0:00
immanuel kant liegt daran von 218 bis b
0:05
232 3 analogien der erfahrung
0:09
das prinzip ist erfahrung ist nur durch
0:12
die vorstellung einer notwendigen
0:13
verknüpfung der wahrnehmungen möglich
0:17
erfahrung ist eine empirische erkenntnis
0:19
das heißt eine erkenntnis die durch
0:21
wahrnehmungen ein objekt bestimmt sie
0:23
ist also eine synthese der wahrnehmungen
0:25
die selbst nicht in der wahrnehmung
0:27
enthalten ist sondern die synthetische
0:29
einer der mannigfaltigen wahrnehmung in
0:32
einem bewusstsein enthält welche das
0:34
wesentliche an erkenntnis der objekte
0:37
das heißt der erfahrung b219 nicht bloß
0:42
der anschauen oder empfindungen der
0:43
sinne ausmacht nun kommen zwar in der
0:47
erfahrung die wahrnehmungen nur zufällig
0:49
zueinander ist so dass keine
0:51
notwendigkeit ihrer verknüpfung aus den
0:54
wahrnehmungen selbst der held noch
0:56
erhellen kann weil ab version nur eine
0:58
zusammenstellung des mannigfaltigen der
1:01
empirischen anschauen aber keine
1:03
vorstellung von der notwendigkeit der
1:05
verbundenen existenz der erscheinungen
1:07
die sie zusammenstellt im raum und in
1:09
der zeit in der angetroffen wird da wir
1:13
erfahrung eine erkenntnis der objekte
1:14
durch wahrnehmungen ist wirkliches
1:17
verhältnis im dasein des mannigfaltigen
1:18
nicht wie es in der zeit zusammen
1:21
gestellt wird sondern wie es objektiv in
1:23
der zeit ist in ihr vorgestellt werden
1:26
die zeit selbst aber nicht wahrgenommen
1:28
werden kann so kann die bestimmung der
1:30
existenz der objekte in der zeit nur
1:33
durch ihre verbindung in der zeit
1:35
überhaupt mithin nur durch apriori
1:37
verknüpfen der begriffe geschehen da
1:40
diese nun jederzeit zugleich
1:41
notwendigkeit bei sich führen so ist
1:43
erfahrung nur durch eine vorstellung der
1:46
notwendigen verknüpfung der
1:47
wahrnehmungen möglich
1:49
die drei modi derzeit sind
1:51
beharrlichkeit folge zugleich sein
1:53
daher werden drei regeln aller zeit
1:55
verhältnisse der erscheinungen wonach
1:57
jeder ihr dasein in ansehung der einheit
2:00
aller zeit bestimmt werden kann
2:01
vor aller erfahrung vorangehen und diese
2:04
aller erst möglich machen
2:06
b 220 der allgemeine grundsatz aller
2:10
drei analogien beruht auf der
2:13
der abt rezeption in ansehung alles
2:16
möglichen empirischen bewusstseins der
2:18
wahrnehmung zu jeder zeit folglich der
2:21
jeder apriori zum grunde liegt auf der
2:24
synthetischen einheit aller
2:25
erscheinungen nach ihrem verhältnis in
2:27
der zeit denn die ursprüngliche position
2:30
bezieht sich auf den inneren sinn
2:32
inbegriff aller vorstellungen und zwar a
2:34
priori auf seine form dass das
2:37
verhältnis des mannigfaltigen
2:38
empirischen bewusstseins in der zeit in
2:42
der ursprünglichen position soll nun
2:44
alles dieses manni kaltz seinerzeit
2:47
verhältnisse nach vereinigt werden denn
2:49
dieses sagt ihre transzendentaler
2:51
einheit apriori unter welcher alles
2:54
steht was zu meinem also meine
2:56
erkenntnis gehören sollen mit ihnen ein
2:58
gegenstand für mich werden kann
3:00
diese synthetische einheit in einem zeit
3:02
verhältnis aller wahrnehmungen welche
3:05
apriori bestimmt ist ist also das gesetz
3:08
alle empirischen zeit bestimmungen
3:10
müssen und der regeln der allgemeiner
3:12
zeitbestimmung stehen und die analogien
3:15
der erfahrung von denen wir jetzt
3:17
handeln wollen müssen der gleichen
3:19
regeln seien diese grundsätze haben das
3:22
besondere ansicht dass sie nicht die
3:23
erscheinungen und die synthes ihrer
3:25
empirischen anschauung sondern muss das
3:27
dasein und getreten ist untereinander in
3:30
ansehung dieses ihres daseins erwägen
3:33
b221 und kann die art wie etwas in der
3:37
erscheinung abtrainiert wird apriori
3:39
