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Kant: KrV B 274 – B 295 D. Hattrup liest

29:59GermanBy Dieter HattrupTranscribed Aug 2, 2026
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immanuel kant kritik der reinen vernunft

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mit 274 bis b 295 die tat liest

0:08

widerlegung des idealismus der

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idealismus ich meine den materialien ist

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die theorie welche das dasein der

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gegenstände im raum außer uns entweder

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eine bloß für zweifelhaft und unehrlich

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oder für falsch und unmöglich erklärt

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der erste idealismus ist der

0:25

problematische des descartes edius der

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nur eine empirische behauptung oder

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aktion nämlich ich bin für ungezählte

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erklärte zweite idealismus ist der

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dogmatische des berkeley den raum mit

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allen den dingen welchen er als

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unabkömmliche bedingungen anhängt für

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etwas was an sich selbst unmöglich sei

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und darum auch die dinge im raum für

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bloße einbildungen erklärt der

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dogmatische idealismus ist unvermeidlich

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wenn man den raum als eigenschaft die

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den dingen an sich selbst zu kommen soll

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ansieht denn da ist er mit allem nehmer

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zur bedingung dient ein unding

1:00

der grund zu diesem idealismus aber ist

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von uns in der trans zentralen ästhetik

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aufgehoben worden

1:07

b 275 der problematische der nichts

1:11

hierüber behauptet sondern nur das

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unvermögen ein dasein außer dem unsrigen

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durch unmittelbare erfahrung zu beweisen

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vorgibt ist vernünftig und einer

1:20

gründlichen philosophischen denkungsart

1:22

gemäss nämlich bevor ein hinreichender

1:25

beweis gefunden worden ist kein

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entscheidendes urteil zu erlauben

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der verlangte beweis muss also da tun

1:32

dass wir von äußeren dingen auch

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erfahrung und nicht bloß einbildung

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haben welches wohl nicht anders

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geschehen kann als wenn man beweisen

1:40

kann dass selbst unsere innere dem car

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at sich aus und bezweifelte erfahrung

1:45

nun der voraussetzung äußerer erfahrung

1:48

möglich ist der satz das bloße aber

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empirisch bestimmte bewusstsein meines

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eigenen daseins beweist das dasein der

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gegenstände im raum außer mir beweis

2:00

ich bin mir meines daseins als in der

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zeit bestimmt bewusst alle

2:05

zeitbestimmung setzt etwas beharrliches

2:07

in der wahrnehmung voraus dieses

2:10

beharrlicher aber kann nicht etwas in

2:12

mir sein

2:13

weil eben mein dasein in der zeit durch

2:15

dieses bauliche aller erst bestimmt

2:17

werden kann

2:18

also ist die wahrnehmung des

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beharrlichen nur durch ein ding außer

