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Kant: KrV B 31 – 45 – D. Hattrup liest

17:39GermanBy Dieter HattrupTranscribed Jul 31, 2026
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0:00

b 31 1 transzendentale elementar- leere

0:04

dieter hat rupp liest den

0:07

transzendentalen elementarer erster teil

0:09

die transzendentale ästhetik b 31 § 1

0:15

auf welche art und durch welche mitteln

0:17

sich auch immer eine erkenntnis auf

0:19

gegenstände beziehen mag so ist doch

0:21

diejenige wodurch sie sich auf dieselbe

0:23

unmittelbar bezieht und worauf alles

0:26

denken als mittel ab zweck die anschauen

0:29

diese findet aber nur stadt zu fahren

0:31

uns dagegen stand die geben wird dies

0:34

aber ist wiederum uns menschen

0:35

wenigstens nur dadurch möglich dass er

0:38

das gemüt auf gewisse weise offiziere

0:40

die fähigkeit oder rezept ivi tät

0:43

vorstellungen durch die art wäre von

0:45

gegenständen offizier werden zu bekommen

0:47

heißt sinnlichkeit vermittelt der

0:49

sinnlichkeit also werden uns gegenstände

0:51

gegeben und sie allein liefert uns

0:54

anschauen

0:54

durch den verstand dabei werden sie

0:57

gedacht und von ihm entspringen begriffe

0:59

alles denken aber muss sich es sei

1:01

geradezu direkte oder im umschweife

1:04

indirekte vermittelt gewisser merkmale

1:07

zuletzt auf anschauungen mithin bei uns

1:10

auf sinnlichkeit beziehen wollen uns auf

1:12

andere weise in kein gegenstand gegeben

1:14

werden kann

1:14

b 34 die wirkung eines gegenstandes auf

1:18

die vorstellungs fähigkeit sofern wir

1:20

von demselben afi ziert werden ist

1:22

empfindungen diejenige anschauen welche

1:24

sich auf den gegenstand durch empfindung

1:26

bezieht als empirisch der unbestimmte

1:29

gegenstand einer empirischen anschauung

1:31

heißt erscheinung in der erscheinung

1:34

nenne ich das was der empfindung

1:36

korrespondiert die materie derselben

1:38

dasjenige aber welches macht das dass

1:40

man die qualität der erscheinung in

1:42

gewissen verhältnissen geordnet werden

1:44

kann nenne ich die form der erscheinung

1:46

das wollen sich die empfindungen allein

1:48

ordnen und den gewisse formen gestellt

1:51

werden können nicht selbst wiederum

1:53

empfindung sein kann

1:54

so ist uns zwar die materie aller

1:56

erscheinungen nur apostel gegeben die

1:59

form der selben dabei muss zu ihren

2:01

insgesamt eher im gemüte apriori bereit

2:03

liegen und daher abgesondert von aller

2:05

empfindung können betrachtet werden

2:08

die nenne alle vorstellungen rhein im

2:10

transplantat

2:11

in denen nichts was zu empfinden und

2:13

dort angetroffen wird

2:15

demnach wird die reine form sinnliche

2:17

anschauung überhaupt im gemüter apriori

2:19

angetroffen werden

2:20

worin alles man die faltige der

2:22

erscheinungen in gewissen verhältnissen

2:24

angeschaut wird diese reine form der

2:26

sinnlichkeit wird auch selber eine

2:29

anschauung heißen b35 so wenn ich von

2:32

der vorstellung eines körpers das was

2:34

der verstand sagt von denkt als substanz

2:37

als kraft als teilbarkeit und so weiter

2:39

ebenso was davon zu empfindung gehört

2:41

als undurchdringlichkeit härte farbe usw

2:44

besondere so bleibt mehr aus dieser

2:47

empirischen anschauen noch etwas übrig

2:49

nämlich ausdehnung und gestalt diese

2:52

gehören zu reinen anschauung die apriori

2:54

auch ohne einen wirklichen gegenstand

2:57

der sinne oder empfindung als eine bloße

2:59

form der sinnlichkeit im gemüse

3:01

stattfindet

3:03

eine wissenschaft von allen prinzipien

3:05

der sinnlichkeit apriori nenne ich die

3:07

transzendentale ästhetik anmerkungen die

3:11

deutschen sind die einzigen welche sich

3:13

jetzt des wortes ästhetik bedienen um

3:16

dadurch das zu bezeichnen was andere

3:17

kritik des geschmacks heißen

3:19

es liegt hier eine verfehlte hoffnung

3:21

zugrunde die der vortreffliche analyst

3:24

baumgarten fasste die kritische

3:26

