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Giulia Enders I Neuer Bestseller "Organisch" - Was uns die Organe lehren I Talk mit Lars Haider

1:20:15GermanBy Abendblatt-TVTranscribed Jun 4, 2026
Analysiere ein weiteres Video mit Pro30 Tage Geld-zurück-Garantie
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Herzlich willkommen. Mein Name ist Lars

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Heider. Wir sind heute auf Kampagel in

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der Halle K6. Und wenn ich wir sage,

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dann sitzt mir gegenüber schräg

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gegenüber eine Frau, die etwas geschafft

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hat, was einem Lottwinnen gleich kommt

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und zwar einem Lotto Gewinn so 10

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Millionen Euro im Jackpot und die

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Zusatzzahl.

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Sie hat vor genau 11 Jahren ein Buch

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geschrieben über ähm über ein Thema, auf

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das man erstmal kommen muss. Sie hat ein

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Buch geschrieben über den Damen und ich

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kann mir vorstellen, dass damals der

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Verlager, wenn wir gleich sprechen,

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vielleicht gedacht hat, ach, es wird

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vielleicht ganz witzig und vielleicht

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kaufen das ein paar Leute. Und aus

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diesen paar Leuten sind 8 Millionen

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geworden. Also 8 Millionen verkaufte

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Bücher über das Buch ähm Dam Scham. Und

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damit ist sie mit einem einzigen Buch

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eine der erfolgreichsten deutschen

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Sachbuchautoren.

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Und wir werden gleich darüber sprechen,

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warum man, wenn man das geschafft hat,

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wenn man also einmal im Lotto gewonnen

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hat, warum man dann weiter Lotto spielt

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und

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noch ein zweites Buch schreibt. Dazu

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gehört aber zur Weit dazu gehört, ähm,

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dass sie 11 Jahre nicht gebraucht hat,

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sondern dass zwischen dem ersten und dem

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zweiten Buch 11

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Jahre liegen. Und ich freue mich sehr

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heute zu Gast zu haben auf Kampel

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Kampnagel Julia Anders. Herzlich

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willkommen.

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Hallo,

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Julia.

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Julia, wir machen erstmal den erstmal

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den Test. Wir wissen, dein Oberarzt aus

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dem israelitischen Krankenhaus ist heute

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hier. Du hast, das ist ja in Hamburg

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immer wichtig, wo immer die Leute

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herkommen, dass man betont, eigentlich

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hatten sie ihre schönste Zeit in Hamburg

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und das war bei dir, glaube ich, auch

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so. Du hast im israelitischen

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Krankenhaus gearbeitet, der Oberarzt ist

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hier. Kurzer Test, wie viel Sie müssen

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sich nicht normalerweise haben Ärzte

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immer Angst, wenn man sagt, ist ein Arzt

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anwesend. Ähm hier vorne, wenn was ist,

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ist Julia heute diejenige, die alles

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übernimmt. Wie viel Ärzte haben wir

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heute? Einfaches Handzeichen reicht.

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Ah, also um die zehn. Das ist irgendwie

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doch für die anderen alle ein gutes

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Gefühl. Ähm und für dich Julia auch ein

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gutes Gefühl mit so viel Kollegen.

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Ja, das ist auch immer bei meinen

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Urlauben so mit meinen Freundinnen aus

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dem Studium, da kann jeder sich alles

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verletzen, weil wir immer irgendjemanden

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dafür dabei haben.

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Du hast, ich habe es gesagt, du und du

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musst die Geschichte noch mal erzählen,

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obwohl du sie 100 mal erzählt hast, die

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Menschen, die hier sind und ich kenne

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sie nicht. Wie war das damals? Du warst

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23, richtig?

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Und bist wie auf die Idee gekommen, ein

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Buch über den Damen zu schreiben?

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Ja, ich war sogar noch 22 und habe

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eigentlich einfach immer nur Freundinnen

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Freunden von dem Dam erzählt, wo ich den

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einfach, na ja, ziemlich köstlich fand.

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Und irgendwann hat eine Freundin mir

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eine E-Mail geschrieben, guck mal, da

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gibt's so Science Slams, da erzählt man

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über seinen Lieblingswissenschaftsthema.

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geh doch da mal hin. Und dann habe ich

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das gemacht und fand es lustig und

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irgendwann daraufhin hat mir eine

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Literaturagentin geschrieben, ob ich

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mich mal treffen will und hat dann

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gefragt, ob ich mir nicht vorstellen

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könnte, ein Buch zu schreiben. Habe ich

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erstmal gesagt, na ja, 40 Seiten oder

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so.

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Und dann meinte sie: "Ja, ich höre dich

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ja drüber reden, fang mal an, könnten

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mehr werden." Und so war das im Grunde.

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Und dann habt ihr dieses Buch schon

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damals mit dem Titel Dam Scharm oder

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gab's ich irgendwo habe ich gelesen,

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dass ist eine Agentur beauftragt wurde,

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sich noch mal einen anderen Titel zu

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überlegen, weil der zu einfach zu banal

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war. Re?

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Ja, ich glaube dem Buchverlag war das so

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ein bisschen fremd. Also da waren eher

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die die hatten auch die Sorge, wo soll

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dieses Buch denn hingelegt werden? Es

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soll irgendwie klar in der Gesundheits

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oder Ratgeberecke und dann wurde gleich

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ja, es wurde richtig eine Agentur

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beauftragt, die noch mal suchen sollte.

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Lang rum überlegt durch dick und dünn

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war ein Vorschlag Glück im Bauch 8 m

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Wohlfühlwellness. Bei jedem Vorschlag,

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den meine Schwester und ich so per

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E-Mail bekommen haben, sind wir immer so

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ein Stückchen tiefer im Sessel gesunken

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und meine Schwester hat dann zum Glück

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so, die ist so eine stohische, ich hätte

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dann irgendwann gesagt, komm, keine

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Ahnung, was findst du denn lustig? dick

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und dünn oder und sie hat dann gesagt,

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nö, finde ich alles nicht lustig, machst

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du nicht. Und dann und wä einfach ganz

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stisch dabei geblieben und so hieß es

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dann damit schon.

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Was war die Erwartung damals, als das

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Buch auf den Markt kam?

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Also, ich hatte keine. Ich wollte was

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Gutes gemacht haben, wo ich danach sagen

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kann, das ist ordentlich. So, glaube

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ich, hat mich meine Mama erzogen. Die

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hat gesagt, wenn das machst, gut. Wenn

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es gut ist, machst es. Wenn es nicht gut

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ist, lässt es. Und während dem Schreiben

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hatte ich auch immer mal so bisschen

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Phasen, wo ich dachte, oh Gott, ich weiß

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nicht. Und hat gesagt, dann lässt es

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einfach so ungefähr. Also, es ging mir

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immer nur drum, dass ich am Ende sagen

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kann, das ist eine runde Sache, das habe

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ich glaube ich gut gemacht, soweit ich

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das beurteilen kann.

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Und wie ist es dann so ein Erfolg

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geworden?

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Na ja, also das kann ich jetzt irgendwie

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mich selbst auch fragen. Ähm, ich habe

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ja mal manchmal so aus Witz gesagt, das

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Buch ist halt nur für die Leute, die ein

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DM haben.

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Aber im Grunde glaube ich ein ein Faktor

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war schon auch, dass es so die Zeit war,

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in der das angefangen hat, dass wir oft

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so ein Bildschirm und ein Gehirn waren,

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also viel am Handy, viel am Computer und

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der DM ist schon auch einfach was sehr

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körperliches, viel körperlicher als

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gargelig rumdauen in völlig eigenen

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Bewegungsmustern. geht irgendwie nicht,

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finde ich fast schon. Also glaube ich,

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dass er da auch eine Art Gegengewicht

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war

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und das kann man, wir haben darüber im

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Vorgespräch gesprochen, kann ich das

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hier erzählen? Also ich kann nur jedem

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raten, der eine Darmspiegelung macht,

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dieses Mittel, wie heißt das Mittel?

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wohl

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das nicht zu nehmen,

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a,

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sondern sich dieses, das ist eine

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einmalige Gelegenheit, sich mit seinem

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wirklichen Inneren zu beschäftigen. Und

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es war, ich fand es es war ein

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unglaublich, ich glaube, der Arzt, der

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bei mir das dann vorgenommen hat, der

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fand mein Interesse am Ende übertrieben.

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Ähm, er hat dann auch irgendwie, also

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während er anfing, hat er auch den

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großen Filter gemacht, das war 2021 und

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sagte, sind Sie nicht der vom Armblatt

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und und haben Sie nicht gerade dieses

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Buch über Olaf Scholz geschrieben? Und

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dann habe ich ihm während der gesamten

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Darmspülung

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in der Hoffnung, dass er nicht

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einschläft, also die Vorzüge von Olaf

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Scholz erklärt. Ähm, aber ich fand

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trotzdem, wenn man dieses dieses ist es

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das schönste Organ, also man denkt ja oh

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Dam ekliche, aber ich fand das so

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faszinierend so, also ich habe mich, ich

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will nicht sagen, dass mich mir meiner

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eigenen Damen verliebt hat. So ist es

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nicht gekommen,

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aber es ist schon ein ganz besonderes

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Organ, ne? Ja, ich würde jetzt noch mal

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ganz vorsichtig abgrenzend sagen, die

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Empfehlung, das ohne Propopol zu machen

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kommt von Herr Dr. Lars Heider und nicht

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von

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übrigens, es war eine Empfehlung des des

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Chefarztes in der Klinik. Ich habe ihn

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nicht gefragt, der war auch gerade 50

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geworden und habe gesagt, haben Sie das

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denn auch gemacht? Ja. Und haben Sie es

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mit Propopol gemacht? Nein. Warum?

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Also ich Propool ist schon auch was

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angenehmes. Wenn ich da so die Menschen

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beobachtet habe, die da wieder

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aufgewacht sind, fanden die das in der

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Regel glaube ich ganz schön mit. Es

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kommt ja auch immer drauf an, wie

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einfach das Ganze so ist, ob man das

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angenehm findet oder nicht. Aber es

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stimmt schon, wenn man den Dünndarm mal

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zu Gesicht bekommt, der ist schön. Also,

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ich finde den Dünndarm auch noch ein

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echt ein Ticken schöner als den

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Dickdarm, weil er ja diese samtige

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Oberfläche hat auch so ganz rosa, wie

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also wirklich wie so rosa ich finde, das

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hat was.

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Haben die Menschen in den Ländern in

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deinen ist es in 40 Ländern erschienen

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das Buch? Hast du so ein paar Titel, wie

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das in anderen Ländern hieß dann, weil

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Damen mit Scham ist wahrscheinlich so

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eine typische deutsche, wie hieß es in

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Weißt du wie es in Frankreich hieß oder

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in Ja, Le Charm Discret the Lant ist

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französisch

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angelehnt aus dem Buch aus, ich glaube

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den 70ern, wenn ich mich nicht irre und

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in ja in Italien.

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Ah, na ja, da wusste ich es mal, aber es

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fällt mir jetzt gerade nicht ein. Es

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gibt dann tamen mit Schamen, also man

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kann es auch direkt übersetzen und im

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Englischen ganz simpel. Got

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Got.

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Ich hätte es ja wirklich gerne Charming

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Bowels genannt, aber das äh manchmal

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kommt man nur seit. Nicht bei allen

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Verhandlung war meine Schwester dabei.

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So sollte ich es eigentlich sagen. Ja.

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Wie ist das Verhältnis? Gibt es ein

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unterschiedes Verhältnis der Menschen,

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die du jetzt erlebt hast in den

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verschiedenen Ländern zum Damm?

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Ja, ich hatte manchmal so den Eindruck,

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wenn es sehr katholisch war, dann war da

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schon das Tabu auch noch mal bisschen

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stärker fühlbar. Ich hatte in Portugal

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eine Journalistin, die mir gesagt, die

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war über 30, die mir dann gesagt hat,

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sie hat noch nie sich in der Toilette

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umgedreht, weil ihre Mutter ihr als

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kleines Mädchen gesagt hat, das macht

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man nicht. Die hat noch nie gesehen, was

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dann da passiert, wenn man sich umdreht,

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z.B. und hat es dann, nachdem sie das

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Buch gelesen hat, zum ersten Mal sich

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getraut.

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Weiß nicht, soll ich dann sagen, bittte

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schön, aber

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in Israel war im israelitischen

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Krankenhaus, dass ein Arzt dir dein

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eigenes Buch empfohlen hat.

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Nein, nein, nein, nein, nein.

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Das war ein anderes außerhalb.

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Das war noch im Studium, das war bei

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einem Praktikumsteil am Ende vom

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Studium. Ja,

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okay. Also, wir wollen ja nicht über Dit

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sprechen. Die meisten Man Test. Wer hat

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Damit Scham gelesen von Ihnen? Hol. Da

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kann man sagen, es sind mehr Dame

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Schamleser als Ärzte in diesem S.

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Das ist schöne schöne, also

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nehme ich gerne hin.

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So und dann natürlich 8 Millionen 8

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Millionen verkaufte Bücher. Dann war das

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so eigentlich mit 23 ähm dass du

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eigentlich dich hättest zurücklegen

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können, hättest sagen können, ja,

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ja, mit 24,

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mit 24

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ähm

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das also

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weiß ich nicht, ist das so?

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Ich weiß nicht, was man so kriegt, aber

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ich habe mal so, ich denke mal so, wenn

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man vielleicht z.B. 1 € pro Buch nur

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bekommen würde, dann kann man das ja

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relativ leicht ausrechnen und mit

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Ich weiß nicht, ob man nur 1 € kriegt.

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Wir sind ja schon auch in Deutschland,

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du weißt, was die Steuer noch mal machen

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und so.

