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Kant: KrV B 46 – 59 – D. Hattrup liest

17:51GermanBy Dieter HattrupTranscribed Jul 31, 2026
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0:00

kants kritik der reinen vernunft mb 46

0:04

59

0:06

die transzendentale ästhetik zweite

0:08

abschnitt von der zeit die da trug ließ

0:11

unter vier metaphysische erörterung des

0:15

begriffs derzeit die zeit ist erstens

0:18

kein empirische begriff der irgendwie

0:21

von einer erfahrung abgezogen worden ist

0:23

denn das zugleich sein oder aufeinander

0:26

folgen würde selbst nicht in die

0:27

wahrnehmung kommen wenn die

0:29

vorstellungen der zeit nicht apriori zum

0:31

grunde lege nur unter deren

0:33

voraussetzungen kann man sich vorstellen

0:35

dass einiges zu einer und derselben zeit

0:37

zugleich oder in verschiedenen zeiten

0:40

nacheinander sein

0:41

zweitens die zeit ist eine notwendige

0:44

vorstellung die allen anschauung zum

0:46

grunde legt man kann in ansehung der

0:48

erscheinungen überhaupt die zeit selbst

0:50

nicht aufheben

0:51

obwohl man zwar ganz gut die

0:53

erscheinungen aus der zeit nehmen kann

0:55

die zeit ist also apriori gegeben in ihr

0:59

allein ist alle wirklichkeit der

1:00

erscheinungen möglich diese können

1:02

insgesamt wegfallen aber sie selbst als

1:05

die allgemeine bedingungen ihrer

1:07

möglichkeit kann nicht aufgehoben werden

1:09

b 47 3 auf diese notwendigkeit apriori

1:13

gründet sich auch die möglichkeit

1:15

apodiktische grundsätze von den

1:17

verhältnissen derzeit oder aktionen von

1:20

derzeit überhaupt sie hat nur eine

1:22

dimension verschiedenen zeiten sind

1:25

nicht zugleich sondern nacheinander

1:26

sowie verschiedene räume nicht

1:28

nacheinander sondern zugleich sind diese

1:31

grundsätze können aus der erfahrung

1:33

nicht gezogen werden denn diese würde

1:35

weder strenge allgemein das noch

1:37

apodiktische gewissheit geben

1:39

wir würden das sagen können so lehrt es

1:41

die gemeine wahrnehmung nicht aber so

1:44

musste sich verhalten

1:45

diese grundsätze gelten als regeln unter

1:48

denen überhaupt erfahrungen möglich sind

1:50

und belehren und vor derselben und nicht

1:53

durch dieselbe viertens die zeit ist

1:56

kein diskursiver oder wenn man sagt

1:58

allgemeiner begriff sondern eine reine

2:01

form des sinnlichen anschauen

2:03

verschiedene zeiten sind nur teile eben

2:05

derselben zeit die vorstellung die nur

2:08

durch einen einzigen gegenstand gegeben

2:10

werden kann

2:10

ist aber anschauen auch würde sich der

2:13

satz dass verschiedene zeiten nicht

2:15

zugleich sein können aus einem

2:17

allgemeinen begriff nicht herleiten

2:18

lassen

2:19

der satz ist synthetisch und chaos

2:22

begriffen allein nicht entspringen er

2:24

ist also in der anschauung und

2:26

vorstellung der zeit unmittelbar

2:28

enthalten

2:29

fünftens die unendlichkeit der zeit

2:32

bedeutet nichts weiter als dass alle

2:34

bestimmte größe derzeit nur durch

2:36

einschränkungen einer einzigen zum

2:38

grunde liegenden zeit möglich sei mb 48

2:43

daher muss die ursprüngliche vorstellung

2:45

zeit als uneingeschränkt gegeben seien

2:48

davon aber die teile selbst und jede

2:50

größe eines gegenstandes nur durch

2:52

einschränkung bestimmt vorgestellt

2:54

werden können

