0:00
kant kritik der reinen vernunft die da
0:03
trieb liest b 143 157 § 20 alle sind
0:11
nicht in anschauung stehen unter den
0:12
kategorien als bedingungen unter denen
0:14
allein dass man die gewaltige der
0:16
kategorien in ein bewusstsein
0:18
zusammenkommen kann das mannigfaltige in
0:21
einer sinnlichen anschauen gegeben
0:23
das gehört notwendig unter die
0:25
ursprüngliche synthetische einheit der
0:27
aktion war durch diese ab rezeption die
0:30
einer der anschauung allein möglich ist
0:32
die handlungen des verstandes aber durch
0:35
die das mannigfaltige gegebener
0:37
vorstellungen sie mögen anschauung oder
0:40
und da eine aktion überhaupt gebracht
0:42
wird ist die logische funktion der
0:47
also ist alles mannigfaltige sofern es
0:50
in einer empirischen anschauung gegeben
0:51
ist in ansehung einer der logischen
0:54
funktionen zu urteilen bestimmt durch
0:57
die es nämlich zu einem bewusstsein
0:59
nun sind aber die kategorien nichts
1:02
anderes als eben diese funktionen zu
1:05
urteilen sofern das mannigfaltige einer
1:07
gegebenen anschauen den blick auf sie
1:10
§ 10 also steht auch das mannigfaltige
1:13
in einer gegebenen anschauung notwendig
1:16
unterkategorien § 21 wie 144 anmerkung
1:22
ein mannigfaltiges das in einer
1:26
die ich die meinigen enthalten ist wird
1:28
durch die synthese des verstandes als
1:31
zur notwendigen einer des
1:32
selbstbewusstseins gehörig vorgestellt
1:34
und dieses geschieht durch die kategorie
1:37
der beweis grund beruht auf der
1:40
vorgestellten einheit der anschauen
1:41
dadurch ein gegenstand gegeben wird
1:44
welche jederzeit eine synthese des
1:46
mannigfaltigen zu einer anschauen
1:48
gegeben in sich schließt und schon die
1:51
beziehung dieses gegebenen auf einer
1:53
rezeption enthält diese aktion zeigt
1:57
also an dass das empirische bewusstsein
2:00
eines gegebenen mannigfaltigen eine
2:03
anschauen sowohl unter einem reinen
2:05
selbstbewusstsein apriori wie empirische
2:08
anschauen unter einer reinen sinnlichen
2:10
die gleichfalls apriori stadt hat steht
2:13
im obigen satz ist also der anfang einer
2:16
reduktion der reinen verstandes begriffe
2:19
gemacht in welcher ich da die kategorien
2:22
unabhängig von sinnlichkeit los im
2:24
verstanden entspringen noch von der art
2:27
wie das mannigfaltige seiner empirischen
2:29
anschauung den eben werde abstrahieren
2:31
muss um auf die einheit die in die
2:34
anschauung vermittelt der kategorie
2:36
durch den verstand hinzu kommen zu sehen
2:39
in der folge § 26 wird aus der art wie
2:43
in der sinnlichkeit die empirische
2:45
anschauen gegeben wird gezeigt werden
2:48
dass ihre einheit keine andere ist also
2:49
welche die kategorie nachdem folgen § 20
2:52
den mannigfaltigen einer gegebenen
2:55
anschauung vorschreibt und dadurch also
2:57
dass ihre gültigkeit apriori im blick
3:00
auf alle gegenstände unserer sinne
3:02
erklärt wird die absicht der reduktion
3:04
allererst völlig erreicht wird nur von
3:08
einem stück konnte ich den beweis oben
3:11
doch nicht abstrahieren nämlich davon
3:13
dass das mannigfaltige für die
3:15
anschauung noch vor der synthesis des
3:17
verstandes und unabhängig von ihr
3:19
gegeben sein müsse wie aber bleibt hier
3:23
unbestimmt denn wollte ich mir einen
3:26
verstand denken der selbst anschauten
3:28
wie etwa einen göttlichen der sich nicht
3:31
gegebene gegenstände vorstellt sondern
3:34
durch dessen vorstellungen die
3:35
gegenstände selbst gegeben oder
3:37
hervorgebracht würden so würden die
3:40
