität der bedingungen
4:24
und dem unbedingten als dem
4:26
gemeinschaftlichen titel aller vernunft
4:29
so stoßen wir wiederum auf einen
4:31
ausdruck den wir nicht entbehren können
4:33
und gleichwohl nach einer ihm durch
4:35
langen missbrauch anhängenden
4:37
zweideutigkeit nicht sicher brauchen
4:40
das wort absolut ist eines von den
4:44
wenigen wörtern die in ihrer
4:46
anfänglichen bedeutung einem begriff
4:48
angemessen worden ist demnach der hand
4:50
gar kein anderes wort eben derselben
4:52
sprache genau anpasst und dessen verlust
4:55
oder welches ebenso viel ist sein
4:58
schwankender gebrauch daher auch den
5:00
verlust des begriffes selbst nach sich
5:03
wie 381 und zwar eines begriffs der weil
5:08
er die vernunft gar sehr beschäftigt
5:10
ohne großen nachteil aller trans
5:13
zentralen beurteilungen nicht entbehrt
5:16
das wort absolut wird jetzt öfter
5:18
gebraucht um bloß anzuzeigen dass etwas
5:21
von einer sache an sich selbst
5:23
betrachtet und also innerlich gilt in
5:26
dieser bedeutung würde absolut möglich
5:28
das bedeuten was an sich selbst und
5:31
intern möglich ist welches in der tat
5:34
ist was man von einem gegenstand sagen
5:37
kann dagegen wird es auch bisweilen
5:39
gebraucht um anzuzeigen dass etwas in
5:42
aller beziehung uneingeschränkt gültig
5:44
ist zum beispiel die absolute herrschaft
5:46
und absolut möglich würde in dieser
5:49
beziehung dasjenige bedeuten was in alle
5:52
absicht in einer beziehung möglich ist
5:55
welches wiederum das meiste ist was ich
5:58
über die möglichkeit eines dinges sagen
5:59
können nun treffen zwar diese
6:02
bedeutungen manchmal zusammen so ist zum
6:04
beispiel was innerlich unmöglich ist
6:07
auch in einer beziehung mit den absolut
6:10
unmöglich aber in den meisten fällen
6:13
sind sie unendlich weit auseinander
6:15
und ich kann auch keiner weise schließen
6:17
dass weil etwas an sich selbst möglich
6:19
ist es darum auch in einer beziehung mit
6:22
den absolut möglich sein
6:24
ja von der absoluten notwendigkeit werde
6:27
ich in der folge zeigen dass sie
6:29
keineswegs in allen fällen von der
6:31
inneren abhängt und also mit dieser
6:33
nicht als gleich bedeutend angesehen
6:35
werden müsse wie 382 dessen gegenteil
6:41
innerlich unmöglich ist dessen gegenteil
6:43
ist freilich auch in alle absicht
6:44
unmöglich mit denen ist es absolut
6:47
notwendig aber ich kann nicht umgekehrt
6:50
schließen was absolut notwendig ist
6:52
dessen gegenteil sei innerlich unmöglich
6:55
das heißt die absolute notwendigkeit der
6:57
dinge sei eine innere notwendigkeit denn
7:01
diese innere notwendigkeit ist in
7:02
gewissen fällen ein ganz lehre ausdruck
7:05
mit welchem wir nicht den mindesten
7:07
begriff verbinden können dagegen der von
7:10
der notwendigkeit eines dinges in einer
7:12
beziehung auf alles mögliche ganz
7:15
besondere bestimmungen bei sich führt
7:17
weil nun der verlust eines begriffs von
7:20
große anwendung in der spekulativen
7:22
weltweisheit dem philosophen niemals
7:25
gleichgültig sein kann so hoffe ich es
7:28
werde ihnen die bestimmung und
7:29
sorgfältige aufbewahrung des ausdrucks
7:32
an dem der begriff hängt auch nicht
7:36
in dieser erweiterten bedeutung werde
7:39
ich mich denn des wortes absolut
7:40
bedienen und es dem bloß komparativ oder
7:44
in besonderer rücksicht gültigen
7:46
denn dieses letztere ist auf bedingungen
7:49
rest reagiert jenes agiert ohne
7:53
nun geht der trans zentrale von uns
7:56
begriff jederzeit nur auf die absolute
7:58
totalität in der synthese der
8:00
bedingungen und endlich niemals als bei
