0:00
immanuel kants kritik der reinen
0:02
vernunft b 232 bis b 256 täter hatte
0:09
blies b2 analogie grundsätze zeitfolge
0:14
nach dem gesetz der kausalität alle
0:17
veränderungen geschehen nach dem gesetz
0:19
der verknüpfung von ursache und wirkung
0:21
beweis dass alle erscheinungen derzeit
0:24
folge insgesamt nur veränderungen sind
0:27
das heißt ein sukzessives sein und
0:29
nichtsein der bestimmungen der substanz
0:31
die dabei hat folglich seien der
0:33
substanz selbst welches auf ihr nicht
0:36
sein folgt wurde nicht sein dass auf
0:39
star sein volk mit 233 mit anderen
0:42
worten dass es entstehen oder vergehen
0:44
der substanz selbst nicht stattfindet
0:46
hat der vorige grundsatz da getan
0:48
diese hätte auch so ausgedrückt werden
0:51
können aller wechsel alle sukzession der
0:53
erscheinungen ist nur veränderung denn
0:56
entstehen oder vergehen der substanz
0:58
sind keine veränderungen an ihr
1:00
weil der begriff der veränderung eben
1:02
dasselbe subjekt mit zwei
1:04
entgegengesetzten bestimmungen als
1:06
existierend mit den als beharren
1:08
voraussetzt nach dieser in euro folgt
1:12
ich nehme wahr dass erscheinungen
1:16
das heißt dass ein zustand der dinge zu
1:18
einer zeit ist es im gegenteil im
1:21
vorigen zustande war ich verknüpfe also
1:23
eigentlich zwei wahrnehmungen in der
1:26
man ist verknüpfung kein werk des
1:28
fürstentums und der anschauung sondern
1:31
ihres produkt eines synthetischen
1:32
vermögens der einbildungskraft die den
1:35
inneren sinn in ansehung der zeit
1:36
verhältnisse bestimmt in diese kann aber
1:39
wenn die gedachten zwei zustände auf 28
1:42
verbinden so dass der eine oder der
1:44
andere in der zeit voraus geht in die
1:47
zeit kann sich selbst nicht wahrgenommen
1:49
werden und in beziehung auf sie
1:51
gleichsam empirisch was vorher geht und
1:54
was folgt am objekte bestimmt werden
1:56
ich bin mir also nur bewusst dass meine
1:59
imagination eines vorher das andere nach
2:02
ersetzt nicht das im objekt der eine
2:05
zustand vor dem anderen vorher geht oder
2:07
mit anderen worten b 234 es bleibt durch
2:13
annehmen dass objektive verhältnis der
2:15
einander folgenden erscheinungen
2:16
unbestimmt damit dieses nun als bestimmt
2:20
erkannt wird muss das verhältnis
2:22
zwischen den beiden zu stellen so
2:23
gedacht werden dass dadurch als
2:26
notwendig bestimmt wird welche von ihnen
2:28
vorher welcher nachher und nicht
2:31
umgekehrt gesetzt werden muss der
2:34
begriff aber in der eine notwendigkeit
2:36
der synthetischen einheit bei sich führt
2:38
kann nur ein reiner verstandes begriff
2:40
sein der nicht in der wahrnehmung liegt
2:43
und das ist hier der begriff des
2:45
verhältnisses der ursache und der
2:47
wirkung wovon die erstere die letztere
2:49
in der zeit als die folge und nicht als
2:52
etwas was bloß hinter einbildung vorher
2:54
gehen oder gar überall nicht
2:56
wahrgenommen sein könnte bestimmt also
2:59
ist nur dadurch dass wir die folge der
3:01
erscheinungen mit ihnen alle
3:02
veränderungen dem gesetz der kausalität
3:04
unterworfen selbsterfahrung das heißt
3:07
empirische erkenntnis der erfahrung
3:10
mithin sind sie selbst als gegenstände
3:12
der erfahrung nur nach eben dem gesetz
3:15
möglich die aktion ist mannigfaltigen
3:18
der erscheinung ist jederzeit sukzessiv
3:20
die vorstellung der teile folgen
3:23
ob sie sich auch im gegenstand folgen
3:26
ist ein zweiter punkt der reflexion der
3:28
in dem ersten nicht enthalten ist und
3:31
kann man zwar alles und sogar jede
3:32
vorstellung in sofern man sich ihrer
3:35
bewusst ist objekt nennen b 235 allein
3:40
was dieses wort bei erscheinungen zu
3:42
bedeuten hat nicht insofern sie als
3:44
vorstellung objekte sind sondern nur ein
3:47
objekt bezeichnen ist von tieferer
3:51
sofern sie nur als vorstellungen
3:53
zugleich gegenstände des bewusstseins
3:55
sind so sind sie von der aktion das
3:58
heißt der aufnahme in diese liste
4:00
einbildungskraft gar nicht unterschieden
4:02
und man muss also sagen dass man die
4:05
kalte der erscheinungen mit dem gemüt
4:08
jederzeit sukzessiv erzeugt während
4:10
erscheinungen dinge an sich selbst so
4:13
würde kein mensch aus der sukzession der
4:15
vorstellungen von ihrem mannigfaltigen
4:17
ermessen können wie dieses in dem objekt
4:21
denn wir haben es doch nur mit unseren
4:26
ohne rücksicht auf vorstellungen und
4:28
dadurch sie uns offizieren sein mögen
4:30
ist gänzlich außer unserer erkenntnis
4:33
ob nun gleich die erscheinung nicht
4:35
dinge an sich selbst und gleich wo doch
4:37
das einzige sind was uns zur kenntnis
4:41
das soll ich anzeigen was die
4:43
mannigfaltigen an den erscheinungen