kategorien für eine solche erkenntnis
3:41
gar keine bedeutung haben
3:43
sie sind nur regeln für einen verstand
3:45
dass ein ganzes vermögen im denken
3:47
besteht das heißt in der handlung die
3:50
synthesis mannigfaltigen dass ihm
3:53
anderweitig in der anschauung gegeben
3:55
ist zur einheit der aktion zu bringen
3:57
wer also für sich gar nichts erkennt
4:00
sondern nur den stoff zur erkenntnis die
4:03
anschauung die ihm durch objekt gegeben
4:05
werden muss verbindet und ordnet von der
4:09
eigentümlichkeit unseres verstandes aber
4:11
nur vermittels der kategorien und bae
4:14
146 nur gerade durch deren art und
4:17
anzahl die einer der aktion apriori
4:20
zustande zu bringen lässt sich so wenig
4:23
einen grund angeben als warum wir gerade
4:27
funktionen zu urteilen haben oder warum
4:30
zeit und raum die einzigen formen
4:32
unserer möglichen anschauung sind wie
4:35
146 § 22 die kategorie hat keinen
4:39
anderen gebrauch zur erkenntnis der
4:41
dinge als ihre anwendung auf gegenstände
4:44
der erfahrung sich einen gegenstand zu
4:46
denken und einen gegenstand zu erkennen
4:48
ist also nicht einerlei zu erkenntnis
4:52
gehören nämlich zwei stücke erst sich
4:55
der begriff dadurch überhaupt an
4:57
gegenstand gedacht wird die kategorie
4:59
und zweitens die anschauung dadurch
5:02
dann könnte den begriff eine
5:05
korrespondierende anschauen gar nicht
5:07
und so wäre er ein gedanke der form nach
5:10
aber ohne allen gegenstand und durch ihn
5:13
wäre gar keine erkenntnis von
5:14
irgendeinem dinge möglich weil es so
5:17
viel ich weiß nichts gäbe noch geben
5:19
worauf man gedanke angewandt werden kann
5:23
nun ist alle uns mögliche anschauen sind
5:26
nicht also kann das denken eines
5:27
gegenstandes überhaupt durch einen
5:29
reinen verstandes begriff bei uns nur
5:32
zur erkenntnis werden insofern diese auf
5:34
gegenstände der sinne bezogen wird wie
5:38
147 sinnliche anschauung ist entweder
5:41
eine anschauung in raum und zeit oder
5:44
sie ist empirische anschauen desjenigen
5:45
was im raum und der zeit unmittelbar als
5:48
wirklich durch empfindung vorgestellt
5:51
wird durch bestimmung der reinen
5:53
anschauen können wir erkenntnisse
5:55
apriori von gegenständen etwa in der
5:57
mathematik bekommen aber nur ihrer form
6:01
ob es dinge geben könne die in dieser
6:04
form angeschaut werden müssen bleibt
6:06
dabei noch unausgereift folglich sind
6:08
alle mathematischen begriff für sich
6:10
nicht erkenntnisse aus so fern und
6:13
voraussetzt dass es dinge gibt die sich
6:15
nur der form einer reinen sinnlichen
6:17
anschauen gemäss uns darstellen dass
6:19
dinge im raum und in der zeit werden
6:22
aber nur gegeben sofern sie wahrnehmen
6:24
also mit empfindungen begleitete
6:26
vorstellungen sind mithin durch
6:29
empirische vorstellung folglich
6:32
verschaffen die reinen verstandes
6:34
begriffe selbst wenn sie auf anschauung
6:36
apriori wie in der mathematik angewandt
6:40
sofern erkenntnis als diese mithin auch
6:43
die verstandes begriffe durch sie auf
6:45
empirische anschauung angewandt werden
6:48
folglich liefern uns die kategorien
6:50
vermittels der anschauung auch keine
6:52
erkenntnis von dingen als nur durch ihre
6:54
mögliche anwendung auf empirische
6:56
anschauen das heißt sie diene nur zur
6:59
möglichkeit empirische erkenntnis diese
7:04
folglich haben die kategorien keinen
7:07
anderen gebrauch zur kenntnis der dinge
7:10
b148 als nur insofern diese art regan
7:13
stelle mögliche erfahren angenommen
7:17
diese aber heißt erfahrung folglich