beurteilung des schönen unter vernunft

3:28

prinzipien zu bringen und die regeln

3:30

derselben zur wissenschaft zu erheben

3:32

allein diese bewegung ist vergeblich den

3:35

gedachte regeln oder kriterien sind

3:38

ihren vornehmsten quellen nach bloss

3:40

empirisch und können also niemals zu

3:42

bestimmten gesetzen apriori dienen

3:44

wonach sich unser geschmacks

3:46

unterrichten müsste vielmehr macht das

3:48

letztere den eigentlichen probierstand

3:50

der richtigkeit der ersteren aus um

3:53

dessen willen ist es ratsam diese

3:55

benennung entweder wieder angehen zu

3:56

lassen und sie derjenigen der auf zu

3:59

behalten

3:59

die wahre wissenschaft ist wodurch man

4:02

auch der sprache und dem sinne der alten

4:04

er dritten würde bei denen die

4:06

einteilung der erkenntnis in als täter

4:08

und neunter sehr berühmt waren oder sich

4:12

in der benennung mit der spekulativen

4:13

philosophie zu teilen und die ästhetik

4:16

teils im transzendentalen sinne da es in

4:18

psychologischer bedeutung zunehmen

4:20

es muss also eine solche wissenschaft

4:23

geben

4:23

in den ersten teil der trans and arlen

4:25

elementar lehrer ausmacht im gegensatz

4:28

derjenigen welche die prinzipien des

4:30

freien denkens enthält und

4:32

transzendentale logik genannt wird in

4:35

der transzendentalen ästhetik also

4:37

werden wir zuerst die sinnlichkeit

4:38

isolieren

4:39

dadurch dass wir alles ab sondern was

4:42

der verstand durch seine begriffe dabei

4:43

denkt damit nichts als empirische

4:46

anschauen übrig bleibe zweitens werden

4:48

wir von dieser noch alles was zu

4:50

empfinden gehört abtrennen damit nichts

4:53

als reine anschauen und die bloße form

4:55

der erscheinungen übrig bleibe welches

4:57

das einzige ist dass die sinnlichkeit

4:59

apriori liefern können

5:00

bei dieser untersuchung wird sich finden

5:02

dass es zwei reine formen sind nicht

5:04

anschauen als prinzipien der erkenntnis

5:07

apriori gebe nämlich raum und zeit mit

5:11

deren erwägung wir uns jetzt

5:12

beschäftigen werden

5:13

im b 37

5:16

die transzendentale ästhetik erste

5:18

abschnitt von dem raum § 2 metaphysische

5:22

erörterung des begriffs vermittels des

5:25

äußeren sinnes eine eigenschaft unseres

5:27

gemütes stellen wir uns gegenstände als

5:29

außer uns vor und diese insgesamt im

5:32

raum

5:32

darin ist ihre gestalt ihre größe und

5:35

der verhältnis gegen einander bestimmt

5:36

oder bestimmbar der innere sinn

5:39

vermittelt wissen das gemüt sich selbst

5:41

oder seinen inneren zustand anschaut

5:43

gibt zwar keine anschauen von der seele

5:45

selbst als einem objekt allein es ist

5:48

doch eine bestimmte form und der die

5:51

anschauen ihres innere zustandes allein

5:53

möglich ist so dass alles was zu den

5:55

inneren bestimmungen gehört im

5:57

verhältnis in der zeit vorgestellt wird

6:00

äußerlich kann die zeit nicht angeschaut

6:02

werden so wenig wieder raum als etwas in

6:04

uns was sind nun raum und zeit sind es

6:08

wirklich gewesen sind es zwar nur

6:10

bestimmungen oder auch verhältnisse der

6:12

dinge aber doch solche welche ihnen auch

6:15

an sich zukommen würden wenn sie auch

6:17

nicht angeschaut werden

6:19

oder sind sie solche die nur an der form

6:21

der anschauung allein haften und mithin

6:23

an der subjektiven beschaffenheit

6:25

unseres gemütes ohne welche diese

6:27

prädikate gar keinem dinge beigelegt

6:29

werden können

6:30

b 38a muss ihre über zu belehren wollen

6:34

wir zuerst den begriff des raumes

6:36

erörtern

6:36

ich verstehe aber unter erörterung die

6:39

deutliche wenngleich nicht ausführliche

6:41

vorstellung dessen was zu einem begriffe

6:44

gehört metaphysisch aber ist die

6:46

erörterung wenn sie das jenige enthält

6:48

was den begriff als apriori gegeben

6:50

darstellt erstens der raum ist kein

6:53

empirischer begriff der von äußeren

6:55

erfahrungen abgezogen worden ist

6:58