8:04
das heißt in jeder beziehung unbedingt
8:06
denn die reine vernunft überlässt alles
8:09
dem verstand 383 der sich zunächst auf
8:14
die gegenstände der anschauen oder
8:16
vielmehr deren synthes in der
8:18
einbildungskraft bezieht die vernunft
8:21
wählt sich allein die absolute totalität
8:23
im gebrauch der verstandes begriffe vor
8:26
und sucht die synthetische einheit
8:28
welche in der kategorie gedacht wird bis
8:31
zum schlechthin unbedingt hinaus zu
8:33
man kann da diese die vernunft einer der
8:37
erscheinungen sowie jenen welche die
8:39
kategorie ausdrückt verstandes einheit
8:43
so bezieht sich demnach die vernunft nur
8:46
auf den verstandes gebrauch und zwar
8:47
nicht in sofern dieser den grund
8:50
mögliche erfahrung enthält denn die
8:52
absolute totalität der bedingungen ist
8:54
kein in einer erfahrung brauchbare
8:56
begriff weil keine erfahrung unbedingt
8:59
ist sondern um ihm die richtung auf eine
9:02
gewisse einer vorzuschreiben
9:04
von welcher der verstand keinen begriff
9:06
hat und die daraufhin ausgeht alle
9:09
verstandes handlungen in ansehung eines
9:11
jeden gegenstandes in ein absolutes
9:13
ganzes zusammenzufassen
9:16
daher ist der objektive gebrauch der
9:18
reinen vernunft begriffe jederzeit
9:20
transzendent indessen dass der von den
9:23
reinen verstandes begriffen seiner natur
9:26
nach jeder zeit die man and sein muss in
9:28
dem er sich bloß auf mögliche erfahrung
9:30
einschränkt ich verstehe unter der idee
9:33
einen notwendigen vernunft begriff dem
9:36
kongo ihren dagegen stand in den sinnen
9:40
also sind unsere jetzt erwogenen reinen
9:43
vernunft begriffe trans zentrale ideen
9:46
wie 384 sie sind begriffe der reinen
9:50
vernunft denn sie betrachten alle
9:52
erfahrungs erkenntnis als bestimmt durch
9:55
eine absolute totalität der bedingungen
9:57
sie sind nicht willkürlich erdichtet
10:00
sondern durch die natur der vernunft
10:02
selbst aufgegeben und beziehen sich
10:04
daher notwendigerweise auf den ganzen
10:06
verstandes gebrauch sie sind endlich
10:09
transzendent und übersteigen die grenze
10:12
aller erfahrung in welcher also niemals
10:14
ein gegenstand vorkommen kann der der
10:17
trans zentrale idee adäquat wäre wenn
10:20
man eine idee nennt so sagt man dem
10:22
objekt nach als von einem gegenstand des
10:25
reinen verstandes sehr viel dem subjekt
10:28
nach aber und das heißt in ansehung
10:31
seiner wirklichkeit und empirischer
10:33
bedingungen eben darum sehr wenig weil
10:36
sie als der begriff eines maximum in
10:39
konkrete niemals kongruent gegeben
10:41
werden kann weil nun dass letztere im
10:44
plus spekulativen gebrauch der vernunft
10:46
eigentlich die ganze absicht ist und die
10:49
annäherung zu einem begriff die aber in
10:52
der ausübung doch niemals erreicht wird
10:54
ebenso viel ist als ob der begriff ganz
10:57
und gar verfehlt würde heißt es von
11:00
einem solchen begriff er ist nur eine
11:03
idee so würde man sagen können das
11:06
absolute ganze aller erscheinungen ist
11:08
nur eine idee denn da wir der gleichen
11:11
niemals im bild entwerfen können so
11:13
bleibt es ein problem
11:14
ohne alle auflösung wenn die 385 dagegen
11:19
weil es im praktischen gebrauch des
11:21
verstandes ganz allein um die ausübung
11:23
nach regeln zu tun ist
11:25
so können die idee der praktischen
11:27
vernunft jederzeit wirklich ob zu
11:29
nur zum teil in konkrete gegeben werden
11:32
ja sie ist die unentbehrliche bedingung
11:35
jedes praktischen gebrauch der vernunft
11:37
ihre ausübung ist jederzeit begrenzt und
11:40
