Kant: KrV B 31 – 45 – D. Hattrup liest
b 31 1 transzendentale elementar- leere
dieter hat rupp liest den
transzendentalen elementarer erster teil
die transzendentale ästhetik b 31 § 1
auf welche art und durch welche mitteln
sich auch immer eine erkenntnis auf
gegenstände beziehen mag so ist doch
diejenige wodurch sie sich auf dieselbe
unmittelbar bezieht und worauf alles
denken als mittel ab zweck die anschauen
diese findet aber nur stadt zu fahren
uns dagegen stand die geben wird dies
aber ist wiederum uns menschen
wenigstens nur dadurch möglich dass er
das gemüt auf gewisse weise offiziere
die fähigkeit oder rezept ivi tät
vorstellungen durch die art wäre von
gegenständen offizier werden zu bekommen
heißt sinnlichkeit vermittelt der
sinnlichkeit also werden uns gegenstände
gegeben und sie allein liefert uns
anschauen
durch den verstand dabei werden sie
gedacht und von ihm entspringen begriffe
alles denken aber muss sich es sei
geradezu direkte oder im umschweife
indirekte vermittelt gewisser merkmale
zuletzt auf anschauungen mithin bei uns
auf sinnlichkeit beziehen wollen uns auf
andere weise in kein gegenstand gegeben
werden kann
b 34 die wirkung eines gegenstandes auf
die vorstellungs fähigkeit sofern wir
von demselben afi ziert werden ist
empfindungen diejenige anschauen welche
sich auf den gegenstand durch empfindung
bezieht als empirisch der unbestimmte
gegenstand einer empirischen anschauung
heißt erscheinung in der erscheinung
nenne ich das was der empfindung
korrespondiert die materie derselben
dasjenige aber welches macht das dass
man die qualität der erscheinung in
gewissen verhältnissen geordnet werden
kann nenne ich die form der erscheinung
das wollen sich die empfindungen allein
ordnen und den gewisse formen gestellt
werden können nicht selbst wiederum
empfindung sein kann
so ist uns zwar die materie aller
erscheinungen nur apostel gegeben die
form der selben dabei muss zu ihren
insgesamt eher im gemüte apriori bereit
liegen und daher abgesondert von aller
empfindung können betrachtet werden
die nenne alle vorstellungen rhein im
transplantat
in denen nichts was zu empfinden und
dort angetroffen wird
demnach wird die reine form sinnliche
anschauung überhaupt im gemüter apriori
angetroffen werden
worin alles man die faltige der
erscheinungen in gewissen verhältnissen
angeschaut wird diese reine form der
sinnlichkeit wird auch selber eine
anschauung heißen b35 so wenn ich von
der vorstellung eines körpers das was
der verstand sagt von denkt als substanz
als kraft als teilbarkeit und so weiter
ebenso was davon zu empfindung gehört
als undurchdringlichkeit härte farbe usw
besondere so bleibt mehr aus dieser
empirischen anschauen noch etwas übrig
nämlich ausdehnung und gestalt diese
gehören zu reinen anschauung die apriori
auch ohne einen wirklichen gegenstand
der sinne oder empfindung als eine bloße
form der sinnlichkeit im gemüse
stattfindet
eine wissenschaft von allen prinzipien
der sinnlichkeit apriori nenne ich die
transzendentale ästhetik anmerkungen die
deutschen sind die einzigen welche sich
jetzt des wortes ästhetik bedienen um
dadurch das zu bezeichnen was andere
kritik des geschmacks heißen
es liegt hier eine verfehlte hoffnung
zugrunde die der vortreffliche analyst
baumgarten fasste die kritische
beurteilung des schönen unter vernunft
prinzipien zu bringen und die regeln
derselben zur wissenschaft zu erheben
allein diese bewegung ist vergeblich den
gedachte regeln oder kriterien sind
ihren vornehmsten quellen nach bloss
empirisch und können also niemals zu
bestimmten gesetzen apriori dienen
wonach sich unser geschmacks
unterrichten müsste vielmehr macht das
letztere den eigentlichen probierstand
der richtigkeit der ersteren aus um
dessen willen ist es ratsam diese
benennung entweder wieder angehen zu
lassen und sie derjenigen der auf zu
behalten
die wahre wissenschaft ist wodurch man
auch der sprache und dem sinne der alten
er dritten würde bei denen die
einteilung der erkenntnis in als täter
und neunter sehr berühmt waren oder sich
in der benennung mit der spekulativen
philosophie zu teilen und die ästhetik
teils im transzendentalen sinne da es in
psychologischer bedeutung zunehmen