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Stimmt. Aber die Frage war, ähm du hast

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dann erstmal als Ärztin gearbeitet,

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ja,

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im israelischen Krankenhaus, unter

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anderem?

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Na, ich habe mein Studium fertig

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gemacht. Äh, ich habe dann ein halbes

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Jahr Pause gemacht, weil ich dachte, ich

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glaube einmal ausatmen, bisschen

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realisieren, was da gerade alles

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passiert, das ist gut. Und dann habe ich

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angefangen im Krankenhaus zu arbeiten.

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Genau.

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Und dann wieder in der Coronaphase

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aufgehört und auch Hamburg verlassen,

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richtig? 2020 war ich noch komplett am,

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also war ich noch im Krankenhaus, habe

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aber schon parallel geschrieben, weil

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ich schon die Idee hat schon so gebrannt

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unter den Nägeln und am Ende vom Jahr

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habe ich dann gemerkt, das kann ich

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nicht gleichzeitig und ich glaube jetzt

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ist auch alles einigermaßen entspannt.

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Ich habe gemerkt, ich musste da glaube

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ich kein schlechtes Gewissen haben dann

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zu gehen. Ja. Hat der Verlag nicht

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Olstein irre Druck gemacht und hat

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gesagt, irgendwie wäre schön, wenn es

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nicht 11 Jahre dauert, bis das nächste

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Buch, also wenn jemand sonst so ein

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Erfolg hat, dann heißt es nächstes Jahr

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in eineinhalb Jahren wäre es schon

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schön, wenn wir nachlegen könnten. Wie

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hat den Ulstein hatte gesagt, lass dir

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lass dir Zeit, alle Zeit der Welt. Nee,

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da muss ich echt sagen, die waren cool.

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Vielleicht waren sie auch noch so ein

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bisschen verschreckt. Ich weiß es nicht

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genau, weil meine Schwester und ich

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waren ja jetzt nicht die angenehmsten

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äh so zum Zusammenarbeiten, weil wir

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schon viel unseren eigenen Senf immer

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bei allem zugeben wollten. Vielleicht

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war es so eine Mischung aus. Sie waren

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echt cool und auch ein bisschen

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verschreckt.

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Manchmal ist es ja eine gute Mischung.

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Wer weiß? Bisschen ist ja nicht alles

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einfach nur schlecht oder gut.

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So ähnlich muss ich ihn auch gegangen

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sein. Du hast dann angefangen zu

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schreiben, hast ein Jahr geschrieben und

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hast dann das, was du in diesem Jahr

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geschrieben hast, einfach,

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weil es dir nicht gefallen hat,

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komplett weggeworfen. Alles weggeworfen.

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Ja.

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Was hat der hat der Verlacht dann

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gesagt?

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Okay.

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Was? Und würdest du heute sagen, würdest

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du heute sagen, das was du damals

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geschrieben hast, war so so viel

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schlechter als das, was jetzt organisch

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geworden ist? Also, es gibt einfach so

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ein Gefühl, das ist so wie wenn man über

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so ein so ein Kunststoff drüber streicht

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und dann gibt so Funken, ne? Und das ist

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aber auch so ein Gefühl beim Schreiben,

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wo ich einfach merke, ja, das so soll

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das sein, da wollte ich hin, jetzt bin

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ich da. So, so und wenn das das halt

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nicht da ist, dann kommt wieder meine

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Mama in meinem Kopf hoch und sagt, wenn

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es nicht gut ist, machst es nicht.

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Was hat deine Schwester? muss man sagen,

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dann ist es ist eigentlich fast ein

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bisschen ungerecht, dass du hier alleine

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sitzt, weil natürlich die Magie dieser

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Bücher,

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die hat auch viel mit den Illustrationen

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deiner Schwester zu tun. Wunderschöne

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Illustration, insbesondere der Menschen

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in diesem Buch. Ähm, was hat denn deine

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Schwester damals gesagt, dazu gesagt

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hast, äh Jill, ich fange noch mal

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komplett von vorne an.

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Ich glaube, wir haben da so eine Art

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miteinander zu reden, die von außen,

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glaube ich, echt komisch wirken würde

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auf einige Leute. Das ist sehr wort. Ich

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kann dann sagen, das ist scheiße. Und

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dann sagt nickt meine Schwester und dann

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ist eigentlich die ganze

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Arbeitsbesprechung, was jetzt sonst ein

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Team Meeting über eine Stunde wä, ist

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dann an der Stelle beendet. Da wisst

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sie, also sie muss mich angucken. Ich

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kann manchmal, ich sag nur, hör nur, wie

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sie im Telefon hallo sagt, dann ist

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schon einfach alles klar und dann wird

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da auch nichts in Frage gestellt. Wenn

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meine Schwester dann gesagt hätte, nee,

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das ist fantastisch, dann wäre ich noch

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mal nach Hause gegangen und hätte noch

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mal hingesetzt. Aber meine Schwester

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weiß schon, wenn ich sag und sie weiß

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und dann wir wissen schon. Ja,

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richtig cool wäre natürlich auch

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gewesen, du schreibst dieses eine Buch,

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es wird dieser unglaubliche Erfolg

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und du sagst, ich schreib nie wieder ein

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Buch.

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Das hatte ich auch vor.

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Das ja, das so dachte ich das auch, weil

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also das war ja einfach ein wahnsinniges

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Erlebnis und alles so gut gelaufen und

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ich dachte gerade auch in Deutschland,

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ich kriege viel mehr Gegenwind oder

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Kritik und dann waren alle so nett,

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selbst irgendwelche Professoren, die

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mich dann eingeladen haben in die

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Vorlesung einfach 10 Minuten was zu

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erzählen. Also es war so fast so

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traumhaft gut und da dachte ich, na,

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also das möchte ich eigentlich nicht

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antasten, aber ich konnte irgendwie auch

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nichts dafür. Also das kam halt einfach

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zu mir so dieses da knitzelt so unter

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den Fingern und ich hatte so das Gefühl,

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da ist wieder was, dem will ich so eine

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Stimme geben, das muss gesagt werden.

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Ich will auch, dass das nicht nur

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gesagt, sondern so gefühlt wird und ja,

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dann wusste ich, das Gefühl kenne ich

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halt leider und das ist das Gefühl, wenn

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ich glaube ich dazu ein Buch schreiben

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kann.

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Dürfen wir jetzt alle 11 Jahre auf ein

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neues auf ein neues Buch von dir hoffen?

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Das weiß ich nicht. Vielleicht ist das

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mein letztes, aber das habe ich beim

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ersten auch gesagt und jetzt bin ich

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bisschen vorsichtig

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und jetzt und jetzt gehen wir mal in

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dieses Buch rein und ich merke schon,

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wir machen mal die erste. Es gibt es ist

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mit mitmachen, es ist mit Übungen. Es

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gibt in dem Buch auch Übungen.

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Die erste d machen sie, sind sie bereit

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mitzumachen? Die Ärzte und die Dame

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Charmleser würde ich sagen. Ma

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nur die beiden Gruppen

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die anderen kön da oben ist dann der

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Herr da oben ist dann im Moment hat

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nicht zu tun. Also um ein bisschen

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runterzukommen, sagst du ganz einfacher

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Trick 6 Sekunden ausatmen. Ich stoppe

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die Zeit und Sie atmen jetzt alle mal

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vorsichtig 6 Sekunden aus. Wie of muss

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man mal Sachen und dann 4 Sekunden ein.

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Wie oft muss man es hintereinander

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machen?

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Im Grunde geht's wirklich drum einfach

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echt länger ausatmen als ein. Das ist

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schon der hal die halbe Magie. Wir

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machen mal 6 Sekunden. Ich mach mal ein

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bisschen. Ich mach mal 8 Sekunden.

14:52

Darf ich noch ergänzen, eigentlich

14:53

machen wir das für Lars Heider, weil

14:55

Lars Heider hatte heute echt einen

14:57

langen Tag. Trotzdem hier ist so fit,

14:59

ist so nett. Also auch Sie, die das

15:01

jetzt mitmachen oder nichts machen sie

15:03

eigentlich für L

15:03

eigent eigentlich für mich, damit ich

15:05

mal ein Augenblick mich sammeln kann.

15:07

Äh, es geht jetzt jetzt jetzt ausatmen.

15:13

Weiter weiter weiter weiter weiter.

15:14

Müsste man nicht viel mehr hören. Und

15:17

jetzt wieder einatmen. 4 Sekunden.

15:21

Wer wer merkt schon was?

15:25

Es ist in der Regel so eine Minute, dann

15:27

kann man aber tatsächlich beim

15:28

Blutabnehmen schon feststellen, dass die

15:30

Stresshormone weniger werden. Man kann

15:32

beim Blutdruck messen merken, der

15:33

Blutdruck sinkt leicht ab, die

15:34

Herzfrequenz geht ein bisschen runter.

15:36

Und das Schöne und deswegen kommen so

15:38

Tipps auch nur vor im Buch, man kann

15:40

auch bisschen erklären, warum das so ist

15:42

und man hat es dann ziemlich schnell

15:43

verstanden und man kriegt nicht einfach

15:45

nur so ein Tipp an die Birne

15:46

geschleudert.

15:47

Das muss man wirklich sagen. Ich wollte

15:48

jetzt so ein bisschen charmant da

15:50

reingehen wegen da mit Charm. ähm das

15:53

Buch, wenn Sie erwarten, dass es eine

15:54

Ansammlung von Tipps ist, dann muss ich

15:57

Sie enttäuschen. Es ist keine Ansammlung

15:58

von Tipps. Es ist ein Buch wirklich, wo

16:00

Ihnen sehr genau erklärt wird, wie

16:01

einzelne Organe funktionieren. Bei der

16:03

Lunge da sagst du, das Interessante ist,

16:05

das ist halt ein Organ, was wir bewusst

16:07

steuern können, z.B. mit Artentechnik,

16:10

z.B. jetzt jetzt haben wir es gerade

16:12

wirklich mit dem bewusstesten,

16:13

vordersten Teil vom Gehirn angepeilt und

16:15

dann gesagt, beweg dich mal so und jetzt

16:17

wieder so. Das geht bei der Niere ja

16:19

nicht, das geht auch beim Darm nicht so

16:20

gut. Da können wir höchstens sagen,

16:21

nein, nicht jetzt. Aber das war's auch

16:23

schon. Und wir können auch unser

16:26

sagst du manchmal zum Damen nein, nicht

16:27

jetzt. Äh

16:27

na, ich hoffe, jeder sagt es ab und zu

16:29

mal, aber wir haben quasi auch bei den

16:32

Blutgefäßen nicht die Fähigkeit zu

16:34

sagen, zieht euch zusammen, ich will

16:36

nicht rot werden. Und plötzlich ist dann

16:37

hier dieses Atemorgan, was sagt, okay,

16:40

ich höre einfach mal auf beide. Und wenn

16:41

du nicht dran an mich denkst, dann

16:43

macht's wieder das Unterbewusstsein und

16:44

das ist ja irgendwie erstmal interessant

16:47

und dann ist es aber auch ziemlich

16:49

praktisch, weil wir so auch in Kontakt

16:51

treten können. Das Bewusstsein kann

16:52

manchmal wieder was runteratmen, was das

16:55

Unterbewusstsein sich ängstlich nervös

16:57

hochgeatmet hat. So kann es also sagen,

16:59

du willst jetzt hier aufgeregt sein,

17:00

aber im Grunde sehe ich, es gibt gar

17:02

nicht so ein Grund. Also mache ich mal

17:03

wieder.

17:05

Okay, so bisschen wie meine Schwester

17:07

und ich, wenn wir uns unterhalten, dann

17:08

verstehen die einander auf einmal so auf

17:10

einer Ebene, auf der Lungenebene.

17:12

Die Lunge sagst du ist ein sehr, du

17:14

vergleichst in dem Buch immer das Organ

17:17

es geht und es geht nicht um alle

17:18

Organe, die es geht. Z.B. findet das

17:20

Herz nicht statt.

17:21

Das stimmt nicht.

17:22

Also findet mit ein Kapitel nicht.

17:23

Na ja, es ist ja ein Hohlmuskel. Es ist

17:25

also bei den Muskeln

17:26

bei den Muskeln. Okay.

17:27

Fairerweise mus

17:28

fairerweise muss man Es hat kein eigenes

17:30

Kapitel, aber du vergleichst immer die

17:32

eigenen Organe mit Menschen. Und hier

17:35

bei der Lunge sagst du, das finde ich so

17:36

schön, das ist die die sagst du es

17:39

besser, die stille Weiche, die sich so

17:41

ein bisschen

17:42

die stille Kraft des Weichen.

17:44

Die stille Kraft des Weichen. So. Und

17:46

das erinnert dich an

17:47

meine Uroma.

17:49

Warum? Meine Uroma war eine sehr weiche,

17:53

sehr gutmütige Frau. Hat auch so

17:56

irgendwie so kleine Felzerin und äh

18:00

so eine kleine Felin.

18:01

So eine kleine Felin. Die Leute, die das

18:03

jetzt nur hören, sehen nicht, dass wir

18:04

so mit zwei Fingern das

18:05

viele Hamburger viele Hamburger waren

18:07

noch nie aus der Stadt raus. Da musst du

18:08

aufpassen, was du den erzählst.

18:10

Na, aber also ich muss mal sagen, die

18:12

Menschen in Hamburg sind schon größer

18:13

als in Süddeutschland. Ist mir

18:15

aufgefallen, ist hierhergezogen. Gibt's

18:17

dazu Daten? Ich weiß es nicht, aber ich

18:18

find's, wenn man hier in den

18:19

Einkaufsstraßen rumläuft, schon spürbar.

18:22

Das ist Wir sind sehr,

18:22

aber jetzt driften wir ab.

