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Kant: KrV B 74 – 88 – D. Hattrup liest

21:11GermanBy Dieter HattrupTranscribed Jul 31, 2026
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erkannt kritik der reinen vernunft b74

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bis b 88

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dieter hat rupp liest der trans

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zentralen elemente lehre zweiter teil

0:11

die transzendentale logik einleitung

0:14

erstens von der logik überhaupt unsere

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erkenntnisse entspringt aus zwei grund

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quellen des gemütes deren die erste ist

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die vorstellungen zu empfangen also die

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rezepte wie tät der eindrücke die zweite

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das vermögen durch diese vorstellungen

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einen gegenstand zu erkennen also die

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spontanität der begriffe durch die

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erstere wird uns ein gegenstand gegeben

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durch die zweite b dieser entfällt - auf

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jene vorstellung als bloße bestimmung

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des gemütes gedacht anschauen und

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begriffe machen also die elemente aller

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unserer erkenntnis aus so dass weder

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begriffe ohne ihnen auf einige art

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korrespondierende anschauen noch

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anschauen ohne begriffe eine erkenntnis

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abgeben können

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beide sind entweder rein oder empirisch

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empirisch wenn empfindung welche die

1:01

wirkliche gegenwart des gegenstandes

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voraussetzt darin enthalten ist rein

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aber wenn der vorstellung einer

1:07

empfindung beigemischt ist

1:08

man kann die letztere die materie der

1:11

sinnlichen erkenntnissen nennen

1:13

b 75 und daher enthält eine anschauung

1:17

lediglich die form unter welcher etwas

1:20

angeschaut wird und rainer begriff

1:22

allein die form des denkens eines

1:24

gegenstandes überhaupt nur alleine

1:27

anschauen oder begriffe sind a priori

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möglich empirische nur apostel wollen

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wir die rezepte wie tät unseres gemütes

1:36

vorstellungen zu empfangen sofern es auf

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irgendeine weise afi ziert wird

1:40

sinnlichkeit nennen so ist dagegen das

1:43

vermögen vorstellung und selbst

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hervorzubringen

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oder ich kontinuität der kenntnis der

1:49

verstand unsere natur bringt es somit

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sich dass die anschauung niemals anders

1:53

als sinnlich sein kann

1:55

das heißt nur die 8 enthält wie wir von

1:58

gegenständen afi ziert werden

2:00

dagegen ist das vermögen den gegenstand

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sinnlicher anschauung zu denken denn der

2:05

verstand er keine dieser eigenschaften

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ist der anderen vorzuziehen ohne