es muss also eine solche wissenschaft
geben
in den ersten teil der trans and arlen
elementar lehrer ausmacht im gegensatz
derjenigen welche die prinzipien des
freien denkens enthält und
transzendentale logik genannt wird in
der transzendentalen ästhetik also
werden wir zuerst die sinnlichkeit
isolieren
dadurch dass wir alles ab sondern was
der verstand durch seine begriffe dabei
denkt damit nichts als empirische
anschauen übrig bleibe zweitens werden
wir von dieser noch alles was zu
empfinden gehört abtrennen damit nichts
als reine anschauen und die bloße form
der erscheinungen übrig bleibe welches
das einzige ist dass die sinnlichkeit
apriori liefern können
bei dieser untersuchung wird sich finden
dass es zwei reine formen sind nicht
anschauen als prinzipien der erkenntnis
apriori gebe nämlich raum und zeit mit
deren erwägung wir uns jetzt
beschäftigen werden
im b 37
die transzendentale ästhetik erste
abschnitt von dem raum § 2 metaphysische
erörterung des begriffs vermittels des
äußeren sinnes eine eigenschaft unseres
gemütes stellen wir uns gegenstände als
außer uns vor und diese insgesamt im
raum
darin ist ihre gestalt ihre größe und
der verhältnis gegen einander bestimmt
oder bestimmbar der innere sinn
vermittelt wissen das gemüt sich selbst
oder seinen inneren zustand anschaut
gibt zwar keine anschauen von der seele
selbst als einem objekt allein es ist
doch eine bestimmte form und der die
anschauen ihres innere zustandes allein
möglich ist so dass alles was zu den
inneren bestimmungen gehört im
verhältnis in der zeit vorgestellt wird
äußerlich kann die zeit nicht angeschaut
werden so wenig wieder raum als etwas in
uns was sind nun raum und zeit sind es
wirklich gewesen sind es zwar nur
bestimmungen oder auch verhältnisse der
dinge aber doch solche welche ihnen auch
an sich zukommen würden wenn sie auch
nicht angeschaut werden
oder sind sie solche die nur an der form
der anschauung allein haften und mithin
an der subjektiven beschaffenheit
unseres gemütes ohne welche diese
prädikate gar keinem dinge beigelegt
werden können
b 38a muss ihre über zu belehren wollen
wir zuerst den begriff des raumes
erörtern
ich verstehe aber unter erörterung die
deutliche wenngleich nicht ausführliche
vorstellung dessen was zu einem begriffe
gehört metaphysisch aber ist die
erörterung wenn sie das jenige enthält
was den begriff als apriori gegeben
darstellt erstens der raum ist kein
empirischer begriff der von äußeren
erfahrungen abgezogen worden ist
denn damit gewisse empfindungen auch
etwas ausland bezogen werden
das heißt auch etwas in einem anderen
orte des raumes als darin ich mich
befinde so dass ich sie als außer und
nebeneinander mit den nicht bloß
verschieden sondern als in verschiedenen
orten vorstellen können
dazu muss die vorstellung des raumes
schon zum grunde liegen
demnach kann die vorstellung des raumes
nicht aus den verhältnissen der äußeren
erscheinung durch erfahrung erwirkt sein
sondern diese äußere erfahrung ist
selbst nur
durch gedachte vorstellung aller erst
möglich zweitens der raum ist eine
notwendige vorstellung apriori die allen
äußeren anschauungen zum grunde liegt
man kann sich niemals eine vorstellung
davon machen dass kein raum sei ob man
sich ganz gleichwohl denken kann dass
keine gegenstände darin angetroffen
werden
b 39 er wird also als die bedingung der
möglichkeit erscheinungen und nicht als
eine von ihnen abhängen der bestimmung
angesehen und ist eine vorstellung
apriori die notwendigerweise äußeren
erscheinungen zum grunde liegt
drittens der raum ist kein diskursiver
oder wie man sagt allgemeiner begriff
und verhältnissen der dinge überhaupt
sondern eine reine anschauen denn
ärztlich kann man sich nur einen
einzigen raum vorstellen und wenn man
schon vielen räumen redet so versteht
man darunter nur teile eines und
desselben alleinigen raumes diese teile
können auch nicht vor dem einigen
allumfassenden raumer gleichsam als
dessen bestandteile daraus seine
zusammensetzung möglichkeit vorher gehen
sondern nur in ihm gedacht sein
er ist wesentlich einig das
mannigfaltige in ihm
mithin auch der allgemeine begriff von
räumen überhaupt beruht lediglich auf
einschränkungen