18:24

Nein, wir das ist eine Stadt der großen

18:25

Menschen. Das stimmt. Ja,

18:26

ist doch so oder

18:27

hat man ja an Olaf Scholz z.B. gesehen.

18:30

Die Ausnahme

18:30

Giovanni de Lorenzo, Helmut Schmidt,

18:32

alles Riesen. Na gut. ähm

18:34

für mich immer noch groß, ehrlich

18:36

gesagt. Auf jeden Fall ähm ja, meine Oma

18:39

war Oma war eine sehr weiche Person und

18:42

ich musste sofort auch an sie denken,

18:43

weil ich ein paar Wochen vorher auch

18:45

noch so gelesen habe, was gibt's Neues

18:47

zur Lunge und dann gesehen habe, oh,

18:48

jetzt ist rausgekommen, tolle neue

18:50

Erkenntnis, alle 5 Minuten seufzt die

18:52

einmal tief.

18:54

Dann dachte ich halt auch so, na ja,

18:56

okay. Also beim Damen war ich so

18:57

bisschen coolere Meldungen gewohnt,

18:59

ehrlich gesagt. Und da musste ich dann

19:01

aber habe ich geschaltet und habe

19:02

gemerkt, ja, Moment, meine Uroma hatte

19:04

auch diesesch Gott, ach Gott, ach Gott,

19:06

was immer immer so weiter erzählt wurde

19:08

von ihr. Und das war aber quasi so ein

19:10

Weg, wie ich plötzlich auch dieses sehr

19:12

weiche passive Organ, was ja immer nur

19:15

mitgeht, wenn die Muskeln diese

19:17

Atembewegung antreiben, macht einfach

19:19

immer nur mit. Äh plötzlich konnte ich

19:21

das Organ anderen wertschätzenderen

19:24

Licht sehen, weil ich hatte auch so ein

19:25

bisschen die Regel, ich kann nicht

19:26

drüber schreiben, wenn ich es noch nicht

19:28

genug respektiere oder wertschätze, weil

19:31

also was soll das? Quatsch, das wäre ja

19:32

gezwungen. So, ich will drüber

19:33

schreiben, wenn da so dieses ah ja so

19:36

bist du, so tickst du und mir aufkommt.

19:38

Und das da hat mir meine Oma tatsächlich

19:40

irgendwie geholfen, weil sie war zwar

19:42

weich und passiv, aber sie wollte Dinge.

19:45

Sie ist dann zu Yoga treffen gegangen,

19:46

hat sich in Sterngunde eingelesen, fand

19:49

vegetarisch sein lustig und sowas und

19:51

hat die alle so auf ihre ganz eigene

19:53

weiche Art auch gekriegt und ganz viel

19:56

auch uns Familienmitgliedern so

19:57

mitgegeben, was bis heute existiert.

19:59

ihre ihre endlose Neugier, ihre milde

20:03

auch manchmal so ihre klugen Sprüche.

20:04

Sie hat z.B. so gesagt, wer wer Durst

20:07

hat, trinkt, wem es schwer ist atmet.

20:10

Und das war so einer von diesen Dingen,

20:12

die die heute noch gibt. Und ich hatte

20:13

dann auch mal irgendwann so ein Tagebuch

20:15

Ausschnitt gelesen von ihr, da hat sie

20:17

so geschrieben, sie hatte Phasen, da war

20:18

sie so ein bisschen trauriger und dann

20:21

Phasen da war sie wieder fit und gut

20:22

drauf. Und in so einer traurigen Phase

20:24

hat sie mir geschrieben, es fühlt sich

20:26

an als ob ich unten auf dem Grund im

20:29

Wasser liege und alles ist so schwer.

20:31

Aber ich erinnere mich wieder, ichme ja

20:34

Luft und die ist ganz leicht.

20:37

Und das war so ein Moment, wo ich, also

20:38

da war ich bisschen gerührt auch und

20:40

dachte so, ja, sie ist eigentlich

20:41

irgendwie die Lunge. Sie ist nicht

20:43

dieser Businessman, der auf die harte

20:45

Art alles mit Ellenbogen rausbekommt,

20:47

aber sie bekam ihre Dinge und sie war

20:49

ein wertvolles Fundament für alle nach

20:52

ihr. Und das ist die Lunge auch, die den

20:54

Stoffwechsel beeinflusst, die das Herz

20:56

beeinflusst, die Verdauung massiert,

20:58

indem sie da hoch und runter atmet und

21:00

die Bewegung mitmacht. Und ähm ja,

21:03

plötzlich hat sowas geswitcht. Ich habe

21:05

die Lunge aus dem Winkel gesehen und

21:07

dann konnte ich auch die ganze

21:08

Forschung, die ich dazu irgendwo

21:09

gesammelt hatte, so anordnen, dass es

21:11

wie so ineinander gefallen ist und dann

21:13

konnte ich schreiben.

21:14

Das ist das Schöne an deinem Buch, dass

21:15

man anfängt, diese ganzen Organe, die

21:17

einem ja fremd ist natürlich das völlig

21:20

falsche Wort, aber man fängt die an die

21:22

als Komplizen zu begreifen und irgendwie

21:24

so richtig lieb zu gewinnen. Es geht

21:25

auch äh gerade für die Lunge übrigens,

21:27

während Sie hier sitzen, während wir

21:29

aber atmen wir ungefähr jetzt bin ich

21:32

schlecht 2000 mal ungefähr in diesen

21:34

einerinhalb Stunden, das ist eine Menge.

21:36

Es gibt eine, das war mir nicht bewusst,

21:39

du kannst das wunderbar machen. Es gibt

21:40

eine E-Mail abnö.

21:42

Ja, genau.

21:43

Was macht das, was macht das Aufrufen an

21:45

E-Mail mit unserer Lunge? Das ist ein

21:47

Phänomen, dass manche Leute, wenn eine

21:48

E-Mail so reinkommt, die diesen Ton

21:50

hören und die den dann öffnen, einfach

21:51

die Luft anhalten, ohne es zu merken. Nt

21:54

man dann E-Mail ab. Nö, ist natürlich

21:56

dann ist natürlich dann wirklich von

21:57

Vorteil, man kriegt nicht so viele

21:59

E-Mails, aber falls doch, kann das

22:01

teilweise auch mal ganz unangenehme

22:03

Auswirkungen haben

22:04

und das ist das passiert instinktiv,

22:06

wenn man denkt, was kommt da jetzt?

22:08

Ja, quasi ist ja vielleicht auch ein

22:10

bisschen verständlich, dass so

22:11

unterbewusstere Bereiche denken, oh, was

22:13

spannendes kommt in der Wildnis. würde

22:15

jetzt den Atem anhalten, nur für die

22:16

E-Mail ist es halt doch unnötig.

22:18

Ja,

22:18

dann schreibst du aber auch, und das

22:20

fand ich stark, ähm aufs Handy starren

22:23

ist ja so ähnlich auf warten auf die

22:24

E-Mail ist aus Lungensicht ähnlich wie

22:27

Meditation, hat eine ähnliche Wirkung

22:29

oder habe ich das falsch gelesen?

22:30

Doch, das gibt da auch Studien aus den

22:32

70ern noch zum Fernsehen, die sowas

22:34

ähnliches zeigen, weil einfach wenn das

22:36

Bewusstsein mal bisschen abgelenkt ist

22:37

und diese ganzen Flimmerinationen

22:39

verarbeiten muss, mischt sich es nicht

22:41

mehr so arg beim Atmen z.B. ein, wenn es

22:44

nicht gerade ein spannenden Krimmi, wo

22:45

es dann anfängt zu hächeln oder so, aber

22:46

es ist quasi bisschen abgelenkt wie so

22:48

eine Katze mit ihrem Wollkneul und wenn

22:50

das Atmen vom Unterbewusstsein primär

22:52

gesteuert wird, ist es oft sehr viel

22:53

effizienter, sanfter, nicht so

22:55

übertrieben und unnötig tief oder

22:57

unnötig flach. Ähm und äh das da kann es

23:01

tatsächlich mal diese entspannende

23:03

angenehme Wirkung, die so Bildschirme

23:05

auf uns haben, mitklären als einfaktor.

23:08

Übrigens auch noch eine Sache, die ich

23:10

über die Oma und Uroma und Lunge besser

23:13

verstanden habe, war so ein Spruch, den

23:15

meine Oma immer zu mir gesagt hat, den

23:17

sie von ihrer Mutter, also meine Uroma

23:19

hatte und es war immer so dieses

23:21

deutsche Deutsche Mausi. Also er hat

23:23

immer so gesagt, wenn ich haagt Deutsch

23:25

Deutsche Italienisch für weich weich,

23:27

komm entspann dich mal so ein bisschen.

23:29

Und ich habe das immer so verstanden als

23:31

komm jetzt entspann dich mal, ne? So

23:32

wenn man so bisschen zu ehrgeizig, zu

23:34

angespannt irgendwie mit dem Kopf durch

23:35

die Wand und ich habe dann erst, als ich

23:38

über die Lunge gelesen habe, verstanden,

23:40

was es eigentlich auch noch bedeutet.

23:41

Das bedeutet nämlich nur so, nur durch

23:44

Weichheit reicht die Kraft. Also, sie

23:47

hat mir nicht gesagt, entspann dich mal,

23:48

du Angespannte, sondern sie hat gesagt,

23:49

Mausi, nur wenn du auch mal weich wirst,

23:52

reicht deine Kraft für dieses

23:53

anstrengende harte Leben. Und das habe

23:56

ich, also das kam mir dann bei der

23:58

Lunge, weil nur dadurch, dass die Lunge

24:00

so weich und flexibel ist, können wir

24:02

20.000 mal am Tag oder jetzt in diesen

24:05

anderthalb Stunden 1500, 2000 mal atmen,

24:08

weil wenn die Phasern zu fest wären,

24:10

wäre das so viel Muskelarbeit, diese

24:13

Bewegung 20.000 1 mal am Tag, das wäre

24:15

zu anstrengend. Das ken würde uns zu

24:17

viel Kraft kosten. Das gibt's bei

24:19

manchen Lungenerkrankungen ja leider

24:20

auch, aber quasi die Weichheit ist das,

24:23

wodurch die Kraft reicht. Und das nehme

24:25

ich mir manchmal bei anstrengenden Tagen

24:27

zum Vorbild. Wenn ich viele Termine

24:29

jetzt gerade ist so eine Phase

24:30

hintereinander habe, dann mache ich

24:32

nicht dieses jetzt noch den Nacken hoch

24:34

und die Zähne zusammenbeißen und durch,

24:35

sondern dann denke ich, um das zu

24:37

schaffen, brauche ich immer

24:38

zwischendurch einfach wieder die

24:39

Weichheit und dann geht's besser.

24:41

Wir kommen nachher noch zu dem Thema

24:43

Entspannung und Spannung auch ein eines

24:45

meine Lieblingskapitel, wenn es um Sport

24:48

geht und die Frage, ob man überhaupt

24:49

Sport machen sollte. Sein Sie gespannt.

24:52

Ähm, eine andere Frage wäre jetzt, wenn

24:54

wir beide, was wir nicht tun, diesen

24:55

Raum verlassen würden und würden wir da

24:57

reinkommen, dann würden wir

24:59

wahrscheinlich ähm die Raumluft anders

25:02

wahrnehmen.

25:03

Das schreibst du auch und da fand ich

25:04

hoch interessant, dass in 66 bis 78%

25:08

aller Klassenzimmer

25:11

die zulässigen Grenzwerte für unter

25:13

anderem Kohlendioxid und andere Dinge

25:15

erhöht sind. Und mit anderen Worten, das

25:17

macht müde und die deshalb kann man

25:20

sagen, deshalb sind die Leistungen in

25:21

deutschen Klassenzimmern so wie sie

25:23

sind.

25:24

Na ja, also es ist zumindest ein Faktor,

25:26

der berücksichtigt werden könnte, weil

25:28

während wir viel über PISA und alles

25:30

mögliche immer diskutieren und wer ist

25:31

jetzt woran schuld, wird der Körper in

25:33

so Diskussion halt total oft vergessen,

25:36

einfach ausgeklammert und dass wir da

25:38

jetzt schon viele und auch tatsächlich

25:39

große europaweite Studien haben, bei

25:42

denen man sieht, der CO2 Wert ist so

25:44

hoch, dass sich dann z.B. einfach

25:46

Gehirngefäße zusammenziehen, man wird

25:48

müde, man wird unkonzentriert, das wäre

25:50

ja eigentlich nicht wünschenswert in so

25:52

einem Klassenzimmer, aber äh das ist

25:55

immer so ein Randthema irgendwie, was

25:57

dann auch nicht so ganz für voll

25:58

genommen wird, obwohl es eigentlich eine

26:00

sehr körperliche Realität hat. So. Ja,

26:04

und da hast du uns, glaub, da hast du

26:05

uns vor allen uns Männern gefallen getan

26:07

mit deinem Buch. Zumindest habe ich das

26:08

meiner Frau vorgelesen, die darauf

26:10

besteht, egal zu welcher Jahreszeit mit

26:13

geschlossenen Fenstern zu schlafen. Und

26:15

ich habe geschrieben, Julia Anders

26:16

schreibt hier gerade: "Schlaf mit

26:19

geöffneten geschlossenen Fenster ist 8%

26:22

schlechter als Schlaf mit geöffnetem

26:25

Fenster."

