Kant: KrV B 89 – 102 – D. Hattrup liest
erst abteilung die transzendentale
analytik b 89 liter hat rupp liest diese
analytik ist die zergliederung unserer
gesamten erkenntnis apriori in die
elemente der reihe des verstandes
erkenntnis kommt hierbei auch folgende
stücke an
erstens dass die begriffe rein und nicht
empirische begriffe seien
zweitens dass sie nicht zur anschauung
zu sinnlichkeit sondern zum denken und
verstande gehören drittens dass die
elementare begriff ist sein und von den
abgeleiteten oder daraus
zusammengesetzten wohl unterschieden
werden
viertens dass ihre tafel vollständig sei
und sie das ganze feld des reinen
verstandes gänzlich ausfüllen
nun kann diese vollständigkeit einer
wissenschaft nicht auf den überschlag
eines bloß durch versuche zustande
gebrachten aggregat mit zuverlässigkeit
angenommen werden
und da ist sie nur mit hilfe einer idee
des ganzen der verstandes erkenntnis
apriori und durch die daraus bestimmte
abteilungen der begriffe welche sie
ausmachen mit denen nur durch ihrem
zusammenhang in einem system möglich der
reine verstand sondern sich nicht allein
von allem empirischen sondern sogar von
aller sinnlichkeit völlig aus es ist
also eine für sich selbst beständige
sich selbst genügende und durch keine
äusserlich hinzu kommen die zusätze zu
vermehren der einheit an david der
inbegriff seiner erkenntnis ein unter
einer idee zu befassen und zu bestimmen
das system ausmachen
dessen vollständigkeit und artikulation
zugleich einen pro birstein der
richtigkeit und echtheit aller hinein
passenden erkenntnis stücke abgeben kann
es besteht aber dieser ganze teil der
transzendentalen logik aus zwei büchern
in deren das eine
die begriffe das andere die grundsätze
des reinen verstandes enthält erstes
buch in die analytik der begriffe und
b90 ich verstehe unter der analytik der
begriffe nicht die analysis derselben
wurde das gewöhnliche verfahren den
philosophischen untersuchungen begriffe
die sich da bieten ihre inhalte nach zu
zergliedern und zu deutlichkeit zu
bringen sondern die noch wenig versuchte
zergliederung des verstandes vermögens
selbst um die möglichkeit der begriffe
apriori dadurch zu
ocean dass wir sie im verstand allein
als ihren geburtsorte aufsuchen und
dessen reinen gebrauch überhaupt
analysieren denn dieses ist das
eigentümliche geschäft einer trans
mental philosophie an das übrige ist die
logische behandlung der begriffe in der
philosophie überhaupt wir werden also
die reinen begriffe bis zu ihren ersten
keimen und anlagen im menschlichen
verstandes verfolgen in denen sie
vorbereitet liegen bis sie endlich bei
gelegenheiten erfahrung entwickelt und
durch eben denselben verstand von denen
ihnen anhängenden empirischen
bedingungen befreit in ihrer lauterkeit
dargestellt werden
erstes hauptstück von dem leitfaden der
entdeckung aller reinen verstandes
begriffe b 91
wenn man an erkenntnisvermögen ins spiel
setzt so tun sich nach den mancherlei
anlässen verschiedene begriffe erfuhr
die dieses vermögen erkennbar machen und
sich in einem mehr oder weniger
ausführlichen aufsatz sammeln lassen
nachdem ihre beobachtungen längerer zeit
oder mit größeren scharfsinn angestellt
worden ist wo diese untersuchung
vollendet sein wird lässt sich nach
diesen gleichsam mechanischen verfahren
niemals mit sicherheit bestimmen auch
entdecken sich die begriffe die man nur
so war gelegenheit auf findet in keine
ordnung und systematischen einheit
sondern werden zuletzt nur nach
ähnlichkeiten geparkt um nach der größe
ihres inhaltes von den einfachen an zu
den mehr zusammengesetzten in reihen
gestellt die nichts weniger als
systematisch obgleich auf gewisse weise
methodisch zustande gebracht werden
die transzendentale philosophie hat den
vorteil aber auch die verbindlichkeit
ihre begriffe nach einem prinzip
aufzusuchen weil sie aus dem verstanden
als absolute einheit raimund und
vermischt entspringen
und da selbst nach einem begriff oder
idee unter sich zusammen hängen müssen
ein solcher zusammenhang aber gibt eine
regel an die hand nach welcher jedem