2:54

da muss die ganze vorstellung nicht

2:57

durch begriffe gegeben sein denn die

2:59

enthalten urteil vorstellungen sondern

3:01

es muss ihnen unmittelbare anschauung

3:03

zum grunde liegen

3:05

§ 5 transzendentale erörterung des

3:08

begriffs der zeit

3:09

ich kann mich deshalb auf nummer drei

3:12

berufen wo ich um kurz zu sein das was

3:14

eigentlich transfer dental ist unter die

3:17

artikel der metaphysischen eingesetzt

3:19

habe hier füge ich noch hinzu dass der

3:22

begriff der veränderung und mit ihnen

3:24

der begriff der bewegung als veränderung

3:26

des ortes nur durch und in der zeit

3:28

vorstellung möglich ist dass wenn diese

3:30

vorstellung nicht innere anschauen

3:32

apriori wäre kein begriff welcher ist

3:35

auch sei die möglichkeit einer

3:37

veränderung das heißt einer verbindung

3:40

kontradiktorisch entgegengesetzt der

3:42

prädikate zb das sein an dem ort und das

3:45

nicht sei neben desselben dinges an

3:47

demselben ort in einem und demselben

3:49

objekte begreiflich machen könnte

3:53

b 49 nur in der zeit können beide

3:57

kontradiktorisch entgegengesetzte

3:59

bestimmungen in einem dinge nämlich

4:01

nacheinander anzutreffen sein

4:03

also erklärt unser zeitbegriff die

4:05

möglichkeit so vieler synthetischer

4:07

erkenntnis a priori als die allgemeine

4:10

bewegungslehre die nicht wenig fruchtbar

4:12

ist darlegt

4:14

§ 6 schlüsse aus diesen begriffen die

4:18

zeit ist nicht etwas was für sich selbst

4:20

bestände oder den dingen als objektive

4:23

bestimmung an dinge mit ihm übrig bliebe

4:25

wenn man von allen subjektiven

4:27

bedingungen der anschauung derselben

4:29

abstrahiert in dem ersten fall würde sie

4:33

etwas sein was ohne wirklich und

4:34

gegenstand dennoch wirklich wäre was

4:36

aber das zweite betrifft so könnte sie

4:39

als eine den dingen selbst anhängen der

4:41

bestimmung oder ordnung nicht vor den

4:43

gegenständen als ihre bedingung vorher

4:45

gehen und apriori durch synthetische

4:47

setzte erkannt und angeschaut werden

4:50

dieses letztere findet dagegen sehr wohl

4:53

statt wenn die zeit nichts als die

4:55

subjektive bedingung ist unter der alle

4:58

anschauungen in uns stattfinden können

5:00

denn da kann diese form der inneren

5:02

anschauung vor dem gegenstände mit den

5:04

apriori vorgestellt werden

5:06

die zeit ist nichts anderes als die form

5:10

des inneren sinnes das heißt es

5:12

anschauen es unserer selbst und unseres

5:14

inneren zustandes denn die zeit kann

5:17

keine bestimmung äußerer erscheinung

5:18

sein

5:19

sie gehört weder zu einer gestalt oder

5:21

lage etc

5:23

w50 dagegen bestimmt sie das verhältnis

5:26

der vorstellungen in unserem inneren

5:28

zustande

5:29

und eben weil diese innere anschauen

5:32

keine gestalt gibt suchen wir auch

5:34

diesen mangel durch analogien zu

5:35

ersetzen und stellen die zeit folge

5:38

durch eine ins unendliche fortgehen der

5:40

linie vor

5:41

in welcher das mannigfaltige einer reihe

5:43

ausmacht die nur von einer dimension ist

5:46

und schließen aus den eigenschaften

5:47

dieser linie auf alle eigenschaften

5:50

derzeit außerdem einigen dass die teile

5:53

der ersteren zugleich die der letzteren

5:55

aber jederzeit nacheinander sind iris

5:58

erhält auch dass die vorstellung der