4:45
selbst für eine verbindung in der zeit
4:47
zukommt obwohl die vorstellung des
4:50
mannigfaltigen in der prävention
4:51
jederzeit sukzessiv ist so ist zum
4:55
beispiel die prävention des
4:57
mannigfaltigen in der erscheinung eines
4:59
hauses das vor mir steht sukzessiv nun
5:03
ist die frage ob das mannigfaltige
5:04
dieses hauses selbst auch in sich
5:06
sukzessiv sei welches freilich niemand
5:12
nun ist aber so wollte ich meine
5:14
begriffe von einem gegenstand bis zur
5:17
trans and arlen bedeutung steigere das
5:19
haus gar kein ding an sich selbst
5:21
sondern nur eine erscheinung das heißt
5:23
eine vorstellung deren transzendentaler
5:25
gegenstand unbekannt ist was verstehe
5:28
ich also unter der frage wie das
5:30
mannigfaltige in der erscheinung selbst
5:32
die doch nichts an sich selbst ist
5:35
hier wird das was in der sukzessiven ab
5:38
version liegt als vorstellung die
5:41
erscheinung aber die mir gegeben ist
5:42
obwohl sie nichts weiter als ein
5:44
inbegriff dieser vorstellung ist als ihr
5:47
gegenstand betrachtet mit welchem ein
5:50
begriff den ich aus den vorstellungen
5:52
der ab version ziehe zusammenstimmen
5:55
soll man sieht bald das weil
5:58
übereinstimmung der erkenntnis mit dem
6:00
objekt die wahrheit ist hier nur nach
6:02
den formalen bedingungen der empirischen
6:05
wahrheit gefragt werden kann und
6:07
erscheinungen im gegensatz mit den
6:09
vorstellungen der aktion nur dadurch als
6:12
das davon unterschieden objekt der
6:14
aktion vorgestellt werden kann wenn sie
6:17
unter einer regel steht welche sich von
6:19
jeder anderen abgrenzen unterscheidet
6:22
und der art der verbindung des
6:24
mannigfaltigen notwendig macht das
6:27
weniger an der erscheinung was die
6:29
bedingungen dieser notwendigen regel der
6:31
prävention enthält ist das objekt nun
6:33
lasst uns in unsere aufgabe fortfahren
6:36
dass etwas geschieht das heißt etwas
6:39
einen zustand werde der vorher nicht
6:41
wahr er kann nicht empirisch
6:45
b 237 wo nicht eine erscheine vorher
6:49
geht welche diesen zustand nicht in sich
6:53
denn eine wirklichkeit die auf einer
6:55
lehre zeit folgt mit hinein entstehen
6:57
vor dem cas zu stand der dinge vorher
6:59
geht kann ebenso wenig als die lehre
7:02
zeit selbst abtrainiert werden jede
7:05
abgrenzung einer begebenheit ist also
7:07
eine wahrnehmung welche auf eine andere
7:10
folgt weil dieses aber bei aller sind es
7:13
ist der prävention so beschaffen ist die
7:15
ich oben an der erscheinung eines hauses
7:17
gezeigt habe so unterscheidet sich
7:19
dadurch noch nicht von anderen aber ich
7:22
bemerke auch dass wenn ich an einer
7:25
erscheinung werde ich einen geschehen
7:27
enthält den folgenden zustand der
7:30
wahrnehmung den folgenden aber b nenne
7:33
das afb in der prävention noch folgen
7:36
kann die wahrnehmung aber auf b nicht
7:38
folgen sondern nur vorher gehen können
7:41
ich sehe zum beispiel ein schiff in
7:45
meine wahrnehmung seiner stelle
7:47
unterhalb folgt auf die wahrnehmung der
7:49
stelle des schiffes oberhalb des flusses
7:51
und es ist unmöglich dass in der
7:54
abgrenzung diese erscheinung das schiff
7:57
zuerst unterhalb nachher aber oberhalb
7:59
des stromes wahrgenommen werden sollte
8:02
die ordnung in der folge der
8:03
wahrnehmungen in der abgrenzung ist hier
8:06
also bestimmt und dann diese ordnung ist
8:08
die letzte aktion gefunden
8:10
in vorigen beispiel eines hauses konnten
8:14
meine wahrnehmungen in der aktion an
8:16
seiner spitze anfangen und beim boden
8:19
enden b 238 aber auch von unten anfangen
8:23
und oben enden ebenso rechts oder links
8:26
das mannigfaltige der empirischen
8:28
anschauung abtrainieren
8:29
in der reihe dieser wahrnehmung war also
8:32
keine bestimmte ordnung welches
8:34
notwendig machte wie ich in der
8:37
abgrenzung und anfangen müsste um das
8:39
mannigfaltige empirisch zu verbinden
8:41
diese regel aber ist bei der wahrnehmung
8:43
von dem was geschieht jederzeit
8:46
anzutreffen und sie macht die ordnung
8:48
der einander folgenden wahrnehmungen in
8:50
der abgrenzung dieser erscheinungen
8:52
wenn nicht ich werde also in unserem
8:55
falle die subjektive folge der
8:57
prävention von der objektiven folge der
9:00
erscheinungen ableiten müssen weil jene
9:02
sonst gänzlich unbestimmt ist und keine
9:04
erscheinung von der anderen
9:07
die subjektive folge allein über weiß
9:09
nichts von der verknüpfung des
9:11
mannigfaltigen am objekt weil sie ganz
9:14
beliebig ist dieser also wird in der
9:17
ordnung des mannigfaltigen der
9:18
erscheinung bestehen nach welcher die
9:20
abgrenzung des einen was geschieht auf
9:23
