Kant: KrV B 74 – 88 – D. Hattrup liest
erkannt kritik der reinen vernunft b74
bis b 88
dieter hat rupp liest der trans
zentralen elemente lehre zweiter teil
die transzendentale logik einleitung
erstens von der logik überhaupt unsere
erkenntnisse entspringt aus zwei grund
quellen des gemütes deren die erste ist
die vorstellungen zu empfangen also die
rezepte wie tät der eindrücke die zweite
das vermögen durch diese vorstellungen
einen gegenstand zu erkennen also die
spontanität der begriffe durch die
erstere wird uns ein gegenstand gegeben
durch die zweite b dieser entfällt - auf
jene vorstellung als bloße bestimmung
des gemütes gedacht anschauen und
begriffe machen also die elemente aller
unserer erkenntnis aus so dass weder
begriffe ohne ihnen auf einige art
korrespondierende anschauen noch
anschauen ohne begriffe eine erkenntnis
abgeben können
beide sind entweder rein oder empirisch
empirisch wenn empfindung welche die
wirkliche gegenwart des gegenstandes
voraussetzt darin enthalten ist rein
aber wenn der vorstellung einer
empfindung beigemischt ist
man kann die letztere die materie der
sinnlichen erkenntnissen nennen
b 75 und daher enthält eine anschauung
lediglich die form unter welcher etwas
angeschaut wird und rainer begriff
allein die form des denkens eines
gegenstandes überhaupt nur alleine
anschauen oder begriffe sind a priori
möglich empirische nur apostel wollen
wir die rezepte wie tät unseres gemütes
vorstellungen zu empfangen sofern es auf
irgendeine weise afi ziert wird
sinnlichkeit nennen so ist dagegen das
vermögen vorstellung und selbst
hervorzubringen
oder ich kontinuität der kenntnis der
verstand unsere natur bringt es somit
sich dass die anschauung niemals anders
als sinnlich sein kann
das heißt nur die 8 enthält wie wir von
gegenständen afi ziert werden
dagegen ist das vermögen den gegenstand
sinnlicher anschauung zu denken denn der
verstand er keine dieser eigenschaften
ist der anderen vorzuziehen ohne
sinnlichkeit würde uns kein gegenstand
gegeben
und ohne verstand keiner gedacht werden
gedanken ohne inhalt sind näher
anschauen ohne begriffe sind blind daher
ist es ebenso notwendig seine brille für
sinnlich zu machen das heißt ihnen den
gegenstand in der anschauung beizufügen
als seine anschauen sich verständlich zu
machen das heißt sie unter begriffe zu
bringen
um beide vermögen oder fähigkeiten
können auch ihre funktion nicht
vertauschen der verstand zum vermag
nichts anzuschauen und die sind nicht zu
denken nur daraus dass sie sich
vereinigen kann erkenntnis entspringen b
76 deswegen darf man aber doch nicht
ihren anteil vermischen sondern man hat
große ursache jedes von dem anderen
sorgfältig abzusondern und zu
unterscheiden
daher unterscheiden wir die wissenschaft
der regeln der sinnlichkeit überhaupt dh
ästhetik von der wissenschaft der
verstandes regeln überhaupt das heißt
der logik die logik kann wiederum in
zweifacher absicht unternommen werden
entweder als logik des allgemeinen oder
des besonderen verstandes gebrauchen die
erste enthält die schlechthin
notwendigen regeln des denkens oder
welche gar keinen gebrauch des
verstandes stattfindet und geht also auf
diesen unbeschadet der verschiedener
gegenstände auf welche er gerichtet sein
mal die logik des besonderen verstandes
gebauers enthält die regeln über eine
gewisse art von gegenständen richtig zu
denken
jede kann man die elementar logik nennen
ließe aber das orgon dieser oder jener
wissenschaften die letztere wird oft in
den schulen der pro bedeutet der
wissenschaften voran geschickt obwohl
sie nach dem gang der menschlichen
vernunft das späteste ist wozu sie erst
gelangt wenn die wissenschaft schon
lange fertig ist und nur die letzte hand
zu ihrer berichtigung und vollkommenheit
bedarf denn man muss die gegenstände
schon eine ziemlich hohe gerade kennen
wenn man die regeln angeben will wie
sich eine wissenschaft von ihnen
zustande bringen lassen
b 77 die allgemeiner logik ist nun