hieraus folgt dass in ansehung seiner
eine anschauung apriori die nicht
empirisch ist allen begriffen von ihnen
zugrunde liegt so werden nach alle
geometrischen grundsätze zum beispiel
dass in einem 32 seiten zusammen größer
sind als die dritte niemals aus
allgemeinen begriffen von linie und
triangel sondern aus der anschauung und
zwar a priori mit apodiktische
gewissheit abgeleitet der raum wird als
eine unendliche gegebene größe
vorgestellt nun muss man zwar in jedem
begriff also eine vorstellung denken die
in einer unendlichen menge von
verschiedenen möglichen vorstellungen
als ihr gemeinschaftliches merkmal
enthalten ist mit denen diese unter sich
enthält aber keine begriff als ein
solcher kann so gedacht werden
als ob er eine unendliche menge von
vorstellungen in sich enthielten
gleichwohl wird der raum so gedacht denn
alle teile des raumes ins unendliche
sind zugleich also ist die ursprüngliche
vorstellung vom raum anschauung apriori
und nicht begriff drittens metaphysische
erörterung des begriffs vom raum
ich verstehe unter einer tanz zentral
erörterung die erklärung eines begriffes
als eines prinzips woraus die
möglichkeit andere synthetische
erkenntnisse apriori eingesehen werden
kann
zu dieser absicht wird erfordert erstens
das wirklich dergleichen erkenntnisse
aus dem gegebenen begriffe her fließen
zweitens dass diese erkenntnisse nur
unter der voraussetzung einer gegebenen
erklärungs art dieses begriffes möglich
sind geometrie ist eine wissenschaft
welche die eigenschaften des raums
synthetisch und doch apriori bestimmt
was muss die vorstellung des raumes den
sein damit eine solche erkenntnis von
ihm möglich sein
er muss ursprünglich anschauung sein
denn aus einem bloßen begriffe lassen
sich keine sitze die über den begriff
hinausgehend ziehen welches doch in der
geometrie geschieht aber diese anschauen
muss apriori das heißt vor allem
wahrnehmung eines gegenstandes in uns
angetroffen werden
mithin reinigt empirische anschauung
sein denn die geometrischen und sätze
sind insgesamt apodiktisch das heißt mit
dem bewusstsein ihrer notwendigkeit
verbunden zum beispiel der raum hat nur
drei abmessungen der gleichen sätze aber
können nicht empirische oder erfahrungs
urteile seien noch was ihnen geschlossen
werden
wie kann nun eine äußere angst schon dem
gemüte beiwohnen
die vor den objekten selbst vorher geht
und in welcher der begriff des letzteren
apriori bestimmt werden kann offenbar
nicht anders als sofern sie bloß im
subjekt als die formale beschaffenheit
derselben von objekten offizier zu
werden und dadurch unmittelbare
vorstellung derselben das heißt
anschauung zu bekommen ihren sitz hat
also nur als form des äußeren sinnes
überhaupt also macht allein unsere
erklärung die möglichkeit der geometrie
als eine synthetischen erkenntnis
apriori begreiflich eine jede erklärungs
rat die dieses nicht liefert wenn sie
gleich dem anschein nach mit ihr einige
ähnlich
hätte kann an diesen kennzeichen am
sichersten von ihr unterschieden werden
im b 42 schlüsse aus obigen begriffen
der raum steht gar keine eigenschaft
irgend einiger dinge an sich oder sie in
ihrem verhältnis aufeinander für das
heißt keine bestimmung derselben die an
gegenständen selbst haftete und welche
bliebe wenn man auch von allen
subjektiven bedingungen der anschauung
abstrahierte denn weder absolute noch
relative bestimmungen können vor dem
dasein der dinge welchen sie zu kommen
mithin nicht a priori angeschaut werden
der raum ist nichts anderes als nur die
form aller erscheinungen unserer sinne
die subjektive bedingungen der
sinnlichkeit unter der allein und äußere
anschauen möglich ist weil nun die
rezepte wie tät des objektes von
gegenständen offizier zu werden
notwendigerweise vor allen anschauen
dieser objekte vorher geht so lässt sich
verstehen wie die form aller
erscheinungen vor allem wirklichen
wahrnehmungen mit den a priori im gemüt
gegeben sein können und wie sie als eine
reine anschauung in der alle gegenstände
bestimmt werden müssen
prinzipien der verhältnisse derselben
vor alle erfahrung enthalten können wir
können demnach nur aus dem standpunkte
alles menschen vom raum von ausgedehnten
wesen et cetera reden gehen wir von der
