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Kant: KrV B 89 – 102 – D. Hattrup liest

17:38GermanBy Dieter HattrupTranscribed Jul 31, 2026
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0:00

erst abteilung die transzendentale

0:02

analytik b 89 liter hat rupp liest diese

0:07

analytik ist die zergliederung unserer

0:09

gesamten erkenntnis apriori in die

0:11

elemente der reihe des verstandes

0:12

erkenntnis kommt hierbei auch folgende

0:15

stücke an

0:16

erstens dass die begriffe rein und nicht

0:18

empirische begriffe seien

0:20

zweitens dass sie nicht zur anschauung

0:22

zu sinnlichkeit sondern zum denken und

0:24

verstande gehören drittens dass die

0:26

elementare begriff ist sein und von den

0:29

abgeleiteten oder daraus

0:30

zusammengesetzten wohl unterschieden

0:32

werden

0:33

viertens dass ihre tafel vollständig sei

0:35

und sie das ganze feld des reinen

0:38

verstandes gänzlich ausfüllen

0:40

nun kann diese vollständigkeit einer

0:42

wissenschaft nicht auf den überschlag

0:44

eines bloß durch versuche zustande

0:46

gebrachten aggregat mit zuverlässigkeit

0:48

angenommen werden

0:49

und da ist sie nur mit hilfe einer idee

0:52

des ganzen der verstandes erkenntnis

0:55

apriori und durch die daraus bestimmte

0:58

abteilungen der begriffe welche sie

0:59

ausmachen mit denen nur durch ihrem

1:01

zusammenhang in einem system möglich der

1:04

reine verstand sondern sich nicht allein

1:06

von allem empirischen sondern sogar von

1:08

aller sinnlichkeit völlig aus es ist

1:11

also eine für sich selbst beständige

1:13

sich selbst genügende und durch keine

1:16

äusserlich hinzu kommen die zusätze zu

1:18

vermehren der einheit an david der

1:21

inbegriff seiner erkenntnis ein unter

1:23

einer idee zu befassen und zu bestimmen

1:25

das system ausmachen

1:27

dessen vollständigkeit und artikulation

1:29

zugleich einen pro birstein der

1:31

richtigkeit und echtheit aller hinein

1:34

passenden erkenntnis stücke abgeben kann

1:36

es besteht aber dieser ganze teil der

1:39

transzendentalen logik aus zwei büchern

1:41

in deren das eine

1:43

die begriffe das andere die grundsätze

1:46

des reinen verstandes enthält erstes

1:49

buch in die analytik der begriffe und

1:51

b90 ich verstehe unter der analytik der

1:54

begriffe nicht die analysis derselben

1:56

wurde das gewöhnliche verfahren den

1:58

philosophischen untersuchungen begriffe

2:00

die sich da bieten ihre inhalte nach zu

2:02

zergliedern und zu deutlichkeit zu

2:04

bringen sondern die noch wenig versuchte

2:07

zergliederung des verstandes vermögens

2:09

selbst um die möglichkeit der begriffe

2:11

apriori dadurch zu

2:13

ocean dass wir sie im verstand allein

2:15

als ihren geburtsorte aufsuchen und

2:17

dessen reinen gebrauch überhaupt

2:19

analysieren denn dieses ist das

2:21

eigentümliche geschäft einer trans

2:23

mental philosophie an das übrige ist die

2:26

logische behandlung der begriffe in der

2:28

philosophie überhaupt wir werden also

2:30

die reinen begriffe bis zu ihren ersten

2:32

keimen und anlagen im menschlichen

2:34

verstandes verfolgen in denen sie

2:36

vorbereitet liegen bis sie endlich bei

2:39

gelegenheiten erfahrung entwickelt und

2:41

durch eben denselben verstand von denen

2:43

ihnen anhängenden empirischen

2:44

bedingungen befreit in ihrer lauterkeit

2:47

dargestellt werden

2:48

erstes hauptstück von dem leitfaden der

2:51

entdeckung aller reinen verstandes

2:53

begriffe b 91

2:56

wenn man an erkenntnisvermögen ins spiel

2:59

setzt so tun sich nach den mancherlei

3:01

anlässen verschiedene begriffe erfuhr

3:03

die dieses vermögen erkennbar machen und

3:06

sich in einem mehr oder weniger

3:07

ausführlichen aufsatz sammeln lassen

3:09

nachdem ihre beobachtungen längerer zeit

3:12

oder mit größeren scharfsinn angestellt