die des anderen was vorher geht nach
9:26
einer regel folgt nur dadurch kann ich
9:28
von der erscheinung selbst und nicht
9:30
bloß von meiner pension berechtigt sein
9:32
zu sagen dass in der erscheinung eine
9:35
folge anzutreffen sei welches so viel
9:37
bedeutet als dass sich die aktion nicht
9:40
anders anstellen können
9:42
als gerade in dieser folge nach einer
9:45
solchen regel also muss in dem was
9:47
überhaupt vor einer begebenheit vorgeht
9:50
b239 die bedingungen zu einer regel
9:53
legen nach welcher jederzeit und
9:56
notwendigerweise diese begebenheit folgt
9:59
umgekehrt aber kann ich nicht von der
10:01
begebenheit zurückgehen und dasjenige
10:03
bestimmen durch prävention was vorher
10:07
geht denn von dem folgenden zeitpunkt
10:10
geht keine erscheinung zu dem vorigen
10:12
zurück denn er bezieht sich auf
10:14
irgendeinen vorigen von einer gegebene
10:17
zeit ist dagegen der fortgang auf den
10:19
bestimmte folgenden zeit notwendig daher
10:23
weil es doch etwas ist was folgt so muss
10:25
ich es notwendig auch etwas anderes
10:27
überhaupt beziehen was vorher geht und
10:31
worauf es nach einer regel das heißt
10:32
notwendigerweise folgt so dass die
10:35
begebenheit als das bedingte auf irgend
10:37
eine bedingung sichere anweisung gibt
10:39
diese aber die begebenheit bestimmt man
10:43
nehme an es gehe vor einer begebenheit
10:45
nichts vorher worauf diese nach einer
10:48
regel folgen müsste so wäre alle folgen
10:51
der wahrnehmung nur lediglich in der
10:54
abgrenzung das subjektiv haben wir
10:57
dadurch gar nicht objektiv bestimmt
10:59
welches eigentlich das vorhergehende und
11:02
welches das nachfolgende der wahrnehmung
11:06
wir würden auf solche weise nur ein
11:07
spiel der vorstellungen haben dass ich
11:10
auf gar kein objekt bezieht das heißt
11:12
würde durch unsere wahrnehmung eine
11:14
erscheinung von ihrer anderen im zeit
11:16
verhältnisse nach gar nicht
11:18
unterschieden werden weil die sukzession
11:20
im april ihren allerwelts einerlei und
11:24
also nichts in der erscheinung ist was
11:26
sie bestimmt b 240 so dass dadurch eine
11:31
gewisse folge als objektiv notwendig
11:34
gemacht wird ich werde also nicht sagen
11:36
dass in der erscheinung zwei zustände
11:39
aufeinanderfolgenden nur das eine
11:41
attraktion auf die andere folgt welches
11:44
bloß etwas subjektives ist und kein
11:46
objekt bestimmt hätten gar nicht für
11:49
erkenntnis irgend eines gegenstandes
11:51
selbst nicht in der scheune gelten
11:53
können wenn wir also erfahren dass etwas
11:56
geschieht so setzen wir dabei jederzeit
11:58
voraus dass irgendetwas vorausgehen
12:01
woraufhin sie nach einer regel folgt
12:03
denn ohne dieses würde ich nicht von
12:06
einem objekt sagen dass es folge weil
12:09
die bloße folge in meiner prävention
12:11
wenn sie nicht durch eine regel in
12:13
beziehung auf ein vorhergehendes
12:15
bestimmt ist keine folge im objekt
12:17
berechtigt also geschieht es immer in
12:20
rücksicht auf einer regel nach welcher
12:22
die erscheinungen in ihrer folge
12:24
das heißt so wie sie geschehen ist durch
12:27
den schulden zustand bestimmt sind dass
12:30
ich meine subjektive synthesis der
12:31
prävention objektiv mache und nur
12:34
lediglich unter dieser voraussetzung
12:35
allein ist selbst die erfahrung von
12:38
etwas was geschieht möglich zwar scheint
12:41
es als widerspreche dieses allen
12:43
bemerkungen die man immer über den gang
12:45
unseres verstandes gebäudes gemacht hat
12:48
nach welchen wir nur aller erst durch
12:49
die wahrgenommenen und verglichen
12:52
übereinstimmenden folgen viele
12:54
begebenheiten auf vorhergehende
12:56
erscheinungen b 241 eine rege zu
13:00
entdecken geleitet worden der gemäß
13:02
gewissem begebenheiten auf gewisse
13:04
erscheinungen jederzeit folgen und
13:06
dadurch zuerst veranlasst worden sind
13:08
uns den begriff von ursache zu machen
13:11
auf solchen fuß würde dieser begriff
13:14
bloß empirisch sein und die regel die er
13:16
verschafft das alles was geschieht eine
13:19
würde ebenso zufällig sein als die
13:21
erfahrung selbst seine allgemeinheit und
13:24
notwendigkeit wären als dann nur
13:26
angedichtet und hätten keine ware
13:28
allgemeingültigkeit weil sie nicht
13:29
apriori sondern nur auf induktion
13:33
es geht aber hiermit sowie mit anderen
13:36
reinen vorstellungen apriori zum
13:39
beispiel mit rauls zeit lieber darum
13:41
allein aus der erfahrung als klare
13:43
begriff herausziehen können weil wir sie
13:46
ihnen die erfahrung gelegt hatten und
13:48
diese daher durch jene aller erst
13:51
freilich ist die logische klarheit
13:54
dieser vorstellung einer die reihe der
13:56