entweder die reine oder die angewandte
logik in der ersteren abstrahieren wir
von allen empirischen bedingungen unter
denen unser verstand ausgeübt wird zum
beispiel
einfluss der sinne von spiele der
einbildung den gesetzen des
gedächtnisses der macht der gewohnheit
der neigungen und so weiter mithin auch
den quellen der vorurteile ja gar
überhaupt von allen ursachen daraus uns
gewisse erkenntnisse entspringen oder
untergeschoben werden mögen weil sie
bloß den verstand unter gewissen
umständen seine anwendung betreffen
und um diese zu kennen erfahrung
erfordert wird eine allgemeine aber
reine logik hat es also mit lauter
prinzipien apriori zu tun und ist ein
kanon des verstandes und der vernunft
aber nur in ansehung des formalen ihres
gebrauchs der innerhalb von max sein
welche erholen
empirisch oder transzendentalen eine
allgemeine logik heißt aber als dann
angewandt wenn sie auf die regeln des
gebrauchs des verstandes unter den
subjektiven empirischen bedingungen die
uns die psychologie lehrt gerichtet ist
sie hat also empirische prinzipien ob
sie zwei insofern allgemein ist dass sie
auf den verstandes gebraucht ohne
unterschied der gegenstände geht um
dessen willen ist sie auch weder ein
kanon des verstandes überhaupt noch ein
organ besonderer wissenschaften sondern
lediglich anka taktiken eine reinigung
des gemeinen verstandes in der
allgemeinen logik muss also der teil der
die reine vernunft lehrer ausmachen will
von demjenigen gänzlich abgesondert
werden welche die angewandte ob zwar
noch immer allgemeine logik ausmacht
der erstere ist eigentlich nur allein
wissenschaft und zwar kurz und trocken
und wie es die schul gerechte
darstellung einer elementar lehre des
verstandes erfordert in dieser müssen
also die logik jederzeit zwei regeln vor
augen haben
erstens als allgemeiner logik up street
sie von allem innerhalb der verstandes
erkenntnis und der verschiedenheit ihrer
gegenstände und hat mit nichts als der
bloßen form des denkens zu tun
zweitens als reine logik hat sie keine
empirischen prinzipien mit den schöpft
sie nichts
die man sich bisweilen überredet hat aus
der psychologie die also auf den kern
des verstandes gar keinen einfluss hat
sie ist eine demonstrierte doktrin
und alles muss in ihr völlig apriori
gewiss sein was sich die angewandte
logik nennen gegen die gemeinde
bedeutung dieses wortes nachdem sie
gewisse exerzitien und dazu die reine
logik die regel gibt enthalten soll
so ist sie einer vorstellung des
verstandes und der regeln seines
notwendigen gebrauchtes in konkrete
nämlich unter den zufälligen bedingungen
des subjekts die diesen gebrauch hindern
oder befördern können und die insgesamt
nur empirisch gegeben werden
79 sie handelt von der aufmerksamkeit
deren hindernis und folgen dem ursprung
des irrtums im zustand eines zweifels
des rubels der überzeugung und so weiter
und zu ihr verhält sich die allgemeine
und reine logik wie die reine moral
welche bloß die notwendigen sittlichen
gesetze eines freien willens überhaupt
enthält zu der eigentlichen tugend
lehrern welche diese gesetze unter den
hindernissen der gefühle der neigungen
und leidenschaften in denen die menschen
mehr oder weniger unterworfen sind
erweckt und welche niemals eine wahre
und demonstrierte wissenschaft abgeben
kann weil sie eben sowohl als jene
angewandte logik empirischer und
psychologischer prinzipien bedarf b 79 2
von der tanzband ahlen logik die
allgemeine logik abstrahiert wie wir
gezeigt haben von allem inhalt der
erkenntnis das heißt von all ihrer
beziehung auf das objekt und betrachtet
nur die logische form im verhältnisse
erkenntnisse aufeinander
das heißt die form des denkens überhaupt
weil es nun aber sowohl reine als
empirische anschauung gibt wie die
transzendentale ästhetik da tut so
könnte auch wohl ein unterschied
zwischen reinem und empirischen denken
der gegenstände angetroffen werden
b 80 in diesem falle würde es eine logik