26:27

Das da gab's auch Daten dazu. Es geht

26:29

quasi um die, wenn einem Raum sich

26:31

einfach verbrauchte Luft ansammelt, so

26:33

wie in den Klassenzimmern, dann wirkt

26:34

sich das auf unseren Körper aus und man

26:37

sieht eben in in solchen Bedingungen

26:38

schlafen wir halt auch schlechter. Ja,

26:41

und jetzt kann man es auf

26:41

unterschiedliche Arten lösen, wenn es

26:43

einfach auch viel zu kalt ist und das

26:45

Fenster aufzumachen, reicht irgendwas,

26:47

was die Luft einfach ein bisschen

26:48

zirkuliert, vielleicht eine offene Tür

26:50

zum Rest der Wohnung, aber wenn man es

26:51

halt sogar nachmessen kann, dann finde

26:53

ich es immer. Zumindest kann man mal

26:55

ausprobieren, ob man sich irgendwie

26:57

fitter fühlt. Ein Experiment wäre es

26:59

wert.

26:59

Ich glaube auch. Ich w ich werde meiner

27:01

Frau den Podcast an dieser Stelle noch

27:03

mal vorspielen. Ähm du hast über deine

27:05

Urgroßmutter gesprochen. Deine

27:06

Großmutter hat etwas gemacht, was sie

27:08

nicht glauben konnte. Die hat ein Stück

27:10

Käsekuchen in eine Vitrine gestellt und

27:13

da und da wie viel Jahre lang im

27:16

Wohnzimmer ausgestellt?

27:17

Über 20 Jahre. Es hielt sich auch

27:19

wirklich so lange. Es war ein Freund aus

27:21

Amerika, der wirklich so ein

27:22

fantastischen Philadelphia Cream

27:25

Cheesecake gemacht hat und alle fanden

27:27

den so klasse und sie fand es so lustig,

27:29

dass sie das in so einer jetzt

27:30

konservieren lassen und in der Vitrine

27:32

ausgestellt und meine Schwester hat es

27:33

ein paar Jahre später, als sie hungrig

27:36

war und noch ein kleines Mädchen

27:37

angebissen und dieser Biss war dann auch

27:39

20 Jahre lang immer noch sichtbar

27:41

danach.

27:42

Und wie hat dann noch geschmeckt? Das

27:43

ist ja

27:44

nicht gut. Sie hat gesagt so ranzig

27:46

irgendwie. Ja,

27:46

aber das stand dann tatsächlich, also im

27:48

Wohnzimmer Fernseher, Bücher und dann

27:50

steht ein Stück Käsekuch.

27:51

Genau so war meine Oma.

27:54

Da wurde gewertschätzt, was

27:55

gewertschätzt werden konnte.

27:56

Ich glaube, da gibt's viele, die ne ich

27:58

weiß noch bei der bei der Urgroßmutter

28:00

meiner Kinder, wenn dann also so breit

28:02

Schimmel auf der Marmelade war, da hat

28:04

sie den einfach abgekratzt und hat

28:06

gesagt, ist doch noch gut.

28:08

Ja, das sind die Ja, aber das waren eben

28:10

auch die Menschen, die den Krieg erlebt

28:11

haben, die Hunger erlebt haben. Und so

28:13

war meine Oma auch. Also was die noch

28:16

alles gegessen hatte, das war war

28:18

eindrucksvoll, aber sie hat's sie hat

28:20

bis 99 Jahre gelebt man staunt dann die

28:23

ist auch die Obosmutter ist auch 93

28:24

geworden. Man staunt die Großmutter ist

28:26

sozusagen die Patin für das Immunsystem

28:29

für die Haut für das Immunsystem ist es

28:31

ihr bester Freund Bill.

28:33

Stimmt so rum da von dem kam auch das

28:34

Käse von dem kam auch der Käsekuchen.

28:36

Bin ich mit den

28:37

sie sie hat den Käsekuchen konserviert,

28:39

aber der stand bei Bill im Haus. Genau.

28:41

Das Immunsystem ist das eigentlich im

28:43

weitesten Sinne ein ist das ein Organ?

28:46

Na, so so eng ist es nicht. Ist ja eher

28:48

organisch.

28:49

[Gelächter]

28:51

Ja.

28:52

Und ich habe gelernt ähm es gibt einen

28:55

Zusammenhang, das war mir nicht klar,

28:57

zwischen dem Immunsystem

28:59

und Depression.

29:01

Ja, es ist zumindest da eine der

29:03

Theorien, die wir gerade mehr und mehr

29:05

forschen, dass man sehen, es es gibt

29:07

eine Untergruppe, also nicht alle

29:09

Menschen mit Depression, sondern eine

29:10

Untergruppe, bei denen auch

29:11

Entzündungswerte immer erhöht sind im

29:13

Blut und bei denen dann in einzelnen

29:15

Studien sich immer mal wieder zeigt,

29:17

dass äh Medikamente, die Entzündung eben

29:19

äh abmildern, antientzündliche

29:22

Medikamente, dass die dann auch die

29:23

Stimmung bessern können bei einem Teil

29:26

dieser Menschen. Das heißt, da ist ein

29:28

Verbindung und ich finde sowas dann

29:30

immer gut, wenn ich es mir auch

29:32

irgendwie selber nachfühlen oder

29:33

erklären kann. Und ich denke, jeder

29:35

kennt es bei so einer richtig starken

29:36

Grippe, wenn man wie so Bleiern im Bett

29:39

liegt und irgendwie gar nicht mehr hoch

29:41

und in die Pushen kommt. Und das kommt

29:43

ja auch vom Immunsystem. Das kommt

29:44

dadurch, dass das Immunsystem Stoffe

29:46

ausschüttet und sagt, nee, bleib mal

29:47

liegen. Wir brauchen jetzt alle

29:49

Kalorien, um hier neue Immunzellen

29:50

herzustellen und nicht um lustig

29:52

rumzuwandern. Das ist ein Zweck, die

29:54

diese Beeinflussung verfolgt. Und was

29:56

ist, wenn sowas mal irgendwie aus dem

29:58

Fugengerät äh nicht mehr richtig

30:00

reguliert wird und sowas z.B. auch dann

30:02

solche Gefühle und Stimmungen bei

30:04

Depressionen mit verursacht.

30:06

Kommt daher auch im im was immer lang

30:08

spielt ja auch der DM eine große Rolle.

30:10

Richtig kommt daher dieser Satz, den

30:12

meine Großmutter immer zu mir gesagt

30:13

hat: "Kinder, zieht euch warm an, Kälte

30:16

greift den DM an."

30:17

Das ist wirklich ein schöner Reim. Ich

30:19

weiß, er ist ja schon sehr, er ist schon

30:21

sehr zentral. Er wird in der Regel

30:22

wirklich die ganze Zeit gut durchblude,

30:24

wenn die Füße schon lang kalt sind beim

30:26

DM noch warm.

30:26

Also stimmte dieser Satz gar nicht.

30:28

Na, kommt drauf an, wie du es jetzt

30:29

übertreibst mit der Kälte. Irgendwann

30:31

kühlt natürlich alles runter, aber

30:32

aber das ist interessant nicht, dass

30:33

meine Oma da immer nur so ein wegen des

30:35

Reimes das erzählt. Das hatte gar keine

30:37

Bedeutung und ich gebe das ja auch an

30:38

meine Kinder weiter und sag: "Kinder,

30:40

zieht euch warm an."

30:41

Aber du sagst als die Damexpertin

30:44

Europas, du hast den Satz nie du hast

30:46

den Satz nie gehört.

30:48

Ich finde den Reim schön, sage ich

30:49

erstmal. Okay.

30:51

Und dann würde ich sagen, ja, warm sein

30:53

ist ja auch kein schlechter Tipp. Lass

30:55

doch einfach den Reim mit dem guten Tipp

30:56

existieren. Wir lassen den Reim mal

30:59

wirken. Du schreibst, das Immunsystem

31:03

stärken ist nicht die beste Idee.

31:06

Einsatz. Warum nicht? Und es kommt auch

31:08

immer noch aus so dieser ganzen Sprache

31:10

von erster Zweiter Weltkrieg, die auch

31:13

damals viel der Forschung zum

31:14

Immunsystem beeinflusst hat und da

31:16

geht's immer drum abzuwähren, Truppen zu

31:18

haben, auf was draufzuhauen, eine

31:20

Barriere zu verteidigen und das ist

31:22

schon auch richtig. So was macht das

31:23

Immunsystem auch, aber wenn wir uns

31:25

jetzt die andere Forschung angucken,

31:27

gerade so seit den 90ern, die Danger

31:29

Hypothese z.B., dann sehen wir, das ist

31:31

wirklich mit nichten alles, was das

31:33

Immunsystem macht. Das Immunsystem ist

31:35

neugierig. Es guckt vor allem, wie

31:37

geht's? Und zwar nicht nur den ganzen

31:39

Tag, sondern ein Leben lang und lernt

31:41

auch über den Lauf unseres Lebens dazu,

31:44

sodass wenn wir dann irgendwann in

31:45

höherem Alter sind, wir auch ein

31:47

gealtetes und gebildetes Immunsystem

31:49

haben, was dann sagt Fieber bei diesem

31:51

Nasenerreger, nein oder sowas. Ja, also

31:55

da da verändert sich auch viel in einem

31:56

in einem Leben und

31:59

deswegen ist dieses einfach nur auf

32:00

Stärken abzuzielen so ein bisschen

32:03

fehlgeleitet. Wir wollen eigentlich ein

32:04

ausgeglichenes Immunsystem, was auch

32:06

merkt, wenn es jetzt nicht mehr

32:07

entzündet sein muss, damit dann auch

32:09

wieder die Entzündung runter reguliert,

32:11

z.P. Und wie bei allem, wo wir einfach

32:13

nur mehr anhäufen, kann auch mit mehr

32:16

eher mal was schiefgehen. Also wer eine

32:18

Autokolonne mit 20 verschiedenen

32:19

Fahrzeugen hat, der hat auch erst hat

32:22

auch eher mal irgendwie Probleme und

32:23

muss dauernd zur Wartung. Und so ist es

32:25

beim Immunsystem, wenn wir zu viel

32:26

Immunzellen die ganze Zeit bilden, weil

32:28

wir dauernd hohe Kalorien zur Verfügung

32:31

haben, um das zu tun z.B. auch. dass

32:33

dann auch das Risiko steigt, Allergien

32:35

zu bekommen oder Autoimmunkrankheiten.

32:37

Da gibt's ja ganz viele, also was viele

32:38

nicht, aber so in dem in in dem in dem

32:40

Umfeld in gerade in Hamburg, die

32:43

schwören auf irgendwelche

32:44

Nahrungsergänzungsmittel und ich hatte

32:46

gerade neulich war ich bei einer

32:48

Freundin und dann äh saßen die Kinder

32:50

beim Frühstück und jedes Kind nahmen sie

32:52

zwischen 13 und 15 verschiedene

32:53

Tabletten. Also sind keine Tabletten,

32:55

sondern was irgendwie was mit Vitamin

32:57

und so.

32:58

Aber stimmt das oder ist das jetzt eine

32:59

Lar Heider Geschichte?

33:00

Moment mal, Moment mal.

33:02

13 oder? Was heiß den jetzt heißt ganz

33:04

kurz, was heißt denn in Lars Heider

33:05

Geschichte?

33:06

Das habe ich jetzt mal so genannt wegen

33:08

dem Dammreim.

33:09

Stimmt das? Stimmt das? Oder ist das

33:11

jetzt so ein Julia Enders Buch? Ähm,

33:14

nein, also dann tatsächlich ich sonst

33:16

würde ich nicht erzählen. Meine Frau

33:18

sagt, übertreib nicht, vielleicht waren

33:19

es elf, aber es waren.

33:20

Das ist das, was du meinst, ne, dass man

33:22

aufpassen muss, dass man nicht

33:24

vermeintlich Gutes für das Immunsystem

33:25

tut und es dann übertreibt.

33:27

Ja, ich bin schon auch so die letzte,

33:30

die wenn Leute sagen, ich merke das,

33:31

aber es tut mir gut, dann irgendjemand

33:33

was wegnimmt, weil wenn es anscheinend

33:34

wirklich sich gut anfühlt, dann mach.

33:37

Aber was ich halt nicht mag, ist diese

33:39

Haltung des Misstrauens. Also, wenn man

33:40

so das Gefühl hat, ein gesunder junger

33:42

Körper ist so blöd, dass der nicht fähig

33:44

ist, aus dem Essen die Sachen

33:45

rauszuholen, die er braucht, das mag ich

33:47

nicht, weil das stimmt einfach auch

33:49

nicht. Und es, was es schon gibt, ist so

33:51

die Empfehlung, wenn Kinder z.B. nur

33:53

Toastbrot und Chicken Nuggets essen,

33:55

dann tatsächlich sagen auch so die

33:57

Leitlinien, wenn da eine Mangelernährung

33:59

irgendwie möglich ist, dann können ist

34:01

es auch sinnvoll fürs Immunsystem von

34:03

Kindern so ein Multivitaminpräparat zu

34:05

nehmen. Manchmal gibt's ja so Phasen, wo

34:07

manche Kinder wirklich gar nichts essen.

34:09

Da könnte es also Sinn machen, aber

34:10

sonst eigentlich nicht.

34:11

Sonst nicht. Wenn man das Immunsystem so

34:13

ein bisschen unterstützen will, dann

34:14

sagst du, es gibt fünf Sachen. Kriegst

34:16

zusammen. Schlaf, Bewegung, Ernährung,

34:18

Stress, kluge Hygiene. Mm.

34:22

Kann man irgendwas gewichten? Ich weiß,

34:23

ich war mal, ich war mal bei einem

34:25

Führungskräfteinar

34:27

da war ein der Arzt von Jürgen Klopp

34:31

und der hat gesagt, dann dann hab hat

34:32

die ganzen Manager da gefragt, was macht

34:34

ihr? Und hab gesagt, ja, das und ich

34:36

mache ich lauf Marathon und dies und am

34:38

Ende des ganzen Seminars hat er gesagt,

34:39

wissen Sie was, können Sie alles

34:40

vergessen? Entscheidend ist, dass sie

34:42

genug schlafen.