6:00

zeit selbst anschauen sei weil all ihre

6:03

verhältnisse sich an einer äußeren

6:05

anschauung ausdrücken lassen

6:06

c die zeit ist die formale bedingung

6:09

apriori aller erscheinungen überhaupt

6:11

der raum als die reine form aller

6:13

äußeren anschauen ist als bedingung

6:15

apriori bloß auf äußere erscheinungen

6:17

eingeschränkt dagegen bei alle

6:20

vorstellungen sie mögen äußere dinge zum

6:22

gegenstand haben oder nicht doch an

6:25

sich selbst als bestimmung des gemütes

6:27

zum inneren zustand gehören dieser

6:30

innere zustand aber unter der formalen

6:32

bedingungen der inneren anschauen mit

6:33

mädchen derzeit gehört so ist die zeit

6:36

eine bedingung apriori von aller

6:39

erscheinungen überhaupt und zwar die

6:40

unmittelbare bedingungen der inneren

6:42

unserer seelen und eben dadurch

6:44

mittelbar auch der äußeren erscheinungen

6:46

und b 51

6:49

wenn ich apriori sagen kann dass alle

6:51

äußeren erscheinungen sind im raum und

6:54

nach den verhältnissen des raumes

6:55

apriori bestimmt so kann sich aus dem

6:58

prinzip des inneren sinnes ganz

6:59

allgemein sagen alle erscheinen

7:01

überhaupt das heißt alle gegenstände der

7:04

sinne sind in der zeit und stehen

7:06

notwendigerweise in verhältnissen der

7:08

zeit wenn wir von unserer art uns selbst

7:12

innerlich anzuschauen und vermittelt

7:14

diese anschauung auch alle äußere

7:16

anschauen in der vorstellungskraft zu

7:18

befassen abstrahieren und mithin die

7:21

gegenstände nehmen so wie sie an sich

7:23

selbst sein mögen so ist die zeit nicht

7:26

sie ist nur von objektiver gültigkeit in

7:28

ansehung der erscheinung und war dieses

7:30

schon dinge sind die wir als gegenstände

7:33

unserer sinne annehmen

7:34

aber sie ist nicht mehr objektiv wenn

7:37

man von der sinnlichkeit unserer

7:38

anschauen mit den derjenigen vorstellung

7:41

saab werde ich uns eigentümlich ist

7:43

abstrahiert und von dingen überhaupt

7:45

redet die zeit ist also lediglich eine

7:48

subjektive bedingung unserer

7:49

menschlichen anschauen welche jederzeit

7:52

sinnlich ist das heißt sofern sie von

7:54

gegenständen appliziert werden und an

7:56

sich außerdem subjekte nichts

7:59

nichtsdestoweniger ist sie in ansehung

8:01

aller erscheinungen mit ihnen auch aller

8:03

dinge die uns in der erfahrung vorkommen

8:05

können notwendigerweise objektiv b52 wir

8:11

können nicht sagen alle dinge sind in

8:13

der zeit weil bei dem begriff der dinge

8:15

überhaupt von aller art der anschauung

8:18

derselben abstrahiert wird diese aber

8:20

die eigentliche bedingung ist und der

8:22

die zeit in die vorstellung der

8:24

gegenstände gehört wird nun die

8:26

bedingungen zum begriffe hinzugefügt und

8:28

es heißt alle dinge als erscheinungen

8:30

als gegenstände der sinnlichen anschauen

8:32

sind in der zeit so der grundsatz seine

8:35

gute objektive richtigkeit und

8:37

allgemeinheit apriori unsere

8:40

behauptungen lehrern demnach empirische

8:42

realität derzeit das heißt objektive

8:45

gültigkeit in ansehung aller gegenstände

8:47

die jemals unseren sinnen gegeben werden

8:50

mögen

8:50

und da unsere anschauen jederzeit

8:52

sinnlich ist so kann uns in der

8:54

erfahrung niemals an gegenstand gegeben

8:57

werden der nicht unter die bedingung der