reinen verstandes begriff seine stelle
und allen insgesamt ihre vollständigkeit
apriori bestimmt werden kann welches
alles sonst von belieben oder vom zufall
abhängen würde erste abschnitt von dem
logischen verstandes gebrauch überhaupt
die 92 der verstand wurde oben bloß
negativ erklärt nämlich durch ein nicht
sinnliches erkenntnisvermögen nun können
wir unabhängig von der sinnlichkeit
keine anschauung teilhaftig werden also
ist der verstand kein vermögen der
anschauung b 93
es gibt aber außer der anschauung keine
art zu erkennen als durch begriffe also
ist die erkenntnis eines jeden wenig
sind des menschlichen verstandes eine
erkenntnis lich begriffe nicht intuitiv
sondern diskursiv alle anschauungen als
sinnlich beruhen auf applikationen die
begriffe also auch funktionen
ich verstehe aber unterfunktion die
einheit der handlung verschiedene
vorstellungen unter einer
gemeinschaftlichen vorstellung zu ordnen
begriffe begründen sich also auf der
spontaneität des denkens die sinnliche
anschauung auf der rezeptiven der
eindrücke von diesem begriffen kann und
der verstand keinen anderen gebrauch
machen als dass er dadurch urteilt da
keine vorstellung unmittelbar auf den
gegenstand geht als bloß die anschauung
so wird ein begriff niemals auf einem
gegenstand unmittelbar sondern auf
irgend eine andere vorstellung von ihm
sie sei anschauen oder selbst schon
begriff bezogen sein
das urteil ist also die mittelbare
erkenntnis eines gegenstandes mit ihnen
die vorstellung seiner vorstellung in
jedem urteil ist ein begriff der für
viele gilt und unter diesen vielen auch
eine gegebene vorstellung begreift
welche dann auf den gegenstand
unmittelbar gezogen wird
so bezieht sich zb in dem urteil
alle körper sind teil war der begriff
des teilbaren auch verschiedene andere
begriffe und der diesen aber wird er
hier besonders auf dem begriff des
körpers bezogen
diese aber auf gewisse uns vorkommen der
erscheinungen
also werden diese gegenstände durch den
begriff der teilbarkeit mittelbar
vorgestellt alle urteile sind demnach
funktionen der einheit unter unseren
vorstellungen da nämlich statt einer
unmittelbaren vorstellung eine höhere
die diese und mehrere untersicht
begreift zur kenntnis des gegenstandes
gebraucht und viel mögliche erkenntnis
denn dadurch in
eine erkenntnis zusammen gezogen werden
wir können aber alle handlungen des
verstandes auf urteile zurückführen so
dass der verstand überhaupt als ein
vermögen zu urteilen vorgestellt werden
kann
denn er ist nach dem obigen ein vermögen
zu denken denken ist die erkenntnis
durch begriffe begriffe aber beziehen
sich als prädikate mögliche urteile auf
irgendeine vorstellung von einem noch
unbestimmten gegenstände
so bedeutet der begriff des körpers
etwas zum beispiel metall was durch
jenen begriff erkannt werden kann
er ist also nur dadurch begriff das
unternehmen andere vorstellungen
enthalten sind vermittelt deren er sich
auf gegenstände beziehen kann
er ist also das prädikat zu einem
möglichen urteile zum beispiel ein jedes
metall ist ein körper die funktionen des
verstandes können also insgesamt
gefunden werden wenn man die funktion
der einheit in den urteilen vollständig
darstellen kann
dass dies aber sich ganz wohl
bewerkstelligen lasse mit der folgende
abschnitt vor augen stellen
ein zweiter abschnitt § 9 von den
logischen funktionen des verstandes in
urteilen b95 wenn wir von allem inhalt
eines urteils überhaupt abstrahieren und
nur auf die bloße verstandes form darin
acht geben so finden wir dass die
funktion des denkens im verstanden und
der vier titel gebracht werden könnte
während jeder drei momente und dass sich
enthält sie können täglich in folgende
tafel vorgestellt werden
erstens quantität der urteil allgemeine
besondere einzelne zweitens qualität wie
jahren die vereinende unendlichen
drittens relation kategorische
hypothetische diskutiere viertens
modalität problematische historische
apodiktische welche 96 da diese
einteilung in einigen obgleich nicht
wesentlichen stücken von der gewohnten
technik der logische abzuweichen scheint