3:14

worden ist wo diese untersuchung

3:16

vollendet sein wird lässt sich nach

3:18

diesen gleichsam mechanischen verfahren

3:20

niemals mit sicherheit bestimmen auch

3:23

entdecken sich die begriffe die man nur

3:25

so war gelegenheit auf findet in keine

3:28

ordnung und systematischen einheit

3:29

sondern werden zuletzt nur nach

3:31

ähnlichkeiten geparkt um nach der größe

3:34

ihres inhaltes von den einfachen an zu

3:36

den mehr zusammengesetzten in reihen

3:39

gestellt die nichts weniger als

3:40

systematisch obgleich auf gewisse weise

3:43

methodisch zustande gebracht werden

3:46

die transzendentale philosophie hat den

3:49

vorteil aber auch die verbindlichkeit

3:51

ihre begriffe nach einem prinzip

3:53

aufzusuchen weil sie aus dem verstanden

3:56

als absolute einheit raimund und

3:58

vermischt entspringen

3:59

und da selbst nach einem begriff oder

4:02

idee unter sich zusammen hängen müssen

4:04

ein solcher zusammenhang aber gibt eine

4:07

regel an die hand nach welcher jedem

4:09

reinen verstandes begriff seine stelle

4:12

und allen insgesamt ihre vollständigkeit

4:14

apriori bestimmt werden kann welches

4:18

alles sonst von belieben oder vom zufall

4:20

abhängen würde erste abschnitt von dem

4:23

logischen verstandes gebrauch überhaupt

4:26

die 92 der verstand wurde oben bloß

4:29

negativ erklärt nämlich durch ein nicht

4:31

sinnliches erkenntnisvermögen nun können

4:34

wir unabhängig von der sinnlichkeit

4:35

keine anschauung teilhaftig werden also

4:38

ist der verstand kein vermögen der

4:41

anschauung b 93

4:43

es gibt aber außer der anschauung keine

4:46

art zu erkennen als durch begriffe also

4:49

ist die erkenntnis eines jeden wenig

4:51

sind des menschlichen verstandes eine

4:53

erkenntnis lich begriffe nicht intuitiv

4:55

sondern diskursiv alle anschauungen als

4:59

sinnlich beruhen auf applikationen die

5:02

begriffe also auch funktionen

5:03

ich verstehe aber unterfunktion die

5:07

einheit der handlung verschiedene

5:09

vorstellungen unter einer

5:10

gemeinschaftlichen vorstellung zu ordnen

5:13

begriffe begründen sich also auf der

5:15

spontaneität des denkens die sinnliche

5:17

anschauung auf der rezeptiven der

5:20

eindrücke von diesem begriffen kann und

5:22

der verstand keinen anderen gebrauch

5:24

machen als dass er dadurch urteilt da

5:27

keine vorstellung unmittelbar auf den

5:29

gegenstand geht als bloß die anschauung

5:32

so wird ein begriff niemals auf einem

5:34

gegenstand unmittelbar sondern auf

5:36

irgend eine andere vorstellung von ihm

5:38

sie sei anschauen oder selbst schon

5:41

begriff bezogen sein

5:42

das urteil ist also die mittelbare

5:45

erkenntnis eines gegenstandes mit ihnen

5:47

die vorstellung seiner vorstellung in

5:50

jedem urteil ist ein begriff der für

5:52

viele gilt und unter diesen vielen auch

5:55

eine gegebene vorstellung begreift

5:57

welche dann auf den gegenstand

5:58

unmittelbar gezogen wird

6:00

so bezieht sich zb in dem urteil

6:03

alle körper sind teil war der begriff

6:06

des teilbaren auch verschiedene andere

6:07

begriffe und der diesen aber wird er

6:10

hier besonders auf dem begriff des

6:12

körpers bezogen

6:13

diese aber auf gewisse uns vorkommen der

6:16

erscheinungen

6:16

also werden diese gegenstände durch den

6:19

begriff der teilbarkeit mittelbar

6:21

vorgestellt alle urteile sind demnach

6:24

funktionen der einheit unter unseren

6:26

vorstellungen da nämlich statt einer

6:28

unmittelbaren vorstellung eine höhere

6:31

die diese und mehrere untersicht

6:33

begreift zur kenntnis des gegenstandes

6:35

gebraucht und viel mögliche erkenntnis

6:38

denn dadurch in

6:39

eine erkenntnis zusammen gezogen werden

6:41

wir können aber alle handlungen des

6:43

verstandes auf urteile zurückführen so

6:45