8:59

zeit gehörte dagegen bestreiten wir

9:02

derzeit allen anspruch auf absolute

9:04

realität da sie nämlich auch ohne auf

9:07

die form unserer sinnliche anschauung

9:09

rücksicht zu nehmen schlechthin den

9:11

dingen als bedingung oder eigenschaft

9:13

anhänge solche eigenschaften die den

9:16

dingen an sich zukommen können uns durch

9:18

die sinne auch niemals gegeben werden

9:21

ihren besteht also die transzendentale

9:23

ideal i tät derzeit nach wirklicher

9:26

sieht wenn man von den subjektiven

9:28

bedingungen der sinnlichen anschauung

9:29

abstrahiert gar nichts ist und den

9:31

gegenstand an sich selbst ohne ihr

9:33

verhältnis auf unser anschauen wie der

9:35

sub sistieren nach inherent

9:38

bei gezählt werden kann die 53 doch ist

9:42

diese idee all i tät ebenso wenig wie

9:44

die des raumes mit dem raub der

9:46

empfindungen im vergleich zu stellen

9:48

weil man doch dabei von der erscheinung

9:49

des selbst der diese prädikate

9:51

generieren voraussetzt und dass sie

9:54

objektive realität habe die hier

9:56

gänzlich wegfällt aus sofern sie bloß

9:59

empirisch ist das heißt den gegenstand

10:01

selbst bloß als erscheinung ansieht

10:04

wovon die obige anmerkungen des ersten

10:06

abschnittes nach zu sehen ist § 7

10:09

erläuterung wieder diese theorie welche

10:12

derzeit empirische realität zugesteht

10:15

aber die absolute und transzendentale

10:17

bestreitet habe ich von einsichtigen

10:19

männern einen einwurf so einstimmig

10:22

vernommen dass ich daraus abnehmen er

10:25

müsste sich natürlicherweise bei jedem

10:27

leser dem diese betrachtung und

10:29

ungewohnt sind vorfinden er lautet also

10:31

veränderungen sind wirklich diese weist

10:34

ericsson unsere eigenen vorstellungen

10:36

wenn man gleich alle äußeren erscheinung

10:38

samt deren veränderungen läuft man

10:40

wollte nun sind veränderungen nur in der

10:42

zeit möglich folglich ist die zeit etwas

10:45

wirkliches die beantwortung hat keine

10:47

schwierigkeit ich gebe das ganze

10:50

argument zu

10:50

die zeit ist allerdings etwas wirkliches

10:53

nämlich die wirkliche form der inneren

10:55

anschauen

10:56

sie hat also subjektive realität in

10:59

ansehung der inneren erfahrung

11:01

das heißt ich habe wirklich die

11:03

vorstellung von der zeit und meinen

11:05

bestimmungen in ihr b 54 sie ist also

11:10

wirklich nicht als objekt sondern als

11:12

die vorstellung meiner selbst als objekt

11:15

anzusehen wenn aber ich selbst oder ein

11:18

anderes wesen mich ohne diese

11:20

bedingungen der sinnlichkeit anschauen

11:21

könnte so würden eben diese bestimmungen

11:24

die wir uns jetzt als veränderungen

11:26

vorstellen ein erkenntnis geben in

11:29

welcher die vorstellung derzeit mithin

11:31

auch der veränderung gar nicht vorkämen

11:33

es bleibt also ihre empirische realität

11:36

als die bedingungen aller unserer

11:38

erfahrungen kann ihr nach dem oben

11:40

angeführten nicht zugestanden werden

11:42

sie ist nichts als sie formen unserer

11:44

inneren anschauen

11:45

anmerkung ich kann zwar sagen meine

11:49

vorstellung und folgenden einander aber

11:51

das heißt nur wir sind uns ihrer als in

11:54

einer zeit folge das heißt nach der form

11:56

des inneren sinnes bewusst die zeit ist

11:58

darum nicht etwas an sich selbst auch