2:22

mir und nicht durch die bloße

2:23

vorstellung eines dinges außer mir

2:25

möglich folglich ist die bestimmung

2:27

meines daseins in der zeit nur durch die

2:29

existenz wirklicher dinge b 276 in die

2:34

ich außer mir wahrnehme möglich denn nun

2:37

ist das bewusstsein in der zeit mit dem

2:39

bewusstsein der möglichkeit dieser zeit

2:40

bestimmungen notwendig verbunden

2:43

also ist es auch mit der existenz der

2:45

dinge außer mir als bedingung in der

2:48

zeit bestimmung notwendig verbunden

2:50

das heißt das bewusstsein mal des

2:52

eigenen daseins ist zugleich ein

2:54

unmittelbares bewusstsein des daseins

2:56

anderer dinge außer mir

2:58

anmerkung ersten mann wird in dem

3:02

vorhergehenden beweis merken dass das

3:04

spiel welches der idealismus trieb ihn

3:07

mit viel recht umgekehrt vergolten wird

3:09

dieser nahm an dass die einzige

3:12

unmittelbare erfahrung die innere sei

3:14

und daraus auf äußere dinge nur

3:16

geschlossen werde aber wie alle mal wenn

3:19

man ausgegebenen wirkungen auf bestimmte

3:21

ursachen schließt nur unzuverlässig weil

3:24

auch in uns selbst die ursache der

3:26

vorstellung liegen kann

3:27

die wir äußeren dingen vielleicht

3:29

fälschlich zu schreiben

3:31

doch hier wird bewiesen dass äußere

3:33

erfahrung eigentlich unmittelbar ist b

3:36

277 das nur durch sie zwar nicht das

3:40

bewusstsein unserer eigenen existenz

3:41

aber doch seine bestimmung in der zeit

3:44

das heißt innere erfahrung möglich sein

3:48

freilich ist die vorstellung ich bin die

3:51

das bewusstsein ausdrückt welches alles

3:53

denken begleiten kann das was

3:55

unmittelbar die existenz eines objektes

3:57

in sich schließt aber noch nicht seine

4:00

erkenntnis mithin auch nicht empirische

4:03

das heißt erfahren denn dazu gehört

4:05

außerdem gedanken von etwas existieren

4:07

dennoch anschauen und hier innere mit

4:11

der das heißt mit der zeit das subjekt

4:14

bestimmt werden muss

4:15

wozu durchaus äußere gegenstände

4:17

erforderlich sind so dass folglich

4:20

innere erfahrung selbst nur mittelbar

4:22

und nur durch äußere erfahrung möglich

4:24

ist

4:27

anmerkung zweitens stimmt nun alle

4:30

erfahrung unseres erkenntnis vermögens

4:33

in bestimmung derzeit vollkommen überein

4:35

nicht allein dass wir alle

4:37

zeitbestimmung nur durch den wechseln in

4:39

äußeren verhältnissen also durch

4:41

bewegung in bezug auf das wahrlich im

4:43

raum

4:43

zum beispiel sollen bewegungen im

4:46

vergleich der gegenstände der erde b 278

4:49

wahrnehmen können

4:50

wir haben sogar nichts beharrliches was

4:53

wir den begriff einer substanz als

4:55

anschauung unterliegen könnten als bloß

4:58

die materie und selbst diese

5:00

beharrlichkeit wird nicht das äußere

5:02

erfahrung geschöpft sondern apriori als

5:05

notwendige bedingung aller

5:06

zeitbestimmung mit denen auch als

5:08

bestimmung des inneren sinnes im blick

5:10

auf unser eigenes dasein durch die

5:13

existenz äußerer dinge vorausgesetzt das

5:16

bewusstsein meiner selbst in der

5:18

vorstellung ich ist gar keine anschauen

5:20

sondern eine bloß intellektuelle

5:23

vorstellung der selbsttätigkeit eines

5:25

denkenden subjekts daher hat dieses ich

5:29

auch nicht das mindeste prädikate

5:30

anschauen welches als wahrlich derzeit

5:33

bestimmung im inneren sinne zum korrelat

5:36

dienen könnte wie etwa

5:38

undurchdringlichkeit an der materie als

5:41

empirische anschauung ist anmerkung

5:44

drittens daraus dass die existenz

5:47

äußerer gegenstände zur möglichkeit

5:49

eines bestimmten bewusstseins unserer

5:51

selbst erfordert wird folgt nicht dass

5:53

jede anschauliche vorstellung äußerer

5:55

dinge zugleich deren existenz

5:57

einschließt den jene vorstellung kann ja

6:01

wohl die bloße wirkung der

6:02

einbildungskraft in träumen sowohl als

6:05

im wahnsinn sein

6:06

sie ist es aber bloß durch die

6:08

reproduktion ehemalige äußere