geben in der man nicht von allem inhalte
erkenntnis abstrahierte denn diejenige
welche bloß die regeln des reinen denken
seines gegenstandes and titel würde alle
diejenigen erkenntnisse ausschließen
welche von empirischen inhalte wären sie
würde auch auf den ursprung unserer
erkenntnisse von gegenständen gehen
sofern er nicht den gegenständen
zugeschrieben werden kann
dahingegen die allgemeine logik mit
diesem ursprung der erkenntnis nichts zu
tun hat sondern die vorstellungen sie
möge nur anfänglich apriori in uns
selbst oder nur empirisch gegeben seien
bloß nach den gesetzen betrachtet nach
welchen der verstand sie im verhältnis
gegeneinander braucht wenn er denkt und
also nur von der verstandes verwandelt
die den vorstellungen verschafft werden
kann wo ihr sie auch sonst entsprungen
sein mögen
und hier mache ich eine anmerkung die
ihren einfluss auf alle nachfolgenden
betrachtungen erstreckt und die man wohl
vor augen haben muss nämlich dass nicht
jede erkenntnis apriori sondern nur die
dadurch wir kennen das und wie gewisse
vorstellungen also anschauung oder
begriffe lediglich apriori angewandt
werden oder möglich sind transzendentale
das heißt die möglichkeit der erkenntnis
oder der gebrauch derselben apriori
heißen müsse b 81
daher ist weder der raum noch irgendeine
geometrische bestimmung des selben
apriori eine transzendentale vorstellung
sondern nur die erkenntnis dass diese
vorstellungen gar nicht empirische
ursprungs sind und die möglichkeit wie
sie sich gleichwohl apriori auf
gegenstände der erfahrung beziehen
können kann transzendentale heißen
ebenso wurde der gebrauch des raumes von
gegenständen überhaupt auch
transzendentale seien aber ist er
lediglich auf gegenstände der sinne
eingeschränkt so heißt der empirisch der
unterschied des transzendentalen und
empirischen gehört also nur zur kritik
der erkenntnisse und betrifft nicht ihre
beziehung auf ihren gegenstand in der
erwartung also dass es vielleicht
begriffe geben könnte die sich apriori
auf gegenstände beziehen mögen nicht als
reine oder sinnliche anschauen sondern
bloß handlungen des reinen denkens die
mithin begriffe aber weder empirischen
nach ästhetischen ursprungs sind so
fassen wir uns zum vor was die idee
einer wissenschaft des reinen verstandes
und der vernunft erkenntnis dadurch wie
gegenstände völlig apriori denken
eine solche wissen
welche den ursprung den umfang und die
objektive gültigkeit solche erkenntnisse
bestimmte würde transplantate logik
heißen müssen weil sie es bloß mit den
gesetzen des verstandes und der vernunft
zu tun hat aber lediglich sofern sie auf
gegenstände apriori bezogen wird und
nicht wie die allgemeine logik auf die
empirischen sowohl als reinen vernunft
erkenntnisse ohne unterschied wie 82
drittens von der einteilung der
allgemeinen logik in analytik und
dialektik die alte und berühmte frage
womit man die logica in die enge zu
treiben vermeinte und sie da
hinzubringen suchten dass sie sich
entweder auf einer elenden die alex
einem fehlschluss mussten betreffen
lassen oder ihre unwissenheit mit ihnen
die täter ihrer ganzen kunst bekennen
sollten ist diese was ist wahrheit
die namen erklärung der wahrheit dass
sie nämlich die übereinstimmung der
erkenntnis mit ihrem gegenstandes sei
mit hergeschenkt und vorausgesetzt man
verlangt aber zu wissen welches das
allgemeine und sichere kriterium der
wahrheit einer jeden erkenntnis sein
es ist schon ein großer und nötiger
beweis der klugheit oder ein sich zu
wissen was man vernünftigerweise fragen
solle
denn wenn die frage an sich ungereimt
ist und unnötige antworten verlangt
sonst die außer der beschämung dessen
der sie auf werft bis weiter noch den
nachteilen ihren und behutsamen höhere
zu ungeahnten antworten zu verleiten und
den belastungswerten anblick zu geben
dass einer wie die alten sagten den bock
melkt in der andere ein sieb darunter
hält b83
wenn wahrheit in der bestimmung einer
erkenntnis mit ihrem gegenstände besteht