12:01

keine den dingen objektiv anhängende

12:03

bestimmung wenn man von ihr die

12:05

besondere bedingungen unserer

12:06

sinnlichkeit wegnimmt so verschwindet

12:08

auch der begriff der zeit und sind nicht

12:11

an den gegenständen selbst sondern bloß

12:13

am subjekte welches sie anschauen

12:16

die ursache aber weswegen dieser einwurf

12:18

so einstimmig gemacht wird und zwar von

12:20

denen die gleichwohl gegen die lehre von

12:23

der identität des raumes nichts ein

12:25

leuchtendes einzuwenden wissen ist diese

12:28

b55 die absolute realität des raumes

12:33

hofften sie nicht apodiktisch statuen zu

12:35

können weil ihnen der idealismus

12:37

entgegensteht nach welchem die

12:39

wirklichkeit äußerer gegenstände eines

12:41

strengen beweises fähig ist dagegen die

12:44

des gegenstandes unserer inneren sinn

12:46

meiner selbst und meines zustandes

12:49

unmittelbar durch bewusstsein klar ist

12:51

jene konnten dann bloß erscheinen seien

12:53

diese aber ist ihrer meinung nach um

12:56

läuft etwas wirklich ist sie bedachten

12:58

aber nicht dass beide ohne dass man ihre

13:01

wirklichkeit als vorstellungen

13:02

bestreiten darf gleichwohl nur zur

13:04

erscheinung gehören welche jederzeit

13:07

zwei seiten hat die einen da das objekt

13:10

an sich selbst betrachtet wird und

13:12

angesehen das selber anzuschauen dessen

13:15

beschaffenheit aber eben darum jederzeit

13:17

problematisch vielleicht die anderen

13:20

darf die form der anschauung dieses

13:22

gegenstandes gesehen wird welche nicht

13:24

in dem gegenstände an sich selbst

13:26

sondern im subjekte dem derselbe

13:28

erscheint gesucht werden muss gleichwohl

13:31

aber der erscheinung dieses gegenstandes

13:33

wirklich und notwendig zukommt in zeit

13:36

und raum sind demnach zwei

13:38

erkenntnisquellen aus denen apriori

13:40

verschiedene synthetische erkenntnisse

13:43

geschöpft werden können wie vor nämlich

13:45

die reine mathematik in ansehung der

13:47

erkenntnisse vom raum und dessen

13:49

verhältnissen ein glänzendes beispiel

13:51

gibt b 56

13:54

sie sind nämlich beide zusammengenommen

13:57

reine formen aller sinnlichen anschauen

13:59

und machen dadurch synthetische setzte

14:01

apriori möglich aber diese

14:03

erkenntnisquellen apriori bestimmen sich

14:06

eben dadurch dass die bloße bedingungen

14:08

der sinnlichkeit sind ihre grenzen

14:11

nämlich dass sie bloß auf gegenstände

14:13

gehen sofern sie als erscheinungen

14:15

betrachtet werden nicht aber dinge an

14:18

sich selbst darstellen

14:19

jene allein sind das feld ihrer

14:21

gültigkeit woraus wenn man hinaus geht

14:24

weiter kein objektiver gebrauch

14:26

derselben stattfindet diese realität

14:29

des raumes und der zeit lässt übrigens

14:31

die sicherheit in der erfahrungs

14:33

erkenntnis unangetastet denn wir sind

14:36

derselben ebenso gewiss ob diese formen

14:38

den dingen an sich selbst oder nur

14:41

unsere anschauung dieser dinge

14:42

notwendigerweise anhängen dagegen die so

14:45

die absolute realität des raumes und der

14:47

zeit behaupten sie mögen sie nun als sub

14:50

sistieren oder nur inneren tan nehmen

14:52

mit den prinzipien der erfahrung selbst

14:54

unheimlich sein müssen denn schließen

14:57

sie sich zum ersten weil ich es gemeinde