subjektiven bedingungen ab unter welcher
wir allein äußere anschauung bekommen
können so wie wir nämlich von den
gegenständen avisiert werden mögen so
bedeutet die vorstellung von raum gar
nichts
43 dieses prädikat dritten dinge nur
insoferne beigelegt als sie uns
erscheinen das heißt gegenstände der
sinnlichkeit sind die beständige form
dieser rezepte wie tape wird live
sinnlichkeit nennen ist eine notwendige
bedingung aller verhältnisse darin
gegenstände alles außer uns angeschaut
werden
und wenn man von diesen gegenständen
abstrahiert eine reine anschauen welche
den namen raum führt weil wir die
besonderen bedingungen der sinnlichkeit
nicht zur bedingung der möglichkeiten
der sachen sondern nur ihre
erscheinungen machen können so können
wir wohl sagen dass der raum alle dinge
befassen wir uns äußerlich erscheinen
mögen aber nicht alle dinge an sich
selbst sie mögen und angeschaut werden
oder nicht
oder auch von welchem subjekt man wolle
denn wir können von den anschauungen
anderer denkende wesen gar nicht
urteilen ob sie an den nämlichen
bedingungen gebunden sein welche unsere
anschauung einschränken und für uns
allgemein gültig sind wenn wir die
einschränkung eines urteils zum begriff
des objektes hinzufügen
so gilt das urteil als dann unbedingt
der satz alle dinge sind nebeneinander
im raum gilt unter der einschränkung
wenn diese dinge als gegenstände unserer
sinnlichen
angenommen werden füge ich hier die
bedingung zum begriffe und sage alle
dinge als äußere erscheinung sind
nebeneinander im raum
so gilt diese regel allgemein und ohne
einschränkungen b44 unserer erörterungen
lehrern demnach die realität das heißt
die objektive gültigkeit des raumes in
ansehung alles dessen was äußerlich als
gegenstand uns vorkommen kann aber
zugleich die identität des raumes in
ansehung der dinge wenn sie durch die
vernunft an sich selbst erwogen werden
das heißt ohne rücksicht auf die
beschaffenheit unserer sinnlichkeit zu
nehmen
wir behaupten also die empirische
realität des raumes in ansehung aller
möglichen äußeren erfahrung obzwar die
trans zentrale identität desselben das
heißt das ja nichts sei sobald wir die
bedingung der möglichkeit der aller
erfahrung weglassen und ihn als etwas
was den dingen an sich selbst zum grunde
liegt annehmen
es gibt aber auch außerdem rauma keine
andere subjektive und darf etwas äußeres
bezogene vorstellung in die apriori
objektiv heißen könnte denn man kann von
keiner derselben synthetische setzte
apriori wie von der anschauung im raum
herleiten daher ihnen genau zu reden gar
keine identität zukommt ob sie gleich
darin mit der vorstellung des raumes
übereinkommen dass sie bloß zur
subjektiven beschaffenheit der sinne des
art gehören zum beispiel des gesichtes
des griffs des gefühls durch die
empfindungen der farben töne und werbe
die aber weil sie bloß empfindungen und
nicht anschauen sind an sich kein objekt
am wenigsten apriori erkennen lassen
45 die absicht diese anmerkung geht nur
dahin zu verhüten dass man die
behauptete ideale des raumes nicht durch
weitere unzulängliche beispiele zu
erläutern sich einfallen lassen
da nehme ich etwas farben geschmack etc
mit recht nicht als beschaffenheit der
dinge sondern bloß als veränderungen
unseres objektes die sogar bei
verschiedenen menschen verschieden sein
können betrachtet werden denn in diesem
falle gilt das was ursprünglich selbst
nur erscheinung ist zb
rose im empirischen verstande für ein
ding an sich selbst welches doch jedem
auge in ansehung der farbe anders
erscheinen kann
dagegen ist der transzendentale begriff
der erscheinungen im raum eine kritische
erinnerung dass überhaupt nichts was im
raum angeschaut wird eine sache an sich
noch dass der raum eine form der dinge
sei die ihnen etwa an sich selbst
eigenen werde sondern dass uns die
gegenstände an sich gar nicht bekannt
seien und was für äußere gegenstände
nennen nichts anderes als große
vorstellungen unserer sinnlichkeit sein
deren form der raum ist deren wahres
korrelat aber das heißt das ding an sich
selbst dadurch gar nicht erkannt wird
noch erkannt werden kann nach welchem
aber auch in erfahrung niemals gefragt
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