so muss dadurch dieser gegenstand von
anderen unterschieden werden
in einer erkenntnis ist falsch wenn sie
mit dem jeden stande
worauf sie bezogen wird nicht
übereinstimmt obwohl sie etwas enthält
was von anderen gegenständen gelten
könnte
nun würde ein allgemeines kriterium der
wahrheit dasjenige sein welches von
allen erkenntnissen ohne unterschied
ihrer gegenstände gültig wäre es ist
aber klar dass man dabei von allem
inhalt der erkenntnis in bezug auf ihr
objekt
abstrahiert und wahrheit gerade diesen
inhalt angeht ist ganz unmöglich und
ungereimt sei nach einem merkmal der
wahrheit dieses inhaltes und
erkenntnisse zu fragen und das also ein
hinreichendes und doch zugleich
allgemeines kennzeichen der wahrheit
unmöglich angegeben werden können
da wie oben schon den inhalt einer
erkenntnis die materie der erkenntnis
genannt haben so wird man sagen müssen
von der wahrheit der kenntnis der
materie nach lässt sich kein allgemeines
kennzeichen verlangen weil es in sich
selbst widersprechend ist wie 84 was
aber die erkenntnis der großen form nach
ohne allen inhalt betrifft so ist ebenso
klar dass eine logik sofern sie die
allgemeinen und notwendigen regeln des
verstandes vorträgt eben in diesen
regeln kriterien der wahrheit darlegen
müssen
denn was diesen widerspricht ist falsch
weil der verstand dabei seinen
allgemeinen regeln des denkens mithin
sich selbst wieder streitet diese
kriterien aber betreffen nur die form
der wahrheit das heißt es denkens
überhaupt und sind insofern ganz richtig
aber nicht hinreichend denn obgleich
eine erkenntnis der logischen form
völlig gemäss sein möchte das heißt sich
selbst nicht widerspreche so kann sie
doch noch immer dem gegenstand
widersprechen
also ist das bloß logische kriterium der
wahrheit nämlich die übereinstimmung
eine erkenntnis mit den allgemein und
formalen gesetzen des verstandes und der
vernunft zwar die conditio sine qua non
mithin die negative bedingung aller
wahrheit weiter aber kann die logik
nicht gehen und den irrtum denn ich die
form sondern der inhalt trifft kann die
logik durch keinen pro birstein
entdecken die allgemeine logik löst nun
das ganze formale geschäft des
verstandes und der vernunft in seiner
elemente auf und stellt sie als
prinzipien alle logischen beurteilung
unserer erkenntnis dar
dieser teil der logik kann der analytik
heißen und ist eben darum der wenigstens
negative pro birstein der wahrheit in
dem man zuvörderst alle erkenntnis ihrer
form nach an diesen regeln prüfen und
schätzen muss ehe man sie selbst ihrem
inhalt nach untersucht um auszumachen
ob sie in ansehung des gegenstandes
positive wahrheit enthalten
weil aber die bloße form der erkenntnis
so sehr sich auch mit logischen gesetzen
übereinstimmen mag noch lange nicht
hinreicht materiell und objektive
wahrheit erkenntnis daraus zu machen
so kann sich niemand bloß mit der logik
wagen über gegenstände zu urteilen und
irgendetwas zu behaupten ohne von ihnen
vorher gegründete erkundigungen aus der
logik angezogen zu haben um hier nach
bloss die benutzer und die verknüpfung
derselben in einem zusammenhängenden
ganzen nach logischen gesetzen zu
versuchen noch besser aber sie lediglich
danach zu prüfen
gleichwohl liegt so etwas verlockendes
in den besitzer einer so scheinbaren
kunst allen unseren erkenntnissen die
form des verstandes zu geben und man
gleich in ansehung seines inhaltes noch
sehr leer und arm sein mag dass jene
allgemeine logik die bloß ein kanon zur
beurteilung ist gleichsam wie ein organ
zu wirklichen hervorbringung wenigstens
zum blendwerk von objektiven
behauptungen gebraucht und mithin in der
tat dadurch missbraucht worden
die allgemeine logik nun als
vermeintlich organon heißt electric so
verschieden auch die bedeutung ist in
der die alten dieser benennung einer
wissenschafts oder kunst sich bedienten
so kann man doch aus ihrem wirklichen
gebrauche sicher abnehmen dass sie bei
ihnen nichts anders war als die logik