begebenheiten bestimmenden regel als
13:58
eines begriffs von ursache nur dann
14:00
möglich wenn wir davon in der erfahrung
14:03
gebrauch gemacht haben aber eine
14:05
rücksicht auf diese als bedingung der
14:07
synthetischen einer der erscheinungen in
14:09
der zeit war doch der grund der
14:11
erfahrung selbst und ging also apriori
14:15
es kommt also darauf an dem beispiel zu
14:17
zeigen dass wir niemals selbst in der
14:20
erfahrung die folge einer begebenheit da
14:22
etwas geschieht was vor nicht wahr dem
14:24
objekt beilegen und sie von der
14:26
subjektiven unserer abgrenzung
14:28
unterscheiden b 242 als wenn eine regel
14:32
zu grunde liegt die uns nötig diese
14:35
ordnung der wahrnehmung und viel mehr
14:37
als eine andere zu beobachten ja dass
14:39
diese nötigung ist eigentlich sei was
14:41
die vorstellung einer sukzession im
14:44
objekt alle erst möglich macht wir haben
14:47
vorstellungen in uns deren wir uns auch
14:50
bewusst werden können
14:51
dieses bewusstsein aber mag so weit
14:53
erstreckt und so genau oder pünktlich
14:55
sein als man will es bleiben doch nur
14:57
immer vorstellungen das heißt innere
15:00
bestimmungen unseres gemütes in diesem
15:02
oder jenem zeit verhältnis wie kommen
15:05
wir nun dazu dass wir diesen
15:07
vorstellungen ein objekt setzen oder
15:09
über ihre subjektive realität als
15:12
modifikationen ihnen doch ich weiß nicht
15:15
was für eine objektive beilegen
15:17
objektive bedeutung kann nicht in der
15:19
beziehung auf eine andere vorstellung
15:21
von dem was schon vom gegenstände nennen
15:24
wollte bestehen denn sonst erneut sich
15:27
die frage wie geht diese vorstellung
15:29
wiederum aus sich selbst heraus und
15:31
bekommt objektive bedeutung
15:33
noch über die subjektive hinaus welcher
15:35
er als bestimmung des gemüts zustandes
15:38
wenn wir untersuchen was denn die
15:41
beziehung auf einem gegenstand unserer
15:43
vorstellung für eine neue beschaffenheit
15:45
gebe und welches die dignität sein die
15:48
sie dadurch erhalten so finden wir dass
15:52
sie nichts weiter tut als die verbindung
15:54
der vorstellungen auf eine gewisse art
15:56
notwendig zu machen und sie an der regel
15:59
zu unterwerfen b 243 das umgekehrt nur
16:04
dadurch dass eine gewisse ordnung in
16:06
einem zeit verhältnis uns auf
16:07
vorstellung notwendig ist ihnen
16:09
objektive bedeutung erteilt wird
16:11
in der synthese erscheinung folgt das
16:13
mannigfaltige der vorstellung jederzeit
16:16
hierdurch wird nun gar kein objekt
16:19
vorgestellt weil durch diese folge diana
16:22
prävention gemeinsam ist nichts von
16:23
anderen unterschieden wird
16:25
sobald ich aber wahrnehmen oder im
16:28
voraus annehme dass in dieser folge eine
16:31
beziehung auf den vorhergehenden zustand
16:33
sei aus welchem die vorstellung nach
16:36
einer regel folgt das stellt sich etwas
16:39
vor als begebenheit oder was da
16:41
geschieht das heißt ich erkenne einen
16:44
gegenstand den ich in der zeit auf eine
16:46
gewisse bestimmte stelle setzen muss die
16:48
ihnen nach dem vorhergehenden zustande
16:50
nicht anders erteilt werden kann wenn
16:53
ich also wahrnehmen dass etwas geschieht
16:55
so ist in dieser vorstellung ärztlich
16:58
enthalten das etwas vorher gehe weil
17:01
eben in beziehung auf dieses die
17:03
erscheinung jetztzeit verhältnis
17:04
bekommen nämlich nach einer
17:06
vorhergehenden zeit in der sie nicht
17:08
wahr zu existieren aber ihre bestimmte
17:11
zeit stelle in diesem verhältnis kann
17:14
sie nur dadurch bekommen dass im
17:15
vorhergehenden zustande
17:17
etwas vorausgesetzt wird worauf es
17:19
jederzeit das heißt nach einer regel
17:22
folgt woraus sich dann ergibt das sich
17:24
östlich nicht die reihe umkehre und das
17:27
was geschieht demjenigen vor ansetzen
17:29
kann worauf es folgt b 244 2 das wenn
17:35
der zustand der vorher geht gesetzt wird
17:37
diese bestimmte begegnet unausweichlich
17:40
und notwendig folgt dadurch geschieht es
17:43
dass eine ordnung unter unseren
17:46
wird in welcher das gegenwärtige
17:48
insofern es geworden ist auf irgendeinen
17:51
vorhergehenden zustand anweisungen gibt
17:53
als ein und zwar nach unbestimmtes
17:55
korrelat dieses ereignisses das gegeben
17:58
ist welches sich aber auf dieses als
18:00
seine folge bestimmend bezieht und sie
18:03
notwendig mit sich in der zeitreihe
18:05
verknüpft wenn es nun ein notwendiges
18:08
gesetz unserer sinnlichkeit mithin eine
18:10
formale bedingung aller wahrnehmung ist
18:12
dass die vorige zeit die folgenden
18:15
notwendig bestimmt indem ich zu
18:17
folgender nicht anders gelangen kann als
18:20
durch die vorhergehende so ist es auch