34:43

Mhm.

34:44

Ähm hat der Schlaf tatsächlich eine

34:47

herausgehobene Stellung. Er kommt auch

34:49

oft auch in meinem Lieblingskapitel, wo

34:52

dann das Hirn diesen wo das eine Teil

34:54

des Hirns sich verabschiedet und an das

34:56

anderen Teil des Hirns übergibt. Kommen

34:57

wir gleich zu. Aber ist der Schlaf

34:59

tatsächlich für all das, was in dem

35:01

Körper passiert?

35:03

Hat er was herausgehobenes aus deiner

35:05

Sicht?

35:06

Ja, vor, also zumindest stimmt das nicht

35:08

so wie er oft gesehen wird, der ist nur

35:10

so diese Akkuaufladezeit, das schon

35:12

wieder auch so ein technisches Bild, was

35:14

einfach dann für so einen organischen

35:15

Körper nicht zutrifft. Da passieren

35:17

viele ganz andersartige

35:19

Gedankenprozesse, die man eigentlich

35:21

auch als aktives und sehr interessantes

35:23

Denken bezeichnen könnte, auch für

35:26

Problemlösung und Verarbeitung von

35:27

Gefühlen immens wichtig. Und bei den

35:30

Immunzellen z.B. ist es so, dass wir im

35:32

Tiefschlaf einfach ein ganzes Schar

35:34

Immunzellen, also den größten Teil der

35:36

Immunzellen stellen wir im im Tiefschlaf

35:38

her. Und äh da sieht man jetzt auch bei

35:41

Menschen z.B. mit so chronisch

35:42

entzündlichen Krankheiten, dass da oft

35:45

auch in also oder ist eine wirklich

35:47

relativ mittlerweile verfestigende

35:49

Vermutung, dass da auch eine

35:51

Zusammenhang besteht, wenn die nicht

35:52

genug Tiefschlaf haben oder der

35:54

Tiefschlag nicht gut genug ist. Ähm,

35:56

dann werden bestimmte Reifestufen, also

35:59

die Ausreifung von Immunzellen z.B. hin

36:02

zu toleranteren, die können dann nicht

36:04

ganz stattfinden und dann bilden sich

36:05

mehr aggressivere Immunzellen z.B. was

36:08

dann wieder eine chronische entzündungs

36:10

entzündliche Krankheit antreibt. Also so

36:12

Zusammenhänge gibt's da z.B. TH17

36:15

Zellen, wer da jetzt wer da nachlesen

36:16

will, so ein Stichwort. Ähm und das ist

36:19

ein Faktor, wo man sagen kann, ja klar,

36:21

also wenn da alle diese Zellen gebildet

36:23

werden und man hat nicht genug davon,

36:24

ist es wahrscheinlich nicht so gut. Und

36:26

man sieht auch bei Menschen, die ganz

36:27

kurz einfach ein paar Tage gar nicht

36:29

schlafen, da wird das Immunsystem

36:30

runtergeregelt. Also ist dann total

36:32

tolerant, könnte man sagen, oder schwach

36:34

würden andere sagen. Das ist z.B. nach

36:36

einer Organtransplantation manchmal

36:38

gewünscht und sinnvoll. Ähm, aber wenn

36:40

es dann zu lange weitergeht, der

36:42

schlechte Schlaf, dann gleicht das

36:43

wieder aus und wird so überaggressiv.

36:45

Und das würde dann das Risiko eben für

36:47

entzündliche Krankheiten erhöhen. Und

36:49

das ist z.B. eine Sache, die man jetzt

36:51

so auf die auch immer mehr jetzt

36:53

Forschung äh gelenkt wird oder wo mehr

36:56

Forschung zu stattfindet. Und das

36:58

Interessante dazu finde ich noch, warum

37:00

werden denn diese ganzen Zellen im

37:02

Schlaf hergestellt? Und das Schöne daran

37:04

ist, dass es die Antwort ist, weil wir

37:06

da viel weniger Fehler machen. Der

37:09

Körper kann nämlich total in Ruhe seine

37:11

ganzen Zellprozesse stattfinden lassen

37:13

und muss dann nicht währenddessen

37:14

schnell Insulin ausschütten, weil wir

37:16

was gegessen haben oder zur Straßenbahn

37:17

rennen und dann kommt Adrenalin noch

37:19

dazu, sondern so richtig in Ruhe und

37:21

dann stellt er auch dann mehr Sachen

37:23

her, weil er einfach eine nicht so viel

37:25

Kalorien für andere, dann kann er quasi

37:27

alles bündeln in einen Zeitslot, wo er

37:29

in Ruhe gelassen wird, sein Ding macht

37:31

und das dann ordentlicher macht, als

37:32

wenn wir wach sind. Und deswegen werden

37:34

z.B. bevorzugt die Immunzellen

37:37

hergestellt.

37:38

Komm, wir springen das kommt im Buch ein

37:39

bisschen später. Wir sprechen gleich mal

37:40

über den Schlaf, das viel mit dem Gehirn

37:43

zu tun hat. Erstmal kurzer Test, dass

37:45

wir wissen, wie es mit ihrem

37:46

Schlafverhalten ist. Das ist nicht

37:48

schlimm. Wer schläft weniger als 6

37:51

Stunden die Nacht?

37:55

Ehrlich, ne? Ja. Oha.

37:58

6 bis 7

38:00

machst du auch mit, Julia, meldest du

38:01

dich auch gleich? Ja. War nicht, ich war

38:03

noch lange nicht. 6 bis 7

38:06

bis 8

38:10

8 bis 9

38:14

bis 10

38:17

bin ich der einzige der neun der

38:19

Bist du wirklich der einzige noch mal

38:22

bis

38:22

kann noch jemand aus sich melden

38:24

vielleicht

38:24

nein nein nein ne wollen die Hamburg der

38:26

Hamburger ja 9 bis 10 ist wahrscheinlich

38:28

ist wahrscheinlich zu lang beschreibst

38:29

das und ich liebe dieses Kapitel es

38:31

findet im Gehirn

38:34

wenn wir schlafen, ein Machtwechsel

38:36

statt,

38:36

eine Machtübergabe.

38:38

Eine Machtübergabe. Erklär mal, was da

38:40

wer übergibt da an wen? So gefühlt habe

38:42

ich Gefühlt, die Jungen übergeben an die

38:45

Alten.

38:46

Ja, tatsächlich. Okay,

38:48

also in unserem Gehirn gibt's ja

38:50

verschiedene Bereiche, die sich auch

38:52

später in der Geschichte so ausgeformt

38:54

haben, wie sie jetzt aussehen. Ähm und

38:57

dieser jüngste Teil vorne, der bewusste

38:59

Teil ähm der halt tagsüber alles regelt

39:02

und die Verantwortung trägt, der wird

39:04

beim Schlafen so eingeltt. Und zwar sind

39:07

es weiter unten ältere liegende

39:08

Hirnbereiche, die können quasi die

39:10

Nervenpfasern, die hochziehen und die da

39:12

oben dem Bewusstsein überhaupt die

39:14

Informationen bringen, können die

39:15

berieseln mit Substanzen, die die dann

39:17

einfach unempfindlicher werden lassen,

39:19

so dass immer weniger oben ankommt und

39:22

quasi diese ganz vielen Bilder an

39:24

Informationen, aus denen so dieser Film

39:25

des Bewusstseits entstehen, verlangsamen

39:28

dadurch Stück für Stück und dann auf

39:30

einmal reißt es ab und wir schlafen.

39:33

Warum gibt es dann Menschen zumindest

39:34

behauptet, dass meine Frau, die noch bei

39:37

der Formulierung gute Nacht einschlafen,

39:40

weil das besonders effektiv läuft bei

39:42

ihr in dem Moment. Da wird richtig

39:44

ordentlich geht leider nicht sie, es

39:45

betrifft nicht sie. Es ist der Po.

39:48

Also sie kann so richtig schnell

39:49

einschlafen.

39:49

Also ich, also ich kann sehr schnell

39:50

einschlafen.

39:51

Ach so, du kannst richtig,

39:52

aber weil dann das, weil die die älteren

39:55

Herrenschichten das dann schneller

39:56

einlullen oder weil das

39:58

oder ist da oben zu wenig was eingel

40:00

muss? Das kann natürlich auch sein.

40:02

Nein,

40:03

nee, das glaube ich nicht. Aber ich

40:04

glaube, die diese Berieselung

40:07

funktioniert dann kräftig gut und die

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wird z.B. bei Schlafmitteln nachgeahmt.

40:11

Dann nehmen wir den Stoff ein, der quasi

40:13

fürs Berieseln zuständig ist und dann

40:15

macht's einmal flop.

40:16

Du das du schreibst das B du noch mal

40:18

erklären etwas durchaus kritisch die

40:21

Wirkung von Schlafmitteln, ne? Weil du

40:23

sagst, sie führen nicht zu einem tiefen

40:25

Schlaf, sie führen zu einer Berieselung.

40:26

In Messungen sehen wir eben eher, dass

40:28

man dadurch so dieses Belämerte hat und

40:30

dann trotzdem noch während der Nacht

40:32

eigentlich aufwacht oder nicht tft genug

40:33

schläft, aber sich einfach nur nicht so

40:35

dran erinnert. Und dann haben wir auch

40:36

manchmal das Problem bei älteren Leuten,

40:38

wenn die dann doch mal raus müssen auf

40:39

Toilette, sind dann noch so belämert,

40:40

dann stürzen sie eher. Also eigentlich

40:42

sind das nicht so schöne Medikamente und

40:44

das wissen ja auch viele, wenn es für

40:46

einen gut funktioniert, wie gesagt,

40:47

nehme ich niemanden was weg, aber von

40:49

der deutschen Gesellschaft für

40:50

Schlafmedizin wird eher empfohlen, das

40:52

auf dem anderen Weg anzugehen, wenn wir

40:53

nicht gut schlafen.

40:54

Übrigens interessanter Punkt. Ähm, also

40:55

wenn wenn ältere Menschen feststellen,

40:57

wenn sie nachts rausgehen und sie

41:00

stürzen dann mal leichter, könnte es

41:02

auch daran sein, dass sie Schlafmittel

41:04

genommen haben.

41:05

Na ja. Ja. Ja, das ist eine klare

41:07

Nebenwirkung. Ja.

41:08

Okay. Okay. Und dann ist das Wichtige,

41:10

dass man nicht irgendwie diese Jungen,

41:12

dieses aktive Gehirnzentrum in der Nacht

41:15

mit irgendwas reizt, ne? Also, wenn dann

41:17

einer dich anklopft und sagt, wie viel

41:19

ist 7 x 7? Dann ist das sofort wieder

41:21

da.

41:21

Ja, dann weißt du es, das ist immer

41:22

meine Aufgabe und zack ist es wieder am

41:24

Start. oder eben auch auf die Uhr gucken

41:26

und die Uhrzeit lesen oder sich jetzt

41:28

Gedanken machen, wie der Tag morgen

41:29

wird. Das machen ja die anderen

41:30

Gehirnbereichen nicht. Wenn es also

41:31

quasi das Gefühl bekommt, ah, dafür

41:33

sollte ich jetzt hier sein und parat

41:35

sein, dann springt's eben an. Und das

41:37

dann wieder schlafen zu legen ist

41:38

manchmal wie bei Kindern, die sagen, was

41:40

jetzt bin ich hier, hallo, so ungefähr.

41:43

Ja,

41:43

und das geht bei einigen aber schneller

41:45

und tatsächlich und bei anderen

41:46

langsamer dieses Abschalten. Oder liegt

41:48

es daran, dass das Abschalten länger

41:49

geht, weil die

41:50

bei denen es länger dauert sich dann

41:51

vielleicht noch Gedanken machen und noch

41:53

irgendein Thema wälzen? und dann eben

41:55

immer wieder dieses Gehirn, was

41:57

eigentlich am Tag aktiv ist, nicht zur

41:59

Ruhe kommen lassen.

42:00

Ja, es gibt eben auch so ähm Verbindung,

42:03

Verschaltungsarten, bei denen dann

42:05

dieses Berieseln quasi kurz

42:07

ausgeschaltet wird. gesagt, ach so, ja,

42:09

das Großherrn muss jetzt jetzt wichtige

42:10

Gedanken machen. Na gut, wir hören mal

42:12

auf mit berieseln und gucken, was dabei

42:14

rauskommt, so ungefähr. Und das ist ja

42:16

auch ein Versprechen, was die hier im

42:17

Bereich auch einhalten müssen. Also die,

42:19

die uns da schlafen lassen, die müssen

42:21

ja auch klar sagen, wenn jetzt irgendwas

42:23

Blödes passiert, lass ich dich direkt

42:25

aufwachen, weil das ist ja sonst

42:26

gefährlich. Und wenn so ein Mechanismus

42:28

dann eben leider zweckfremdet wird, weil

42:30

das Gehirn sagt, oh, wichtige Gedanken

42:32

über das Essen in der Mensa morgen, dann

42:35

können die unteren Bereiche nicht sagen,

42:37

neö, das ist kein wichtiger Gedanke in

42:38

der Regel, weil die müssen dann schon

42:40

auch ihrem Kollege vertrauen da. So,

42:41

also so ein bisschen ist die Dynamik

42:43

würde ich.

42:43

Das finde ich so schön zu wissen, wenn

42:44

man denkt so ach weißt du was Großherrn?

42:47

Das war's für heute. Leg dich hin.

42:50

Lass es lass es gut sein.

42:51

Ist gar nicht deine Schicht. Gerade

42:52

ist gar nicht lass es gut sein. Und du

42:54

hast es dann so wunderbar beschrieben,

42:56

dann gucken die Augen plötzlich nach

42:57

innen.