6:10

wahrnehmung welche wie gezeigt worden

6:13

ist nur durch die wirklichkeit äußerer

6:15

gegenstände möglich sind es hat hier nur

6:18

bewiesen werden sollen das innere

6:20

erfahrung überhaupt nur durch äußere

6:22

erfahrung überhaupt möglich sei

6:24

b 279 ob diese oder jene vermeinte

6:28

erfahrung nicht bloße einbildung sei

6:30

muss nach ihren besonderen bestimmungen

6:32

und durch zusammenhalt mit den kriterien

6:35

aller wirklichen erfahrung ermittelt

6:37

werden was an

6:38

das dritte postulat betrifft so geht es

6:41

auf die materialen notwendigkeiten da

6:43

sein und nicht die bloß formale und

6:45

logische in verknüpfung der begriffe

6:48

dann und keine existenz der gegenstände

6:51

der sinne völlig apriori erkannt werden

6:53

kann

6:54

aber doch komparative apriori bezogen

6:57

auf ein anderes schon gegebenes dasein

6:59

man gleichwohl aber dann auch nur auf

7:02

diejenigen existenz kommen kann

7:04

die irgendwo im zusammenhang der

7:06

erfahrung davon die gegebene wahrnehmung

7:08

anteil ist enthalten sein muss

7:10

so kann die notwendigkeit der existenz

7:13

niemals aus begriffen sondern jederzeit

7:16

nur aus der verknüpfung mit dem was

7:19

wahrgenommen wird

7:20

nach allgemeinen gesetzen der erfahrung

7:22

erkannt werden

7:23

da ist nun kein da sein das unter der

7:26

bedingung anderer gegebene erscheinungen

7:28

als notwendig erkannt werden könnte als

7:31

das dasein der wirkungen ausgegebenen

7:34

ursachen nach gesetzen der kausalität

7:37

also ist es nicht das dasein der dinge

7:39

der substanzen sondern ihres zustandes

7:43

wovon wir allein die notwendigkeit

7:45

erkennen können und b 280 zwar aus

7:50

anderen zuständen die in der wahrnehmung

7:52

gegeben sind nach empirischen gesetzen

7:55

der kausalität

7:56

hieraus folgt dass das kriterium der

7:59

notwendigkeit lediglich in dem gesetz

8:01

ermöglichen erfahren liegt das alles was

8:04

geschieht durch seine ursache in der

8:06

erscheinung apriori bestimmt ist daher

8:09

kennen wir nur die notwendigkeit der

8:11

wirkungen in der natur deren ursachen

8:14

uns gegeben sind und das merkmal der

8:16

notwendigkeit im dasein reicht nicht

8:19

weiter als das feld möglicher erfahren

8:21

und selbst in diesem geht es nicht von

8:24

der existenz der dinge als substanzen

8:26

weil diese niemals als empirische

8:29

wirkung oder etwas geschieht und

8:31

entsteht können angesehen werden

8:33

die notwendigkeit betrifft also nur die

8:36

verhältnisse der erscheinungen nach dem

8:38

dynamischen gesetz der kausalität und

8:40

die darauf sich gründer möglichkeit aus

8:43

irgendeinem gegebenen dasein aus einer

8:46

ursache apriori auf ein anderes da seien

8:49

auch die wirkung zu schließen

8:51

alles was

8:52

geschieht ist hypothetisch notwendig das

8:55

ist ein grundsatz welcher die

8:57

veränderung in der welt einen gesetze

8:59

unterwirft

9:00

das heißt einer regel des notwendigen

9:02

dasein zone welche nicht einmal natur

9:04

stattfinden würde

9:06

daher ist der satz nichts geschieht

9:09

durch ein blindes ungefähr in london

9:12

dato kasus ein naturgesetz apriori

9:15

ebenso keine notwendigkeit in der natur

9:18

ist blinde sondern bedingte mit ihnen

9:21

verständliche notwendigkeit nun natur

9:24

fatum b 281

9:27

beides sind gesetze durch welche das

9:30

spiel der veränderungen einer natur der

9:32

dinge als erscheinungen unterbrochen

9:34

wird oder welches einerlei ist der

9:37

einheit des verstandes in welchem sie

9:39

allein zu einer erfahrung als der

9:41

synthetischen einheit der erscheinungen

9:43

gehören können diese beiden grundsätze

9:45

gehören zu den dynamischen der erste

9:48

satz ist eigentlich eine folge des

9:50

grundsatzes von der kausalität unter den

9:53

analogien der erfahrung der zweite satz

9:56

gehört zu den grundsätzen der modalität

9:58

welche zu der kursaal bestimmung noch

10:01

den begriff der notwendigkeit die aber