18:22
100 welches gesetz der empirischen
18:24
vorstellung der zeitreihe dass die
18:27
erscheinungen der vergangenen zeit jedes
18:29
dasein in der folgenden bestimmen und
18:32
dass diese als begebenheit nur
18:33
stattfinden als jene in ihnen ihr dasein
18:37
in der zeit bestimmen dh nach einer
18:40
denn nur an den erscheinungen können wir
18:43
diese kontinuität im zusammenhang der
18:45
zeiten empirisch erkennen
18:47
zu aller erfahrung und deren möglichkeit
18:50
hört verstand und das erste was er dazu
18:52
tut ist nicht dass er die vorstellung
18:55
der gegenstände deutlich macht sondern
18:57
dass er die vorstellung eines
18:59
gegenstandes überhaupt erst möglich
19:01
macht wie 245 dieses geschieht nun
19:05
dadurch dass er die zeit ordnung auf die
19:08
erscheinungen und deren dasein überträgt
19:10
indem er jeder der erscheinung als folge
19:13
eine in ansehung der vorhergehenden
19:16
erscheinungen apriori bestimmte stelle
19:18
in der zeit zu erkennen ohne welche sie
19:21
nicht mit der zeit selbst die allen
19:23
ihren teilen apriori ihrer stelle
19:26
bestimmt über einkommen würde
19:28
diese bestimmung der stelle kann und
19:30
nicht von dem verhältnis der
19:32
erscheinungen gegen die absolute zeit
19:34
entlehnt werden denn die ist kein
19:35
gegenstand der wahrnehmung sondern
19:37
umgekehrt die erscheinungen müssen
19:40
einander ihre stellen in der zeit selbst
19:42
bestimmen und diese stelle in der zeit
19:44
ordnung notwendig machen dh dasjenige
19:47
was da folgt oder geschieht muss nach
19:50
einer allgemeinen regel auf das was den
19:52
pfoten zustand enthalten verfolgen
19:55
woraus eine reihe in der erscheinungen
19:58
wird die mittels des verstandes eben
20:00
diese ordnung und steht ihren
20:02
zusammenhang in der reihe möglicher
20:04
wahrnehmung hervorbringt und notwendig
20:06
macht als sie in der form der inneren
20:08
anschauung derzeit darin alle
20:10
wahrnehmungen ihre stille haben müssten
20:15
wenn das also etwas geschieht ist eine
20:18
wahrnehmung die zu einer möglichen
20:20
erfahrung gehört die dadurch wirklich
20:22
wird wenn ich die erscheinungen ihrer
20:24
stelle nach in der zeit als bestimmt
20:27
mithin als ein objekt ansehen welches
20:30
nach einer regel im zusammenhang der
20:32
wahrnehmungen jederzeit gefunden werden
20:35
b 246 diese regel aber etwas derzeit
20:41
folge nach zu bestimmen ist dass in dem
20:44
was vorher geht die bedingung
20:46
anzutreffen sei unter welcher die
20:48
begebenheit jederzeit also
20:50
notwendigerweise folgt also ist ersatz
20:53
vom zureichenden gründe
20:55
der grund mögliche erfahrung nämlich der
20:58
objektiven erkenntnisse erscheinungen in
21:00
ihrem verhältnis in der reihenfolge der
21:02
zeit der beweis grund dieses satzes aber
21:05
bot lediglich erfolgenden momenten zu
21:08
alle empirischen erkenntnis gehört die
21:10
sind es ist mannigfaltigen durch die
21:13
einbildungskraft die jederzeit sukzessiv
21:15
ist das heißt die vorstellungen folgen
21:18
in er jederzeit aufeinander
21:20
die folge aber ist in der
21:22
einbildungskraft der ordnung nach was
21:25
vorgehen und was folgen müsse gar nicht
21:27
bestimmen und die reihe hintereinander
21:29
folgenden vorstellungen kann ebenso wohl
21:31
rückwärts als vorwärts genommen werden
21:33
ist aber diese sind ist eine synthese
21:36
der prävention also das mannigfaltige in
21:39
einer gegebenen erscheinung so ist die
21:41
ordnung im objekt bestimmt oder genauer
21:44
es ist darin eine ordnung der
21:47
sukzessiven sind es die ein objekt
21:49
bestimmt nach welche etwas notwendig
21:51
vorausgehen und wenn dieses gesetz ist
21:54
das andere notwendig folgen müsse soll
21:58
also meine wahrnehmung die erkenntnis
22:00
einer begebenheit enthalten dann nämlich
22:03
etwas wirklich geschieht so muss sie ein
22:05
empirisches urteil sein in welchem man
22:08
sich denkt dass die folge bestimmt sei
22:10
dh dass sie eine andere erscheinung der
22:14
zeit nach voraussetzt b 247 worauf sie
22:18
notwendig oder nach einer regel folgt
22:21
widrigenfalls wenn ich das früher
22:23
gehende setzte und die begebenheit folgt
22:26
nicht darauf notwendig so würde ich sie
22:29
ein subjektives spiel meine einbildung
22:31
halten müssen und stellte ich mir
22:34
darunter doch etwas objektives vor sie
22:37
einen losen traum nennen
22:38
also ist das verhältnis der
22:40
erscheinungen als möglicher wahrnehmung
22:42
nach welchem das nachfolgende was
22:44
geschieht durch etwas vorhergehendes
22:47
seinem dasein nach notwendig und nach
22:49
einer regel in der zeit bestimmt ist mit
22:51
ihnen das verhältnis der ursache zur
22:52
wirkung die bedingungen der objektiven