42:59

A so ja, die bewegen sich passend zu

43:01

Prozessen im Inneren die Augäpfel. Das

43:03

ist nicht nur im Remmschlaf, den man ja

43:05

mit so Augenbewegung assoziiert, sondern

43:07

auch schon in früheren Schlaffphasen, so

43:09

dass z.B. Augen dann so ein Muster

43:11

haben, wie wenn wir durch irgendwie ein

43:13

Wald laufen, hin und her gucken oder auf

43:14

einem Schiff sind, was so wankt und was

43:16

so einen Punkt am Horizont anvisiert.

43:18

Also tatsächlich irgendwie als würden

43:20

wir jetzt auf eine Reise gehen an

43:21

anderen Orten. Das tun wir ja auch.

43:24

Wir haben eben gerade geguckt, wie lange

43:25

die meisten Leute schlafen. Ich glaube,

43:27

ich kann hier sagen, die meisten

43:29

schlafen zu wenig in diesem Saal,

43:31

vor allem in den frühen Stunden. Die

43:33

werden ja oft geklaut, weil der Wecker

43:34

klingelt, ne? Dann nehmen wir uns die

43:36

letzten zwei Stunden, die wir vielleicht

43:38

noch länger oder eine Stunde und das ist

43:39

der Remmschlaf. Und das ist eigentlich

43:41

interessant und auch tatsächlich

43:43

untererforscht, weil man mit dem

43:45

Remmschlaf einige Dinge in Verbindung

43:46

bringt, z.B. Schmerzempfindlichkeit,

43:49

ähm Hormongleichgewicht, aber vor allem

43:52

und das ist viel besser belegt, die

43:53

Arbeit Verarbeitung von Gefühlen oder

43:55

das ähm ja auf neue Lösungen kommen. Da

43:58

gibt's eine ganz schöne Studie, da hat

44:00

man Menschen skif fahren lassen und dann

44:02

in der Nacht immer in den verschiedenen

44:04

Remmphasen geweckt, weil die Rennphasen

44:06

kommen mehrmals in der Nacht und dann

44:08

eben vor allem im zweiten Teil der Nacht

44:10

immer länger. Und am Anfang träumen die

44:12

einfach davon Ski zu fahren. Dann weckt

44:14

man sie später z.B. noch mal auf. Dann

44:16

haben sie schon standen sie auf Schian,

44:18

aber sind durch eine weiße Halle gezogen

44:20

worden und beim dritten Mal waren sie

44:22

auf einem Fließband und alles um sie war

44:25

einfach nur weiß und wie so windstill

44:27

und das finde ich deswegen eine schöne

44:29

Studie, weil das zeigt, wie das Gehirn

44:31

in dieser Art ähm andere Informationen

44:34

zu benutzen auf Lösungen kommen kann,

44:36

weil es nimmt dann z.B. das mechanische

44:39

Wissen oder die Haptik von so einem

44:40

Fließband oder wie wäre die Bewegung

44:43

Bewegung ganz ohne Wind oder es fährt

44:45

die Kurven noch mal nach, aber eben in

44:47

einer ganz anderen unter auf anderen

44:49

Untergrundbedingung und verarbeitet

44:51

quasi Erfahrungen in unserem Leben aus

44:53

dem was ganz anderem Lagerhalle Wind mit

44:56

Wind ohne Wind Beugung und so weiter um

44:59

dann morgen diese Skisstrecke vielleicht

45:00

besser fahren zu können, weil es

45:02

irgendein Erkenntnis aus den anderen

45:04

Erlebnissen und Haptiken oder

45:05

Erfahrungen nutzen kann, um in Problem

45:08

anders anzugehen. Das finde ich dafür so

45:10

eine echt gelungene schöne Studie. Sag

45:13

mal, wenn man dann nachts hast

45:14

und dann Moment, weil wir hatten es ja

45:16

eigentlich davon und dann klauen wir uns

45:17

diesen Schlaf irgendwie doch auch

45:19

schade, oder? Das sage ich ja, es gibt

45:21

ja nichts schöneres als schlafen. Also

45:23

irgendwie

45:24

goldene Gedoll, also nichts ist schöner,

45:26

auch wenn es alle um ein herum dann

45:28

nervt. Ähm

45:31

und viele sagen, wie passt das zur

45:32

Arbeit eines Chefredakteurs, aber das

45:34

ist eine andere Geschichte.

45:35

Na ja, nein, weil du dann auf Lösung

45:36

kommst.

45:37

Dann komme ich auf Ich komme im Schlaf

45:38

auf Lösung. Das ist richtig.

45:41

Sag mal und dann hat man ja manchmal

45:42

dieses, man träumt so Skifahren oder man

45:44

rennt so und dann hat man das Gefühl,

45:47

man muss irgendwie eine Schlucht

45:48

überspringen und dann zuckt man so. Ist

45:50

das normal? Ich zuck manchmal so im

45:52

Schlaf und denk und denkst du, ich bin

45:53

hingefallen, bin ich zum Glück nicht,

45:54

weil ich liege ja schon.

45:56

Aber was ist das?

45:57

Vor allem beim Einschlafen gibt es ja

45:59

auch diese Muskelzuckung. ist es ist

46:01

dann, wenn die wenn die der Tonus also

46:03

wie wie angespannt, wie fest die Muskeln

46:05

sind, wenn das langsam nachlässt und die

46:06

weicher und entspannter werden und dann

46:08

träumen ganz viele Leute, dass sie

46:10

fallen in diesem Moment und das sind

46:12

aber auch andere Träume als später diese

46:14

Rem, Verarbeitungslösungsträume. Das

46:17

sind eher so kurze Momente, kurze

46:19

Gedanken, die dann nicht lange

46:20

weitergehen oder eine Handlung haben

46:22

oder so.

46:22

Also nichts schlimmes, Frau Doktor, wenn

46:23

das ist

46:24

nicht schlimmes Heider.

46:26

Sehr gut. Wollen wir zur Haut kommen?

46:28

auch ein wunderbares das größte Organ.

46:30

Richtig. Die Haut ist immer dieses

46:31

sagt man so, ne? Die größte Oberfläche

46:33

oder sowas.

46:34

Die Haut ist tot, habe ich gehört.

46:36

Die Haut ist tot. Ja, das ist wir sind

46:39

wir leben lebendigen Wesen sind

46:41

eingehüllt in eine Schicht aus toter

46:43

Zellen, weil das am meisten Sinn macht,

46:46

weil es das Lebendige schützt. Ich

46:48

muss gerade so an Schweigen der Lämmer

46:49

denken

46:50

dabei.

46:52

Oha, die Dame Scharmleser gucken auch

46:55

so.

46:56

Ja, die haben den guten

46:59

Ja, okay. Das ist aber eine interessante

47:01

auch in diesem Kapitel unglaublich

47:03

vieles, weil jemand so, wenn man so ein

47:05

bisschen hell hellhäutiger ist und so,

47:07

man sich ja z.B. immer um diese tote

47:09

Haut zu schützen, sich ganz viel

47:11

eincremt und dann war immer die leere

47:13

und dann gehst du eine Stunde in die

47:14

Sonne und dann cremst du noch mal nach

47:16

und dann gehst du wieder eine Stunde und

47:17

dann cremst du noch mal nach und dann

47:18

lese ich da, das bringt nichts, du musst

47:21

dich oder es falsch gelesen.

47:22

Nee, nee, nachcreme. Es bringt schon was

47:24

Nacht bringt doch was.

47:25

Ja. Ja, weil man es ja abschwitzt, weil

47:27

man es abrubbelt, sich bewegt.

47:28

Ich hatte jetzt so das so verstandet,

47:29

dass sozusagen es für jeden gibt es eine

47:31

Zeit, die man in der Sonne sein kann

47:32

ohne Sonnenbrand und die verlängert sich

47:35

um ein um den Lichtschutzfaktor

47:37

sozusagen.

47:38

Genau. Aber nicht noch mal, wenn man

47:39

sich noch mal ein man hält den dann nur

47:41

aufrecht, den Lichtschutzfaktor.

47:42

Genau. Also, wenn man jetzt sag wir mal,

47:43

kann mit dem Lichtschutzfaktor, was

47:45

nimmt man heute? 50.

47:47

Mm.

47:47

Nimmst du 50 oder was nimmst du?

47:49

Ja, fürs Gesicht nehme ich manchmal 50.

47:51

Ja.

47:52

Ja, aber wieso manchmal 50? Das klingt

47:54

so als ob es da noch einen Trick gibt,

47:55

den uns nicht den du uns erst in 11

47:57

Jahren verraten willst. Also ich mache

47:59

das wirklich eher, wenn ich länger in

48:00

die Sonne gehe und wenn ich halt nur so

48:02

meine paar Minuten schnell irgendwas

48:03

mache, dann nicht immer so religiös.

48:06

Aber meine meine Freundinnen aus dem

48:08

Studio machen das alle so religiös, dass

48:10

eine Freundin mal bevor wir zusammen in

48:12

Urlaub gefahren sind, sich schnell noch

48:13

im Drogeriemarkt Sonnencreme geholt hat,

48:15

weil sie nicht so geschämt werden wollte

48:17

dafür, dass sie sich nicht gut einkrt.

48:19

Ich weiß nicht, das ist ja jetzt auch so

48:20

ein Trendphänomen. Ich finde immer das

48:22

Schöne daran, wenn ich es verstehe, ich

48:24

habe da z.B. das erste Mal verstanden,

48:26

warum Sonnencreme überhaupt

48:27

funktioniert, nämlich weil Sonne ja

48:29

einfach eine Schwingung hat und eine

48:30

echt krasse Energie und mit dieser

48:33

Energie kann die eben auf unsere DNA

48:35

treffen in den Hautzellen und die

48:36

schwingt dann mit, wie wenn man so beim

48:38

Wasserglas den Rand streicht mit nassem

48:40

Finger, ne? Das fängt ja dann auch an zu

48:42

schwingen und genau, weil UV Strahlung

48:44

und die DNA eben so ein gleiches

48:46

Schwingungsmoment haben, schwingt die

48:47

DNA mit. Für kurz ist es auch okay, aber

48:50

zu viel davon und dann kann sie eben

48:52

kaputt gehen an Stellen und äh deswegen

48:54

wollen wir Sonnencreme haben, damit

48:56

nicht zu viel DNA kaputt geht, weil

48:58

bisschen was können wir super selbst

48:59

reparieren, alles wieder gut, zu viel

49:01

Schäden auf einmal, da kriegt der Körper

49:03

jetzt nicht immer in Griff und dann kann

49:05

es eben blöde Schäden geben. Und die

49:07

Sonnencremes gibt's ja in zwei Arten.

49:09

Die einen cremt man auf und das sind so

49:11

chemische organische quasi und da

49:15

schwingt das Molekül mit auch im UVlicht

49:18

und schwingt nimmt dadurch dem UVlicht

49:20

bisschen Energie weg, kann also nicht

49:21

mehr mit dieser Energie auf voll auf die

49:23

DNA treffen und die anderen und das

49:25

kennt man auch, wenn man sich eincremt

49:26

und die Haut schimmert dann so weißlich,

49:29

die sind eben wie kleine Spiegel, die

49:31

reflektieren einfach das Sonnenlicht.

49:32

Deswegen schimmern wir dann auch so

49:34

weißlich. Und das fand ich irgendwie

49:36

witzig, weil in dem ganzen Kapitel

49:37

geht's ja um zwischenmenschliche

49:39

Beziehungen. Wie gehen wir mit wie wie

49:41

halten wir unser inneres Schirm uns ab,

49:43

aber treten auch in Verbindung mit der

49:45

Welt? Sonne war da für mich so ein

49:46

Sinnbild von okay, es kommt Energie von

49:48

außen und dann ein bisschen was davon

49:51

ist auch gut und sehr gesund im übrigen,

49:53

wenn wir immer wieder Sonne abkriegen,

49:54

weil schreibst du, das ist nämlich das

49:55

große Problem, zu viel Sonne ist doof,

49:58

zu wenig Sonne ist aber auch doof

49:59

auch und das sehen wir in allen

50:00

möglichen Studien so Nordsüdgefälle

50:03

viele Krankheiten gibt's dann eben bei

50:04

Menschen, die nicht so viel Sonne

50:05

abkriegen, einfach mehr. Es ist also

50:07

eigentlich tatsächlich ganz gut, wenn

50:09

wir immer so an den Bereich rankommen,

50:11

den unsere Haut noch gut aushält von der

50:12

Sonne und das schön regelmäßig, das

50:14

schützt vor einigen Krankheiten. Genau.

50:16

Aber wenn es dann eben zu viel wird,

50:18

dann brauchen wir wieder so ein bisschen

50:20

Ruhe. Und das kennt man ja vom

50:21

Miteinander auch. Manchmal kommen Leute

50:22

und es ist dann irgendwie nett für die

50:24

ersten 5 Minuten und dann doch bisschen

50:25

zu viel auf Dauer. Und da habe ich mir

50:28

tatsächlich manchmal abgeguckt, was der

50:30

Sonnenschutz macht, weil wenn mir dann

50:32

jemand so zu schlimme, zu viele schlimme

50:34

Sachen erzählt, so und dann hat er noch

50:36

und dann dieses und dann ist irgendwann

50:37

merke ich so innerlich, oh, ist bisschen

50:39

viel gerade für mich von außen und dann

50:41

mache ich jetzt wieder Sonnenschutz und

50:42

entweder reflektiere ich dann und sag,

50:45

das ist ganz schön schlimm für dich,

50:47

oder? Oder ich spring mit und sag: "Oh,

50:49

ganz ganz schlimm." Und ich habe

50:51

gemerkt, das ist viel besser als dann

50:53

Ratschläge zu geben, mich ganz arg

50:55

reinzusteigern unds auch furchtbar zu

50:57

finden oder mich so über überwältigen zu

51:00

lassen davon. Und dann denke ich an den

51:01

Sonnenschutz und denke, ja, lustig, so

51:03

mache ich es jetzt auch.