2:10

sinnlichkeit würde uns kein gegenstand

2:12

gegeben

2:12

und ohne verstand keiner gedacht werden

2:15

gedanken ohne inhalt sind näher

2:17

anschauen ohne begriffe sind blind daher

2:21

ist es ebenso notwendig seine brille für

2:23

sinnlich zu machen das heißt ihnen den

2:25

gegenstand in der anschauung beizufügen

2:27

als seine anschauen sich verständlich zu

2:30

machen das heißt sie unter begriffe zu

2:32

bringen

2:33

um beide vermögen oder fähigkeiten

2:35

können auch ihre funktion nicht

2:37

vertauschen der verstand zum vermag

2:40

nichts anzuschauen und die sind nicht zu

2:42

denken nur daraus dass sie sich

2:44

vereinigen kann erkenntnis entspringen b

2:48

76 deswegen darf man aber doch nicht

2:51

ihren anteil vermischen sondern man hat

2:54

große ursache jedes von dem anderen

2:56

sorgfältig abzusondern und zu

2:58

unterscheiden

2:58

daher unterscheiden wir die wissenschaft

3:01

der regeln der sinnlichkeit überhaupt dh

3:03

ästhetik von der wissenschaft der

3:06

verstandes regeln überhaupt das heißt

3:08

der logik die logik kann wiederum in

3:11

zweifacher absicht unternommen werden

3:13

entweder als logik des allgemeinen oder

3:15

des besonderen verstandes gebrauchen die

3:18

erste enthält die schlechthin

3:19

notwendigen regeln des denkens oder

3:22

welche gar keinen gebrauch des

3:23

verstandes stattfindet und geht also auf

3:25

diesen unbeschadet der verschiedener

3:28

gegenstände auf welche er gerichtet sein

3:30

mal die logik des besonderen verstandes

3:33

gebauers enthält die regeln über eine

3:35

gewisse art von gegenständen richtig zu

3:37

denken

3:38

jede kann man die elementar logik nennen

3:41

ließe aber das orgon dieser oder jener

3:44

wissenschaften die letztere wird oft in

3:46

den schulen der pro bedeutet der

3:48

wissenschaften voran geschickt obwohl

3:50

sie nach dem gang der menschlichen

3:52

vernunft das späteste ist wozu sie erst

3:54

gelangt wenn die wissenschaft schon

3:56

lange fertig ist und nur die letzte hand

3:59

zu ihrer berichtigung und vollkommenheit

4:01

bedarf denn man muss die gegenstände

4:03

schon eine ziemlich hohe gerade kennen

4:05

wenn man die regeln angeben will wie

4:08

sich eine wissenschaft von ihnen

4:09

zustande bringen lassen

4:10

b 77 die allgemeiner logik ist nun

4:15

entweder die reine oder die angewandte

4:17

logik in der ersteren abstrahieren wir

4:20

von allen empirischen bedingungen unter

4:23

denen unser verstand ausgeübt wird zum

4:25

beispiel

4:26

einfluss der sinne von spiele der

4:28

einbildung den gesetzen des

4:30

gedächtnisses der macht der gewohnheit

4:32

der neigungen und so weiter mithin auch

4:35

den quellen der vorurteile ja gar

4:37

überhaupt von allen ursachen daraus uns

4:39

gewisse erkenntnisse entspringen oder

4:42

untergeschoben werden mögen weil sie

4:44

bloß den verstand unter gewissen

4:46

umständen seine anwendung betreffen

4:48

und um diese zu kennen erfahrung

4:51

erfordert wird eine allgemeine aber

4:54

reine logik hat es also mit lauter

4:56

prinzipien apriori zu tun und ist ein

4:58

kanon des verstandes und der vernunft

5:01

aber nur in ansehung des formalen ihres

5:04

gebrauchs der innerhalb von max sein

5:06

welche erholen

5:07

empirisch oder transzendentalen eine

5:11

allgemeine logik heißt aber als dann

5:12

angewandt wenn sie auf die regeln des

5:14

gebrauchs des verstandes unter den

5:17

subjektiven empirischen bedingungen die

5:19

uns die psychologie lehrt gerichtet ist

5:21

sie hat also empirische prinzipien ob

5:25

sie zwei insofern allgemein ist dass sie

5:27

auf den verstandes gebraucht ohne

5:29

unterschied der gegenstände geht um

5:31

dessen willen ist sie auch weder ein

5:33

kanon des verstandes überhaupt noch ein

5:36

organ besonderer wissenschaften sondern

5:38

lediglich anka taktiken eine reinigung

5:41

des gemeinen verstandes in der

5:44

allgemeinen logik muss also der teil der

5:46

die reine vernunft lehrer ausmachen will

5:48

von demjenigen gänzlich abgesondert

5:50

werden welche die angewandte ob zwar

5:53

noch immer allgemeine logik ausmacht

5:55