22:55
gültigkeit unsere empirischen urteile in
22:57
der reihe der wahrnehmungen mithin ihrer
23:00
empirischen wahrheit und also der
23:01
erfahrung der grundsatz des kausal
23:04
verhältnisses in der folge der
23:05
erscheinungen gilt daher auch vor allem
23:07
gegenständen der erfahrung unter den
23:10
bedingungen der sukzession weil er
23:12
selbst der grund der möglichkeit einer
23:14
solchen erfahrung ist ihr äußert sich
23:17
aber noch eine bedenklichkeit die
23:19
der satz der kursaal verknüpfung und den
23:23
erscheinungen ist in unserer formel auf
23:26
ihre reihenfolge eingeschränkt dass sich
23:28
doch bei dem gebrauch des satzes findet
23:30
dass er auch auf ihrer begleitung passt
23:33
und ursache und wirkung zugleich sein
23:35
b 248 es ist zb wärme im zimmer die
23:41
nicht in freier luft angetroffen wird
23:43
ich sehe mich nach der ursache um und
23:45
findet einen geheizten ofen warum ist
23:49
dieser als ursache mit seiner wirkung
23:50
der stuben wärme zugleich also ist hier
23:54
keine reihenfolge der zeit nach zwischen
23:57
ursache und wirkung sondern sie sind
23:58
zugleich und das gesetz gilt doch der
24:02
größte teil der wirkenden ursachen in
24:04
der natur ist mit ihren wirkungen
24:06
zugleich und die zeit folge der
24:08
letzteren wird nur dadurch veranlasst
24:10
dass die ursache ihre ganze wirkung
24:12
nicht in einem augenblick verrichten
24:15
kann aber in dem augenblick da sie
24:18
zuerst entsteht ist sie mit der
24:20
kausalität ihrer ursache jederzeit
24:22
zugleich weil wenn jene einen augenblick
24:25
vor aufgehört hatte zu sein diese gar
24:27
nicht entstanden wäre
24:28
hier muss man wohl bemerken dass es auf
24:31
die ordnung der zeit und nicht auf ihren
24:33
ablauf abgesehen ist das verhältnis
24:36
bleibt auch wenn keine zeit verlaufen
24:38
ist die zeit zwischen der kausalität der
24:42
und deren unmittelbaren wirkung kann
24:44
verschwinden sie also zugleich seien
24:47
aber das verhältnis der einen zur
24:49
anderen bleibt doch immer derzeit nach
24:51
bestimmbar wenn ich eine kugel die auf
24:54
einem ausgestopften kissen liegt und ein
24:57
grübchen darin drückt als ursache
25:01
so ist sie mit der wirkung zugleich
25:03
allein sich unterscheidet doch beide
25:05
durch das zeit verhältnis der
25:07
dynamischen verknüpfung beider denn wenn
25:09
ich die kugel auf das kissen läge so
25:11
folgt auf seine vorige glatte gestalt
25:14
das grübchen hat aber das kissen ich
25:17
weiß nicht woher ein grübchen so folgt
25:19
darauf nicht eine blaue kugel b 249
25:23
demnach ist die zeit folge allerdings
25:26
das einzige empirische kriterium der
25:29
wirkung in beziehung auf die qualität
25:31
der ursache die vorher geht das glas ist
25:34
die ursache von einem steigen des
25:36
wassers über seine horizontal fläche und
25:39
gleich bei der erscheinungen zugleich
25:41
sind denn sobald ich dieses aus einem
25:43
größeren gefäß mit dem glases schöpfe so
25:47
erfolgt etwas nämlich die veränderung
25:49
des holzanteil standes den es dort hatte
25:51
in einem konkreten denen es im glase
25:54
annimmt diese kausalität führt auf den
25:57
begriff der handlung diese auf dem
25:59
begriff der kraft und dadurch auf den
26:01
begriff der substanz da ich mein
26:04
kritisches vorhaben welches lediglich
26:06
auf die quellen der synthetischen
26:08
erkenntnis apriori geht nicht mit der
26:11
gliederungen vermengen will die bloß die
26:13
erläuterung nicht die erweiterung der
26:15
begriffe angehen so überlasse ich ihre
26:17
umständliche erörterung einem künftigen
26:20
system der reinen vernunft obwohl man
26:22
eine solche analyse im reichen maße auch
26:24
schon in den bisher bekannten
26:26
lehrbüchern diese art antrifft allein
26:28
das sibirische kriterium einer substanz
26:31
in sofern sie sich nicht durch die
26:33
beharrlichkeit der erscheinung sondern
26:35
besser und leichter durch handlungen so
26:37
offenbaren scheint kann ich nicht
26:39
unberührt lassen wie 250 behandlung mit
26:44
den tätigkeit und kraft ist da ist auch
26:46
substanz und den dieser allein muss der
26:49
sitz in der fruchtbaren quelle der
26:51
erscheinungen gesucht werden das ist
26:54
ganz gut gesagt aber wenn man erklären
26:56
soll was man unter substanz versteht und
26:59
dabei den fehlerhaften zettel vermeiden
27:01
so ist nicht so leicht zu antworten wie
27:04
will man aus der handlung sogleich auf
27:06
die weiblichkeit handelnden schließen
27:08
was doch ein so wesentliches und
27:11
eigentümliches kennzeichen der substanz
27:14
für non ist allein nach unseren
27:17
vorherigen überlegungen hat die
27:20
auflösung der frage doch keine solche
27:22