14:59

glich die partei der mathematischen

15:01

naturforscher ist so müssen sie zwei

15:03

ewige und unendliche für sich bestehende

15:05

un- dinge nämlich lange zeit annehmen

15:08

welche da sind ohne dass doch etwas

15:10

wirkliches ist nur um alles wirkliche in

15:13

sich zu befassen

15:14

nehmen sie die zweite partei von der

15:17

einige metaphysische natur lehrer sind

15:19

und und raum und zeit gelten ihnen als

15:21

von der fahrer und abstrahierte und zwar

15:22

in der besonderen verworren vorgestellte

15:25

verhältnisse der erscheinungen nebel

15:28

oder nacheinander

15:29

so müssen sie den mathematischen lehrern

15:31

apriori in ansehung wirklicher dinge zb

15:34

im raum ihre gültigkeit wenigstens die

15:37

apodiktische gewissheit bestreiten in

15:39

dem diese aproz theorie gar nicht

15:41

stattfindet und die begriffe apriori von

15:43

raum und zeit dieser meinung nach nur

15:46

geschöpfe der einbildungskraft sind

15:48

deren quelle wirklich in der erfahrung

15:50

gesucht werden muss aus deren

15:52

abstrahierten verhältnissen die

15:53

einbildung etwas gemacht hat was zwar

15:56

das allgemeine derselben enthält aber

15:58

ohne die restriktionen welche die natur

16:01

mit denselben verknüpft stadt nicht

16:03

stattfinden kann

16:04

die ersteren gewinnen so viel dass sie

16:07

für die mathematischen behaupten und

16:08

sich das feld der erscheinungen frei

16:09

machen dagegen verwirren sie sich sehr

16:12

durch eben diese bedingungen wenn der

16:14

verstand über dieses feld hinaus gehen

16:17

will

16:17

die zweite gewinnen 2 in ansehung des

16:20

letzteren nämlich dass die vorstellungen

16:22

von raum und zeit ihnen nicht in den weg

16:25

kommen wenn sie von gegenständen nicht

16:27

als erscheinungen sondern bloß im

16:29

verhältnis auf den verstand beurteilen

16:31

wollen können aber weder von der

16:33

möglichkeit mathematische kenntnisse

16:34

apriori indem ihnen eine wahre und

16:37

objektiv gültige anfang april fehlt

16:40

grund an

16:41

noch die erfahrung sitze mit jenen

16:43

behauptungen in notwendige einstimmung

16:45

bringen

16:46

b 58 in unserer theorie von der wahren

16:50

beschaffenheit dieser zwei

16:52

ursprünglichen formen der sinnlichkeit

16:54

ist beiden schwierigkeiten abgerufen

16:56

dass schließlich die transzendentale

16:59

ästhetik nicht mehr als diese zwei

17:00

elemente nämlich raum und zeit enthalten

17:03

können ist daraus klar weil alle anderen

17:06

zur sinnlichkeit gehörige begriffe

17:08

selbst derjenige der bewegung welche

17:11

beide stücke verein ich etwas

17:12

empirisches voraussetzen

17:14

in diese setzt die wahrnehmung von etwas

17:17

beweglich im voraus im raum an sich

17:19

selbst betrachtet ist aber nichts

17:21

bewegliches daher das bewegliche etwas

17:24

sein muss was sie im raum nur durch

17:25

erfahrung gefunden wird mithin ein

17:28

empirisches datum

17:29

ebenso kann die transzendentale ästhetik

17:32

nicht den begriff der veränderung unter

17:34

ihre data apriori zählen denn die zeit

17:37

selbst verändert sich nicht sondern

17:38

etwas das in der zeit ist also wird dazu

17:41

die wahrnehmung von irgendeinem dasein

17:44

und der sukzession seiner bestimmungen

17:46

mit den erfahrung erfordert

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