der erstere ist eigentlich nur allein

5:58

wissenschaft und zwar kurz und trocken

6:00

und wie es die schul gerechte

6:02

darstellung einer elementar lehre des

6:04

verstandes erfordert in dieser müssen

6:07

also die logik jederzeit zwei regeln vor

6:10

augen haben

6:11

erstens als allgemeiner logik up street

6:13

sie von allem innerhalb der verstandes

6:15

erkenntnis und der verschiedenheit ihrer

6:17

gegenstände und hat mit nichts als der

6:20

bloßen form des denkens zu tun

6:22

zweitens als reine logik hat sie keine

6:26

empirischen prinzipien mit den schöpft

6:28

sie nichts

6:29

die man sich bisweilen überredet hat aus

6:31

der psychologie die also auf den kern

6:34

des verstandes gar keinen einfluss hat

6:36

sie ist eine demonstrierte doktrin

6:39

und alles muss in ihr völlig apriori

6:41

gewiss sein was sich die angewandte

6:44

logik nennen gegen die gemeinde

6:46

bedeutung dieses wortes nachdem sie

6:48

gewisse exerzitien und dazu die reine

6:51

logik die regel gibt enthalten soll

6:53

so ist sie einer vorstellung des

6:55

verstandes und der regeln seines

6:58

notwendigen gebrauchtes in konkrete

7:00

nämlich unter den zufälligen bedingungen

7:03

des subjekts die diesen gebrauch hindern

7:05

oder befördern können und die insgesamt

7:08

nur empirisch gegeben werden

7:11

79 sie handelt von der aufmerksamkeit

7:14

deren hindernis und folgen dem ursprung

7:17

des irrtums im zustand eines zweifels

7:20

des rubels der überzeugung und so weiter

7:23

und zu ihr verhält sich die allgemeine

7:25

und reine logik wie die reine moral

7:28

welche bloß die notwendigen sittlichen

7:30

gesetze eines freien willens überhaupt

7:32

enthält zu der eigentlichen tugend

7:35

lehrern welche diese gesetze unter den

7:38

hindernissen der gefühle der neigungen

7:40

und leidenschaften in denen die menschen

7:42

mehr oder weniger unterworfen sind

7:44

erweckt und welche niemals eine wahre

7:46

und demonstrierte wissenschaft abgeben

7:49

kann weil sie eben sowohl als jene

7:51

angewandte logik empirischer und

7:54

psychologischer prinzipien bedarf b 79 2

7:58

von der tanzband ahlen logik die

8:02

allgemeine logik abstrahiert wie wir

8:03

gezeigt haben von allem inhalt der

8:05

erkenntnis das heißt von all ihrer

8:07

beziehung auf das objekt und betrachtet

8:09

nur die logische form im verhältnisse

8:11

erkenntnisse aufeinander

8:12

das heißt die form des denkens überhaupt

8:15

weil es nun aber sowohl reine als

8:18

empirische anschauung gibt wie die

8:20

transzendentale ästhetik da tut so

8:23

könnte auch wohl ein unterschied

8:24

zwischen reinem und empirischen denken

8:26

der gegenstände angetroffen werden

8:28

b 80 in diesem falle würde es eine logik

8:32

geben in der man nicht von allem inhalte

8:34

erkenntnis abstrahierte denn diejenige

8:37

welche bloß die regeln des reinen denken

8:40

seines gegenstandes and titel würde alle

8:42

diejenigen erkenntnisse ausschließen

8:44

welche von empirischen inhalte wären sie

8:48

würde auch auf den ursprung unserer

8:49

erkenntnisse von gegenständen gehen

8:51

sofern er nicht den gegenständen

8:53

zugeschrieben werden kann

8:55

dahingegen die allgemeine logik mit

8:57

diesem ursprung der erkenntnis nichts zu

8:59

tun hat sondern die vorstellungen sie

9:03

möge nur anfänglich apriori in uns

9:05

selbst oder nur empirisch gegeben seien

9:07

bloß nach den gesetzen betrachtet nach

9:11

welchen der verstand sie im verhältnis

9:12

gegeneinander braucht wenn er denkt und

9:15

also nur von der verstandes verwandelt

9:17

die den vorstellungen verschafft werden

9:19

kann wo ihr sie auch sonst entsprungen

9:21

sein mögen

9:22

und hier mache ich eine anmerkung die

9:25

ihren einfluss auf alle nachfolgenden

9:27

betrachtungen erstreckt und die man wohl

9:29

vor augen haben muss nämlich dass nicht

9:31

jede erkenntnis apriori sondern nur die

9:34

dadurch wir kennen das und wie gewisse

9:37

vorstellungen also anschauung oder

9:40

begriffe lediglich apriori angewandt

9:42

werden oder möglich sind transzendentale

9:45

das heißt die möglichkeit der erkenntnis

9:47

