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Kant: KrV B 59 – 73 – D. Hattrup liest

21:06GermanBy Dieter HattrupTranscribed Jul 31, 2026
Analysiere ein weiteres Video mit Pro30 Tage Geld-zurück-Garantie
0:01

wie 59 73 liter hat rob leask § 8

0:07

allgemeine anmerkungen zu transient

0:09

ahlen ästhetik zuerst wird es nötig sein

0:11

und so deutlich als möglich zu erzählen

0:13

was in ansehung der grund beschaffenheit

0:16

der sinnlichen erkenntnis überhaupt

0:18

unsere meinung sei um aller missdeutung

0:20

vorzubeugen

0:21

wir haben also sagen wollen dass alle

0:24

unsere anschauen

0:25

nichts als die vorstellung von

0:27

erscheinung sei dass die dinge die wir

0:29

anschauen nicht das an sich selbst sind

0:31

wofür wie sie anschauen noch ihre

0:34

verhältnisse so an sich selbst zu

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schaffen sind als sie uns erscheinen und

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das wenn wir unser subjekt oder auch nur

0:40

die subjektive beschaffenheit der sinne

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überhaupt aufheben

0:43

alle die beschaffenheit alle

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verhältnisse der objekte in raum und

0:46

zeit er selbst raum und zeit

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verschwinden würden

0:50

und als erscheinungen nicht an sich

0:52

selbst sondern nur in uns existieren

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können was es für eine bewandtnis mit

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den gegenständen an sich und abgesondert

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von aller dieser rezept ivi tät unserer

1:02

sinnlichkeit haben möge bleibt uns

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gänzlich unbekannt wir können nichts als

1:07

unsere art sie wahrzunehmen die uns

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eigentümlich ist die auch nicht

1:12

notwendig jedem wesen ob zwar jedem

1:14

menschen zu kommen muss mit dieser haben

1:17

wir es lediglich zu tun

1:18

raum und zeit sind ihre reinen formen

1:21

empfindungen überhaupt die materie jene

1:24

können wir allein apriori das voller

1:27

wirklichen wahrnehmung erkennen und sie

1:29

heißt darum reine anschauen

1:31

diese aber ist das in unserer erkenntnis

1:33

was da macht das die erkenntnis apostel

1:36

juni das heißt empirische anschauen

1:38

heißt jene hängen unserer sinnlichkeit

1:41

schlechthin notwendig an welche art auch

1:44

unsere empfindungen sein mögen diese

1:46

können sehr verschieden sein

1:48

wenn wir diese unsere anschauen auch zum

1:50

höchsten grade der deutlichkeit bringen

1:52

könnten

1:52

so würden wir dadurch der beschaffenheit

1:54

der gegenstände an sich selbst nicht

1:56

näher kommen denn wir würden auf jeden

1:59

fall doch nur unsere art der anschauen

2:01

das heißt unsere sinnlichkeit

2:02

vollständig erkennen und diese immer

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unter den dem subjekt ursprünglich

2:07

anhängenden bedingungen von raum und

2:09

zeit

2:11

was die gegenstände an sich selbst sein

2:13

mögen würde uns durch deren aufgeklärte

2:16

erkenntnisse erscheinung die uns allein

2:18

gegeben ist doch niemals bekannt werden

2:21

und dass daher unsere ganze sinnlichkeit

2:23

nichts als die verworrene vorstellung

2:25

der dinge sei welche lediglich das

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enthält was ihnen an sich selbst zu