schwierigkeit obwohl sie nach der
27:24
gemeinde nahtlos analytisch mit seinem
27:26
begriffen zu verfahren ganz unauflöslich
27:30
handlung bedeutet schon das verhältnis
27:32
des objektes der kausalität zur wirkung
27:35
weil nun alle wirkungen in dem besteht
27:37
was da geschieht mit dem wandelbaren was
27:41
die zeit der sukzession nach bezeichnet
27:43
so ist das letzte des objektes
27:45
wandelbaren das beharrliche als das
27:47
substrat alles wechselnden dh die
27:50
substanz der nach dem grundsatz der
27:53
kausalität sind handlungen immer der
27:55
erste grund von allem wechsel der
27:57
erscheinungen und können also nicht in
27:59
einem subjekt liegen was selbst wechselt
28:02
weil sonst andere handlungen und ein
28:04
anderes objekt welches diesen wechsel
28:06
bestimmte erforderlich wären kraft
28:09
dessen beweist nun handlung als ein
28:11
hinreichendes empirisches kriterium die
28:14
substantially tät b 251 ohne dass ich
28:19
seine beharrlichkeit die verblichene
28:21
wahrnehmung erst zu suchen nötig hätte
28:23
weil ich es auch auf diesem weg mit der
28:26
ausführlichkeit nicht geschehen könnte
28:27
die zu der größe und strengen allgemein
28:30
wirklichkeit des begriffs erforderlich
28:33
denn dass das erstes objekt der
28:35
kausalität allen entstehens und
28:37
vergehens selbst nicht im förderte
28:40
erscheinungen entstehen und vergehen
28:41
kann ist ein sicherer schluss der auf
28:44
empirische notwendigkeit und
28:45
beharrlichkeit im dasein mithin auf den
28:48
begriff einer substanz als erscheinung
28:51
wenn etwas geschieht so ist das bloße
28:54
entstehen ohne rücksicht auf das was da
28:57
entsteht schon an sich selbst ein
28:59
gegenstand der untersuchung
29:01
der übergang aus dem nichts seines
29:03
zustandes in diesem zustand gesetzt dass
29:07
diese auch keine qualität in der
29:09
erscheinungen tierte ist schon allein
29:11
nötig zu untersuchen
29:12
dieses entstehen trifft wegen der nummer
29:15
angezeigt worden ist nicht die substanz
29:17
denn die entsteht nicht sondern ihren
29:20
es ist also bloß veränderung und nicht
29:23
ursprung aus dem nichts in dieser
29:26
ursprung als wirkung von einer fremden
29:28
ursache angesehen wird so heißt
29:30
erschöpfung welche als begebenheit unter
29:33
den erscheinungen nicht zugelassen
29:35
werden kann indem ihre möglichkeit
29:37
allein schon die einheit der erfahrung
29:40
obwohl wenn ich alle dinge nicht als
29:42
phänomene sondern als dinge an sich
29:45
betrachtet und als gegenstände des
29:47
großen verstandes b 252 sie auch schon
29:52
die substanzen sind dennoch wie abhängig
29:55
ihrem dasein nach von fremd der ursache
29:57
angesehen werden können welches aber als
30:00
dann ganz andere wortbedeutung nach sich
30:02
ziehen und auf erscheinungen als
30:04
mögliche gegenstände der erfahrung nicht
30:07
wie nun überhaupt etwas verändert werden
30:09
kann wie es möglich ist dass auf einen
30:12
zustand in einem zeitpunkt eine
30:14
entgegengesetzte im anderen zeitpunkt
30:17
davon haben wir apriori nicht den
30:19
mindesten begriff jetzt so wird die
30:21
kenntnis wirklicher kräfte erfordert
30:23
welche nur empirisch gegeben werden kann
30:26
zum beispiel der bewegenden kräfte oder
30:28
welches einerlei ist gewisser sukzessive
30:32
erscheinungen als bewegungen welche
30:35
solche kräfte anzeigen aber die form
30:38
einer jeden veränderungen die bedingung
30:40
unter welcher sie als ein entstehen
30:42
eines anderen zustandes allein vorgehen
30:44
kann erinnert dass der zustand der
30:47
verändert wird max sein welche er wolle
30:49
mit ihnen die sukzession der zustände
30:51
selbst also das geschehene kann doch
30:54
nach dem gesetz der kausalität und den
30:56
bedingungen derzeit apriori erwogen
31:03
substanz aus einem zustand in einen
31:06
anderen b übergeht so ist der zeitpunkt
31:09
des zweiten um zeitpunkt des ersteren
31:11
zustandes unterschieden und folgt ihm
31:14
ebenso ist auch der zweites zustand als
31:17
realität in der erscheinung von ersteren
31:20
darin diese nicht wahr wb vom sehr
31:24
dh wenn der zustand b sich auch von den
31:27
zustand der nur der größe nach
31:30
unterscheidet so ist die veränderung
31:32
entstehen von b - ah welches empfohlen
31:36
zustande nicht wahr und in ansehung
31:39
es fragt sich also wie ein ding aus
31:42
seinem zustande gleich in einen anderen
31:44
gleich gegenüber gehen zwischen zwei
31:47
augenblicken ist immer eine zeit und
31:49
zwischen zwei zuständen in denselben
31:51
immer ein unterschied der eine größe hat
31:54
denn alle teile der erscheinungen sind
31:56
immer wiederum größen also geschieht
31:59
jeder übergang aus einem zustand in den