mangelhaft aber unter nicht bestimmbaren
11:43
grenzen also jederzeit unter dem
11:45
einfluss des begriffs einer absoluten
11:49
demnach ist die praktische idee jeder
11:51
zeit höchst fruchtbar und mit blick auf
11:54
die wirklichen handlungen unumgänglich
11:56
notwendig in ihr hat die reine vernunft
11:59
sogar kausalität das wirklich
12:01
hervorzubringen was ihr begriff enthält
12:04
daher kann man von der weisheit nicht
12:06
gleichsam geringschätzig sagen sie ist
12:09
nur eine idee sondern eben darum weil
12:13
sie die idee von der notwendigen einheit
12:15
aller möglichen zwecke ist so muss sie
12:17
allen praktischen als ursprüngliche zum
12:20
wenigsten einschränkende bedingung zu
12:23
ob wir nun gleich von den
12:24
transzendentalen vernunft begriffen
12:26
sagen müssen sie sind nur ideen so
12:29
werden wir sie doch keineswegs für
12:30
überflüssig und nichtig anzusehen haben
12:33
den menschen dadurch kein objekt
12:36
bestimmt werden kann
12:37
so können sie doch im grunde und
12:39
unbemerkt dem verstanden zum kanon wenn
12:42
es ausgebreiteten und einhelligen
12:44
gebrauchtes dienen dadurch jetzt zwar
12:46
keinen gegenstand mehr erkennt als er
12:49
nach seinen begriffen erkennen würde
12:50
aber doch in dieser erkenntnis besser
12:52
und weitergeleitet wird
12:55
die 386 zuge schweigen dass sie
12:59
vielleicht von den natur- begriffen zu
13:01
den praktischen begriffen einen übergang
13:03
möglich machen und den moralischen ideen
13:06
selbst auf solche art haltung und
13:08
zusammenhang mit den spekulativen
13:10
erkenntnissen der vernunft verschaffen
13:11
können überall dieses muss man den
13:14
ausschluss in der ausführung erwarten
13:17
unsere absicht gemäss setzen wir aber
13:19
hier die praktischen ideen beiseite und
13:22
betrachten da die vernunft nur im
13:25
spekulativen und in diesem noch enger
13:27
nämlich nur im transzendentalen gebrauch
13:30
hier müssen wir nun denselben weg
13:32
einschlagen den wir oben bei der
13:35
reduktion der kategorien namen nämlich
13:38
die logische form der vernunft
13:39
erkenntnis erwäge und sehen ob nicht
13:42
etwa die vernunft dadurch auch ein quell
13:44
von begriffen werde objekte an sich
13:47
selbst als synthetisch apriori bestimmt
13:50
in anziehung einer oder der anderen
13:52
funktionen der vernunft anzusehen
13:54
vernunft als vermögen einer gewissen
13:57
logischen form der erkenntnis betrachtet
13:58
ist das vermögen zu schließen das heißt
14:01
mittelbar durch die subvention der
14:03
bedingung eines möglichen urteils unter
14:06
die bedingung eines gegebenen urteils zu
14:08
urteilen das gegebene urteil ist die
14:11
allgemeine regel der oberseite oder der
14:15
die suchfunktionen der bedingungen eines
14:17
anderen möglichen urteils unter die
14:19
bedingung der regel ist der untersatz
14:21
der minoer das wörtliche urteil welches
14:24
die us-aktion der regel in den sub
14:26
summierten fall aus sagt ist der
14:28
schlusssatz die conclusio die regeln
14:32
nämlich sagt etwas allgemein unter einer
14:34
gewissen bedingungen und findet in einem
14:36
vorkommenden fall die bedingungen der
14:39
also wird das was unter jeder bedingung
14:41
allgemein gilt auch in dem vorkommen
14:44
entfall der diese bedingung bei sich
14:46
führt als gültig angesehen
14:48
man sieht leicht dass die vernünftig
14:51
verstandes handlungen welche eine reihe
14:53
von bedingungen ausmachen zu an
14:56
erkenntnis gelangt wenn ich zu dem satz
14:58
alle körper sind veränderlich nur
15:01
dadurch gelange dass ich von der
15:03
entfernten erkenntnis worin der begriff
15:05