2:30

kommt aber nur unter einer anhäufung von

2:33

merkmalen und teil vorstellungen die wir

2:35

nicht mit bewusstsein auseinandersetzen

2:37

ist eine verfälschung des begriffs von

2:40

sinnlichkeit und von erscheinung welche

2:42

diese ganze lehre unnütz und leer macht

2:45

der unterschied einer undeutlichen b61

2:49

von einer deutlichen vorstellung ist

2:51

bloß logisch und betrifft nicht den

2:53

inhalt und zweifel enthält der begriff

2:56

von recht dessen sich der gesunden

2:58

verstand bedient eben dasselbe was die

3:01

subtilste spekulationen aus ihm

3:03

entwickeln kann nur das im allgemeinen

3:05

praktischen gebrauch man sich dieser

3:08

mannigfaltigen vorstellungen in diesen

3:10

gedanken nicht bewusst ist

3:12

warum kann man nicht sagen dass der

3:14

allgemeine begriff ist hin nicht sein

3:15

und da der bloße erscheinung enthalte

3:17

denn das recht kann gar nicht erscheinen

3:20

sondern sein begriff liegt im verstanden

3:22

und stellt eine beschaffenheit die

3:24

moralische der handlungen vor die ihnen

3:27

an sich selbst zu kommt dagegen enthält

3:30

die vorstellung eines körpers in der

3:31

anschauung gar nichts was einem

3:33

gegenstände an sich selbst zu kommen

3:35

könnte sondern bloß die erscheinung von

3:37

etwas und die art wie wir dadurch

3:39

offizier werden und diese rezepte wie

3:42

tät unserer kenntnis fähigkeit heißt

3:45

sinnlichkeit und bleibt von der

3:47

erkenntnis des gegenstandes an sich

3:49

selbst auch wenn man die erscheinen

3:51

gleich bis auf den grund durch schauen

3:53

möchte dennoch himmelweit unterschieden

3:55

die leibniz wölfischen philosophie hatte

3:59

er allen untersuchungen über die natur

4:01

und den ursprung unserer erkenntnisse

4:03

einen ganz unrechten gesichtspunkt

4:05

angewiesen indem sie den unterschied der

4:07

sinnlichkeit vom intellektuellen bloß

4:10

als logisch betrachtet da offenbar

4:13

transzendentale ist und nicht bloß die

4:15

form der deutlichkeit b 62 oder

4:18

undeutlichkeit sondern ihren ursprung

4:21

und inhalt betrifft

4:22

so dass wir durch die erstere die

4:24

beschaffenheit der dinge an sich selbst

4:26

nicht bloß um deutlich sondern gar nicht

4:28

erkennen und sobald wir unsere

4:30

subjektive beschaffenheit wegnehmen

4:32

das vorgestellte objekt mit den

4:34

eigenschaften die ihm die sinnliche

4:36

anschauung bei legte überall nirgendwo

4:39

anzutreffen ist noch angetroffen werden

4:42

kann indem eben diese subjektive

4:44

beschaffenheit die form des selben als

4:47

erscheinung bestimmen wir unterscheiden

4:49

sonst wohl unter erscheinungen das was

4:52

ihre anschauung wesentlich annimmt und

4:54

für jeden menschlichen sinn überhaupt

4:55

gilt von demjenigen was derselben nur

4:58

zufälligerweise zukommt in dem es nicht

5:00

auf die beziehung der sinnlichkeit

5:02

überhaupt sondern nur auf eine besondere

5:04

stellung oder organisationen dieses oder

5:07

jenes sinnes gültig ist und da nennt man

5:10

die erste erkenntnis eine solche die den

5:12

gegenstand an sich selbst vorstellt die

5:15

zweite aber nur in seiner erscheinung

5:17

dieser unterschied ist aber nur

5:19

empirisch bleibt man dabei stehen wie es

5:22

meistens geschieht und sieht jene

5:24

empirische anschauen nicht wiederum wie

5:27

es geschehen sollte als los der

5:29

erscheinung an so dass darin gar nichts

5:31

was irgendeine sache an sich selbst

5:33

anginge anzutreffen ist so ist unser

5:35

transzendentaler unterschied verloren

5:37

und wir glauben als dann doch dinge an

5:40

sich zu erkennen obwohl wir es gleich

5:42

überall in der st innenwelt selbst bis

5:44

zu der tiefsten erforschung b63 ihrer

5:48

gegenstände mit nichts als erscheinungen

5:50

zu tun haben

5:51

so werden wir zwar den regenbogen eine

5:54

bloße erscheinung bei einem sonnen regen

5:56

nennen diesen regeln aber die sache an

5:59

sich selbst welches auch richtig ist

6:01

insofern wir den letzteren begriff nur

6:04