10:03

unter einer regel des verstandes steht

10:05

hinzu tut das prinzip der kontinuität

10:09

verbot in der reihe der erscheinungen

10:11

und veränderungen allen abschwung also

10:14

in london dato saltus aber auch in dem

10:17

begriff alle empirischen anschauungen im

10:19

raum alle lücke oder kluft zwischen zwei

10:22

erscheinungen nun datus denn so kann man

10:25

den satz ausdrücken dass in die

10:27

erfahrung nichts hinein kommen kann was

10:29

ein vakuum bewiesen oder auch nur einen

10:32

teil der empirischen sind es zuließen

10:35

denn was das lehre betrifft welches man

10:38

sich außerhalb des feldes der möglichen

10:40

erfahrung also der welt denken mag so

10:43

gehört dieses nicht vor die

10:45

gerichtsbarkeit des bloßen verstandes

10:47

welches nur über fragen entscheidet denn

10:50

die die nutzung gegebene erscheinungen

10:52

zu empirischen erkenntnis betreffen und

10:55

ist eine aufgabe für die ideale vernunft

10:58

die noch über die sphäre einer möglichen

11:00

erfahrung hinausgeht und von dem

11:02

urteilen will b 202

11:05

und 80 was diese selbst umgibt und

11:08

begrenzt

11:09

sie muss daher in der transzendentalen

11:12

dialektik erwogen werden

11:13

diese vier sätze in london undatiertes

11:17

nun dato saltus nun dass es nun darum

11:22

können wir leicht sowie alle grundsätze

11:25

trans zentralen ursprungs nach ihrer

11:27

ordnung gemäß der ordnung der kategorien

11:29

vorstellen und jedem seine stelle an

11:31

weißen doch der schon geübte leser wird

11:35

dieses von selbst tun oder den leitfaden

11:37

dazu leicht entdecken sie vereinigen

11:41

sich aber alle dahin um in der

11:43

empirischen sind ist es nicht zuzulassen

11:45

was dem verstand und dem

11:47

kontinuierlichen zusammenhang aller

11:49

erscheinungen das heißt der einheit

11:51

seiner begriffe abbruch oder eintrag tun

11:54

könnten

11:55

denn er ist es allein wollen die einheit

11:58

der erfahrung in der alle wahrnehmungen

12:00

ihre stelle haben müssen möglich werden

12:02

ob das feld der möglichkeit größer ist

12:05

als das feld was alles wirkliche enthält

12:08

dieses aber wiederum größer als die

12:11

menge dessen was notwendig ist das sind

12:14

80 fragen und zwar von synthetische

12:17

auflösung die aber auch nur der

12:19

gerichtsbarkeit der vernunft

12:20

anheimfallen denn sie wollen ungefähr

12:23

soviel sagen als ob alle dinge als

12:25

erscheinungen insgesamt in den inbegriff

12:28

und den kontext einer einzigen erfahrung

12:31

gehören von der jede gegebene

12:33

wahrnehmung anteil ist b 283 der also

12:38

mit keinen anderen erscheinungen

12:40

verbunden werden können oder ob meine

12:43

wahrnehmungen zu mehr als einer

12:45

möglichen erfahrung in ihrem allgemeinen

12:47

zusammenhang gehören können

12:49

der verstand gibt apriori der erfahrung

12:52

überhaupt nur die regel nach den

12:54

subjektiven und formalen bedingungen

12:55

sowohl der sinnlichkeit als der up

12:58

rezeption welches sie allein möglich

13:00

machen andere formen der anschauung als

13:03

raum und zeit ebenso andere formen des

13:05

verstandes

13:06

als die diskursive des denkens oder der

13:09

erkenntnis durch begriffe ob sie gleich

13:11

möglich wären können wir uns doch auf

13:14

keinerlei weise erdenken und fasse ich

13:16

mache aber wenn wir es auch könnten so

13:20

würden sie doch nicht zu erfahrung als

13:22

der einzigen erkenntnis gehören worin

13:24

uns gegenstände gegeben werden

13:27

ob andere wahrnehmungen als überhaupt zu

13:30

unserer gesamten möglichen erfahrung

13:32

gehören und also ein ganz anderes feld

13:34

der materie noch stattfinden könne

13:36

kann der verstand nicht entscheiden er

13:39

hat es nur mit der synthese dessen zu

13:41

tun was gegeben ist

13:43

sonst ist die armseligkeit unserer

13:45

gewöhnlichen schlüssel wodurch wie ein

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großes reich der möglichkeit