dergestalt bestimmt sein dass die regel
3:42
ihrer synthesis zugleich diese
3:44
anschauung apriori in jedem vorliegenden
3:47
empirischen beispiel geben das heißt sie
3:49
daraus zustande bringen kann
3:51
aber das dasein der erscheinungen kann
3:53
apriori nicht erkannt werden
3:55
und obwohl wir auf diesem weg dahin
3:58
gelangen könnten auf irgendein dasein zu
4:00
schließen so würden wir dieses doch
4:02
nicht bestimmt erkennen das heißt dass
4:05
wodurch seine empirische anschauung sich
4:07
von anderen unterschieden antizipieren
4:09
können die vorigen zwei grundsätze
4:12
welche ich die mathematischen nannte
4:14
weil sie die mathematik auf
4:15
erscheinungen anzuwenden berechtigen
4:17
gingen auf erscheinungen ihrer bloßen
4:20
möglichkeit nach und lehrern wie sie
4:23
sowohl ihre anschauen als dem realen
4:25
ihrer wahrnehmung nach
4:27
regeln an der mathematischen sind ist es
4:29
erzeugt werden können
4:30
da können sowohl bei der einen wie bei
4:33
der anderen die zahl größen und mit
4:35
ihnen die bestimmung der erscheinung als
4:38
größe gebraucht werden
4:39
so werde ich zum beispiel den grad der
4:42
empfindungen des sonnenlichtes aus etwa
4:45
200.000 erleuchtungen durch den mond
4:47
zusammensetzen und apriori bestimmt
4:50
geben das heißt konstruieren können
4:52
da können wir die erste und grundsätze
4:56
ganz anders muss es mit denen die wand
4:59
sein die das dasein der erscheinungen
5:01
apriori und der regeln bringen sollen
5:04
die 222 denn da dieses dasein sich nicht
5:08
konstituieren lässt so werden sie nur
5:10
auf das verhältnis des daseins gehen und
5:13
keine andere als regulative prinzipien
5:17
und da ist also weder an aktionen noch
5:21
in antizipation zu denken sondern wenn
5:23
uns eine wahrnehmung in einem zeit
5:25
verhältnis gegen andere wenn auch
5:27
unbestimmte gegeben ist so wird apriori
5:30
nicht gesagt werden können welche andere
5:32
und wie große wahrnehmung sondern wie
5:35
sie dem dasein nach in diesem modus
5:37
derzeit mit jener notwendigen verbunden
5:40
sei in der philosophie bedeuten
5:42
analogien etwas sehr verschiedenes von
5:45
dem was sie in der mathematik vorstellen
5:47
in dieser sind es formen welche die
5:50
gleiche zwei größenverhältnisse aussagen
5:52
und jederzeit konstitutiv so dass wenn
5:56
drei gliedere proportionen gegeben sind
5:58
auch das vierte dadurch gegeben wird das
6:01
heißt konstruiert werden kann
6:03
in der philosophie aber ist die analogie
6:06
nicht die gleiche zwei quantitative
6:08
sondern qualitativer verhältnisse wo ich
6:12
aus drei gegebenen gliedern nur das
6:14
verhältnis zu einem viertel nicht aber
6:16
dieses vierte glied selbst erkennen und
6:20
wohl aber habe ich eine regel es in der
6:22
erfahrung zu suchen und ein merkt man es
6:27
eine anthologie die erfahrung wird also
6:29
nur eine regel seien nach welche aus
6:31
wahrnehmungen die einheit der erfahrung
6:33
entspringen sollen nicht wie die
6:35
wahrnehmung selbst als empirische
6:36
anschauen überhaupt ist und als
6:38
grundsatz von gegen stellen
6:40
den erscheinungen nicht konstitutiv
6:43
sondern bloß regulativ gelten b 223 eben
6:49
das aber wird auch von den postulaten
6:50
des empirischen denkens überhaupt gelten
6:53
welchen sinn dieses der bloßen anschauen
6:56
die form der erscheinung der wahrnehmung
6:58
ihrer materie und der erfahrung des
7:01
verhältnisses dieser wahrnehmung zu
7:03
sammeln betreffen nämlich dass sie nur
7:05
regulative grundsätze sind und sich von
7:08
den mathematischen die konstitutiv sind
7:11
zwar nicht in der gewissheit welche in
7:13
beiden apriori fest steht aber doch in
7:16
der art der evidenz das heißt dem
7:18
intuitiv in der grundsätze mithin auch
7:20
in der demonstration unterscheiden was
7:24
aber bei allen synthetischen grundsätzen