dass der verstand überhaupt als ein

6:47

vermögen zu urteilen vorgestellt werden

6:49

kann

6:50

denn er ist nach dem obigen ein vermögen

6:53

zu denken denken ist die erkenntnis

6:55

durch begriffe begriffe aber beziehen

6:58

sich als prädikate mögliche urteile auf

7:01

irgendeine vorstellung von einem noch

7:03

unbestimmten gegenstände

7:05

so bedeutet der begriff des körpers

7:07

etwas zum beispiel metall was durch

7:09

jenen begriff erkannt werden kann

7:11

er ist also nur dadurch begriff das

7:14

unternehmen andere vorstellungen

7:15

enthalten sind vermittelt deren er sich

7:18

auf gegenstände beziehen kann

7:19

er ist also das prädikat zu einem

7:21

möglichen urteile zum beispiel ein jedes

7:24

metall ist ein körper die funktionen des

7:27

verstandes können also insgesamt

7:29

gefunden werden wenn man die funktion

7:32

der einheit in den urteilen vollständig

7:34

darstellen kann

7:35

dass dies aber sich ganz wohl

7:37

bewerkstelligen lasse mit der folgende

7:40

abschnitt vor augen stellen

7:41

ein zweiter abschnitt § 9 von den

7:44

logischen funktionen des verstandes in

7:46

urteilen b95 wenn wir von allem inhalt

7:51

eines urteils überhaupt abstrahieren und

7:53

nur auf die bloße verstandes form darin

7:55

acht geben so finden wir dass die

7:58

funktion des denkens im verstanden und

8:00

der vier titel gebracht werden könnte

8:02

während jeder drei momente und dass sich

8:04

enthält sie können täglich in folgende

8:07

tafel vorgestellt werden

8:09

erstens quantität der urteil allgemeine

8:13

besondere einzelne zweitens qualität wie

8:16

jahren die vereinende unendlichen

8:18

drittens relation kategorische

8:21

hypothetische diskutiere viertens

8:24

modalität problematische historische

8:27

apodiktische welche 96 da diese

8:31

einteilung in einigen obgleich nicht

8:33

wesentlichen stücken von der gewohnten

8:35

technik der logische abzuweichen scheint

8:37

so werden folgende verwahrungen gegen

8:40

den besorgten missverstand nicht unnötig

8:42

seien erstens die logica sagen mit recht

8:46

dass man beim gebrauch der urteile in

8:48

vernunft schlüssen die einzelnen urteile

8:51

gleich den allgemeinen behandeln können

8:53

denn eben darum weil sie gar keinen

8:55

umfang haben kann das prädikat derselben

8:58

nicht muss auf einiges dessen was unter

9:01

dem begriff des objektes enthalten ist

9:03

gezogen von einigung aber ausgenommen

9:05

werden

9:06

es gilt also von jenem begriffe ohne

9:09

ausnahme gleich als wenn er allgemein

9:11

gültiger begriff während der einen

9:13

umfang von dessen ganze bedeutung das

9:16

prädikat gelte

9:18

vergleichen wir dagegen ein einzelnes

9:20

urteil mit einem gemeinen gültigen

9:22

urteilen los als erkenntnis der größe

9:24

nach so verhält sie sich zu diesem wie

9:27

einheit zur unendlichkeit und ist also

9:30

an sich selbst davon wesentlich

9:32

unterschieden

9:33

also wenn ich ein einzelnes urteil

9:35

judiths singular nicht los nach seiner

9:38

inneren gültigkeit sondern auch als

9:40

erkenntnis überhaupt nach der größe die

9:42

es im vergleich mit anderen erkenntnis

9:44

nach schätze so ist es allerdings von

9:47

gemeinen gültigen urteile new decade

9:49

kommen nach hyundai kia kommunen ja

9:51

unterschieden und verdient in einer

9:53

vollständigen tafel der momente des

9:55

denkens überhaupt obwohl freilich nicht

9:57

in der bloß auf den gebrauch der urteile

10:00

untereinander eingeschränkten logik eine

10:02

besondere stelle b 79 zweitens ebenso

10:07

müssen in einer transzendentale logik

10:09

unendliche urteile von milliarden noch

10:12

unterschieden werden wenn sie gleich in

10:14

der allgemeinen logik jenen mit recht

10:16

bei gezählt sind und kein besonderes

10:19

glied der einteilung ausmachen

10:22

diese nämlich ab street von allem inhalt

10:24