13:49

herausbringen davon alles wirkliche

13:51

aller gegenstand der erfahrung nur ein

13:54

kleiner teil sei sehr in die augen

13:56

fallen alles wirkliche ist möglich

14:00

hieraus folgt natürlicherweise nach den

14:02

logischen regeln der umkehrung der bloß

14:05

partikulare satz einiges möglich ist

14:07

wirklich welches sind so viel zu

14:09

bedeuten scheint als b 284 es ist vieles

14:14

möglich was nicht wirklich ist es wartet

14:17

den anschein als könne man auch geradezu

14:20

die zahl des möglichen über die das

14:22

wirklichen dadurch hinaus setzen weil zu

14:24

jener noch etwas hinzukommen muss um

14:26

diese auszumachen

14:28

allein dieses hinzu kommen zu möglichen

14:31

kenne ich nicht denn was darüber noch

14:34

zugesetzt werden sollte wäre unmöglich

14:38

es kann nur zu meinem verstand etwas

14:40

über die zusammen stimmung mit den

14:42

formalen bedingungen der erfahrung

14:44

nämlich die verknüpfung mit irgendeiner

14:46

wahrnehmungen zu kommen was aber mit

14:49

dieser nach empirischen gesetzen

14:51

verknüpft ist ist wirklich ob es gleich

14:54

unmittelbar nicht wahrgenommen wird das

14:57

aber im durchgängigen zusammenhang mit

14:59

dem was mir in der wahrnehmung gegeben

15:01

ist eine andere reihe von erscheinungen

15:03

mit den mehr als eine einzige alles

15:06

befassen de erfahrungen möglich sei

15:07

lässt sich aus dem was gegeben ist nicht

15:10

schließen ohne dass irgendetwas gegeben

15:13

ist noch viel weniger weil ohne stoff

15:16

sich überall nichts denken lässt was

15:19

unter bedingungen die selbstlos möglich

15:21

sind allein möglich ist ist es nicht

15:23

denn alle absicht in dieser aber wird

15:26

die frage genommen wenn man wissen will

15:28

ob die möglichkeit der dinge sich weiter

15:30

erstrecken

15:31

als erfahrung reichen kann

15:34

ich habe diese frage nur erwähnt um

15:36

keine lücke in demjenigen zu lassen

15:38

b 285 was der gemeine meinung nach zu

15:42

den verstandes begriffen gehört in der

15:46

tat ist aber die absolute möglichkeit

15:48

die in alle absicht gültig ist kein

15:50

bloßer verstandes begriff und kann auf

15:53

keinerlei weise von empirischen

15:54

gebrauchen sein sondern er gehört allein

15:57

der vernunft zu die über allen möglichen

16:00

empirische verstandes gebrauch

16:01

hinausgeht

16:03

daher haben wir uns hierbei mit einer

16:07

plus kritischen anmerkung begnügen

16:09

müssen übrigens aber die sache bis zum

16:11

weiteren künftigen verfahren in der

16:13

dunkelheit gelassen da ich eben diese

16:16

vierte nummer und mit ihr zugleich das

16:18

system alle grundsätze ist rein

16:20

verstandes schließen will

16:22

so muss ich noch den grund angeben warum

16:24

ich die prinzipien der mobilität gerade

16:27

postulate genannt habe ich will diesen

16:30

ausdruck hier nicht in der bedeutung

16:31

nehmen welche ihm einige neuere

16:33

philosophische verfasser gegen den

16:35

sinnen der mathematiker denen er doch

16:38

eigentlich angehört gegeben haben

16:39

nämlich dass postulieren so viel heißen

16:42

solle als einen satz für unmittelbar

16:44

gewiss ohne rechtfertigung oder beweis

16:47

ausgeben denn wenn wir das bei

16:49

synthetischen setzen so evident sie auch

16:52

sein mögen einräumen sollten dass man

16:55

sie ohne die option auf das ansehen

16:57

ihres eigenen anspruches dem unbedingten

17:00

beifall anheften dürfte so ist alle

17:03

kritik des verstandes verloren und das

17:06

an dreisten anmaßung nicht fehlt deren

17:08

sich auch der gemeine glaube der aber

17:11

kein kredit eve ist nicht weigert b 286

17:14

so wird unser verstand jedem waren offen

17:17

stehen ohne dass er seinen beifall den

17:20

aussprüchen versagen kann die obgleich

17:22

unrechtmäßig noch neben dem selben tone

17:25

der zuversicht als wirklich axiome

17:27

eingelassen zu werden verlangen wenn

17:30

also zu dem begriff eines dinges eine

17:32

bestimmung apriori synthetisch hinzu

17:34

kommt so muss von einem solchen satz wo

17:37

nicht an beweist doch wenigstens eine

17:39

reduktion der rechtmäßigkeit seiner

17:42

behauptung unbedingt hinzugefügt werden

17:45

die grundsätze der modernität sind aber

17:48

nicht objektiv synthetisch weil die

17:50

prädikate der möglichkeit wirklichkeit

17:52

und notwendigkeit inbegriff von dem sie