oder der gebrauch derselben apriori

9:50

heißen müsse b 81

9:53

daher ist weder der raum noch irgendeine

9:56

geometrische bestimmung des selben

9:58

apriori eine transzendentale vorstellung

10:01

sondern nur die erkenntnis dass diese

10:04

vorstellungen gar nicht empirische

10:06

ursprungs sind und die möglichkeit wie

10:08

sie sich gleichwohl apriori auf

10:10

gegenstände der erfahrung beziehen

10:12

können kann transzendentale heißen

10:15

ebenso wurde der gebrauch des raumes von

10:18

gegenständen überhaupt auch

10:19

transzendentale seien aber ist er

10:22

lediglich auf gegenstände der sinne

10:24

eingeschränkt so heißt der empirisch der

10:27

unterschied des transzendentalen und

10:29

empirischen gehört also nur zur kritik

10:31

der erkenntnisse und betrifft nicht ihre

10:34

beziehung auf ihren gegenstand in der

10:37

erwartung also dass es vielleicht

10:38

begriffe geben könnte die sich apriori

10:41

auf gegenstände beziehen mögen nicht als

10:44

reine oder sinnliche anschauen sondern

10:46

bloß handlungen des reinen denkens die

10:48

mithin begriffe aber weder empirischen

10:51

nach ästhetischen ursprungs sind so

10:53

fassen wir uns zum vor was die idee

10:55

einer wissenschaft des reinen verstandes

10:57

und der vernunft erkenntnis dadurch wie

11:00

gegenstände völlig apriori denken

11:03

eine solche wissen

11:04

welche den ursprung den umfang und die

11:07

objektive gültigkeit solche erkenntnisse

11:09

bestimmte würde transplantate logik

11:11

heißen müssen weil sie es bloß mit den

11:13

gesetzen des verstandes und der vernunft

11:16

zu tun hat aber lediglich sofern sie auf

11:19

gegenstände apriori bezogen wird und

11:21

nicht wie die allgemeine logik auf die

11:23

empirischen sowohl als reinen vernunft

11:25

erkenntnisse ohne unterschied wie 82

11:29

drittens von der einteilung der

11:31

allgemeinen logik in analytik und

11:33

dialektik die alte und berühmte frage

11:36

womit man die logica in die enge zu

11:38

treiben vermeinte und sie da

11:40

hinzubringen suchten dass sie sich

11:43

entweder auf einer elenden die alex

11:45

einem fehlschluss mussten betreffen

11:47

lassen oder ihre unwissenheit mit ihnen

11:50

die täter ihrer ganzen kunst bekennen

11:52

sollten ist diese was ist wahrheit

11:55

die namen erklärung der wahrheit dass

11:57

sie nämlich die übereinstimmung der

11:59

erkenntnis mit ihrem gegenstandes sei

12:01

mit hergeschenkt und vorausgesetzt man

12:04

verlangt aber zu wissen welches das

12:06

allgemeine und sichere kriterium der

12:09

wahrheit einer jeden erkenntnis sein

12:11

es ist schon ein großer und nötiger

12:14

beweis der klugheit oder ein sich zu

12:16

wissen was man vernünftigerweise fragen

12:19

solle

12:20

denn wenn die frage an sich ungereimt

12:22

ist und unnötige antworten verlangt

12:24

sonst die außer der beschämung dessen

12:26

der sie auf werft bis weiter noch den

12:28

nachteilen ihren und behutsamen höhere

12:31

zu ungeahnten antworten zu verleiten und

12:33

den belastungswerten anblick zu geben

12:35

dass einer wie die alten sagten den bock

12:38

melkt in der andere ein sieb darunter

12:41

hält b83

12:43

wenn wahrheit in der bestimmung einer

12:46

erkenntnis mit ihrem gegenstände besteht

12:48

so muss dadurch dieser gegenstand von

12:51

anderen unterschieden werden

12:52

in einer erkenntnis ist falsch wenn sie

12:55

mit dem jeden stande

12:56

worauf sie bezogen wird nicht

12:58

übereinstimmt obwohl sie etwas enthält

13:00

was von anderen gegenständen gelten

13:03

könnte

13:03

nun würde ein allgemeines kriterium der

13:06

wahrheit dasjenige sein welches von

13:08

allen erkenntnissen ohne unterschied

13:10

ihrer gegenstände gültig wäre es ist

13:12

aber klar dass man dabei von allem

13:14

inhalt der erkenntnis in bezug auf ihr

13:17

objekt

13:17

abstrahiert und wahrheit gerade diesen

13:20

inhalt angeht ist ganz unmöglich und

13:22

ungereimt sei nach einem merkmal der

13:25

wahrheit dieses inhaltes und

13:26

erkenntnisse zu fragen und das also ein

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hinreichendes und doch zugleich