so werden folgende verwahrungen gegen
den besorgten missverstand nicht unnötig
seien erstens die logica sagen mit recht
dass man beim gebrauch der urteile in
vernunft schlüssen die einzelnen urteile
gleich den allgemeinen behandeln können
denn eben darum weil sie gar keinen
umfang haben kann das prädikat derselben
nicht muss auf einiges dessen was unter
dem begriff des objektes enthalten ist
gezogen von einigung aber ausgenommen
werden
es gilt also von jenem begriffe ohne
ausnahme gleich als wenn er allgemein
gültiger begriff während der einen
umfang von dessen ganze bedeutung das
prädikat gelte
vergleichen wir dagegen ein einzelnes
urteil mit einem gemeinen gültigen
urteilen los als erkenntnis der größe
nach so verhält sie sich zu diesem wie
einheit zur unendlichkeit und ist also
an sich selbst davon wesentlich
unterschieden
also wenn ich ein einzelnes urteil
judiths singular nicht los nach seiner
inneren gültigkeit sondern auch als
erkenntnis überhaupt nach der größe die
es im vergleich mit anderen erkenntnis
nach schätze so ist es allerdings von
gemeinen gültigen urteile new decade
kommen nach hyundai kia kommunen ja
unterschieden und verdient in einer
vollständigen tafel der momente des
denkens überhaupt obwohl freilich nicht
in der bloß auf den gebrauch der urteile
untereinander eingeschränkten logik eine
besondere stelle b 79 zweitens ebenso
müssen in einer transzendentale logik
unendliche urteile von milliarden noch
unterschieden werden wenn sie gleich in
der allgemeinen logik jenen mit recht
bei gezählt sind und kein besonderes
glied der einteilung ausmachen
diese nämlich ab street von allem inhalt
des prädikats ob es gleich verneinend
ist und sieht nur darauf ob es dem
subjekt beigelegt oder entgegengesetzt
werden jene aber betrachtet ist das wort
hat auch nach dem wert oder inhalt
dieser logischen million mit hilfe eines
los vermeiden prädikats und was diese in
ansehung der gesamten erkenntnis für
allen gewinn einbringt hätte ich von der
seele gesagt sie ist nicht sterblich
sollte ich durch einfallendes urteil
wenigstens einen irrtum abgehalten
nun habe ich durch den satz die seele
ist nicht sterblich zwar der logischen
form nach wittlich bejaht indem ich die
seele in den unbeschränkten umfang der
nicht sterbenden wesen setzte weil nun
von dem ganzen umfang möglicher wiesen
das sterblich einen teil enthält das
nicht sterbliche aber den anderen so ist
durch meinen satz nichts anderes gesagt
als dass die seele eines von der
unendlichen menge dinge sei die übrig
bleiben wenn ich dass sterbliche
insgesamt weg nehme dadurch aber wird
nur die unendliche sphäre alles mögliche
in st
das dass sterbliche davon abgetrennt und
in den übrigen raum ihres umfangs die
seele gesetzt wird dieser raum bleibt
aber bei dieser ausnahme noch immer
unendlich und können noch mehrere teile
desselben weggenommen werden ohne dass
darum der begriff von der seele
im mindesten wächst und bejahend
bestimmt wird
diese unendlichen urteile also in
ansehung des logischen umfangs sind
wirklich bloß beschränken tin anziehung
des inhaltes erkenntnis überhaupt und
insofern dürfen sie in der
transzendentalen tafeln aller momente
des denkens in den urteilen nicht
übergangen werden weil wir hier bei
ausgeübte funktion des verstandes
vielleicht in dem felde seiner reinen
erkenntnis apriori wichtig sein kann
drittens alle verhältnisse des denkens
den urteilen sind die arten des
prädikats zum subjekt b des grundes zur
folge
c der eingeteilten erkenntnis und der
gesammelten glieder der einteilung
untereinander in der ersteren art der
urteile sind nur zwei begriffe in der
zweiten zwei urteile in der dritten
mehrere urteile im verhältnis
gegeneinander betrachtet der
hypothetische satz wenn eine vollkommene
gerechtigkeit da ist so wird der wahl
nicht böse bestraft enthält eigentlich
das verhältnis zweier sitze es ist eine
vollkommene gerechtigkeit da und der
beharrlich böse wird bestraft
auf beide dieser letzte an sich war sind
bleibt die un- ausgemacht es ist nur die
konsequenz die durch dieses urteil