7:26
erinnert wird und hier besonders
7:28
angemerkt werden muss ist dieses dass
7:30
diese analogien nicht als grundsätze des
7:33
tron zentralen sondern bewusst des
7:35
empirischen verstandes ihre alleinige
7:38
bedeutung und gültigkeit haben mithin
7:41
auch nur als solche bewiesen werden
7:43
das folglich die erscheinung nicht unter
7:46
die kategorien schlechthin sondern nur
7:49
unter ihre sparte subsumiert werden
7:51
denn während die gegenstände auf welche
7:54
diese grundsätze bezogen werden sollen
7:56
dinge an sich selbst so wäre es ganz
7:59
unmöglich etwas von ihnen apriori
8:01
synthetisch zu erkennen
8:03
nun sind es nichts als erscheinungen
8:06
deren vollständige erkenntnis auf die
8:09
alle grundsätze apriori zuletzt darüber
8:11
auslaufen müssen lediglich die mögliche
8:13
erfahrung ist b224 folglich können jene
8:18
nichts als bloß die bedingungen der
8:20
einer der empirischen erkenntnissen der
8:23
synthesis die erscheinung zum ziel haben
8:25
diese aber wird nur allein in dem schema
8:27
des reinen verstandes gedacht von dessen
8:30
einheit als eine sind ist es überhaupt
8:32
die kategorie die durch keine sinnliche
8:35
bedingungen rest trainierte funktion
8:38
wir werden also durch diese grundsätze
8:40
nur nach einer analogie mit der
8:43
logischen und allgemeinen einheit der
8:45
begriffe zusammenzusetzen berechtigt
8:47
werden und daher uns in dem grundsatz
8:49
selbst zwar der kategorie bedienen in
8:53
aber also in der anwendung auf
8:55
entscheidungen ihr schema als den
8:58
schlüssel ihres gebrauchs an dessen
8:59
stelle oder jene vielmehr als
9:02
frustrierende bedingungen unter dem
9:04
namen einer formel des ersteren zur
9:06
seite sitzen erster analogie grundsatz
9:11
der beharrlichkeit der substanz war im
9:13
wechsel der erscheinung beharrt die
9:14
substanz und das konto derselben wird in
9:17
der natur wieder vermehrt noch verbindet
9:20
beweis alle erscheinungen sind in der
9:22
zeit als welcher als substrat als
9:25
beharrlicher form der inneren anschauung
9:27
das zugleich seien sowohl als die folge
9:30
allein vorgestellt werden kann
9:32
b 225 die zeit also in der aller wechsel
9:36
der erscheinungen gedacht werden sollen
9:38
bleibt und wechselt nicht weil sie das
9:41
jenige ist in rechnung dass nacheinander
9:42
oder zugleich seien nur als bestimmungen
9:46
der zeit vorgestellt werden können
9:47
man kann die zeit für sich nicht
9:51
folglich muss in den gegenständen der
9:53
wahrnehmung das heißt in den
9:55
erscheinungen das substrat anzutreffen
9:57
sein welches die zeit überhaupt
9:59
vorstellt und an dem aller wechseln oder
10:02
zugleich seien durch das verhältnis der
10:05
erscheinungen zu demselben in der
10:07
prävention wahrgenommen werden kann
10:09
es ist aber das substrat alles realen
10:12
das heißt zu existenz der dinge
10:14
gehörigen die substanz an welcher alles
10:17
was du da sein wird nord bestimmung kann
10:20
gedacht werden folglich ist das
10:22
beharrliche womit im verhältnis allezeit
10:24
verhältnisse der erscheinungen allein
10:26
bestimmt werden können die substanz in
10:29
der erscheinung das heißt ihr reales was
10:31
als substrat allen wechselt immer
10:34
dasselbe bleibt da diese also im dasein
10:38
so kann die quantum in der natur auch
10:40
wieder vermehrt noch vermindert werden
10:43
unsere prävention des mannigfaltigen der
10:46
erscheinung ist jederzeit sukzessiv und
10:49
ist also immer wechseln
10:50
wir können also dadurch allein niemals
10:52
bestimmen ob dieses mannigfaltige als
10:56
gegenstand der erfahrung zugleich sei
10:57
oder nacheinander folge wo an ihr nicht
11:01
etwas zum grunde legt was jeder zeit ist
11:04
das heißt etwas bleibendes und
11:07
b 226 von welchem alle wechsel und
11:10
zugleich seien nichts als soviel arten
11:13