7:19
haben die kategorien keinen anderen
7:21
gebrauch zur kenntnis der dinge b148 als
7:25
nur insofern diese als gegenstände
7:28
mögliche erfahrung angenommen werden
7:31
§ 23 b148 der umsatz ist von der größten
7:37
wichtigkeit denn er bestimmt sowohl die
7:39
grenzen des gebrauchs der run bestandes
7:42
begriffe mit blick auf die gegenstände
7:44
als die transzendentale ästhetik die
7:47
grenzen des gebrauchs der reinen formen
7:48
unserer sinnliche anschauung bestimmt
7:51
raum und zeit gelten als bedingungen der
7:53
möglichkeit wir uns gegenstände gegeben
7:56
werden können nicht weiter als für
7:59
gegenstände der sinne
8:00
mithin nur der erfahrung über diese
8:03
grenzen hinaus stellen raum und zeit gar
8:06
denn es sind nur in den sinnen und haben
8:09
außer ihnen keine wirklichkeit die
8:12
reinen verstandes begriffe sind von
8:14
dieser einschränkung frei und erstrecken
8:16
sich auf gegenstände der anschauen
8:17
überhaupt sie machten der unseren
8:20
ähnlich sein oder nicht wenn sie nur
8:22
sinnlich und nicht intellektuell ist
8:24
diese ausdehnung der begriffe über
8:27
unsere sinnliche anschauung hinaus hilft
8:29
uns aber zu nichts denn es sind nur
8:31
leere begriffe von objekten von denen ob
8:34
sie nur einmal möglich sind oder nicht
8:36
wer durch die begriffe gar nicht
8:38
urteilen können lose gedanken formen
8:40
ohne objektive realität weil wir keine
8:43
anschauung zu handhaben
8:44
auf welche synthetische einer der aktion
8:47
die jene allein enthalten angewandt
8:51
die 149 und sie so einen gegenstand
8:55
bestimmen könnten nur unsere sinnlich
8:57
und empirische anschauen kann ihnen sinn
9:00
und bedeutung verschaffen
9:02
nimmt man also ein objekt einer nicht
9:05
sinnlichen anschauen als gegeben an
9:07
so kann man es freilich durch all die
9:10
die schon in der voraussetzung liegen
9:12
dass eben nicht zu sämtlichen anschauen
9:16
also dass es nicht ausgedehnt oder im
9:18
raumes sein dass seine dauer keine zeit
9:21
sei dass in ihm keine veränderung keine
9:24
folge der bestimmungen in der zeit
9:26
angetroffen werden und so weiter
9:29
aber das ist doch keine eigentliche
9:30
erkenntnis wenn ich bloß anzeige wie die
9:33
anschauung des objektes nicht sei ohne
9:36
sagen zu können was in ihren enthalten
9:39
denn dann habe ich gar nicht die
9:40
möglichkeit eines objekts zu meinem
9:43
eigenen verstandes zu vorgestellt weil
9:45
ich keine anschauen habe geben können
9:47
die ihnen korrespondierte sondern nur
9:50
sagen konnte dass die unsere nicht für
9:52
ihn gelten aber das vornehmste ist hier
9:56
das auf ein solches etwas auch nicht
9:59
einmal eine einzige kategorie angewandt
10:01
werden könnte zum beispiel der begriff
10:03
einer substanz das heißt von etwas das
10:06
als subjekt niemals als bloßes prädikat
10:08
existieren könnte wovon ich gar nicht
10:11
weiß ob es irgendein ding geben könnte
10:14
denn dass diese gedanken bestimmung
10:16
korrespondierte wenn nicht empirische
10:19
anschauen mir den fall der anwendung
10:21
gebe doch mehr hiervon in der folge
10:26
§ 24 von der anwendung der kategorien
10:29
auf gegenstände der sinne überhaupt die
10:32
reinen verstandes begriffe beziehen sich
10:34
durch den bloßen verstand auf
10:35
gegenstände der anschauung überhaupt
10:37
unbestimmt ob sie die unsrige oder
10:40
irgendeine andere doch sinnliche sein
10:42
sie sind aber eben darum bloße gedanken
10:45
formen wodurch noch kein bestimmter
10:47
gegenstand erkannt wird
10:48
die synthesis oder verbindung des
10:51
