0:00
erkannt kritik der reinen vernunft wie
0:03
405 bis b 422 und dieter hat rupp ließ
0:08
er lege unserer reinen vernunft
0:10
erkenntnis von denkenden wesen überhaupt
0:12
mehr als das koki zum grunde würden wir
0:15
die beobachtungen über das spiel unserer
0:17
gedanken und die daraus zu schöpfen de
0:19
naturgesetze des denkenden selbst auch
0:21
zu hilfe nehmen so würde eine empirische
0:24
psychologie entsprechend welche eine art
0:27
physiologie des inneren sinnes sein
0:29
würde und vielleicht seine erscheinungen
0:32
erklären niemals aber dazu dienen könnte
0:35
solche eigenschaften die gar nicht zu
0:37
möglichen erfahrungen gehören als dieses
0:40
einfachen zu eröffnen wie 406 noch von
0:44
denkenden wesen überhaupt etwas das ihre
0:46
natur betrifft apodiktisch zu leeren
0:48
sie wäre also keine rationale
0:51
psychologie dann der satz ich denke
0:54
problematisch genommen die form eines
0:56
jeden verstandes urteils überhaupt
0:58
enthält und alle kategorien als ihr
1:00
faible begleitet so ist klar dass die
1:03
schlüsse aus ihm einen blues trans
1:06
zentralen gebrauch des verstandes
1:07
enthalten können welche alle beimischung
1:10
der erfahrung aus schlägt und von dessen
1:12
fortgang je nachdem was wir oben gezeigt
1:15
haben und schon zum voraus keinen
1:17
vorteilhaften begriff machen können
1:19
wir wollen ihn also durch alle
1:21
prädikanten und der reinen lehre mit
1:24
einem kritischen auge verfolgen und auch
1:27
um der kürzeren ihrer prüfung in einem
1:29
ununterbrochenen zusammenhang fortgehen
1:31
lassen und zuerst kann folgende
1:33
allgemeine bemerkung unsere achtsamkeit
1:35
auf dieses schluss abschaffen nicht
1:38
dadurch dass ich bloß denken erkenne ich
1:40
irgendein objekt sondern nur dadurch
1:43
dass sich eine gegebene anschauen in
1:45
absicht auf die einer des bewusstseins
1:47
darin alles denken besteht bestimme um
1:50
zuerst kann folgende allgemeine
1:52
bemerkung unsere achtsamkeit auf diese
1:54
schluss abschöpfen nicht dadurch dass
1:56
ich bloß denke erkenne ich irgendein
1:58
objekt sondern nur dadurch dass sich
2:00
eine gegebene anschauungen absicht auf
2:02
die einer des bewusstseins bestimme
2:04
darin alles denken besteht kann ich
2:07
irgendeinen gegenstand erkennen also
2:10
ich mich nicht selbst dadurch dass ich
2:12
meine als denkend bewusst wind sondern
2:14
wenn ich mir die anschauung meiner
2:15
selbst als in ansehung der funktion des
2:17
denkens bestimmt bewusst bin b 407 alle
2:22
modi des selbstbewusstseins im denken an
2:25
sich sind da noch keine verstandes
2:26
begriffe von objekten von kategorien
2:29
sondern bloße logische funktionen die
2:32
dem denken gar keinen gegenstand mithin
2:35
mich selbst auch nicht als gegenstand zu
2:36
erkennen geben nicht das bewusstsein des
2:39
bestimmenden sondern nur das des
2:41
bestimmbaren selbst das heißt man
2:44
erinnere man schauen insofern
2:46
mannigfaltiges der allgemeinen
2:47
bedingungen der einheit der aktion im
2:50
denken gemäss verbunden werden kann ist
2:53
erstens in allen urteilen bin ich nun
2:55
immer das bestimmende subjekt des
2:57
verhältnisses welches das urteil aus
3:00
macht das aber ich der ich denke im
3:03
denken immer als subjekt und als etwas
3:05
was nicht loswerden prädikat dem denken
3:09
an genk betrachtet werden kann gelten
3:11
müsse ist dann apodiktische und selbst
3:13
identischer satz aber er bedeutet nicht
3:16
dass ich als objekt ein für mich selbst
3:19
bestehendes wesen oder eine substanz sei
3:22
dass letztere geht sehr weit erfordert
3:25
daher auch data dem denken gar nicht
3:27
angetroffen werden vielleicht insofern
3:29
ich bloß das denkende als ein solches
3:32
betrachte mehr als ich über alle in ihm
3:34
jemals an treffen werde
3:35
zweitens dass ich der aktion folglich in
3:38
jedem denken ein singular sei er nicht
3:41
in einem fehler der subjekte aufgelöst
3:43
werden kann mithin ein logisch einfaches
3:46
subjekt bezeichnet liegt schon im
3:48
begriff des denkens ist folglich ein
3:51