des prädikats ob es gleich verneinend

10:27

ist und sieht nur darauf ob es dem

10:29

subjekt beigelegt oder entgegengesetzt

10:31

werden jene aber betrachtet ist das wort

10:34

hat auch nach dem wert oder inhalt

10:37

dieser logischen million mit hilfe eines

10:39

los vermeiden prädikats und was diese in

10:42

ansehung der gesamten erkenntnis für

10:44

allen gewinn einbringt hätte ich von der

10:47

seele gesagt sie ist nicht sterblich

10:50

sollte ich durch einfallendes urteil

10:52

wenigstens einen irrtum abgehalten

10:54

nun habe ich durch den satz die seele

10:57

ist nicht sterblich zwar der logischen

11:00

form nach wittlich bejaht indem ich die

11:02

seele in den unbeschränkten umfang der

11:04

nicht sterbenden wesen setzte weil nun

11:07

von dem ganzen umfang möglicher wiesen

11:09

das sterblich einen teil enthält das

11:12

nicht sterbliche aber den anderen so ist

11:14

durch meinen satz nichts anderes gesagt

11:16

als dass die seele eines von der

11:19

unendlichen menge dinge sei die übrig

11:21

bleiben wenn ich dass sterbliche

11:23

insgesamt weg nehme dadurch aber wird

11:27

nur die unendliche sphäre alles mögliche

11:29

in st

11:30

das dass sterbliche davon abgetrennt und

11:33

in den übrigen raum ihres umfangs die

11:35

seele gesetzt wird dieser raum bleibt

11:38

aber bei dieser ausnahme noch immer

11:40

unendlich und können noch mehrere teile

11:43

desselben weggenommen werden ohne dass

11:45

darum der begriff von der seele

11:47

im mindesten wächst und bejahend

11:49

bestimmt wird

11:50

diese unendlichen urteile also in

11:53

ansehung des logischen umfangs sind

11:55

wirklich bloß beschränken tin anziehung

11:57

des inhaltes erkenntnis überhaupt und

12:00

insofern dürfen sie in der

12:02

transzendentalen tafeln aller momente

12:04

des denkens in den urteilen nicht

12:06

übergangen werden weil wir hier bei

12:09

ausgeübte funktion des verstandes

12:10

vielleicht in dem felde seiner reinen

12:13

erkenntnis apriori wichtig sein kann

12:15

drittens alle verhältnisse des denkens

12:18

den urteilen sind die arten des

12:21

prädikats zum subjekt b des grundes zur

12:24

folge

12:24

c der eingeteilten erkenntnis und der

12:27

gesammelten glieder der einteilung

12:28

untereinander in der ersteren art der

12:31

urteile sind nur zwei begriffe in der

12:34

zweiten zwei urteile in der dritten

12:36

mehrere urteile im verhältnis

12:38

gegeneinander betrachtet der

12:41

hypothetische satz wenn eine vollkommene

12:44

gerechtigkeit da ist so wird der wahl

12:46

nicht böse bestraft enthält eigentlich

12:49

das verhältnis zweier sitze es ist eine

12:52

vollkommene gerechtigkeit da und der

12:54

beharrlich böse wird bestraft

12:56

auf beide dieser letzte an sich war sind

12:59

bleibt die un- ausgemacht es ist nur die

13:01

konsequenz die durch dieses urteil

13:03

gedacht wird b99 endlich enthält das

13:07

disruptive urteil ein verhältnis zweier

13:10

oder mehrerer setzte gegeneinander aber

13:13

nicht in der abfolge sondern der

13:14

logischen entgegensetzen

13:17

sofern die sphäre des einen die des

13:19

anderen ausschließt aber doch zugleich

13:21

der gemeinschaft insofern sie zusammen

13:24

die sphäre der eigentlichen erkenntnis

13:26

ausfüllen also ein verhältnis der teile

13:29

des fähre einer erkenntnis in der die

13:32

sphäre eines jeden teils eine ergänzung

13:34

stück des fähre des anderen zu dem

13:36

ganzen inbegriff der eingeteilten

13:38

erkenntnis ist zum exempel die welt ist

13:42

weder durch einen blinden zufall da

13:43

wurde durch innere notwendigkeit wurde

13:46

durch eine äußere ursachen

13:48

jeder dieser setzte nimmt einen teil des

13:51

fähre der möglichen erkenntnis über das

13:54

dasein an der welt überhaupt ein alle

13:56

zusammen die ganze sphäre die erkenntnis

14:00