51:04

Aber noch mal wichtig für alle zu

51:06

wissen, wenn man also wenn man das

51:08

einmal eincremt, dann kann man sozusagen

51:10

ausrechnen so ungefähr, wie lange man in

51:12

der Sonne bleiben sollte. Man kann diese

51:14

Zeit aber nicht verlängern durch

51:16

mehrfach eincremen. Die Zeit ist immer

51:18

dieselbe, richtig? Genau. Also, sagen

51:19

wir, man hat jetzt so eine recht helle

51:21

Haut. 15 bis 20 Minuten kann man in der

51:24

Sonne sein, oder dass die Haut so

51:25

rötlich und gereizt wird. Und wenn man

51:27

jetzt mit dem Faktor ähm 15 eincremt,

51:31

steigert das man das ums 15 fache und

51:34

Faktor 30 ums 30fach

51:36

und bei 50 dann kann man schon

51:37

ja, aber

51:38

kann man das für den Hamburg für den

51:39

ganzen Sommer reichen normalerweise

51:40

meistens kommen wir ja meistens kommen

51:42

wir nicht wirklich auf den Wert, weil

51:43

dafür bräuchte man glaube ich so ein

51:44

zwei Teelöffel pro Gesicht dann das

51:46

machen schon

51:47

aber du sagst auch du sagst auch ein

51:48

Teelöffel pro Gesicht ist die Empfehlung

51:50

aus dem Buch richtig

51:52

genau ja

51:52

habe ich mit habe ich mitgenommen. ähm

51:55

die

51:55

wer das schafft und dann tropft's nicht

51:57

vom Kind, top.

51:59

Aber meistens sind wir deswegen bisschen

52:00

unter eigentlich.

52:01

Es gibt jetzt auch so eine Stifte. Meine

52:02

Kinder haben so Stifte den sich so wie

52:04

so ein, also ich hoffe, das sind

52:06

Sonnenschutz und nicht Deo. Sehen aus

52:07

wie Deoroller und dann reiben die sich

52:09

so damit ein. Das geht auch. Mm.

52:11

Also auch 80% der Hautalterung, das muss

52:15

man auch wissen, kommt durch

52:17

Sonne.

52:17

Durch die Sonne. Das heißt, wenn man den

52:19

Schatten sucht oder Textilien oder

52:22

Mützen trägt oder Cappies oder so,

52:25

altert die Haut halt einfach langsamer.

52:28

Aber man lebt auch nicht so lange, weil

52:29

wenn man viel Sonne hat, lebt man

52:30

länger. Habe ich auch gelernt.

52:31

Nein. So alles, was in diesen in diesem

52:33

Zeitraum ist, den die eigene Haut gut

52:35

verträgt, das kann ja bei manchen sind

52:36

das über 50 Minuten, bei anderen eben

52:38

nur um die 20. Das kann die eigene Haut

52:41

gut machen. Und wer schon weiß, heute

52:42

wird's länger oder heute bin ich im

52:44

tropischen Urlaub, den ganzen Tag

52:45

draußen unterwegs, der kann ein bisschen

52:48

die Hautalterung aufhalten, indem man

52:50

sich nicht so dieser ganzen krassen

52:52

Energie aussetzt und damit sehr viel

52:54

günstiger und wirksamer Anti-Aging

52:56

betreiben als viele Kosmetiker.

52:59

Fast alle. Im, du hast es gerade gesagt,

53:01

es geht in dem Buch ja nicht immer nur

53:03

um das rein organische, sondern es geht

53:04

ja um die Frage, was können wir von

53:06

unserem Körper eigentlich lernen? Mm.

53:08

Und im Bereich in diesem Kapitel über

53:09

die Haut geht es halt auch um Berührung,

53:11

um zwischenmenschliche. Und was mich am

53:13

meisten interessiert jetzt, ist die

53:15

Frage ähm was können wir lernen von der

53:18

Haut für eines der Hauptthemen gerade

53:21

einer Stadt wie Hamburg, nämlich das

53:22

Thema Einsamkeit. 53% aller Haushalte in

53:26

Hamburg sind ein Personenhaushalte. Das

53:28

heißt nicht, dass diese Menschen einsam

53:30

sind, aber sie sind dann spätestens zu

53:32

Hause allein. Was können wir lernen von

53:34

der Haut äh wenn es um Einsamkeit geht?

53:37

Und was heißt es vielleicht auch, wie

53:40

man wenn man mit sich allein ist, man

53:42

trotzdem sich nicht einsam fühlen muss,

53:43

weil man sich anders fühlt? Das musst du

53:45

beschreiben. Im Buch schreibst du es

53:47

sehr, sehr schön, aber ich kann es

53:48

natürlich nicht so wiedergeben, sonst

53:49

hätte ich ja dieses Buch geschrieben.

53:52

Na, also ich fand es sehr faszinierend

53:54

über Berührung zu lesen und auch einige

53:57

Effekte der Berührung, die ja teilweise

54:00

nah an beruhigende Medikamente rankommt.

54:02

Also, da gab's eine schöne Studie, wo

54:05

ähm ein Mensch liegt in so einer Röhre

54:07

und neben ihm auf dem Stuhl sitzt sein

54:09

Partnermensch und die beiden halten

54:11

Hände und man kann dann genau sehen, wie

54:13

der nervösere Mensch, weil er in so

54:15

einer komischen Röhre steckt, plötzlich

54:17

einfach ruhiger atmet, ruhigeren

54:18

Herzschlag bekommt. Also all diese

54:20

Parameter, die man messen, die

54:21

Hautleidgeschwindigkeit wird wieder

54:23

entspannter sowas. Ähm und das ist ja

54:26

eigentlich ein super Effekt, wenn man

54:27

dafür nicht irgendwas spritzen muss, um

54:29

den Weg zu nüddeln, so. Ja. Und ähm das

54:32

ist äh auch äh beispielsweise ganz

54:35

prominent und viele kennen das schon bei

54:38

Studien zu frühgeborenen Babys, die viel

54:41

bessere Vitalparameter haben, also

54:44

entspannter Atmen, guten Stoffwechsel

54:46

bekommen, wenn sie Kontakt, Hautkontakt

54:47

mit ihren Eltern haben, z.B. ähm und

54:51

also einmal sieht man da diese Wirkung

54:53

von Berührung. Wir merken irgendwie, da

54:54

ist jemand anderes da, wir merken, ich

54:56

bin da. Das Schöne ist ja auch, der

54:58

ruhige Mensch wird nicht nervöser,

55:00

sondern tatsächlich der nervösere Mensch

55:01

wird beim Anfassen ruhiger. Nett, oder?

55:04

Dass es nur in die Richtung geht.

55:06

Und ähm ja, das ist also einmal zu der

55:09

Verbindung zu uns und anderen und wie

55:11

wohltuend das sein kann und dann gibt es

55:13

ja aber natürlich auch einfach

55:14

Selbstberührung. Also wir berühren uns

55:16

im Gesicht, ich knete oft mit den Händen

55:18

sowas und vor kurzem habe ich mich auch

55:20

mal mit äh Freundinnen drüber

55:21

unterhalten. Dann wir so gesagt, ja, wie

55:23

duscht ihr denn eigentlich? Und haben

55:26

dann gemerkt, ja, also da gibt's

55:27

wirklich eine große Palette, die einen,

55:29

die sich so nutztierartig mit

55:31

zugekniffenen Augen so kernseifig

55:33

abschrubben, schnell erledigt, so

55:35

ungefähr und das auch ja gar nicht mehr

55:37

merken, manchmal so dieses Rabiate, weil

55:40

es irgendwie gemacht werden muss oder

55:41

vielleicht das Wasser auch zu kalt, aber

55:43

man ignoriert und macht einfach weiter

55:44

oder sowas und dann habe ich vorhinen,

55:46

die haben da eine Sammlung an Duftölen

55:49

und Schwämmchen und das wird zelebriert

55:51

und ganz leicht eingekreiselnde

55:53

Bewegungen und also wo ich so dachte Der

55:55

Wahnsinn. Das sagt doch auch irgendwie

55:57

ganz interessant viel drüber aus, wie

55:59

wir unseren Körper so behandeln

56:01

und ich finde es interessant, weil das

56:02

ist natürlich echt mal interessantes

56:03

Thema, man fragt, wie duscht du? Duscht

56:05

du z.B. Nein, aber du hast diese Regen,

56:08

machst du die Regen, du hast diese

56:10

Regendusche. Manche haben diese

56:11

Regendusche und dann nimmst du die

56:14

oder machst du erst mit dem, was man,

56:15

wie heißt das Ding, was man abnimmt?

56:17

Der Kopf. Der Duschkopf.

56:18

Der Duschkopf. Machst du erstmal den an

56:20

und dann gibt's so verschiedene so ganz

56:22

harten Strahl, ganz weichen Strahl. ein

56:24

nicht spürst, wechselst du dann wieder

56:26

auf die Regendusche. Das ist so so ein

56:28

Thema tatsächlich. Es mir schon wie

56:30

duscht du?

56:33

Ja, genauso. Hör schon, dass da eine

56:34

Regendusche im Spiel hab nicht alle das

56:36

ist wirklich eine Regendusche und ich

56:38

wollte die erst nicht und aber ich

56:40

kriege es immer nicht Christus es auf

56:42

mache ich an und denk ist das Wasser

56:43

erstmal kalt und denke ich okay mache

56:45

jetzt an und dann muss es ja über diesen

56:47

über dieses Ding in der Hand gehen und

56:49

wenn dann die Regendusche ist und dann

56:50

kriegst du dieses kalte Wasser ab, dann

56:52

ist das ganze Spaß schon wieder vorb

56:53

immer erstmal kalt ist

56:54

aber duschen ist äh aber interessant,

56:56

man hat ich habe noch nie mit dem guten

56:57

Freund, das werde ich mal machen an

56:58

diesem Wochenende mal mit meinem besten

57:00

Freund,

57:01

der erzählt nämlich immer die der ist

57:03

immer oft bei uns und behaupte, wenn ich

57:04

dann komme, er würde auch bei uns

57:05

duschen. Vielleicht kann man das mal

57:07

vielleicht können wir das mal machen.

57:09

Okay, ist das Thema ist das Thema auch

57:12

geklärt. Willst du einmal kurz

57:13

zwischendurch zur noch mal ein Stück

57:16

lesen, dass die Leute and haben oder

57:17

hast du hast du ein Wunsch? Ich ich habe

57:20

und zwar ja vielleicht wir kommen gleich

57:22

zu dem Bereich Leistung

57:23

und es gibt einen Bereich Leistung und

57:26

Titin, nicht Titanm

57:28

und vielleicht kannst du das so ein

57:30

bisschen zur Einleitung ähm

57:32

ja da guck

57:33

h sie mal zu ist auch lustig das auch

57:35

das ist ein kritischerer Text für

57:37

ja das Buch ich wollte sagen, das Buch

57:38

ist an sich auch lustig und wir werden

57:39

nachher noch mal mit Frau Dr. darüber

57:42

sprechen, ob sie sich auch vorstellen

57:43

könnte jenseits der ganzen Dinge, die

57:46

wir unserem Körper tragen, ein Buch zu

57:47

schreiben, was romanhafte Züge hat, weil

57:50

ich glaube, ich würde das jetzt super

57:51

gerne, weil du magst eine gute

57:53

Medizinerin sein, aber ich glaube, am

57:55

besten bist du als Schriftstellerin.

57:58

Und da würde, also ich persönlich würde

57:59

mich

58:01

darüber freuen,

58:01

kannst du dich ja später mit meinem

58:03

Oberarzt drüber und die Ich würde mich

58:05

darüber freuen und die Kollegen von

58:06

Ulstein, die mir für diesen Satz 500 €

58:08

gegeben haben, auch nein, Lies.

58:11

Gut, gut. Hier kommt der Text zur

58:12

Leistung. Wer mehr leistet, verdient ein

58:16

besseres Leben. Das ist die Prämisse der

58:19

Leistungsgesellschaft.

58:21

Sie sollte fairer sein als die

58:23

Standesgesellschaft vor ihr, in der sich

58:26

alles darum drehte, in welche Familie

58:28

ein Mensch hineingeboren wurde. Als

58:31

Belohnung für Leistung gibt es bei uns

58:34

Geld, soziale Anerkennung oder sogar

58:37

Macht. Das erhöht die Chancen auf ein

58:40

besseres Leben und liefert die

58:42

Motivation, sich anzustrengen.

58:45

Eine Bewegung macht schließlich nur

58:47

Sinn, wenn man von A nach B will. Wieso

58:51

sollte man irgendwohin, wenn A schon gut

58:53

genug ist? Die Leistungsgesellschaft

58:57

bietet permanent B, mehr Geld, mehr

59:01

Anerkennung, mehr Macht.

59:04

Doch was, wenn wir nur noch B

59:06

hinterherlaufen und währenddessen das

59:08

versprochene bessere Leben gar nicht

59:11

bekommen?

59:13

Und was, wenn Geld, Anerkennung oder

59:16

Macht eben doch nicht alles sind? Läßt

59:19

sich Leistung überhaupt fair beurteilen?

59:23

Das sind nur drei der Fragen, die wir

59:25

Menschen uns stellen. Nun, da wir das

59:27

Konzept schon ein paar Generationen lang

59:30

austesten.