analytischer satz bei 408 aber das
3:55
bedeutet nicht dass das denkende ich
3:57
eine einfache substanz sei welches ein
3:59
synthetischer satz sein würde
4:01
der begriff der substanz bezieht sich
4:04
immer auf anschauen die bei mir nicht
4:06
anders als sinnlich sein können mithin
4:08
ganz außer dem feld des verstandes und
4:11
von welchem doch eigentlich hier nur
4:13
geredet wird wenn gesagt wird dass das
4:16
ich im denken einfach sein
4:18
es wäre auch wunderbar wenn mir das was
4:21
sonst so viele anstalten erfordert um in
4:24
dem was die anschauung darlegt dass zu
4:26
unterscheiden was darin substanz sei
4:28
noch mehr aber ob diese auch einfach
4:31
sein können wie bei den teilen der
4:33
materie hier so geradezu in der ersten
4:36
vorstellung unter allen gleichsam wie
4:38
durch eine offenbaren gegeben würde
4:41
drittens der satz der identität meiner
4:45
selbst bei alemannia faltigen dessen
4:47
nicht mehr bewusst bin ist dann eben
4:49
sowohl in den begriffen selbst liegender
4:51
mit den analytischer satz aber diese
4:54
identität des objektes der ich mir in
4:57
allen seinen vorstellungen bewusst
4:58
werden kann betrifft nicht seine
5:01
dadurch ist als objekt gegeben ist kann
5:03
also auch nicht die identität der person
5:06
bedeuten wodurch das bewusstsein der
5:08
identität seine eigene substanz als
5:10
denkendes wesen sin allem wechsel der
5:13
zustände verstanden wird wozu um sie zu
5:15
beweisen es mit der bloßen analyse des
5:18
satzes ich denke nicht ausgerichtet sein
5:21
sondern verschiedene synthetische
5:22
urteilen welche sich auf die gegebene
5:25
anschauen gründen würden erfordert
5:27
mb 409 4 ich unterscheide
5:33
meine eigene existenz als eines
5:35
denkenden wesens von anderen dingen
5:37
wozu auch mein körper gehört ist ebenso
5:41
wohl ein analytischer satz denn andere
5:42
dinge sind solche die ich als von mir
5:45
unterschieden denke aber ob dieses
5:48
bewusstsein meiner selbst oder dinge
5:49
außer mir dadurch mir vorstellungen
5:52
gegeben werden gar möglich sei und ich
5:54
also bloß als denkendes wesen ohne
5:56
mensch zu sein existieren können weiß
5:59
ich dadurch gar nicht also ist durch die
6:02
analysten bewusstsein zu meiner selbst
6:04
im denken überhaupt den blick auf die
6:06
erkenntnisse meiner selbst als objekt
6:08
nicht das mindeste gewonnen
6:09
die logische erörterung des denkens wird
6:12
fälschlich für eine metaphysische
6:14
bestimmung des objekts gehalten
6:16
ein grosser ja sogar der einzige stein
6:19
des anstoßes wieder unsere ganze kritik
6:21
würde es sein wenn es eine möglichkeit
6:23
gäbe apriori zu beweisen dass alle
6:26
denken dann wesen an sich einfache
6:28
substanzen sind solche also welches eine
6:31
folge aus dem nämlichen beweis grund ist
6:33
persönlichkeit unzertrennlich bei sich
6:37
und sich ihre von aller materie
6:40
abgesonderten existenz bewusst sind
6:42
denn auf diese art hätten wir doch einen
6:44
schritt über den sinnen welt hinaus
6:47
wir wären das feld der nur männer
6:48
getreten b 401 und nun spreche uns
6:52
niemand die befugnis ab in diesem und so
6:54
weiter auszubreiten anzubauen und
6:56
nachdem einen jedem seinen glücksstern
6:58
begünstigt darin besitz zu nehmen denn
7:02
der satz an jedes denkendes wesen als
7:05
solches ist eine einfache substanz ist
7:07
ein synthetischer satz apriori weil er
7:10
sich über den ihm zugrunde gelegten
7:12
begriff hinausgeht und die acht ist da
7:15
sein zum denken überhaupt hin zu tun
7:17
und zweitens zu jenem begriff ein
7:19
prädikat der einfachheit hinzufügt weil
7:22
ich sie gar keine erfahrung gegeben
7:24
also sind synthetische setzte a priori
7:27
nicht bloß wie wir behauptet haben in
7:29
beziehung auf gegenstände mögliche
7:30
erfahrung und zwar als prinzipien der
7:33
möglichkeit diese erfahrung selbst tun
7:34
nicht und zulässig sondern sie können
7:37
auch auf dinge überhaupt und an sich
7:39
selbst gehen welche folgerungen dieser
7:41
ganzen kritikern ende macht und gebieten
7:44