17:55

gesagt werden nicht im mindesten

17:56

vermehren

17:57

dadurch dass sie der vorstellung des

18:00

gegenstandes noch etwas hin zu setzen

18:02

da sie aber gleich wo doch immer

18:04

synthetisch sind so sind sie es nur

18:06

subjektiv das heißt sie fügen zu dem

18:09

begriff eines dinges des realen von dem

18:12

sie sonst nichts sagen die erkenntnis

18:14

kraft hinzu worin er entspringt und

18:16

seinen sitz hat weshalb wenn er bloß im

18:19

verstand mit den formalen bedingungen

18:21

der erfahrung in verknüpfung ist sein

18:23

gegenstand möglich heisst ist der mit

18:26

der wahrnehmung mit der empfindung als

18:28

materie der sinne im zusammenhang und

18:31

durch diese mit hilfe des verstandes

18:33

bestimmt so ist das objekt wirklich ist

18:36

er durch den zusammenhang der

18:37

wahrnehmungen nach begriffen bestimmt so

18:40

heißt dagegen stand notwendig b 287 die

18:45

grundsätze der möglichkeit also sagen

18:47

von einem begriff nichts anderes als die

18:49

handlung des erkenntnis vermögens

18:51

dadurch erzeugt wird nun heißt ein

18:54

postulat in der mathematik der

18:55

praktische satz der nichts als die

18:58

synthesis enthält wodurch wer einen

19:00

gegenstand und zuerst geben und diesen

19:02

begriff erzeugen das heißt mit einer

19:04

gegebenen linie aus einem gegebenen

19:07

punkt auf einer ebene einen zirkel zu

19:09

beschreiben und dann solcher satz kann

19:12

darum nicht bewiesen werden weil das

19:14

verfahren was er fordert gerade das ist

19:17

wodurch für den begriff von einer

19:19

solchen figur zuerst erzeugen

19:21

so können wir demnach mit eben dem

19:23

selben recht die grundsätze der

19:25

modalität postulieren weil sie ihren

19:28

begriff von dingen überhaupt nicht

19:29

vermehren sondern nur die acht anzeigen

19:32

wie er überhaupt mit der erkenntnis

19:34

kraft verbunden wird

19:36

anmerkungen durch die wirklichkeit eines

19:38

dinges setze ich freilich mehr als die

19:40

möglichkeit aber nicht in dem dinge denn

19:43

das kann niemals mehr in der

19:45

wirklichkeit enthalten als was es

19:47

indessen vollständigen möglichkeit

19:48

enthalten war

19:49

sondern da die möglichkeit bloß eine

19:51

position des dinges in beziehung auf den

19:54

verstand und dessen empirischen gebrauch

19:56

war

19:57

so ist die wirklichkeit zugleich seine

19:59

verknüpfung mit der wahrnehmung b 288

20:03

allgemeine anmerkung zum system der

20:05

grundsätze es ist etwas sehr

20:08

bemerkenswertes dass wir die möglichkeit

20:11

keines dinges nach der bloßen kategorie

20:13

einsehen können sondern immer eine

20:15

anschauung bei der hand haben müssen um

20:17

an dieser die objektive realität so

20:20

einverstanden des begriffes darzulegen

20:22

man nehme zum beispiel die kategorien

20:24

der relation die ersten

20:27

das nur als subjekt nicht als busse

20:29

bestimmung anderer dinge existieren

20:31

das heißt substanz sein könnte oder wie

20:34

zweitens darum weil etwas ist etwas

20:37

anderes sein müsse mithin wie etwas

20:40

überhaupt ursache sein könne

20:41

oder drittens wie wenn mehrere dinge das

20:44

sind daraus dass eines von ihnen da ist

20:46

etwas auf die übrigen und so

20:48

wechselseitig folge und auf diese art

20:50

eine gemeinschaft von substanzen stadt

20:53

haben können lässt sich gar nicht aus

20:55

bloßen begriffen einsehen eben dieses

20:57

gilt auch von den übrigen kategorien zum

21:00

beispiel wie ein ding mit vielen

21:02

zusammen einerlei das heißt eine größe

21:05

sein könne und so weiter solange es also

21:08

an anschauung fehlt weiß man nicht ob

21:10

man durch die kategorien ein objekt

21:13

denkt und ob ihnen auch überall ja

21:15

irgendein objekt zu kommen kann

21:17

und so bestätigt sich dass sie für sich

21:20

gar keine erkenntnisse sondern bloße

21:22

gedanken formen sind um ausgegebenen

21:25

anschauen erkenntnisse zu machen

21:27

b 289 eben daher kommt es auch dass aus

21:33

großen kategorien kein synthetischer

21:35

satz gemacht werden kann zb in allen

21:38

dasein ist substanz das heißt etwas was

21:41

nur als subjekt und nicht als bloßes

21:43

prädikat existieren kann oder an jedes

21:47

ding ist ein quantum usw wo gar nichts

21:49

ist was uns dienen können über einen

21:52

gegebenen begriff hinauszugehen und