mannigfaltigen in den begriffen bezog
10:53
sich bloß auf die einer position und war
10:57
dadurch der grund der möglichkeit der
10:59
kenntnis apriori sofern sie auf dem
11:02
verstande beruht und mithin nicht allein
11:05
transzendentale sondern auch bloß rall
11:08
intellektuellen weil in uns aber eine
11:11
gewisse form der sinnlichen anschauung
11:14
apriori zum grunde liegt welche auf der
11:17
rezeptiven der vorstellungs fähigkeit
11:19
auf der sinnlichkeit beruht so kann er
11:22
verstand als spontanität den inneren
11:24
sinn durch das mannigfaltige gegebener
11:27
vorstellungen der synthetischen einer
11:29
der petition gemäß bestimmen und so
11:32
synthetische einer der rezeption des
11:34
mannigfaltigen der sinnlichen anschauung
11:37
apriori denken als die bedingung unter
11:41
welcher alle gegenstände unserer
11:42
menschlichen anschauung notwendigerweise
11:45
stehen müssen da durch den die
11:47
kategorien als böse gedanken formen
11:50
objektive realität das heißt anwendung
11:53
auf gegenstände b 151 die uns in der
11:57
anschauung gegeben werden können aber
11:59
nur als erscheinungen bekommen denn nur
12:02
von diesen sind wir der anschauen
12:04
apriori fähig diese synthesis des
12:08
mannigfaltigen der sinnlichen anschauen
12:10
die apriori möglich und notwendig ist
12:12
kann figürlich eine synthese spezieller
12:17
zum unterschied von derjenigen welche in
12:20
ansehung des mannigfaltigen eine
12:21
anschauung überhaupt in der bloßen
12:24
kategorie gedacht würde und verstandes
12:26
verbindung also sind es intellektuelles
12:30
heißt beide sind transzendentalen nicht
12:33
los weil die selbst apriori vorgehen
12:35
sondern auch die möglichkeit andere
12:37
erkenntnis apriori begriff
12:40
allein die figürliche synthesis wenn sie
12:43
bloß auf die ursprüngliche synthetische
12:46
das heißt diese trans en thale einer
12:48
geht welche in den kategorien gedacht
12:51
wird muss zum unterschiede von der bloß
12:53
intellektuellen verbindung die
12:55
transzendentale synthesis der
12:57
einbildungskraft heißen einbildungskraft
13:00
ist es vermögen einen gegenstand auch
13:03
ohne dessen gegenwart in der anschauung
13:06
da nun alle unsere anschauung sinnlich
13:09
ist so wird die einbildungskraft der
13:11
subjektive bedingung wegen unter der sie
13:14
allein in verstandes begriffen eine
13:16
korrespondierende anschauen geben kann
13:19
sofern aber doch ihre synthesis eine
13:22
ausübung der spontaneität ist welche
13:25
bestimmen und nicht wieder sinn wie 152
13:30
los bestimmbar ist mit den apriori den
13:33
sinn seiner form nach der einer der
13:35
konzeptionsgemäß bestimmen kann
13:37
so ist die einbildungskraft insofern
13:39
vermögen die sinnlichkeit apriori zu
13:42
bestimmen und ihre synthesis der
13:45
anschauen den kategorien gemäss muss die
13:47
transzendentale sind ist der
13:49
einbildungskraft sein die eine wirkung
13:51
des verstandes auf die sinnlichkeit und
13:54
die seine erste anwendung und zugleich
13:56
der grund aller übrigen auf gegenstände
13:59
der uns möglichen anschauung ist die
14:02
einbildungskraft ist als figürlich von
14:05
der intellektuellen synthesis ohne alle
14:07
einbildungskraft bloß durch den verstand
14:10
sofern die einbildungskraft nun
14:12
spontanität ist nenne ich sie auch
14:15
bisweilen die produktive
14:17
einbildungskraft und unterscheidet sie
14:19
dadurch von der reproduktiven deren sind
14:22
es lediglich empirischen gesetzen
14:24
nämlich denen der assoziation
14:26
unterworfen ist und welche daher zur