gedacht wird b99 endlich enthält das
disruptive urteil ein verhältnis zweier
oder mehrerer setzte gegeneinander aber
nicht in der abfolge sondern der
logischen entgegensetzen
sofern die sphäre des einen die des
anderen ausschließt aber doch zugleich
der gemeinschaft insofern sie zusammen
die sphäre der eigentlichen erkenntnis
ausfüllen also ein verhältnis der teile
des fähre einer erkenntnis in der die
sphäre eines jeden teils eine ergänzung
stück des fähre des anderen zu dem
ganzen inbegriff der eingeteilten
erkenntnis ist zum exempel die welt ist
weder durch einen blinden zufall da
wurde durch innere notwendigkeit wurde
durch eine äußere ursachen
jeder dieser setzte nimmt einen teil des
fähre der möglichen erkenntnis über das
dasein an der welt überhaupt ein alle
zusammen die ganze sphäre die erkenntnis
aus einer dieser sphären wegnehmen heißt
sie in einem der übrigen sätzen und
dagegen sie in eine sphäre setzen heisst
sie aus den übrigen wegzunehmen
es ist also in einem deskriptive nur
teile eine gewisse gemeinschaft der
erkenntnisse die darin besteht dass sie
sich wechselseitig einander ausschließen
aber dadurch doch im ganzen die wahre
erkenntnis bestimmen indem sie
zusammengenommen den ganzen inhalt einer
einzigen gegebenen erkenntnis ausmachen
und dieses ist es auch nur was ich es
folgenden wegen hierbei anzumerken nötig
findet gf104 die modalität der urteile
ist eine ganz besondere funktion
derselben die das unterscheidende an
sich hat dass sie nicht zum inhalt des
urteiles beiträgt wenn außer größe
qualität und verhältnis ist nichts mehr
was den inhalt eines urteils aus machte
sondern nur den wert der cupola in
beziehung auch das denken überhaupt
angeht problematische urteile sind
solche wo man das bejahen oder verneinen
als bloß möglich also beliebig annimmt
historische das als wirklich und war
betrachtet wird apodiktische in denen
man es als notwendig ansieht
anmerkung gleich als wenn das denkt in
den ersten fall eine funktion des
verstandes im zweiten der urteilskraft
in dritten der vernunft wäre eine
bemerkung die erst in der folge ihre
aufklärung erwartet so sind die beiden
urteile wären verhältnis das
hypothetische urteil ausmacht ebenso in
deren wechselwirkung das diskutiere
besteht glieder der einteilung insgesamt
nur problematisch in dem obigen beispiel
wird der satz es ist eine vollkommene
gerechtigkeit da nicht satirisch gesagt
sondern nur als ein beliebiges urteil
wovon es möglich ist dass jemand ist
nähme gedacht und nur die konsequenz ist
historische da können solche urteile
auch offenbar falsch sein
und doch problematisch genommen
bedingungen der erkenntnis der wahrheit
sein
so ist das urteil die welt ist durch
blinde zufall da in dem disput even
urteil nur von problematischer bedeutung
nämlich dass jemand diesen satz etwa auf
einen augenblick an nehmen möge b 101
und dient doch wie die aufnahme des
falschen weges unter der zahl aller
derer die man nehmen kann den waren zu
finden
der problematische satz ist also
derjenige der nur die logische
möglichkeit die nicht objektiv ist
ausdrückt das heißt eine freie wahl
einen solchen satz gelten zu lassen
seine bloß willkürliche aufnahme in den
verstand in der asta torische satz sagt
von logischer wirklichkeit oder wahrheit
wie etwa in einer hypothetischen
vernunft schluss dass ante c dancin
oberseite problematisch im untersetzer
historische vorkommt und zeigt an dass
der satz mit dem verstand nach dessen
gesetzen schon verbunden sei der
politische satz denkt sich den
asturischen durch diese gesetze des
verstanden selbstbestimmt und daher
apriori behaupten und drückt auf solche
weise logische notwendigkeit aus weil
nun hier alles sich grad weise den
verstandene einverleibt so dass man
zuvor etwas problematisch verteilt
darauf auch wohl historisches wahl
annimmt endlich als unzertrennlich mit
dem verstanden verbunden das heißt als
notwendig und apodiktisch behauptet so
kann man diese drei funktionen der
modernität auch so viele momente des
denkens überhaupt nennen
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