32:02
anderen in einer zeit die zwischen zwei
32:05
augenblicken enthalten ist deren der
32:07
erste den zustand bestimmt als würde ihm
32:10
das ding hervor geht jetzt weiter den in
32:12
welchen es gelangt weil der alte sind
32:15
grenzen derzeit einer veränderung mit
32:18
denen des zwischen zustande zwischen
32:20
beiden zuständen und gehören als solche
32:22
mit zu der ganzen veränderung
32:24
nun hat jede veränderung eine ursache
32:26
welche in der ganzen zeit in welcher
32:29
jene vorher geht ihre kausalität beweist
32:32
also bringt diese ursache ihre
32:34
veränderung nicht plötzlich auf einmal
32:37
oder in einem augenblick hervor
32:39
b 254 sondern in einer zeit so dass wir
32:44
die zeit vom anfangs augenblick bis zu
32:47
ihrer vollendung in b wächst auch die
32:49
größe der realität b - a durch alle
32:53
kleineren gerade die zwischen dem ersten
32:54
und dem letzten enthalten sind erzeugt
32:57
wird alle veränderung ist also nur durch
33:00
eine kontinuierliche handlung der
33:02
kausalität möglich welche insofern sehr
33:04
gleichförmig ist ein moment heißt aus
33:07
diesen momenten besteht nicht die
33:09
veränderung sondern wird dadurch erzeugt
33:13
das ist nun das gesetz der kontinuität
33:15
aller veränderung dessen grund dieser
33:18
ist dass weder die zeit noch auch die
33:20
erscheinung in der zeit aus teilen
33:23
die kleinsten sind und das doch der
33:26
zustand des ding ist bei seiner
33:27
veränderung durch alle diese teile als
33:30
elemente zu einem zweiten zustand
33:33
es ist kein unterschied des realen in
33:35
der erscheinung sowie kein unterschied
33:38
in der größe der zeiten der kleinste ist
33:40
um zur wächst der neue zustand der
33:43
realität von dem ersten an darin diese
33:46
durch alle ihre unendlichen gerade deren
33:49
unterschiede voneinander insgesamt
33:50
kleiner sind als der zwischen null und
33:54
welchen nutzen dieser satz in der
33:56
naturforschung haben möge das geht uns
33:59
hier nichts an aber wie ein solcher satz
34:01
der unserer kenntnis der natur so zu
34:03
erweitern scheint völlig apriori möglich
34:06
sei das erfordert gar sehr unsere
34:08
prüfung wenngleich der augenschein
34:10
beweis dass er wirklich und richtig sei
34:13
b 255 wenn man also der frage wie
34:17
möglich gewesen überhoben zu sein
34:19
glauben möchte denn es gibt so
34:22
mancherlei unbegründete anmaßung der
34:24
erweiterung unserer erkenntnis welche
34:26
reine vernunft dass es zum allgemeinen
34:28
grundsatz angenommen werden muss deshalb
34:31
durchaus misstrauisch zu sein und ohne
34:33
dokumente die eine gründliche induktion
34:36
verschaffen können selbst auf den
34:38
klarsten dogmatischen beweis nichts
34:40
dergleichen zu glauben und anzunehmen
34:42
aller zuwachs der empirischen
34:44
erkenntnisse und jeder fortschritt der
34:46
wahrnehmung ist nichts als eine
34:48
erweiterung der bestimmung des inneren
34:50
sinnes das heißt ein fortgang in der
34:53
zeit die gegenstände mögen es sein
34:55
welche sie wollen erscheinungen oder
34:57
reine anschauen dieser fortgang in der
35:00
zeit bestimmt alles und ist an sich
35:03
selbst durch nichts weiter bestimmt das
35:05
heißt die teile derzeit sind nur in der
35:08
zeit und durch ihre synthesis sie aber
35:11
nicht vor ihr gegeben
35:13
darum ist jeder übergang in der
35:15
wahrnehmung zu etwas was in der zeit
35:17
folgt eine bestimmung derzeit nicht die
35:20
erzeugung dieser wahrnehmung und da die
35:22
wahrnehmung immer und in allen ihren
35:24
teilen einer größe ist die erzeuger
35:27
meiner wahrnehmung als seiner größe
35:28
durch alle gerade während keiner der
35:31
kleinste ist von dem sehr an bis zu
35:33
ihrem bestimmten grad
35:34
ihr wasser hätten und die möglichkeit
35:37
ein gesetz der veränderungen ihrer form
35:39
nach apriori zu erkennen
35:41
die 256 wie 'antizipieren' nur unsere
35:46
eigene ab version deren formale
35:48
bedingung dass sie uns vorgegebenen
35:51
erscheinung selbst bewohnt allerdings
35:53
apriori muss erkannt werden können so
35:56
ist demnach ebenso wie die zeit die
35:59
sinnliche bedingungen apriori von der
36:01
möglichkeit eines kontinuierlichen
36:03
fortgang des existierenden zudem
36:06
folgenden enthält der verstand
36:08
vermittelte einer der aktion die
36:11
bedingung apriori der möglichkeit einer
36:13
kontinuierlichen bestimmung aller
36:15
stellen für die erscheinungen in dieser
36:17
zeit durch die reihe von ursachen und
36:20
wirkungen deren die erstere der
36:22
letzteren ihr dasein unausweichlich nach
36:25
sich ziehen und dadurch die empirische
36:27
erkenntnis derzeit verhältnisse für jede
36:30
zeit allgemein mit dem objektiv gültig