aus einer dieser sphären wegnehmen heißt

14:02

sie in einem der übrigen sätzen und

14:05

dagegen sie in eine sphäre setzen heisst

14:07

sie aus den übrigen wegzunehmen

14:10

es ist also in einem deskriptive nur

14:13

teile eine gewisse gemeinschaft der

14:14

erkenntnisse die darin besteht dass sie

14:17

sich wechselseitig einander ausschließen

14:19

aber dadurch doch im ganzen die wahre

14:21

erkenntnis bestimmen indem sie

14:23

zusammengenommen den ganzen inhalt einer

14:26

einzigen gegebenen erkenntnis ausmachen

14:28

und dieses ist es auch nur was ich es

14:31

folgenden wegen hierbei anzumerken nötig

14:34

findet gf104 die modalität der urteile

14:40

ist eine ganz besondere funktion

14:41

derselben die das unterscheidende an

14:44

sich hat dass sie nicht zum inhalt des

14:46

urteiles beiträgt wenn außer größe

14:49

qualität und verhältnis ist nichts mehr

14:52

was den inhalt eines urteils aus machte

14:54

sondern nur den wert der cupola in

14:57

beziehung auch das denken überhaupt

14:59

angeht problematische urteile sind

15:02

solche wo man das bejahen oder verneinen

15:04

als bloß möglich also beliebig annimmt

15:08

historische das als wirklich und war

15:11

betrachtet wird apodiktische in denen

15:13

man es als notwendig ansieht

15:16

anmerkung gleich als wenn das denkt in

15:19

den ersten fall eine funktion des

15:21

verstandes im zweiten der urteilskraft

15:23

in dritten der vernunft wäre eine

15:27

bemerkung die erst in der folge ihre

15:29

aufklärung erwartet so sind die beiden

15:32

urteile wären verhältnis das

15:33

hypothetische urteil ausmacht ebenso in

15:36

deren wechselwirkung das diskutiere

15:38

besteht glieder der einteilung insgesamt

15:41

nur problematisch in dem obigen beispiel

15:44

wird der satz es ist eine vollkommene

15:46

gerechtigkeit da nicht satirisch gesagt

15:49

sondern nur als ein beliebiges urteil

15:52

wovon es möglich ist dass jemand ist

15:55

nähme gedacht und nur die konsequenz ist

15:57

historische da können solche urteile

16:00

auch offenbar falsch sein

16:02

und doch problematisch genommen

16:04

bedingungen der erkenntnis der wahrheit

16:06

sein

16:07

so ist das urteil die welt ist durch

16:09

blinde zufall da in dem disput even

16:12

urteil nur von problematischer bedeutung

16:14

nämlich dass jemand diesen satz etwa auf

16:16

einen augenblick an nehmen möge b 101

16:21

und dient doch wie die aufnahme des

16:23

falschen weges unter der zahl aller

16:25

derer die man nehmen kann den waren zu

16:27

finden

16:28

der problematische satz ist also

16:31

derjenige der nur die logische

16:33

möglichkeit die nicht objektiv ist

16:35

ausdrückt das heißt eine freie wahl

16:37

einen solchen satz gelten zu lassen

16:39

seine bloß willkürliche aufnahme in den

16:41

verstand in der asta torische satz sagt

16:45

von logischer wirklichkeit oder wahrheit

16:47

wie etwa in einer hypothetischen

16:49

vernunft schluss dass ante c dancin

16:52

oberseite problematisch im untersetzer

16:54

historische vorkommt und zeigt an dass

16:57

der satz mit dem verstand nach dessen

16:59

gesetzen schon verbunden sei der

17:01

politische satz denkt sich den

17:03

asturischen durch diese gesetze des

17:05

verstanden selbstbestimmt und daher

17:07

apriori behaupten und drückt auf solche

17:11

weise logische notwendigkeit aus weil

17:14

nun hier alles sich grad weise den

17:16

verstandene einverleibt so dass man

17:18

zuvor etwas problematisch verteilt

17:20

darauf auch wohl historisches wahl

17:23

annimmt endlich als unzertrennlich mit

17:25

dem verstanden verbunden das heißt als

17:27

notwendig und apodiktisch behauptet so

17:30

kann man diese drei funktionen der

17:32

modernität auch so viele momente des

17:34

denkens überhaupt nennen

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