physisch verstehen als das was in der

6:07

allgemeinen erfahrung unter allen

6:08

verschiedenen lagen zu den sinnen doch

6:11

in der anschauung so und nicht anders

6:12

bestimmt ist nehmen wir aber dieses

6:15

empirische überhaupt und fragen ohne uns

6:18

dann seine einstimmung mit jedem

6:20

menschen sind zu kehren

6:21

ob auch dieses einen gegenstand an sich

6:23

selbst nicht die regentropfen denn die

6:26

sind dann schon als erscheinungen

6:28

empirische objekte vorstellen

6:30

so ist die frage von der beziehung der

6:32

vorstellung auf den gegenstand transfer

6:35

mental und nicht allein diese tropfen

6:37

sind bloße erscheinungen sondern selbst

6:40

ihre runde gestalt ja sogar der raum in

6:43

welchen sie fallen sind nichts an sich

6:45

selbst sondern bloß modifikationen oder

6:48

grundlagen unserer sinnlichen anschauen

6:50

das transzendentale objekt aber bleibt

6:53

uns unbekannt

6:55

und die zweite wichtige angelegenheit

6:57

unserer transzendentalen ästhetik ist

6:59

dass sie nicht bloß als scheinbare

7:01

hypothese einige kunst erwerben sondern

7:04

so gewisse und bezweifelt sei als jemals

7:07

von einer theorie gefordert werden kann

7:09

die zum organon dienen soll um diese

7:13

gewissheit völlig einleuchtend zu machen

7:15

wollen wir einen fall wählen woran

7:17

dessen gültigkeit augenscheinlich b64

7:21

werden und zu mehr klarheit dessen was §

7:24

3 angeführt worden ist dienen kann

7:27

setzte demnach raum und zeit seien an

7:30

sich selbst objektiv und bedingungen der

7:32

möglichkeit der dinge an sich selbst so

7:35

zeigt sich zuerst das von beiden apriori

7:38

apodiktische und synthetische setzte in

7:41

großer zahl vornehmlich vom raum

7:42

vorkommen welche mir darum vorzüglich

7:45

hier zum beispiel untersuchen wollen

7:47

da die sitze der geometrie synthetisch

7:50

apriori und mit apodiktische gewisser

7:53

erkannt werden so frage ich woher nehmt

7:56

ihr der gleichen sätze und worauf stützt

7:59

sich unser verstand um zu der gleichen

8:01

schlechten notwendigen und

8:02

allgemeingültigen wahrheiten zu gelangen

8:05

es gibt keinen anderen weg als durch

8:08

begriffe oder durch anschauen beide aber

8:10

als solche sind entweder a priori oder

8:14

apostel gegeben

8:16

die letztere nämlich empirischen

8:18

begriffe und das worauf sie sich gründen

8:21

die empirische anschauen können keinen

8:23

synthetischen satz ergeben als nur einen

8:26

solchen der auch bloß empirisch das

8:29

heißt ein erfahrungssatz ist mit ihnen

8:31

niemals notwendigkeit und absolute

8:33

allgemeinheit enthalten kann

8:34

dergleichen doch das charakteristische

8:37

aller sitze der geometrie ist was aber

8:40

das erste und einzige mittel sein würde

8:42

nämlich durch bloße begriffe oder durch

8:45

anschauen apriori zu der gleichen

8:48

erkenntnissen zu gelangen so ist klar

8:50

dass aus bloßen begriffen gar keine

8:53

synthetische erkenntnis sondern

8:55

lediglich analytische erlangt werden

8:57

kann wie 65 nehmt nur den satz dass

9:02

durch zwei gerade linien sich gar kein

9:05

raum einschließen lassen

9:06

mithin keine figur möglich

9:08

sei und versucht ihn aus dem begriff von

9:11

geraden linien und der zahl zwei

9:13

abzuleiten

9:14

oder auch das aus drei geraden linien

9:17

eine figur möglich sei und versucht es

9:20

ebenso bloß aus diesen begriffen alle

9:22

eure bemühungen ist vergeblich und ihr

9:25

seht euch benötigt zur anschauung eure

9:27

zuflucht zu nehmen wie es dir geometrie

9:30

auch jederzeit tut ihr gebt euch also

9:32

einen gegenstand in der anschauung von

9:34

welcher art aber ist diese ist es reine

9:37

anschauung apriori oder eine empirische

9:40

wäre das letzte so könnte niemals ein

9:43

allgemeingültiger noch weniger ein

9:46

apodiktische satz daraus werden

9:47

denn erfahren kann der gleichen niemals

9:50

liefern ihr müsst also euren gegenstand

9:52

apriori in der anschauung geben und auf

9:55

diese neuen synthetischen satz gründen