des körpers noch nicht vorkommt der aber
15:08
die bedingungen enthält anfange alles
15:11
zusammengesetzt ist veränderlich von
15:14
diesem zu einem leeren gehe der unter
15:16
der bedingung des ersteren steht die
15:18
körper sind zusammengesetzt und von
15:21
diesem aller erst zu einem dritten der
15:23
nunmehr in die entfernte erkenntnis
15:25
veränderlich mit dem vorliegenden
15:28
folglich sind die körper veränderlich so
15:31
bin ich durch eine reihe von bedingungen
15:32
von prämissen zu einer erkenntnis zu
15:35
einer konklusion gelangt nun lässt sich
15:38
jede reihen deren exponenten des
15:40
kategorischen oder hypothetischen
15:42
urteils gegeben ist fortsetzen
15:44
mithin wird eben dieselbe vernunft
15:46
handlung zur ratio 10a cio police
15:50
logistiker welches eine reihe von
15:52
schlüsseln ist die entweder auf der
15:54
seite der bedingungen per prologis muss
15:57
oder b 388 bedingten wp so logisch muss
16:03
in unbestimmten weiten fortgesetzt
16:06
man wird aber bald ihnen dass die kette
16:09
oder reihe der physiologischen dh der
16:12
geförderten erkenntnisse auf der seite
16:14
der gründe oder der bedingungen zu einer
16:16
gegebenen kenntnis mit anderen worten
16:19
die aufsteigende reihe der vernunft
16:21
schlüsse sich gegen das vernunft
16:23
vermögen doch anders verhalten müsse als
16:26
die absteigende reihe
16:27
das heißt der fortgang der vernunft auf
16:29
der seite des bedingten durch solo
16:32
denn da im ersten fall die erkenntnis
16:35
die conclusio nur bedingt gegeben ist so
16:38
kann man zu dem schluß vermittelt der
16:40
vernunft nicht anders gelangen als
16:42
wenigstens unter der voraussetzung dass
16:45
alle glieder der reihe
16:46
auf der seite der bedingungen gegeben
16:48
sind die totalität in der reihe der
16:50
prämissen war nur unter deren
16:52
voraussetzungen das vorliegende urteil a
16:57
dagegen wird auf der seite des bedingten
16:59
wurde der folgerungen nur eine werdende
17:03
und nicht schon ganz vorausgesetzt oder
17:05
gegebene reihe mithin nur ein
17:07
potenzieller fortgang gedacht daher wenn
17:10
eine erkenntnis als bedingt angesehen
17:12
wird so ist die vernunft genötigt die
17:15
reihe der bedingungen in aufsteigender
17:17
linie als vollendet und ihrer totalität
17:20
nachgegeben anzusehen wenn aber eben
17:24
diese erkenntnis zugleich als bedingung
17:26
andere erkenntnisse angesehen wird wie
17:29
389 die untereinander einer reihe von
17:32
forderungen in absteigender linie
17:35
so kann die vernunft ganz gleichgültig
17:38
wie weit dieser fortgang sich aparte
17:42
erstreckt und ob überall die totalität
17:44
dieser reihe möglich ist weil sie einer
17:47
solchen reihe zu der vor ihr liegenden
17:49
konklusion nicht bedarf indem diese
17:53
aparte priori schon hinreichend bestimmt
17:57
es mag nun sein dass auf der seite der
18:00
bedingungen die reihe der prämissen ein
18:03
erstes habe als oberste bedingung oder
18:06
nicht und also aparte priori ohne
18:09
grenzen ist so muss sie doch die
18:11
totalität der bedingungen enthalten
18:12
gesetzt dass wir niemals dahin gelangen
18:15
könnten sie zu fassen und die ganze
18:17
reihe muss unbedingt wahr sein wenn das
18:19
bedingtem welches als eine daraus
18:22
entspringende folgerung angesehen wird
18:26
dieses ist eine forderung der vernunft
18:28
die ihre erkenntnis als apriori bestimmt
18:31
und als notwendig an kündigt entweder an
18:35
sich selbst und dann bedarf es keiner
18:37
gründe oder wenn es abgeleitet ist als
18:40
sein glied einer reihe von gründen die
18:42
selbst den unbedingter weise wahr ist