denn damit gewisse empfindungen auch

7:00

etwas ausland bezogen werden

7:02

das heißt auch etwas in einem anderen

7:04

orte des raumes als darin ich mich

7:06

befinde so dass ich sie als außer und

7:09

nebeneinander mit den nicht bloß

7:11

verschieden sondern als in verschiedenen

7:13

orten vorstellen können

7:14

dazu muss die vorstellung des raumes

7:16

schon zum grunde liegen

7:18

demnach kann die vorstellung des raumes

7:21

nicht aus den verhältnissen der äußeren

7:23

erscheinung durch erfahrung erwirkt sein

7:25

sondern diese äußere erfahrung ist

7:27

selbst nur

7:28

durch gedachte vorstellung aller erst

7:30

möglich zweitens der raum ist eine

7:32

notwendige vorstellung apriori die allen

7:35

äußeren anschauungen zum grunde liegt

7:37

man kann sich niemals eine vorstellung

7:39

davon machen dass kein raum sei ob man

7:42

sich ganz gleichwohl denken kann dass

7:44

keine gegenstände darin angetroffen

7:45

werden

7:46

b 39 er wird also als die bedingung der

7:50

möglichkeit erscheinungen und nicht als

7:53

eine von ihnen abhängen der bestimmung

7:54

angesehen und ist eine vorstellung

7:56

apriori die notwendigerweise äußeren

8:00

erscheinungen zum grunde liegt

8:02

drittens der raum ist kein diskursiver

8:05

oder wie man sagt allgemeiner begriff

8:06

und verhältnissen der dinge überhaupt

8:08

sondern eine reine anschauen denn

8:11

ärztlich kann man sich nur einen

8:13

einzigen raum vorstellen und wenn man

8:15

schon vielen räumen redet so versteht

8:17

man darunter nur teile eines und

8:19

desselben alleinigen raumes diese teile

8:22

können auch nicht vor dem einigen

8:23

allumfassenden raumer gleichsam als

8:26

dessen bestandteile daraus seine

8:28

zusammensetzung möglichkeit vorher gehen

8:30

sondern nur in ihm gedacht sein

8:32

er ist wesentlich einig das

8:35

mannigfaltige in ihm

8:36

mithin auch der allgemeine begriff von

8:38

räumen überhaupt beruht lediglich auf

8:40

einschränkungen

8:41

hieraus folgt dass in ansehung seiner

8:44

eine anschauung apriori die nicht

8:46

empirisch ist allen begriffen von ihnen

8:48

zugrunde liegt so werden nach alle

8:51

geometrischen grundsätze zum beispiel

8:53

dass in einem 32 seiten zusammen größer

8:55

sind als die dritte niemals aus

8:58

allgemeinen begriffen von linie und

8:59

triangel sondern aus der anschauung und

9:02

zwar a priori mit apodiktische

9:04

gewissheit abgeleitet der raum wird als

9:07

eine unendliche gegebene größe

9:08

vorgestellt nun muss man zwar in jedem

9:10

begriff also eine vorstellung denken die

9:13

in einer unendlichen menge von

9:14

verschiedenen möglichen vorstellungen

9:16

als ihr gemeinschaftliches merkmal

9:18

enthalten ist mit denen diese unter sich

9:20

enthält aber keine begriff als ein

9:23

solcher kann so gedacht werden

9:24

als ob er eine unendliche menge von

9:26

vorstellungen in sich enthielten

9:29

gleichwohl wird der raum so gedacht denn

9:32

alle teile des raumes ins unendliche

9:34

sind zugleich also ist die ursprüngliche

9:37

vorstellung vom raum anschauung apriori

9:40

und nicht begriff drittens metaphysische

9:44

erörterung des begriffs vom raum

9:45

ich verstehe unter einer tanz zentral

9:48

erörterung die erklärung eines begriffes

9:50

als eines prinzips woraus die

9:53

möglichkeit andere synthetische

9:54

erkenntnisse apriori eingesehen werden

9:56

kann

9:57

zu dieser absicht wird erfordert erstens

10:00

das wirklich dergleichen erkenntnisse

10:02

aus dem gegebenen begriffe her fließen

10:05

zweitens dass diese erkenntnisse nur

10:08

unter der voraussetzung einer gegebenen

10:10

erklärungs art dieses begriffes möglich

10:12

sind geometrie ist eine wissenschaft

10:16

welche die eigenschaften des raums

10:18

synthetisch und doch apriori bestimmt

10:21

was muss die vorstellung des raumes den

10:23

sein damit eine solche erkenntnis von

10:26

ihm möglich sein

10:27

er muss ursprünglich anschauung sein

10:30

denn aus einem bloßen begriffe lassen