9:58

läge nun in euch nicht ein vermögen

10:00

apriori anzuschauen wäre diese

10:03

subjektive bedingungen der form nach

10:05

nicht zugleich die allgemeine bedingung

10:07

apriori und der allein das objekt dieser

10:10

äußeren anschauung selbst möglich ist

10:12

wäre dagegen stand der triangel etwas an

10:16

sich selbst ohne beziehung auf euer

10:17

subjekt wie konntet ihr sagen das was in

10:21

euren subjektiven bedingungen einen

10:22

trojaner zu konstruieren notwendig liegt

10:24

auch dem träger an sich selbst notwendig

10:27

zu kommen müsse denn ihr könnt doch zu

10:30

euren begriffen von drei linien nichts

10:32

neues die figur hinzufügen b66 welches

10:37

darum notwendig an dem gegenstand

10:39

angetroffen werden müsste da dieser vor

10:43

eurer erkenntnis und nicht durch diese

10:45

gegeben ist

10:46

wäre also nicht der raum und so auch die

10:49

zeit eine bloße form eure anschauen

10:50

welche bedingungen apriori enthält unter

10:54

denen allein dinge für euch äußere

10:56

gegenstände sein können die ohne diese

10:59

subjektiven bedingungen an sich nicht

11:01

sind so könnte die apriori ganz und gar

11:04

nichts über äußere objekte synthetisch

11:06

ausmachen

11:07

es ist also unzweifelhaft gewiss und

11:11

nicht bloß möglich oder auch

11:12

wahrscheinlich dass raum und zeit als

11:15

die notwendigen bedingungen aller

11:17

äußeren und inneren erfahrung los

11:20

subjektive bedingungen

11:21

alle unsere anschauen sind im verhältnis

11:24

auf welche daher alle gegenstände bloße

11:26

erscheinungen und nicht für sich in

11:28

dieser abgegebene dinge sind von denen

11:31

sich auch deswegen was ihre form

11:34

betrifft vieles apriori sagen lässt

11:36

niemals aber das mindeste von dem dinge

11:39

an sich selbst das diesen erscheinungen

11:41

zum grunde liegen mag

11:44

zweitens zur bestätigung dieser theorie

11:46

von der identität des äußeren sowohl des

11:49

inneren sinnes mit in aller objekte der

11:52

sinne als bloße erscheinungen kann

11:54

vorzüglich die wir merken dienen dass

11:57

alles was in unserer kenntnis zu

11:59

anschauen gehört also gefühl der lust

12:01

und unlust und den willen die gar nicht

12:04

erkenntnisse sind ausgenommen nicht als

12:06

bloße verhältnisse enthalte in der orte

12:09

in einer erscheinung eine ausdehnung b67

12:12

veränderung der orte der bewegung und

12:15

gesetze nach denen diese veränderung

12:17

bestimmt wird

12:17

was aber in dem orte gegenwärtig sei

12:20

oder was es außer der ortsveränderung in

12:23

den dingen selbst wirken wird dadurch

12:25

nicht gegeben

12:26

nun wird durch bloße verhältnisse doch

12:29

nicht eine sache an sich erkannt also

12:31

ist wohl zu urteilen dass da uns durch

12:34

den äußeren sinn nicht als bloße

12:36

verhältnis vorstellungen gegeben werden

12:38

diese auch nur das verhältnis eines

12:40

gegenstandes auf das subjekt in seiner

12:43

vorstellung enthalten können und nicht

12:46

das innere was dem objekte an sich

12:48

zukommen

12:49

mit der inneren anschauung ist es eben

12:51

so verwandt nicht allein dass darin die

12:54

vorstellung äußerer sinne den

12:56

eigentlichen stoff ausmachen damit für

12:58

unser gemüt besetzen sondern die zeit in

13:01

der wir diese vorstellung setzten sie

13:03

selbst ihrem bewusstsein in der

13:05

erfahrung vor ihr geht und als formale

13:08

bedingung der art wie wir sie in gemüte

13:11

setzen zum grunde liegt enthält schon

13:13

verhältnisse ist nacheinander des

13:16

zugleich science und dessen was mit dem

13:18

nacheinander sein zugleich ist das

13:20

beharrliche nun ist das was als

13:24

vorstellung für alle handlungen

13:25

irgendetwas zu denken

13:27

vorher gehen kann die anschauen und wenn

13:30

sie nichts als verhältnisse enthält die

13:32

form der anschauen welche da sie nichts

13:35

vorstellt aus sofern etwas im gemüte

13:37

gesetzt wird nichts anderes sein kann

13:39

als die art wie das gemüt durch eigene