oder model derzeit sind wie das
11:15
beharrliche existiert nur in dem
11:18
beharrlichen sind also zeit verhältnisse
11:20
möglich in simultan i tät und sukzession
11:24
sind die einzigen verhältnisse in der
11:25
zeit das heißt das beharrliche ist das
11:28
substrat der empirischen vorstellung der
11:30
zeit selbst an welchem zeitbestimmung
11:33
überhaupt möglich ist
11:35
die beharrlichkeit drückt überhaupt die
11:37
zeit als das beständige korrelat alles
11:39
da seins der erscheinen eines wechsels
11:42
und aller begleitung aus in der wäsche
11:44
trifft die zeit selbst nicht sondern nur
11:47
die erscheinungen in der zeit sowie das
11:49
zugleich seien nicht an models derzeit
11:52
selbst ist als in welcher gar keine
11:54
teile zugleich sondern alle nacheinander
11:56
sind wollte man derzeit selbst eine
12:00
folge nacheinander beilegen so müsste
12:02
man noch eine andere zeit denken in
12:04
welcher diese folge möglich wäre
12:07
durch das waren sicher allein bekommt
12:09
das dasein in verschiedenen teilen der
12:11
zeitreihe nacheinander eine größe die
12:14
man dauernden denn in der bloßen folge
12:17
allein ist das klar sein immer
12:19
verschwinden und an eben dass er niemals
12:22
die mindestgröße ohne dieses bäuerlicher
12:25
ist also kein zeit verhältnis nun kann
12:28
die zeit an sich selbst nicht
12:29
wahrgenommen werden mithin ist dieses
12:32
wahrlich an den erscheinungen das
12:34
substrat aller zeitbestimmung folglich
12:37
auch die bedingungen der möglichkeit
12:38
einer synthetischen einer der
12:41
das heißt der erfahrung b 227 und an
12:46
diesem beharrlichen kann alles da sein
12:48
und aller wechseln in der zeit nur als
12:51
einen modus der existenz dessen was
12:53
bleibt und beharrt angesehen werden
12:56
also ist in allen erscheinungen das
12:59
beharrliche der gegenstand selbst das
13:01
heißt die substanz alles aber was
13:03
wechselt oder wechseln kann hört nur zu
13:06
der art wie diese substanz oder
13:08
substanzen existieren mithin zu ihren
13:12
ich finde dass zu allen zeiten nicht was
13:14
der philosoph sondern selbst der gemeine
13:17
verstand diese beharrlichkeit als ein
13:19
substrat allen wechsels der
13:21
erscheinungen vorausgesetzt haben und
13:24
auch jederzeit als bezweifelt annehmen
13:26
werden nur dass der philosoph sich jeder
13:29
etwas genauer ausdruck indem er sagt
13:31
wahlen veränderungen in der welt bleibt
13:34
die substanz von nur die akzidenzen
13:36
wechseln ich treffe aber von diesen so
13:39
synthetischen satzungen nirgends auch
13:41
nur den versuch eines beweises anja er
13:44
steht auch nur selten wie es ihnen doch
13:46
geburt an der spitze der reinen
13:49
und völlig apriori bestehenden gesetze
13:52
in der tat ist der satz dass die
13:54
substanz beharrlich sein auto logisch
13:56
denn bloß diese beharrlichkeit ist der
13:59
grund warum wir auch die erscheinung die
14:01
kategorie der substanz anwenden und man
14:04
hätte beweisen müssen dass sind allen
14:05
erscheinungen etwas beharrliches sei an
14:08
welchem das wandelbare nichts als
14:10
bestimmung seines daseins ist mit 228
14:14
da aber ein solcher beweis niemals
14:16
dogmatisch das heißt aus begriffen
14:18
geführt werden kann weil einen
14:21
synthetischen satz apriori betrifft und
14:24
man niemals daran dachte dass solche
14:26
sätze nur in bezug auf mögliche
14:27
erfahrung gültig sind mithin auch nur
14:29
durch eine reduktion der möglichkeit
14:31
erfahrung bewiesen werden können so ist
14:33
es kein wunder wenn er zwar bei aller
14:35
erfahrung zugrunde gelegt wird weil man
14:38
sein bedürfnis bei der empirischen
14:40
erkenntnisse er aber niemals bewiesen
14:42
worden ist ein philosoph wurde gefragt
14:47
wie viel wiegt der rauch er antwortete
14:51
ziel von einem gericht des verbrannten