13:31

allgemeines kennzeichen der wahrheit

13:33

unmöglich angegeben werden können

13:35

da wie oben schon den inhalt einer

13:37

erkenntnis die materie der erkenntnis

13:39

genannt haben so wird man sagen müssen

13:41

von der wahrheit der kenntnis der

13:43

materie nach lässt sich kein allgemeines

13:46

kennzeichen verlangen weil es in sich

13:48

selbst widersprechend ist wie 84 was

13:52

aber die erkenntnis der großen form nach

13:54

ohne allen inhalt betrifft so ist ebenso

13:57

klar dass eine logik sofern sie die

13:59

allgemeinen und notwendigen regeln des

14:01

verstandes vorträgt eben in diesen

14:04

regeln kriterien der wahrheit darlegen

14:06

müssen

14:07

denn was diesen widerspricht ist falsch

14:09

weil der verstand dabei seinen

14:11

allgemeinen regeln des denkens mithin

14:14

sich selbst wieder streitet diese

14:16

kriterien aber betreffen nur die form

14:19

der wahrheit das heißt es denkens

14:21

überhaupt und sind insofern ganz richtig

14:24

aber nicht hinreichend denn obgleich

14:26

eine erkenntnis der logischen form

14:29

völlig gemäss sein möchte das heißt sich

14:31

selbst nicht widerspreche so kann sie

14:34

doch noch immer dem gegenstand

14:35

widersprechen

14:36

also ist das bloß logische kriterium der

14:39

wahrheit nämlich die übereinstimmung

14:41

eine erkenntnis mit den allgemein und

14:43

formalen gesetzen des verstandes und der

14:45

vernunft zwar die conditio sine qua non

14:48

mithin die negative bedingung aller

14:51

wahrheit weiter aber kann die logik

14:53

nicht gehen und den irrtum denn ich die

14:56

form sondern der inhalt trifft kann die

14:58

logik durch keinen pro birstein

15:00

entdecken die allgemeine logik löst nun

15:03

das ganze formale geschäft des

15:04

verstandes und der vernunft in seiner

15:07

elemente auf und stellt sie als

15:09

prinzipien alle logischen beurteilung

15:12

unserer erkenntnis dar

15:13

dieser teil der logik kann der analytik

15:16

heißen und ist eben darum der wenigstens

15:19

negative pro birstein der wahrheit in

15:21

dem man zuvörderst alle erkenntnis ihrer

15:24

form nach an diesen regeln prüfen und

15:26

schätzen muss ehe man sie selbst ihrem

15:28

inhalt nach untersucht um auszumachen

15:31

ob sie in ansehung des gegenstandes

15:33

positive wahrheit enthalten

15:35

weil aber die bloße form der erkenntnis

15:38

so sehr sich auch mit logischen gesetzen

15:40

übereinstimmen mag noch lange nicht

15:42

hinreicht materiell und objektive

15:45

wahrheit erkenntnis daraus zu machen

15:47

so kann sich niemand bloß mit der logik

15:49

wagen über gegenstände zu urteilen und

15:52

irgendetwas zu behaupten ohne von ihnen

15:55

vorher gegründete erkundigungen aus der

15:57

logik angezogen zu haben um hier nach

16:00

bloss die benutzer und die verknüpfung

16:01

derselben in einem zusammenhängenden

16:03

ganzen nach logischen gesetzen zu

16:05

versuchen noch besser aber sie lediglich

16:08

danach zu prüfen

16:10

gleichwohl liegt so etwas verlockendes

16:13

in den besitzer einer so scheinbaren

16:15

kunst allen unseren erkenntnissen die

16:17

form des verstandes zu geben und man

16:20

gleich in ansehung seines inhaltes noch

16:21

sehr leer und arm sein mag dass jene

16:24

allgemeine logik die bloß ein kanon zur

16:27

beurteilung ist gleichsam wie ein organ

16:30

zu wirklichen hervorbringung wenigstens

16:32

zum blendwerk von objektiven

16:34

behauptungen gebraucht und mithin in der

16:36

tat dadurch missbraucht worden

16:38

die allgemeine logik nun als

16:40

vermeintlich organon heißt electric so

16:44

verschieden auch die bedeutung ist in

16:45

der die alten dieser benennung einer

16:47

wissenschafts oder kunst sich bedienten

16:49

so kann man doch aus ihrem wirklichen

16:51

gebrauche sicher abnehmen dass sie bei

16:53

ihnen nichts anders war als die logik

16:55

des scheins b86 eine solistische kunst

17:00

seiner unwissenheit ja auch seinen

17:02

vorsätzlichen blendwerk in den anstrich

17:05

der wahrheit zu leben dass man die

17:07

methode der gründlichkeit welche die

17:09

logik überhaupt vorschlag nachahmte und

17:12

ihre topic zur beschädigung jedes

17:14

lehrern vorgehens benutzte nun kann man

17:17

es als eine sichere und brauchbare

17:19

warnung anmerken dass die allgemeine