13:42

tätigkeit nämlich dieses setzen ihrer

13:45

vorstellung b68 mithin durch sich selbst

13:49

fixiert wird

13:50

das heißt dein inneres in seiner form

13:53

nach

13:54

alles was durch einen sinn vorgestellt

13:56

wird ist insofern jederzeit erscheinung

13:59

und ein innerer sinn würde also entweder

14:01

gar nicht eingeräumt werden müssen oder

14:04

das subjekt welches ein gegenstand ist

14:06

würde durch diese nur als erscheine

14:08

vorgestellt werden können nicht wie es

14:11

von sich selbst urteilen würde wenn

14:13

seine anschauung große selbsttätigkeit

14:15

das heißt intellektuell wäre hier war

14:19

ruth alle schwierigkeiten nur darauf wie

14:21

ein subjekt sich selbst innerlich

14:23

anschauen können

14:24

allein diese schwierigkeit ist jeder

14:27

theorie gemein das bewusstsein seiner

14:30

selbst die aktion ist die einfache

14:33

vorstellung dass ich und wenn dadurch

14:36

allein alles mannigfaltige im subjekt

14:39

selbsttätig gegeben wären so würde die

14:41

innere anschauung intellektuell sein

14:43

im menschen erfordert dieses bewusstsein

14:46

innere wahrnehmung von der

14:48

mannigfaltigen was im subjekte vorher

14:50

gegeben wird und die art wie dieses ohne

14:53

spontane im gemüte gegeben wird muss um

14:57

dieses unterschiedes willen sinnlichkeit

14:59

heißen wenn das vermögen sich bewusst zu

15:03

werden das was ihm gewählte liegt auf

15:06

suchen also ab rentieren soll so muss es

15:09

das offizieren und kann allein auf

15:11

solche art eine anschauung seiner selbst

15:13

hervorbringen

15:14

während form aber die vorher im gemüt

15:17

zugrunde liegt die art wie das

15:19

mannigfaltige im gemüt beisammen ist in

15:22

der vorstellung der zeit bestimmt 69 da

15:27

es denn sich selbst anschaut nicht wie

15:29

es sich unmittelbar selbsttätig

15:31

vorstellen würde sondern nach der art

15:33

wie es von innen afi ziert wird folglich

15:36

wie es sich erscheint und nicht wie es

15:39

ist

15:40

drittens wenn ich sage im raum und in

15:42

der zeit stellt die anschauung sowohl

15:44

der äußeren objekte als auch die selbst

15:47

anschauen des gemütes beides vor

15:49

so wie es unsere sinne afi ziert das

15:52

heißt wie es erscheint so will das nicht

15:54

sagen dass diese gegenstände ein bloßer

15:57

schein wären denn in der erscheinung

15:59

werden jederzeit die objekte ja selbst

16:02

die beschaffenheiten die wir ihnen

16:04

beilegen

16:05

als etwas wirklich gegeben angesehen nur

16:08

das insofern diese beschaffen als nur

16:11

von der anschauung sad des objektes in

16:13

der relation des gegebenen gegenstandes

16:15

zu ihm abhängt dieser gegenstand als

16:18

erscheine von ihm selber als objekt an

16:20

sich unterschieden wird

16:22

so sage ich nicht die körper scheinen

16:25

bloß außer mir zu sein

16:26

oder meine seele scheint nur in meinem

16:29

selbstbewusstsein gegeben zu sein wenn

16:31

ich behaupte dass die qualität des

16:33

raumes und der zeit welche als

16:35

bedingungen ihres daseins gemäss sich

16:37

beide sätze in meiner anschauungs art

16:40

und nicht in diesen objekten an sich

16:42

liegen

16:43

es wäre meine eigene schuld wenn ich aus

16:46

dem was ich zur erscheinung zählen

16:48

sollte bloßen schein machte b70 dieses

16:53

geschieht aber nicht nach unserem

16:55

prinzip der ideal ead.etr unserer

16:57

sinnlichen anschauen viel mehr wenn man

17:00

jeden vorstellungs formen objektive

17:02

realität bei legt so kann man nicht

17:05

vermeiden dass nicht dadurch alles in

17:07

bloßen schein verwandelt werden

17:09

denn wenn man den raum und die zeit als

17:11

beschaffenheiten ansieht die ihrer

17:14

möglichkeit nach in sachen an sich

17:15

angetroffen werden müssten und überdenkt

17:18

die ungereimtheiten in dem man sich

17:20

alsdann verwickelt in dem zwei

17:23

unendliche dinge die nicht substanzen

17:25

auch nicht etwas wirkliches den

17:27

substanzen generieren das dennoch aber

17:30