würde es beim alten bewenden zu lassen
7:46
allein die gefahr ist nicht so groß wenn
7:50
man der sache näher tritt in dem
7:53
verfahren der rationalen psychologie
7:55
herrscht dann pathologisch muss dadurch
7:57
folgenden verschluss dargestellt wird
8:00
was nicht anders als subjekt gedacht
8:02
werden kann existiert auch nicht anders
8:05
als subjekt und ist also substanz d 411
8:09
und kann ein denkendes wesen neues
8:11
solches betrachtet nicht anders als
8:14
subjekt gedacht werden also existiert es
8:16
auch nur als ein solches das heißt als
8:18
substanz im ober satz wird von einem
8:21
wesen geredet dass überhaupt in jeder
8:23
absicht folglich auch so wie es in der
8:25
anschauung gegeben werden mag gedacht
8:28
im untersatz aber ist nur von ihm die
8:32
insofern es sich selbst als subjekt
8:34
relativ auf das denken und die einheit
8:36
des bewusstseins nicht aber zugleich in
8:39
beziehung auf die anschauen wodurch es
8:41
als objekt zum denken gegeben wird
8:46
visma fiore diktion ist mithin durch ein
8:49
trugschluss die konklusion gefolgert b
8:53
412 dass diese auflösung des berühmten
8:56
argument in ein paradies muss so richtig
8:59
ist wird deutlich wenn man die
9:01
allgemeine anmerkungen zur
9:02
systematischen vorstellung der
9:04
grundsätze und den abschnitt von der
9:06
nomen jeweil nachsehen will da bewiesen
9:09
worden ist dass der begriff eines dinges
9:11
was für sich selbst als subjekt nicht
9:14
aber es muss das prädikat existieren
9:16
kann noch gar keine objektive realität
9:18
weiß ich führt das heißt dass man nicht
9:21
wissen kann ob ihm überall ein
9:23
gegenstand zukommt indem man die
9:26
möglichkeit einer solchen art zu
9:27
existieren nicht einsieht folglich dass
9:30
das schlechterdings keine erkenntnis
9:32
abgibt soll er also unter der benennung
9:34
einer substanz ein objekt das gegeben
9:37
werden kann anzeigen soll er eine
9:39
erkenntnis werden so muss eine
9:41
beharrliche anschauen die unentbehrliche
9:44
bedingungen der objektiven realität
9:45
eines begriffs nämlich dass wodurch
9:48
allein der gegenstand gegeben wird
9:49
zugrunde gelegt werden
9:52
mb 413 nun haben wir aber in der inneren
9:56
anschauung gar nichts beharrliches denn
9:58
das ich ist nur das bewusstsein meines
10:00
denkens also fehlt es uns auch wenn wir
10:03
bloß beim denken stehen bleiben an der
10:05
notwendigen bedingungen den begriff der
10:08
substanz das heißt eines für sich
10:10
bestehenden subjekts auf sich selbst als
10:12
denkendes wesen anzuwenden und die damit
10:15
verbundene einfachheit der substanz
10:17
fällt mit der objektiven realität dieses
10:19
begriffs gänzlich weg und wird in einer
10:22
bloß logische qualität die vereine des
10:24
selbstbewusstseins im denken überhaupt
10:26
verwandelt das subjekt markt
10:28
zusammengesetzt sein oder nicht
10:31
anmerkungen der leser der aus diesen
10:34
ausdrücken in ihrer transzendentalen
10:36
abgezogen hat nicht so leicht ihren
10:38
psychologischen sinn und warum das
10:40
letztere attribute seele zur kategorie
10:42
der existenz gehört erraten wird bei 403
10:46
wird sie im folgenden hinreichend
10:48
erklärt und gerechtfertigt finden
10:51
übrigens habe ich wegen der lateinischen
10:53
ausdrücke die stadt der gleich
10:55
bedeutenden deutschen wieder den
10:58
muten schreibt eingeflossen sind sowohl
11:01
bei diesem abschnitt als auch beim
11:03
ganzen werk eine entschuldigung
11:04
anzuführen dass ich lieber etwas der
11:06
zierlichkeit der sprache habe entziehen
11:08
als den schul gebrauch durch die
11:11
mindeste unverständlichkeit erschweren
11:13
wollen das denken wird in beiden
11:16
prämissen in ganz verschiedene
11:17
bedeutungen genommen
11:18
im ober satz wie es auf ein objekt
11:21
überhaupt geht mithin wie es in der
11:23
anschauung gegeben werden mag im
11:25
untersatz aber nur wie es in der
11:27
beziehung auf selbstbewusstsein besteht
11:29
wobei also an gar kein objekt gedacht
11:32
wird sondern nur die beziehung auf sich
11:34
als subjekt als die form des denkens