17:21

logik als organ betrachtet jeder zeigt

17:24

eine logik des scheins das heißt

17:27

dialektisch sein denn da sie uns gar

17:29

nichts über den inhalt der

17:31

erkenntniswert sondern nur bloß die

17:33

formalen bedingungen der übereinstimmung

17:35

mit dem verstanden welche übrigens in

17:38

ansehung der gegenstände gänzlich

17:40

gleichgültig sind so muss die zumutung

17:42

sich iris eines werkzeuges

17:44

als eines organs zu gebrauchen um seine

17:47

kenntnisse wenigstens den vorgeben nach

17:49

auszubreiten und zu erweitern

17:51

auf nichts als geschwätzigkeit

17:53

hinauslaufen alles was man will

17:55

mit einigem scheint zu behaupten oder

17:57

auch nach belieben anzufechten

17:59

eine solche unterweisung ist der würde

18:02

der philosophie auf keine weise gemäß um

18:05

dessen willen hat man diese benennung

18:06

der dialektik lieber als eine kritik des

18:09

dialektischen scheines der logik bei

18:11

gezählt und als eine solche wollen wir

18:13

sie auch hier verstanden wissen

18:15

mb 780 viertens von der einteilung der

18:19

transzendentalen logik in die trans

18:21

zentrale analytik und dialektik in einer

18:24

kontinentalen logik isolieren wir den

18:27

verstand sowie oben in der tanz mental

18:29

ästhetik die sinnlichkeit und heben bloß

18:32

den teil des denkens aus unserer

18:34

erkenntnis erfuhr der lediglich seinen

18:37

ursprung in den verstand der gebrauch

18:40

dieser reinen erkenntnis aber beruht

18:42

darauf als ihrer bedingung dass uns

18:45

gegenstände in der anschauen gegeben

18:46

sind worauf jene angewandt werden können

18:49

denn ohne anschauen fehlt es aller

18:51

unserer erkenntnis an objekten und sie

18:54

bleibt als dann völlig leer

18:56

der teil der transzendentalen logik also

18:58

der die elemente der reinen verstandes

19:01

erkenntnis vorträgt und die prinzipien

19:04

ohne welche überall kein gegenstand

19:06

gedacht werden kann ist die

19:08

transzendentale analytik und zugleich

19:10

eine logik der wahrheit denn ihr kann

19:13

keine erkenntnis widersprechen ohne dass

19:15

sie zugleich allen innerhalb verlöre das

19:18

heißt alle beziehungen auf irgendein

19:20

objekt mit den aller wahrheit

19:22

weil es aber sehr anlocken und verleitet

19:25

ist sich dieser reinen verstandes

19:27

erkenntnis und grundsätze allein und

19:30

selbst über die grenzen der erfahrung

19:31

hinaus zu bedienen welche jedoch einzig

19:34

und allein und die materie die objekte

19:36

an die hand geben kann worauf jeder rein

19:39

verstandenes begriffe angewandt werden

19:41

können

19:41

die 88 so gerät er verstand in gefahr

19:45

durch lehrer vernünftig leyen von den

19:48

blues formalen prinzipien des reinen

19:50

verstandes einen material gebrauch zu

19:52

machen und über gegenstände ohne

19:55

unterschied zu urteilen

19:56

die uns doch nicht gegeben sind ja

19:59

vielleicht auf keinerlei weise gegeben

20:00

werden können da sie also eigentlich nur

20:03

ein kanon der beurteilung des

20:05

empirischen gebrauch sein sollte so wird

20:08

sie missbraucht wenn man sie als das

20:10

organ eines allgemeinen und

20:12

unbeschränkten gebrauch essen ist und

20:15

sich mit dem reinen verstande allein

20:16

wagt synthetisch über gegenstände

20:19

überhaupt zu urteilen zu behaupten und

20:21

zu entscheiden

20:22

also würde der gebrauch des reinen

20:24

verstandes alsdann dialektisch sein der

20:27

zweite teil der transzendentalen logik

20:28

muss also eine kritik dieses

20:30

dialektischen scheines sein und heißt

20:32

transzendentale dialektik nicht als eine

20:35

kunst der gleichen scheint automatisch

20:37

zu erregen

20:38

eine leider sehr gangbare kunst

20:41

mannigfaltiger metaphysischer glaube

20:43

werke sondern als eine kritik des

20:46

verstandes und der vernunft in ansehung

20:49

ihres hyper physischen gebraucht um den

20:51

falschen schein ihrer grundlosen

20:53

anmaßung aufzudecken und ihre ansprüche

20:56

auf erfindung und erweiterung die sie

20:59

bloß durch transzendentale grundsätze zu

21:01

erreichen vermeint zur bloßen

21:03

beurteilung und verfahren des reinen

21:05

verstandes vor sufis tischen blendwerk

21:07

herabzusetzen

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