21:54

einen anderen damit zu verknüpfen

21:56

daher ist es auch niemals gelungen aus

21:59

bloßen reinen verstandes begriffen einen

22:02

synthetischen satz zu beweisen

22:04

zum beispiel den satz alles zufällig

22:07

existierende hat eine ursache

22:09

man konnte niemals weiterkommen als zu

22:12

weisen dass ohne diese beziehung wird

22:14

die existenz des zufälligen gar nicht

22:17

begreifen das heißt apriori durch den

22:20

verstand die existenz eines solchen

22:21

dinges nicht erkennen könnten woraus

22:24

aber nicht folgt das eben die existenz

22:26

auch die bedingungen der möglichkeit der

22:28

sachen selbst sein

22:30

wenn man daher nach unserem beweis des

22:32

grundsatzes der kausalität zurückblicken

22:35

will

22:35

so wird man gewahr werden dass wir

22:38

diesen nur von objekten mögliche

22:39

erfahrungen beweisen konnte alles was

22:42

geschieht an jede begebenheit setzt eine

22:44

ursache voraus und zwar so dass wir den

22:47

satz auch nur als prinzip der

22:49

möglichkeit der erfahrung mit hinter

22:51

erkenntnis eines in der empirischen

22:53

anschauung gegebenen objektes und nicht

22:56

aus großen begriffen beweisen konnte

22:58

dass gleichwohl der satz alles zufällige

23:01

müsse eine usa haben doch jedermann aus

23:03

bussen begriffen klar einleuchtet b 290

23:07

ist nicht zu leugnen aber dann ist der

23:09

begriff des zufälligen schon so gefasst

23:11

dass er nicht die kategorie der

23:13

modernität als etwas das nicht sein sich

23:15

denken lässt sondern die der redaktion

23:17

als etwas das nur als folge von einem

23:20

anderen existieren kann enthält

23:22

und da ist es freilich ein identischer

23:24

satz was nur als folge existieren kann

23:27

hat seine ursache

23:30

in der tat wenn wir beispiele vom

23:32

zufälligen dasein geben sollen berufen

23:35

wird immer auch veränderungen und nicht

23:37

bloß auf die möglichkeit des gedankens

23:39

vom gegenteil

23:40

anmerkung man kann sich das nicht sein

23:43

der materie leicht denken aber die alten

23:46

folgerten daraus doch nicht ihre

23:47

zufälligkeit allein selbst der wechsel

23:50

des seins und nicht seins eines

23:52

gegebenen zustandes eines dinges darin

23:55

alle veränderungen besteht beweist gar

23:57

nicht die zufälligkeit dieses zustandes

23:59

gleichsam aus der wirklichkeit seines

24:02

gegenteils zum beispiel die ruhe eines

24:04

körpers welche auch die bewegung folgt

24:07

noch nicht die zufälligkeit seiner

24:10

bewegung da raus weil die ersten das

24:12

gegenteil der letzteren ist

24:15

denn dieses gegenteil ist hier nur

24:17

logisch nicht realität dem anderen

24:19

entgegen gesetzt man müsste beweisen

24:22

dass anstatt der bewegung im

24:24

vorhergehenden zeitpunkt es möglich

24:26

gewesen ist und dass der körper damals

24:29

geruht hätte um die zufälligkeit an der

24:31

bewegung zu beweisen nicht dass er hier

24:33

nach roth denn da können beide gegen

24:36

teile sowohl miteinander bestehen

24:38

b 291 veränderung aber ist begebenheit

24:43

die als solche nur durch eine ursache

24:45

möglich deren nicht sein also für sich

24:48

möglich ist und so erkennt man die

24:50

zufälligkeit daraus dass etwas nur als

24:52

wirkung einer ursache existieren kann

24:54

wird da ein ding als zufällig angenommen

24:57

so ist es ein analytischer satz zu sagen

25:00

es habe eine ursache

25:03

noch merkwürdiger aber ist dass wir um

25:06

die möglichkeit der dinge infolge der

25:08

kategorien zu verstehen und also deren

25:10

objektive realität dazutun nicht bloß

25:13

anschauen sondern sogar immer äußere

25:16

anschauung bedürfen wenn wir zum

25:18

beispiel die reinen begriffe der

25:19

relation nehmen so finden wir dass

25:22

erstens um den begriff der substanz

25:24

korrespondierend etwas beharrliches in

25:27

der anschauung zu geben und dadurch die

25:29

objektive realität dieses begriffs dazu

25:31

tun wir eine anschauung im raum und der

25:35

materie wir dürfen weil der raum allein

25:37

beharrlich bestimmt ist die zeit aber

25:39

mit den alles was im inneren sinne ist

25:42

beständig fließt zweitens um veränderung

25:45

die dem begriff der kausalität

25:47

korrespondieren anschauen darzustellen

25:49

müssen wir bewegung als veränderung im

25:52

raum zum beispiel nehmen ja sogar