14:29
erklärung der möglichkeit der erkenntnis
14:31
apriori nichts beiträgt und darum nicht
14:34
in die transzendentale philosophie
14:36
sondern in die psychologie gehört hier
14:40
ist nun der ort das paradoxe was
14:43
jedermann bei der exposition der form
14:45
des inneren sinne des § 6 auffallen
14:48
musste verständlich zu machen
14:50
nämlich wie dieser innere sinn auch
14:53
sogar uns selbst nur wie wir uns
14:55
erscheinen nicht wie wir an uns selber
14:58
sind wie 153 dem bewusstsein darstellt
15:02
weil wir nämlich uns nur anschauen wie
15:06
wir innerlich offizier werden welches
15:09
widersprechen zu sein scheint in dem wir
15:11
uns gegen uns selbst als leiden
15:13
verhalten müssten daher man auch lieber
15:15
den inneren sind mit dem vermögen der
15:17
aktion welche wir sorgfältig
15:20
unterscheiden in systemen der
15:22
psychologie für einerlei auszugeben
15:25
pflegt das was den inneren sinn bestimmt
15:29
ist der verstand und dessen
15:31
ursprüngliches vermögen das
15:33
mannigfaltige der anschauung zu
15:35
das heißt unter einer attraktion worauf
15:38
selbst seine möglichkeit beruht zu
15:40
bringen weil nun der verstand in uns
15:43
menschen selbst kein vermögen der
15:45
anschauung ist und diese wenn sie auch
15:48
in der sinnlichkeit gegeben wäre nicht
15:50
in sich aufnehmen kann
15:51
um gleichsam das mannigfaltige seine
15:54
eigenen anschauung zu verbinden so ist
15:56
seine synthesis wenn er für sich allein
15:59
betrachtet wird nichts anderes als die
16:01
einheit der handlung deren er sich aus
16:03
einer solchen auch ohne sinnlichkeit
16:06
durch die er aber selbst die
16:08
sinnlichkeit innerlich im blick auf das
16:10
mannigfaltige was der form ihrer
16:13
anschauung nach ihm gegeben werden mag
16:15
zu bestimmen in der lage ist er also übt
16:19
unter der benennung einer tanz zentralen
16:21
sind ist es der einbildungskraft
16:23
diejenige handlungs auf passives objekt
16:25
aus dessen vermögen er ist wovon wir mit
16:29
recht sagen b 154 dass der innere sind
16:34
dadurch offizier werde die aktion und
16:38
deren synthetische einheit ist mit dem
16:40
inneren sind sogar nicht einerlei dass
16:43
die aktion viel mehr als der quell aller
16:46
verbindung auf das mannigfaltige der
16:48
anschauung überhaupt unter dem namen der
16:50
kategorien von einer sinnlichen
16:52
anschauen auf objekte geht dagegen der
16:55
innere sinn die bloße form der anschauen
16:58
aber ohne verbindung des mannigfaltigen
16:59
in der anschauung mitte noch gar keine
17:03
enthält welche nur durch das bewusstsein
17:05
der bestimmung desselben durch die trans
17:08
zentrale handlung der einbildungskraft
17:11
durch den synthetischen einfluss des
17:13
verstandes auf den inneren sinn welche
17:16
ich die figürliche sind es genannt habe
17:18
möglich ist dieses nehmen wir auch
17:21
jederzeit in uns war
17:23
wir können uns keine linie denken ohne
17:26
sie in gedanken zu ziehen keinen zirkel
17:29
denken ohne ihn zu beschreiben die drei
17:31
abmessungen des raumes gar nicht
17:33
vorstellen ohne aus dem punkte drei
17:36
linien senkrecht aufeinander zu setzen
17:38
und selbst die zeit nicht ohne indem wir
17:41
im 10 einer geraden linie welche die
17:44
äußerlich figürliche vorstellungen
17:47
los auf die handlung der synthesis des
17:49
mannigfaltigen dadurch wir den inneren
17:52
sinn sukzessiv bestimmen und dadurch auf
17:55
die sukzession dieser bestimmung darin
17:59
die 155 bewegung als handlung des
18:03
objektes nicht als bestimmung eines