11:38
im ersten fall wird von dingen geredet
11:41
die nicht anders als subjekte gedacht
11:44
b 412 im zweiten falle aber nicht von
11:48
dingen sondern vom denken in dem man von
11:51
allen objekten abstrahiert in welchen
11:54
dass ich immer zum subjekt des
11:55
bewusstseins dient daher im schlusssatz
11:59
ich kann nicht anders als subjekt
12:01
existieren sondern nur ich kann ihm
12:03
denken meiner existenz mich nur zum
12:06
subjekt des wortes brauchen welches ein
12:08
identischer sagt ist das schlecht
12:10
allerdings nichts über die art man es da
12:12
sein zu eröffnet b 413 widerlegung des
12:18
mendelssohn beweises der beharrlichkeit
12:21
in dieser scharfsinnige philosoph märkte
12:24
bald in dem gewöhnlichen argument
12:26
dadurch bewiesen werden soll dass die
12:28
seele wenn man einen räumt sie sein
12:30
einfaches wesen nicht durch zerteilung
12:32
zu sein aufhören könne einen mangel der
12:35
zulänglichkeit zu der absicht die
12:38
notwendige ford dauer zu sichern indem
12:40
er noch ein aufhören ihres daseins durch
12:43
verschwinden annehmen könnte
12:45
in seinem federn sucht er nun diese
12:48
vergänglichkeit welche eine wahre
12:50
vernichtung sein würde
12:51
von ihr dadurch abzuhalten dass er sich
12:54
zu beweisen getraute ein einfaches wesen
12:57
könne gar nicht aufhören zu sein weil
12:59
das gar nicht vermindert werden und also
13:02
nach und nach etwas in seinem dasein
13:04
verlieren und so allmählich in nichts
13:08
verwandelt werden können
13:11
in dem es keine teile also auch keine
13:15
zwischen einem augenblick darin es ist
13:17
und dem anderen darin es nicht mehr ist
13:20
gar keine zeit angetroffen werden würde
13:22
will ich es unmöglich ist alleinerbe
13:26
dachte nicht dass wenn wir gleich der
13:28
seele diese einfache natur einräumen da
13:31
sie nämlich kein mannigfaltiges außer
13:32
sich mithin keine extensive größe
13:35
enthält man jedoch so wenig wie irgend
13:38
einem existierenden intensive größe das
13:41
heißt einen grad der realität im blick
13:43
auf ihre vermögen ja überhaupt alles
13:46
wissen was das dasein ausmacht
13:48
ableuchten kann welcher durch alle
13:50
unendlich viele kleinere gerade abnehmen
13:53
und so die vorgebliche substanz das ding
13:56
dessen beharrlichkeit nicht sonst schon
13:58
feststeht obgleich nicht durch
14:00
zerteilung doch durch allmähliches
14:03
nachlassen ihrer kräfte mithin durch
14:05
elan us-cents wenn es mir erlaubt ist
14:08
wie ich dieses ausdrucks zu bedienen in
14:11
nichts verwandelt werden kann
14:12
denn selbst das bewusstsein hat
14:14
jederzeit einen grad der immer noch
14:17
vermindert werden kann folglich auch das
14:19
vermögen sich seiner bewusst zu sein und
14:21
so alle übrigen vermögen b 415 also
14:27
bleibt die beharrlichkeit der seele als
14:29
gegenstand des inneren sinnes unbewiesen
14:32
und selbst und er weiß sich obwohl ihre
14:35
beharrlichkeit im leben da das denkende
14:38
wesen als mensch sich zugleich ein
14:40
gegenstand äußerer sinne ist für sich
14:42
klar ist womit aber dem rationalen
14:45
psychologen gar nicht genüge geschieht
14:47
der die absolute beharrlichkeit der
14:49
seele selbst über das leben hinaus aus
14:52
bloßen begriffen zu überweisen
14:54
unternimmt 416 nehmen wir nun unsere
14:59
obigen sätze wie sie auch als für alle
15:02
denken anwesen gültig in der rationalen
15:04
psychologie als system genommen werden
15:07
müssen in synthetischen zusammenhang und
15:10
gehen von der kategorie der relation mit
15:11
dem satz alle denkenden wesen sind als
15:14
solche substanzen b 417 rückwärts deren
15:19
reihe durch bis sich der zirkel schließt
15:22
so stoßen er zuletzt auf ihre ex ist
15:24
deren sie sich in diesem system
15:26
unabhängig von äußeren dingen nicht
15:29
allein bewusst sind sondern die sie auch
15:32
mit blick auf die baulichkeit b 418 die
15:36
notwendig zum charakter der substanz
15:38
gehört aus sich selbst bestimmen können
15:41
hieraus folgt aber dass der idealismus
15:43