des scheins b86 eine solistische kunst
seiner unwissenheit ja auch seinen
vorsätzlichen blendwerk in den anstrich
der wahrheit zu leben dass man die
methode der gründlichkeit welche die
logik überhaupt vorschlag nachahmte und
ihre topic zur beschädigung jedes
lehrern vorgehens benutzte nun kann man
es als eine sichere und brauchbare
warnung anmerken dass die allgemeine
logik als organ betrachtet jeder zeigt
eine logik des scheins das heißt
dialektisch sein denn da sie uns gar
nichts über den inhalt der
erkenntniswert sondern nur bloß die
formalen bedingungen der übereinstimmung
mit dem verstanden welche übrigens in
ansehung der gegenstände gänzlich
gleichgültig sind so muss die zumutung
sich iris eines werkzeuges
als eines organs zu gebrauchen um seine
kenntnisse wenigstens den vorgeben nach
auszubreiten und zu erweitern
auf nichts als geschwätzigkeit
hinauslaufen alles was man will
mit einigem scheint zu behaupten oder
auch nach belieben anzufechten
eine solche unterweisung ist der würde
der philosophie auf keine weise gemäß um
dessen willen hat man diese benennung
der dialektik lieber als eine kritik des
dialektischen scheines der logik bei
gezählt und als eine solche wollen wir
sie auch hier verstanden wissen
mb 780 viertens von der einteilung der
transzendentalen logik in die trans
zentrale analytik und dialektik in einer
kontinentalen logik isolieren wir den
verstand sowie oben in der tanz mental
ästhetik die sinnlichkeit und heben bloß
den teil des denkens aus unserer
erkenntnis erfuhr der lediglich seinen
ursprung in den verstand der gebrauch
dieser reinen erkenntnis aber beruht
darauf als ihrer bedingung dass uns
gegenstände in der anschauen gegeben
sind worauf jene angewandt werden können
denn ohne anschauen fehlt es aller
unserer erkenntnis an objekten und sie
bleibt als dann völlig leer
der teil der transzendentalen logik also
der die elemente der reinen verstandes
erkenntnis vorträgt und die prinzipien
ohne welche überall kein gegenstand
gedacht werden kann ist die
transzendentale analytik und zugleich
eine logik der wahrheit denn ihr kann
keine erkenntnis widersprechen ohne dass
sie zugleich allen innerhalb verlöre das
heißt alle beziehungen auf irgendein
objekt mit den aller wahrheit
weil es aber sehr anlocken und verleitet
ist sich dieser reinen verstandes
erkenntnis und grundsätze allein und
selbst über die grenzen der erfahrung
hinaus zu bedienen welche jedoch einzig
und allein und die materie die objekte
an die hand geben kann worauf jeder rein
verstandenes begriffe angewandt werden
können
die 88 so gerät er verstand in gefahr
durch lehrer vernünftig leyen von den
blues formalen prinzipien des reinen
verstandes einen material gebrauch zu
machen und über gegenstände ohne
unterschied zu urteilen
die uns doch nicht gegeben sind ja
vielleicht auf keinerlei weise gegeben
werden können da sie also eigentlich nur
ein kanon der beurteilung des
empirischen gebrauch sein sollte so wird
sie missbraucht wenn man sie als das
organ eines allgemeinen und
unbeschränkten gebrauch essen ist und
sich mit dem reinen verstande allein
wagt synthetisch über gegenstände
überhaupt zu urteilen zu behaupten und
zu entscheiden
also würde der gebrauch des reinen
verstandes alsdann dialektisch sein der
zweite teil der transzendentalen logik
muss also eine kritik dieses
dialektischen scheines sein und heißt
transzendentale dialektik nicht als eine
kunst der gleichen scheint automatisch
zu erregen
eine leider sehr gangbare kunst
mannigfaltiger metaphysischer glaube
werke sondern als eine kritik des
verstandes und der vernunft in ansehung
ihres hyper physischen gebraucht um den
falschen schein ihrer grundlosen
anmaßung aufzudecken und ihre ansprüche
auf erfindung und erweiterung die sie
bloß durch transzendentale grundsätze zu
erreichen vermeint zur bloßen
beurteilung und verfahren des reinen
verstandes vor sufis tischen blendwerk
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