14:53
holzes das gewicht der übrig bleibenden
14:55
asche ab so hast du das gewicht des
14:57
rauches er setzte also als und
15:00
widerspreche ich voraus dass selbst im
15:02
feuer die materie also die substanz
15:05
nicht vergehen sondern nur ihre form
15:07
eine abänderung erleidet ebenso war der
15:10
satz aus nichts wird nicht nur ein
15:14
anderer folge setzt aus dem grundsatz
15:15
der beharrlichkeit oder vielmehr des
15:18
immerwährenden da seins des eigentlichen
15:20
subjekte sun den erscheinungen
15:22
denn wenn das jenige an der erscheinung
15:24
was man substanz nennen will
15:26
das eigentliche substrat aller
15:28
zeitbestimmung sein soll
15:29
so muss sowohl alles da sein in der
15:32
vergangenen als das der künftigen zeit
15:34
daran einzig und allein bestimmt werden
15:37
denn da können wir eine erscheinung nur
15:40
darum den namen substanz geben weil wir
15:43
da sein zu aller zeit voraussetzen b 229
15:47
welches durch das wort beharrlichkeit
15:49
nicht einmal wohl ausgedrückt wird in
15:52
dem dieses mehr auf eine künftige zeit
15:54
läutet indessen ist die innere
15:57
notwendigkeit zu wahren doch
15:58
unzertrennlich mit der notwendigkeit
16:00
immer gewesen zu sein verbunden und der
16:03
ausdruck markt also bleiben die knie den
16:06
nägel o'neal um niel posse roberti waren
16:10
zwei sätze welche die alten und
16:12
zertrennt verknüpften und die man als
16:15
missverstand jetzt bisweilen drin weil
16:17
man sich vorstellt dass sie dinge an
16:19
sich selbst angehen und der ersten der
16:22
abhängigkeit der welt von der obersten
16:23
ursache auch sogar ihrer substanz nach
16:26
entgegen sein dürfte welche besorgnis
16:30
unnötig ist in dem hier nur von
16:32
erscheinungen im felde der erfahrung die
16:34
rede ist deren einheit niemals möglich
16:36
sein würde wenn wir neue dinge der
16:38
substanz nach wollten entstehen lassen
16:41
denn dann viele dasjenige was die
16:44
einheit derzeit allein vorstellen kann
16:45
nämlich die identität des substrates
16:48
woran aller wechsel allein seine einheit
16:51
hat diese ware lichkeit ist indessen
16:54
noch weiter nichts als die ab uns dass
16:56
stars an der dinge in der erscheinung
16:59
die bestimmungen einer substanz die
17:02
nichts anderes sind als besondere arten
17:04
der substanz zu existieren heißen
17:07
akzidenzen sie sind jederzeit real weil
17:11
sie das dasein der substanz betreffen
17:13
negationen sind nur bestimmungen die das
17:16
nicht sein von etwas an der substanz
17:17
ausdrücken wie 230 wenn man nun diesem
17:21
realen an der substanz ein besonderes da
17:24
sein bei liegt zum beispiel der bewegung
17:27
als einem akzidenz der materie so nennt
17:30
man dieses dasein die inneren zur
17:32
unterschiede vom dasein der substanz
17:35
dass man subsistenz nennt allein hieraus
17:39
entspringen viele missdeuten und es ist
17:42
genauer und richtiger geredet wenn man
17:44
das akzidenz nur durch die art
17:46
bezeichnet wie das dasein an der
17:48
substanz positiv bestimmt ist
17:51
indessen ist es doch vermögen der
17:53
bedingungen des logischen gebrauchtes
17:55
unseres verstandes unvermeidlich
17:57
dasjenige was ihm da sein an der
17:59
substanz wechseln kann während die
18:01
substanz bleibt gleichsam abzusondern
18:04
und im verhältnis auf das eigentliche
18:06
beharrliche und radikale zu betrachten
18:09
daher denn auch diese kategorie unter
18:12
dem titel der verhältnisse steht mehr
18:14
als die bedingung der
18:15
verhältnisse was dass sie selbst ein
18:18
auf dieser beharrlichkeit gründet sich
18:21
nun auch die berichtigung des begriffs
18:23
von veränderungen entstehen und vergehen
18:26
sind nicht veränderungen dessen was
18:28
entsteht oder vergeht veränderung ist
18:31
eine art zu existieren welche auf eine
18:33