10:32

sich keine sitze die über den begriff

10:35

hinausgehend ziehen welches doch in der

10:37

geometrie geschieht aber diese anschauen

10:40

muss apriori das heißt vor allem

10:42

wahrnehmung eines gegenstandes in uns

10:45

angetroffen werden

10:46

mithin reinigt empirische anschauung

10:48

sein denn die geometrischen und sätze

10:51

sind insgesamt apodiktisch das heißt mit

10:54

dem bewusstsein ihrer notwendigkeit

10:55

verbunden zum beispiel der raum hat nur

10:58

drei abmessungen der gleichen sätze aber

11:00

können nicht empirische oder erfahrungs

11:02

urteile seien noch was ihnen geschlossen

11:05

werden

11:05

wie kann nun eine äußere angst schon dem

11:07

gemüte beiwohnen

11:09

die vor den objekten selbst vorher geht

11:11

und in welcher der begriff des letzteren

11:14

apriori bestimmt werden kann offenbar

11:17

nicht anders als sofern sie bloß im

11:19

subjekt als die formale beschaffenheit

11:21

derselben von objekten offizier zu

11:23

werden und dadurch unmittelbare

11:25

vorstellung derselben das heißt

11:27

anschauung zu bekommen ihren sitz hat

11:29

also nur als form des äußeren sinnes

11:32

überhaupt also macht allein unsere

11:35

erklärung die möglichkeit der geometrie

11:37

als eine synthetischen erkenntnis

11:39

apriori begreiflich eine jede erklärungs

11:42

rat die dieses nicht liefert wenn sie

11:44

gleich dem anschein nach mit ihr einige

11:46

ähnlich

11:47

hätte kann an diesen kennzeichen am

11:50

sichersten von ihr unterschieden werden

11:52

im b 42 schlüsse aus obigen begriffen

11:58

der raum steht gar keine eigenschaft

12:00

irgend einiger dinge an sich oder sie in

12:03

ihrem verhältnis aufeinander für das

12:04

heißt keine bestimmung derselben die an

12:07

gegenständen selbst haftete und welche

12:09

bliebe wenn man auch von allen

12:11

subjektiven bedingungen der anschauung

12:13

abstrahierte denn weder absolute noch

12:17

relative bestimmungen können vor dem

12:18

dasein der dinge welchen sie zu kommen

12:21

mithin nicht a priori angeschaut werden

12:24

der raum ist nichts anderes als nur die

12:26

form aller erscheinungen unserer sinne

12:29

die subjektive bedingungen der

12:31

sinnlichkeit unter der allein und äußere

12:33

anschauen möglich ist weil nun die

12:36

rezepte wie tät des objektes von

12:38

gegenständen offizier zu werden

12:39

notwendigerweise vor allen anschauen

12:42

dieser objekte vorher geht so lässt sich

12:44

verstehen wie die form aller

12:46

erscheinungen vor allem wirklichen

12:48

wahrnehmungen mit den a priori im gemüt

12:51

gegeben sein können und wie sie als eine

12:54

reine anschauung in der alle gegenstände

12:56

bestimmt werden müssen

12:57

prinzipien der verhältnisse derselben

13:00

vor alle erfahrung enthalten können wir

13:04

können demnach nur aus dem standpunkte

13:05

alles menschen vom raum von ausgedehnten

13:08

wesen et cetera reden gehen wir von der

13:11

subjektiven bedingungen ab unter welcher

13:13

wir allein äußere anschauung bekommen

13:14

können so wie wir nämlich von den

13:17

gegenständen avisiert werden mögen so

13:19

bedeutet die vorstellung von raum gar

13:21

nichts

13:22

43 dieses prädikat dritten dinge nur

13:25

insoferne beigelegt als sie uns

13:27

erscheinen das heißt gegenstände der

13:29

sinnlichkeit sind die beständige form

13:32

dieser rezepte wie tape wird live

13:34

sinnlichkeit nennen ist eine notwendige

13:37

bedingung aller verhältnisse darin

13:39

gegenstände alles außer uns angeschaut

13:41

werden

13:41

und wenn man von diesen gegenständen

13:44

abstrahiert eine reine anschauen welche

13:46

den namen raum führt weil wir die

13:49

besonderen bedingungen der sinnlichkeit

13:50

nicht zur bedingung der möglichkeiten

13:52

der sachen sondern nur ihre

13:54

erscheinungen machen können so können

13:56

wir wohl sagen dass der raum alle dinge

13:59

befassen wir uns äußerlich erscheinen

14:01

mögen aber nicht alle dinge an sich