in ebendiesem nationalistischen system
15:46
und vermeintlich ist wenigstens der
15:48
problematische und wenn das dasein
15:51
äußerer dinge zur bestimmung seines
15:53
eigenen in der zeit gar nicht
15:54
erforderlich ist jenes auch da seien nur
15:57
ganz umsonst angenommen wird
15:59
ohne jemals ein beweis dafür geben zu
16:02
befolgen wir dagegen das analytische
16:04
verfahren da das ich denke als ansatz
16:07
der schon ein dasein in sich schließt
16:09
als gegeben mithin die modalität
16:12
zugrunde liegt und zergliedern ihn um
16:15
seinen immer zu erkennen ob und wie
16:17
nämlich dieses ich im raum oder in der
16:20
zeit lust dadurch sein dasein bestimmt
16:22
so würden die sätze und der rationalen
16:25
sehen leere nicht vom begriff eines
16:27
denkenden wesens überhaupt sondern von
16:30
einer wirklichkeit anfangen und aus der
16:32
art wie diese gedacht wird nachdem alles
16:35
was dabei empirisch ist abgesondert
16:37
worden b 419 das was einem denkenden
16:41
wesen überhaupt zukommt gefolgert werden
16:43
wie folgende tafel zeigt erstens ich
16:47
denke zweitens als subjekt drittens als
16:51
einfaches subjekt als identische subjekt
16:53
in jedem zustand meines denkens
16:56
weil hier nun im zweiten satz nicht
16:58
bestimmt wird ob ich nur als subjekt und
17:01
nicht nur auch als prädikat eines
17:03
anderen existieren und gedacht werden
17:06
so ist der begriff eines subjekts hier
17:08
bloß logisch genommen und es bleibt
17:10
unbestimmt ob darunter substanz
17:12
verstanden werden soll oder nicht
17:14
allein in dem dritten satz wird die
17:17
absolute einheit der aktion das einfache
17:20
ich in der vorstellung darauf sich alle
17:23
verbindungen oder trennung bezieht
17:25
welche das denken ausmacht auch für sich
17:28
wichtig wenn ich gleich noch nichts über
17:30
die beschaffenheit oder subsistenz des
17:32
objektes ausgemacht habe die aktion ist
17:36
etwas reales und ihre einfachheit liegt
17:39
schon in ihrer möglichkeit nun ist im
17:42
raum nichts reales was einfach wären den
17:45
punkte die das einzig einfach im raum
17:47
ausmachen sind bloß grenzen nicht aber
17:50
selbst etwas was den raum als teil
17:52
auszumachen dient b420 also folgt daraus
17:57
die unmöglichkeit einer erklärung meine
18:00
als bloß denken des objektes
18:02
beschaffenheit aus gründen des
18:05
weil aber mein dasein in dem ersten satz
18:08
als gegeben betrachtet wird in dem es
18:11
nicht heißt ein jedes denkende wesen
18:13
existiert welches zugleich absolute
18:16
notwendigkeit und also zu viel von ihnen
18:19
sagen würde sondern nur ich existiere
18:22
denkend so ist der empirisch und enthält
18:25
die bestimmbarkeit meines daseins bloß
18:28
in ansehung meiner vorstellung in der
18:31
da ich aber hier zuerst etwas
18:32
beharrliches bedarf das mir sofern ich
18:35
mich denke gar nicht in der inneren
18:37
anschauen gegeben ist so ist die art wie
18:42
ob als substanz oder als akzidenz durch
18:45
dieses einfache selbstbewusstsein gar
18:47
nicht zu bestimmen möglich also wenn der
18:50
materialismus zur erklärung meines
18:52
daseins untauglich ist so ist der
18:54
spiritual is muss eben sowohl
18:56
unzureichend und die schlussfolgerung
19:00
eine art welche es auch sei von der
19:02
beschaffenheit unserer seele die die
19:05
möglichkeit ihre abgesandten existenz
19:07
überhaupt betrifft irgendetwas erkennen
19:09
können und wie sollte es auch möglich
19:12
sein durch die einheit des bewusstseins
19:14
die wir selbst nur dadurch kennen dass
19:17
wir sie zur möglichkeit erfahrung
19:19
unentbehrlich brauchen über erfahrung
19:21
unser dasein im leben hinaus zu kommen
19:24
und sogar unsere erkenntnis auf die
19:26
natur aller denkenden wesen überhaupt
19:28
durch den empirischen satz b 421 aber in
19:33
ansehung aller art der anschauung
19:35
bestimmten satz ich denke zu erweitern
19:37
es gibt also keine rationale psychologie
19:40
als doktrin die uns einen zusatz zu
19:43
unserer selbsterkenntnis verschafft
19:45
sondern nur als disziplin welche der