25:55

dadurch allein können wir uns

25:56

veränderungen deren möglichkeit keine

25:59

rainer verstand begreifen kann

26:00

anschaulich machen

26:02

veränderung ist verbindung

26:04

kontradiktorisch einander

26:06

entgegengesetzte bestimmungen im dasein

26:08

eines und desselben dinges b 292 wie es

26:14

nur möglich sei dass aus einem gegebenen

26:17

zustande

26:18

ein ihm entgegen gesetzte desselben

26:20

dinges folge kann nicht allein keine

26:23

vernunft sich ohne beispiel begreiflich

26:25

sondern nicht einmal ohne anschauung

26:27

verständlich machen

26:28

diese anschauung ist die der bewegung

26:30

eines punktes im raum dessen dasein in

26:34

verschiedenen ämtern als eine folge

26:36

entgegengesetzte bestimmung zuerst uns

26:39

allein veränderung anschaulich macht

26:42

denn um uns nachher selbst innere

26:44

veränderungen denkbar zu machen müssen

26:47

wir die zeit als die form des inneren

26:49

sinn es uns fröhlich durch eine linie

26:51

und die innere veränderung durch das

26:53

ziehen dieser linie durch bewegung

26:55

mithin die sukzessive existenz unserer

26:58

selbst in verschiedenem zustand sich

27:01

äußere anschauung fasst sich machen

27:03

wovon der eigentliche grund dieser ist

27:05

dass alle veränderungen etwas

27:07

beharrliches in der anschauung

27:08

voraussetzt um auch selbst nur als

27:11

veränderung wahrgenommen zu werden

27:13

im inneren sinn aber gar keine

27:15

behördliche anschauung angetroffen wird

27:18

endlich ist die kategorie der

27:20

gemeinschaft ihrer möglichkeit nach gar

27:23

nicht durch die bloße vernunft zu

27:25

begreifen und also die objektive

27:27

realität dieses begriffs ohne anschauen

27:30

und zwar äußere im raum nicht einzusehen

27:33

möglich denn wie will man sich die

27:35

möglichkeit denken dass wenn mehrere

27:38

substanzen existieren aus der existenz

27:41

der einen auf die existenz der anderen

27:43

wechselseitig etwas also als wirkung

27:46

folgen könne

27:47

und also weil in der ersteren etwas ist

27:50

darum auch in den anderen etwas sein

27:52

müsse was aus der existenz der letzteren

27:54

allein nicht verstanden werden kann

27:56

b 293 denn dieses wird zur gemeinschaft

28:00

erfordert ist aber unter dingen die sich

28:04

an jedes durch seine subsistenz völlig

28:06

isolieren gar nicht begreiflich daher

28:09

leibnitz indem er den substanzen der

28:12

welt nur wie sie der verstand allein

28:14

denkt eine gemeinschaft bei legt eine

28:17

gottheit zur vermittlung brauchte denn

28:19

aus ihrem dasein allein stehen sie ihm

28:21

mit recht unbegreiflich wir können aber

28:24

die möglichkeit der gemeinschaft der

28:26

substanzen als erscheinungen und sowohl

28:28

fachlich machen wenn wir so uns im raum

28:31

also in der äußeren anschauung

28:32

vorstellen in denen dieser enthält schon

28:35

apriori formale äußere verhältnisse als

28:38

bedingungen der möglichkeit der realen

28:41

in wirkung und gegen wirkung mithin der

28:44

gemeinschaft in sich

28:46

ebenso kann leicht da getan werden dass

28:48

die möglichkeit der dinge als größen und

28:51

also die objektive realität der

28:53

kategorie der größe auch nur in der

28:55

äußeren anschauen dargelegt werden könne

28:57

und mit hilfe ihrer allein danach auch

29:00

auf den inneren sinn angewandt werden

29:02

allein ich muss um weitläufigkeit zu

29:05

vermeiden die beispiele davon

29:08

demnach denken des lesers überlassen

29:10

diese ganze bemerkung ist von großer

29:13

wichtigkeit nicht allein unsere

29:15

vorhergehende widerlegung des idealismus

29:18

zu bestätigen sondern vielmehr nach um

29:20

wenn von selbsterkenntnis aus dem los

29:23

inneren bewusstsein b 294 und der

29:27

bestimmung unserer natur ohne beihilfe

29:29

äußere empirische anschauung die rede

29:31

sein wird und die schranken der

29:34

möglichkeit einer solchen erkenntnis

29:36

anzuzeigen

29:38

die letzte folgerung aus diesem ganzen

29:40

abschnitt also ist alle grundsätze des

29:43

reinen verstandes sind nichts weiter als

29:44

prinzipien apriori der möglichkeit der

29:47

erfahrung und auch die letztere allein

29:49

beziehen sich auch alle synthetischen

29:51

setzte apriori ja ihre möglichkeit bot

29:54

selbst gänzlich auf dieser beziehung

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