18:05
objektes folglich die synthesis des
18:08
mannigfaltigen im raum wenn wir von der
18:11
mannigfaltigen abstrahieren und bloß auf
18:13
die handlung 8 haben dadurch weder den
18:16
inneren sinn seiner form gemäß bestimmen
18:18
bringt sogar den begriff der sukzession
18:23
anmerkung bewegt und eines objektes im
18:26
raum gehört nicht in eine reine
18:27
wissenschaft folglich auch nicht in die
18:29
geometrie weil das etwas beweglich sei
18:32
nicht a priori sondern nur durch
18:35
erfahrung erkannt werden kann
18:37
aber bewegung als beschreibung eines
18:39
raumes ist dann reiner akt der
18:41
sukzessiven synthesis des mannigfaltigen
18:42
in der äußeren anschauen überhaupt durch
18:45
produktive einbildungskraft und gehört
18:48
nicht allein zur geometrie sondern sogar
18:50
zu transzendentale philosophie der
18:53
verstand findet also in diesen nicht
18:56
etwas schon eine solche verbindung des
18:58
mannigfaltigen sondern bringt sie hervor
19:03
wie aber dass ich der ich denke von dem
19:06
ich dass ich selbst anschaut
19:08
unterschieden ist in dem ich mir noch
19:10
eine andere anschauen als möglich
19:13
vorstellen kann und doch mit dieser art
19:15
als derselbe subjekt einer leise wie ich
19:18
also sagen könnte ich als intelligenz
19:21
und denken das subjekt erkenne mich
19:23
selbst als gedacht das objekt insofern
19:26
ich mir noch über das in der anschauung
19:28
gegeben bin nur gleich anderen phänomene
19:30
nicht wie ich vor dem verstande bin
19:33
sondern wie ich mir erscheinen hat nicht
19:35
mehr aber auch nicht weniger
19:37
schwierigkeit weiß ich als wie ich mir
19:40
selbst überhaupt ein objekt und zwar der
19:43
anschauung b156 und innerer
19:46
wahrnehmungen sein können dass es aber
19:49
doch wirklich so sein müssen kann wenn
19:51
man den raum für eine bloße reine form
19:53
der erscheinung äußerer sinne gelten
19:55
lässt dadurch klar getan werden dass wir
19:58
die zeit die doch gar kein gegenstand
20:00
äußere anschauen ist uns nicht anders
20:03
vorstellen können als unter dem bilder
20:06
sofern wie sie ziehen ohne welche
20:09
darstellung wie die einheit ihrer
20:10
abmessungen gar nicht erkennen könnten
20:12
ebenso dass wir die bestimmung der zeit
20:15
länge oder auch derzeit stellen für alle
20:18
innere wahrnehmungen immer noch von dem
20:21
her nehmen müssen was uns äußere dinge
20:23
als veränderlich es darstellen
20:25
folglich die bestimmungen des inneren
20:27
sinnes gerade auf dieselbe art als
20:30
erscheinungen in der zeit orten müssen
20:32
wie wir die der äußeren sinne im raume
20:35
ordnen mithin wenn wir von den sinnen
20:37
einräumen dass wir dadurch objekte nur
20:40
insofern erkennen als wir äußerlich
20:43
offizier werden wir auch vom inneren
20:45
sinne zugestehen müssen dass wir dadurch
20:48
uns selbst nur so anschauen wie wir
20:50
innerlich von uns selbst avisiert werden
20:52
das heißt was die innere anschauen
20:55
betrifft unser eigenes subjekt nur als
20:57
erscheinung nicht aber nach dem was es
21:00
an sich selbst ist erkennen anmerkung
21:03
ich sehe nicht wie man schwierigkeiten
21:06
denn dass der innere sinn von uns selbst
21:08
avisiert werde jede akte aufmerksamkeit
21:11
kann uns ein beispiel davon geben bei
21:16
bestimmt darin jederzeit den inneren
21:19
sinn der verbindung die er denkt gemäss
21:22
zu inneren anschauen
21:23
die der mannigfaltigen in der synthesis
21:25
des verstandes korrespondiert wie sehr
21:28
das gewöhnt allgemein hierdurch
21:29
appliziert werden wird ein jeder in sich