19:48
spekulativen vernunft in diesem felde
19:51
unüberschaubare grenzen setzt einerseits
19:53
um sich nicht dem seelenlosen
19:55
materialismus in den schoß zu werfen
19:57
andererseits sich nicht in dem für uns
19:59
im leben grundlosen spiritual ismus
20:02
herum schwärmen zu verlieren sondern uns
20:05
vielmehr erinnert diese weigerung
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unserer vernunft den neugierigen über
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dieses leben hinaus reichenden fragen
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befriedigende antwort zu geben als einen
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weg der vernunft anzusehen unsere
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selbsterkenntnis von der furchtlosen
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überschwänglichen spekulation zum
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fruchtbaren praktischen gebrauch
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anzuwenden welche wenn er auch nur immer
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auf gegenstände der erfahrung gerichtet
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ist seine prinzipien
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doch woher nimmt und das falten so
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bestimmt als ob unsere bestimmung
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unendlich weit über die erfahrung mit
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hinüber dieses leben hinaus reicht
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man sieht dass all dem dass ein bloßer
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missverstand der ursprung der rationalen
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psychologie ist die einer des
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bewusstseins welche den kategorien
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zugrunde liegt wird hierfür anschauung
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des subjekts als objekt genommen und
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darauf die kategorie der substanz
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b 422 sie ist aber nur die einheit im
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denken wodurch allein kein objekt
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gegeben wird worauf also die kategorie
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der substanz als die jederzeit gegebene
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anschauen voraussetzt nicht angewandt
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mithin dieses subjekt gar nicht erkannt
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das subjekt der kategorien kann also
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dadurch dass es diese denkt nicht von
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sich selbst als einem objekt der
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kategorien einen begriff bekommen
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denn um diese zu denken muss es sein
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reines selbstbewusstsein welches noch
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erklärt werden sollte zugrunde legen
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ebenso kann das subjekt in dem die
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vorstellung derzeit ursprünglich ihrem
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grund hat sein eigenes dasein in der
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zeit dadurch nicht bestimmen und wenn
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das letzte nicht sein kann so kann auch
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das erste als bestimmung seiner selbst
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als denkendes wesen durch kategorien