existieren das w 71 ja die notwendige

17:34

bedingung der existenz aller dinge sein

17:36

müssen

17:37

auch übrig bleiben wenngleich alle

17:39

existierenden dinge aufgehoben werden

17:42

so kann man es dem guttenberg li wohl

17:44

nicht verdenken wenn er die körper zu

17:46

bloßem scheine herabsetzte ja es müsste

17:49

sogar unsere eigene existenz die auf

17:53

solche art von der für sich bestehende

17:55

realität eines un- dinges wie die zeit

17:58

abhängig gemacht wäre mit dieser in

18:00

lauterstein verwandelt werden eine

18:02

ungereimtheit die sich bisher noch

18:04

niemand hat zuschulden kommen lassen

18:07

viertens in der natürlichen theologie da

18:09

man sich einen gegenstand denkt der

18:12

nicht allein für uns gar kein gegenstand

18:13

der anschauen

18:14

sondern der ihm selbst durchaus kein

18:16

gegenstand der sinnlichen anschauung

18:18

sein kann ist man sorgfältig darauf

18:20

bedacht von aller seiner anschauen denn

18:23

der gleichen muss alles erkenntnis sein

18:25

und nicht denken welches jederzeit

18:28

schranken beweist die bedingungen der

18:30

zeit und des raumes wegzuschaffen

18:32

aber mit welchem recht kann man dieses

18:34

tun wenn man beide vor zu formen der

18:37

dinge an sich selbst gemacht hat und

18:40

zwar solche die als bedingungen der

18:42

existenz der dinge apriori übrig bleiben

18:45

wenn man gleich die dinge selbst

18:47

aufgehoben hätte denn als bedingungen

18:49

alles da seins überhaupt müssten sie es

18:52

auch vom dasein gottes sein

18:54

es bleibt nichts übrig wenn man sie

18:57

nicht zu objektiven formen aller dinge

18:59

machen will wie 72 als dass man sie zu

19:03

subjektiven formen unsere äußeren sowohl

19:06

als inneren anschauen macht die darum

19:08

sinn nicht heißt weil sie nicht

19:10

ursprünglich das heißt eine solche ist

19:13

die durchgesetzt das dasein des objektes

19:15

der anschauung gegeben wird und die so

19:18

viel wir ein sahen nur dem uhr wesen zu

19:20

kommen kann sondern von dem dasein des

19:23

objektes abhängig mithin nur dadurch

19:25

dass die vorstellungs fähigkeit des

19:27

objektes durch dieses offizier wird

19:30

möglich ist es ist auch nicht nötig dass

19:33

wir die anschauungen raum und zeit auf

19:35

die sinnlichkeit des menschen

19:36

einschränken

19:37

das alles endlich denkende wesen ihren

19:40

mit den menschen notwendig übereinkommen

19:42

müsse wiewohl wir dieses nicht

19:44

entscheiden können so hört sich um diese

19:46

allgemeingültigkeit will dennoch nicht

19:48

auf sinnlichkeit zu sein eben darum weil

19:50

sie abgeleitet intuit tus derivates und

19:54

nicht ursprünglich und titus original

19:57

los mit den nicht intellektuelle

19:59

anschauen ist als welche aus dem eben

20:02

angeführten gründe allein in dem uhr

20:04

wesen niemals aber einem seinem dasein

20:07

sowohl als seine anschauung nach die

20:10

sein dasein in beziehung aufgegebene

20:12

objekte bestimmt abhängigen wesen zu zu

20:14

kommen scheint wiewohl die letztere

20:16

bemerkung zu unserer ästhetischen

20:18

theorie nur als erläuterung nicht als

20:21

beweis grund gezählt werden muss

20:23

die 73

20:24

beschluss der transzendentalen ästhetik

20:27

hier haben wir nun eines von den

20:30

erforderlichen stücken zur auflösung der

20:32

allgemeinen aufgabe der transzendentalen

20:33

philosophie wie sind synthetische sitze

20:36

apriori möglich nämlich seine

20:39

anschauungen apriori raum und zeit in

20:41

welchen wir wenn wir im urteile apriori

20:44

über den gegebenen begriff hinaus gehen

20:46

wollen dass jenige antreffen was nicht

20:48

den begriff wohl aber in der anschauung

20:50

die im entspricht apriori entdeckt

20:53

werden und mit jenem synthetisch

20:55

verbunden werden kann welche urteile

20:57

aber aus diesem grunde nie weiter als

20:59

auf gegenstände der sinne reichen und

21:02

nur für objekte mögliche erfahrung

21:03

gelten können

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