14:03

selbst sie mögen und angeschaut werden

14:05

oder nicht

14:06

oder auch von welchem subjekt man wolle

14:08

denn wir können von den anschauungen

14:10

anderer denkende wesen gar nicht

14:12

urteilen ob sie an den nämlichen

14:14

bedingungen gebunden sein welche unsere

14:16

anschauung einschränken und für uns

14:19

allgemein gültig sind wenn wir die

14:21

einschränkung eines urteils zum begriff

14:23

des objektes hinzufügen

14:25

so gilt das urteil als dann unbedingt

14:28

der satz alle dinge sind nebeneinander

14:30

im raum gilt unter der einschränkung

14:33

wenn diese dinge als gegenstände unserer

14:35

sinnlichen

14:36

angenommen werden füge ich hier die

14:38

bedingung zum begriffe und sage alle

14:41

dinge als äußere erscheinung sind

14:43

nebeneinander im raum

14:44

so gilt diese regel allgemein und ohne

14:47

einschränkungen b44 unserer erörterungen

14:53

lehrern demnach die realität das heißt

14:55

die objektive gültigkeit des raumes in

14:58

ansehung alles dessen was äußerlich als

15:01

gegenstand uns vorkommen kann aber

15:04

zugleich die identität des raumes in

15:06

ansehung der dinge wenn sie durch die

15:08

vernunft an sich selbst erwogen werden

15:10

das heißt ohne rücksicht auf die

15:12

beschaffenheit unserer sinnlichkeit zu

15:14

nehmen

15:15

wir behaupten also die empirische

15:17

realität des raumes in ansehung aller

15:20

möglichen äußeren erfahrung obzwar die

15:22

trans zentrale identität desselben das

15:25

heißt das ja nichts sei sobald wir die

15:27

bedingung der möglichkeit der aller

15:29

erfahrung weglassen und ihn als etwas

15:31

was den dingen an sich selbst zum grunde

15:33

liegt annehmen

15:34

es gibt aber auch außerdem rauma keine

15:37

andere subjektive und darf etwas äußeres

15:40

bezogene vorstellung in die apriori

15:42

objektiv heißen könnte denn man kann von

15:45

keiner derselben synthetische setzte

15:47

apriori wie von der anschauung im raum

15:50

herleiten daher ihnen genau zu reden gar

15:54

keine identität zukommt ob sie gleich

15:56

darin mit der vorstellung des raumes

15:58

übereinkommen dass sie bloß zur

16:00

subjektiven beschaffenheit der sinne des

16:02

art gehören zum beispiel des gesichtes

16:05

des griffs des gefühls durch die

16:08

empfindungen der farben töne und werbe

16:10

die aber weil sie bloß empfindungen und

16:13

nicht anschauen sind an sich kein objekt

16:15

am wenigsten apriori erkennen lassen

16:20

45 die absicht diese anmerkung geht nur

16:23

dahin zu verhüten dass man die

16:25

behauptete ideale des raumes nicht durch

16:28

weitere unzulängliche beispiele zu

16:30

erläutern sich einfallen lassen

16:32

da nehme ich etwas farben geschmack etc

16:34

mit recht nicht als beschaffenheit der

16:36

dinge sondern bloß als veränderungen

16:39

unseres objektes die sogar bei

16:41

verschiedenen menschen verschieden sein

16:42

können betrachtet werden denn in diesem

16:44

falle gilt das was ursprünglich selbst

16:47

nur erscheinung ist zb

16:49

rose im empirischen verstande für ein

16:52

ding an sich selbst welches doch jedem

16:54

auge in ansehung der farbe anders

16:56

erscheinen kann

16:58

dagegen ist der transzendentale begriff

17:00

der erscheinungen im raum eine kritische

17:02

erinnerung dass überhaupt nichts was im

17:05

raum angeschaut wird eine sache an sich

17:07

noch dass der raum eine form der dinge

17:10

sei die ihnen etwa an sich selbst

17:12

eigenen werde sondern dass uns die

17:14

gegenstände an sich gar nicht bekannt

17:16

seien und was für äußere gegenstände

17:19

nennen nichts anderes als große

17:21

vorstellungen unserer sinnlichkeit sein

17:23

deren form der raum ist deren wahres

17:27

korrelat aber das heißt das ding an sich

17:29

selbst dadurch gar nicht erkannt wird

17:31

noch erkannt werden kann nach welchem

17:34

aber auch in erfahrung niemals gefragt

17:36

wird

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