andere art zu existieren eben dieses
18:36
gegenstandes erfolg daher ist alles was
18:39
sich verändert bleiben und nur sein
18:41
zustand wechselt wenn da dieser wechsel
18:45
also nur die bestimmungen betrifft die
18:47
aufführen oder auch anheben können so
18:49
können wir in einem etwas paradox an den
18:52
ausdruck sagen snb 231 nur das
18:56
beharrliche also die substanz wird
18:58
verändert das wandelbare erleidet keine
19:01
veränderung sondern einen wechsel der
19:03
einige bestimmungen aufhören und andere
19:05
beginnen veränderung kann daher nur an
19:08
substanzen wahrgenommen werden und das
19:11
entstehen oder vergehen schlechthin ohne
19:13
dass es eine bestimmung des beharrlichen
19:15
betrifft kann gar keine mögliche
19:17
wahrnehmung sein weil eben dieses
19:20
bauliche die vorstellung von dem
19:22
übergang aus einem zustand in den
19:24
anderen und vom nicht sein zu sein
19:26
möglich macht die also nur als
19:28
wechselnde bestimmungen dessen was
19:30
bleibt empirisch erkannt werden können
19:33
nimmt an dass etwas schlechthin anfange
19:36
so müsst ihr einen zeitpunkt haben in
19:40
woran wollte aber diesen heften wenn
19:43
nicht an demjenigen was schon da ist
19:45
denn eine lehre zeit die vorgänge ist
19:48
kein gegenstand der wahrnehmung knüpft
19:51
ihr dieses entstehen aber an dinge die
19:53
vorher waren und bis zu dem was entsteht
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so war das letztere nur eine bestimmung
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des ersteren als des beharrlichen eben
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so ist es auch mit dem vergehen denn
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diese setzt die empirische vorstellung
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einer zeit voraus da eine erscheinung
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substanzen in der erscheinung sind die
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substrate aller zeit bestimmungen das
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entstehen einiger und das vergehen
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anderer substanzen würde selbst die
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einzige bedingung der empirischen
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einheit der zeit aufheben
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die 232 und die erscheinungen würden
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dann auf 200 seiten beziehen in denen
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nebeneinander das dasein für flüsse
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welches ungehemmt ist denn es ist nur
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eine zeit in welcher alle verschiedenen
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zeiten nicht zugleich sondern
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nacheinander gesetzt werden müssen so
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ist demnach die beharrlichkeit eine
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notwendige bedingung unter welcher
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allein erscheinungen als dinge oder
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gegenstände in einer möglichen erfahrung
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bestimmt war sind was aber das
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empirische kriterium dieser notwendigen
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sachlichkeit und mit ihr der substanz
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realität der erscheinung sei davon wird
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uns die folge gelegenheit geben das