59:32

Die Muskelforschung hatte lange ganz

59:35

ähnliche Probleme. Eigentlich war für

59:37

sie nämlich klar, was Muskeln schaffen,

59:40

kommt einzig und allein von der Leistung

59:43

der Proteinfüßchen im Inneren. Leisten

59:47

sie mehr, springen wir weiter oder heben

59:50

schwerere Gewichte. daran lässt sich

59:53

folglich auch bemessen, wie stark wir

59:56

sind. Für einige Bewegungen stimmt das

59:59

und ihre Leistung lässt sich genauso

1:00:01

berechnen. Für andere jedoch nicht.

1:00:04

Beine springen dann plötzlich weiter,

1:00:07

obwohl sie sich nicht entsprechend mehr

1:00:09

anstrengen. Die Leistung der

1:00:11

Proteinfüßchen

1:00:13

bleibt gleich.

1:00:15

Diese Ungereimtheit war lange ein Dorn

1:00:18

im Auge einer sonst wunderbar einfachen

1:00:21

Leistungsformel.

1:00:23

Im Jahr 2015 kam es zu einer neuen

1:00:26

Hypothese: Titin. Titin ist eine

1:00:30

Proteinfeder, spiralförmig gewunden wie

1:00:33

ein Telefonkabel.

1:00:34

Wird ein Muskel vom Nerv aktiviert,

1:00:37

zeigt Titin, was es kann. Auf einmal

1:00:40

wickelt es sich stramm ans Zellgerüst

1:00:42

und gleicht dadurch einer Sprungfeder.

1:00:45

Dehnen wir den so angespannten Muskel

1:00:47

kann die Feder Energie aufnehmen und

1:00:49

später wieder abgeben. Das verändert

1:00:52

unsere Muskeln enorm. Sie werden von

1:00:55

analogen Lastenhebern zu organischen

1:00:58

Steinschleudern.

1:01:03

Jetzt kann man noch ein bisschen

1:01:04

weitermachen. Man kann z.B. will sagen,

1:01:06

dass dadurch bestimmte Phänomene, die

1:01:08

wir früher nicht so verstanden haben,

1:01:09

wie z.B. bei den olympischen Sprintern,

1:01:12

die hüpfen immer so vor der Startlinie

1:01:14

und dann rennen die tatsächlich

1:01:15

schneller, als wenn die nicht hüpfen.

1:01:17

Das hat man dadurch das erste Mal

1:01:18

verstanden, weil die laden ihre

1:01:20

Tinfedern auf, die geben die Energie

1:01:22

dann ab beim Rennen und dadurch wird's

1:01:24

schneller. Aber auch z.B. Dinge wie Yoga

1:01:26

oder Pilates, wo man immer Bewegungen

1:01:28

hat oder viele Bewegungen, bei denen man

1:01:30

den Muskel anspannt und gleichzeitig

1:01:32

dehnt. übt und stellt diese

1:01:34

Titinenfedern quasi ein, so dass die

1:01:37

sich immer besser auf uns und unsere

1:01:38

Bewegung einstellen und holt dann sogar

1:01:40

bei durchrainierten Fußballern oder eben

1:01:42

zierlichen Frauenkörpern mit gar nicht

1:01:44

so viel Muskeln noch ein bisschen mehr

1:01:46

Kraft raus. Und ja, vielleicht hier auch

1:01:49

noch der Zusammenhang zur Welt, bei der

1:01:52

man dann nämlich sagen kann, die Welt

1:01:54

ist dynamisch. Das hat unser Körper bei

1:01:56

der Entwicklung von Titin verstanden.

1:01:59

Doch wie sehr haben wir es auch als

1:02:01

Gesellschaft verinnerlicht. Die moderne

1:02:04

Arbeitsforschung stößt immer öfter auf

1:02:06

Erkenntnisse, die an die Dynamik von

1:02:09

Titin erinnern, dass wir eben nicht nur

1:02:11

Lastenheber, sondern auch dynamische

1:02:13

Steinschleudern sein können. Das Fazit

1:02:16

solcher Studien lautet dann etwa:

1:02:19

Mitarbeiterin, die anderen hilft, statt

1:02:22

sich nur für den eigenen Erfolg zu

1:02:23

bemühen, steigert die Leistung eines

1:02:26

ganzen Teams meist um ein Vielfaches im

1:02:29

Vergleich zu einem einzelnen

1:02:31

leistungsstarken Überflieger.

1:02:33

oder eine gemeinsame Meditation am

1:02:36

Morgen senkt die Unfallhäufigkeit auf

1:02:38

Baustellen oder ein Mittagsschlaf und

1:02:41

eine e-Mailfreie Stunde führen zu einem

1:02:44

produktiveren Arbeitstag als eine Stunde

1:02:47

längeres Arbeiten.

1:02:49

Erkenntnisse wie diese sind nicht

1:02:51

nagelneu. Und dennoch würden die

1:02:53

wenigsten beim Personalbüro ein

1:02:55

Meditationskissen beantragen oder sich

1:02:59

mittags nach einer schlechten Nacht für

1:03:01

15 Minuten im Nebenraum schlafen legen.

1:03:04

Eine Gehaltserhöhung dafür in der

1:03:06

Kollegung zu verbreiten. So etwas klingt

1:03:10

fast schon unerhört.

1:03:13

Ich finde ja gerade, das ist eine der

1:03:15

schönsten Stellen. Ich finde ja wirklich

1:03:16

die Menschen, die für die dafür sorgen,

1:03:19

dass man sich in ihrer Gegenwart

1:03:21

besonders wohlfühlt. Ich finde, das sind

1:03:23

die, die tatsächlich auch mehr Gehalt

1:03:24

kriegen sollten und das ist eine

1:03:26

Eigenschaft, die aus meiner Sicht

1:03:27

komplett unterschätzt wird.

1:03:28

Ja, wie machst du das dann beim

1:03:29

Abendblatt?

1:03:29

Ich mach das genau, das ist meine

1:03:30

einzige Funktion beim Armblatt. Ich

1:03:32

sorge mir hat mal ein einer meiner

1:03:34

Vorsetzenden gesagt auf die Frage, warum

1:03:36

er mich denn jetzt an diesem Posten

1:03:37

gesagt hat, sagt es ist so nett mit

1:03:39

ihnen zusammenzuarbeiten.

1:03:40

Mm. Das ist natürlich nicht so schön,

1:03:42

weil du wirst natürlich lieber hören,

1:03:43

sie sind ein großer Intellektueller, sie

1:03:45

sind wie Giovanni De Lorenzo in groß.

1:03:49

Man kann ja beides man kann ja angenehm

1:03:52

und klug sein.

1:03:53

Genau, aber ich fand das ich fand es

1:03:54

eigentlich schönen schönen Satz. Ich

1:03:55

habe mich sehr gefreut übrigens, dass du

1:03:56

man kann in Hamburg wieder über

1:03:58

Fußballer sprechen in diesem äh Jahr.

1:04:00

Das war lange nicht möglich. Du wirst ja

1:04:01

eben gerade auch Fußballer erwähnt.

1:04:03

Das geht ja jetzt wieder, auch wenn der

1:04:04

HSV in der neuen Saison noch nicht ein

1:04:06

einziges Tor geschossen hat,

1:04:08

aber vielleicht, wenn sie einschießen,

1:04:09

dann hüpfen sie ja so rum wie diese

1:04:10

Sprinter und werden dann vielleicht

1:04:12

wieder schneller. Ja,

1:04:13

so Sport, da erzählst du eine wunderbare

1:04:17

Studie und die wird sie alle jetzt

1:04:18

jubeln lassen. Mich hat sie jubeln

1:04:19

lassen. Ich habe sie laut meiner Frau

1:04:21

vorgelesen. Es gibt eine Studie, zwei

1:04:24

Gruppen. Die eine Gruppe macht

1:04:26

irgendwelche Übungen dü

1:04:30

freiwillig melden würre,

1:04:32

ich weiß was

1:04:32

ist die Gruppe, die nur daran denkt,

1:04:35

diese Übungen zu machen

1:04:38

und siehe da, das Ergebnis ist dasselbe.

1:04:41

Nein, das stimmt nicht. sind besser. Die

1:04:43

sind besser auch noch als die anderen.

1:04:46

Ja.

1:04:46

Besser. Ja. Aber warum sollte dann

1:04:47

irgendjemand von den 500 Menschen, die

1:04:50

heute hier sind, noch mal Sport machen,

1:04:52

weil es Spaß macht? Aber es reicht.

1:04:54

Also, wenn die jetzt alle wir machen

1:04:56

machen Sie das jetzt ruhig mal. Denken

1:04:57

Sie einfach mal, Sie würden jetzt

1:04:58

richtig so richtig 50 Kniebeugen, 40

1:05:02

Liegestützen Muskeln brennen

1:05:04

und das ist das die sind dann das ist

1:05:06

besser. Also es ist besser es ist,

1:05:08

können wir das heute sagen, Frau Dr.

1:05:10

Anders? Es ist besser keinen Sport zu

1:05:13

machen. Also, es ist besser an Sport zu

1:05:15

denken als Sport zu machen.

1:05:17

Soll ich jetzt uns die Freude nehmen,

1:05:19

diese Studie zu erklären?

1:05:21

Du sollst einfach jetzt nur ja sagen,

1:05:24

so wie Ärzte in den Medien meistens,

1:05:26

gell? Nee, also es geht da auch

1:05:29

tatsächlich darum, dass es ja wirklich

1:05:30

schon Leistungssportler sind, bei denen

1:05:32

das gemacht wurde. Deren Muskeln sind

1:05:33

also schon ziemlich vortrainiert und die

1:05:35

holen dann oft nicht unbedingt mehr

1:05:37

raus, indem die die Muskeln noch mehr

1:05:38

aufpumpen, sondern indem die Nerven im

1:05:41

Gehirn, die ja auch an der Bewegung

1:05:43

beteiligt sind, trainieren auf diese

1:05:46

Bewegung ganz genau noch mal zu achten,

1:05:47

sich alles davon vorzustellen und dann

1:05:50

stärkeren Impuls an die Muskeln zu

1:05:52

schmeißen, weil der Wille, der Gedanke

1:05:54

dahinter größer ist. Und das ist doch

1:05:56

auch wieder eigentlich eine ganz schöne

1:05:57

Metapher fürs Leben. Ich habe auch oft

1:05:59

jetzt immer mal wieder gehört, so die

1:06:01

jungen Menschen, die wollen jetzt nach

1:06:02

Covidparty machen und wollen sich

1:06:04

flüchten in Fantasiewelten. Ich glaube

1:06:06

nicht. Ich glaube, die sind müde von

1:06:08

Sinnlosigkeit und manchmal bringt eine

1:06:11

stärkere Motivation oder der Wille

1:06:12

anzupacken, kommt von woan, noch mal

1:06:14

eine Stufe weiter hinten. Nicht einfach

1:06:16

nur dieser pure stumpfe Fleiß und eine

1:06:18

Stunde länger im Büro, sondern dieses

1:06:20

ja, warum? Was ist mein Motivation? Ähm,

1:06:23

wie wie sieht wie sieht der Schwung auf

1:06:24

der Arbeit aus? Was für Prozesse bin ich

1:06:26

da beteiligt? Also einem Schritt weiter

1:06:28

hinten.

1:06:29

Das heißt, dieser Satz Gedanken können

1:06:31

Berge versetzen. Stimmt.

1:06:33

Na ja, Gedanken können bei einer Studie

1:06:35

mit Basketballern, die am Ende besser

1:06:37

werden lassen als die, die Basketball

1:06:39

spielen. Zumindest das ist richtig.

1:06:41

Wow, das ist doch eine gute Nachricht,

1:06:43

aber auch das muss man auch wissen, auch

1:06:44

eine gute Nachricht. Ähm, man kann viel

1:06:47

trainieren, die Muskeln wachsen, aber

1:06:49

das wissen die meisten wahrscheinlich

1:06:50

schon. Die Muskeln wachsen in der Phase

1:06:53

in der Domin nicht trainiert, in der

1:06:55

Entspannungsphase. Deshalb sind diese,

1:06:57

das sagen ja dann die Trainer immer,

1:06:58

aber wir müssen die die Trainingsnü das

1:07:00

die Belastungssteuerung ist so wichtig,

1:07:03

aber es stimmt tatsächlich.

1:07:04

Ja, die ist vor allem finde ich so

1:07:06

wichtig zu wissen, all diese gelobten

1:07:08

Effekte, wir sagen Sport ist so toll,

1:07:10

weil da da und all die, also wirklich

1:07:12

fast all diese Effekte finden in der

1:07:15

Erholungsphase nach dem Sport statt. Das

1:07:18

heißt auch bei unserem Handeln, wenn wir

1:07:19

sagen, oh, der ist so toll, der macht so

1:07:20

viel, das relevante, das der der das

1:07:23

innere Wachsen, das sich noch überlegen,

1:07:25

was brauche ich beim nächsten Mal, um es

1:07:27

noch besser hinzukriegen, das drauf

1:07:29

einstellen, äh ganz fein die Titinfedern

1:07:32

z.B. nachzuziehen. Das findet in der

1:07:34

Erholungsphase statt und Leistungs im

1:07:36

Leistungssport ist es schon lange so,

1:07:38

dass oder also zumindest du wirst ja

1:07:40

wissen, du bist ja sportlich ganz gut

1:07:41

bewandert, da plant man das Training

1:07:43

nach den Regenerationszeiten,

1:07:45

wenn die schneller klappen, wenn die

1:07:47

Erholung noch effektiver wird, dann kann

1:07:49

ich mir mehr zumuten. Ja, interessantes

1:07:51

Experiment für die Arbeitswelt oder

1:07:53

nicht?

1:07:54

Ja, absolut. Und die Frage ist natürlich

1:07:56

auch, wie viel Sport muss man machen und

1:07:58

wie lange darf die Erholungsphase sein?

1:08:00

Also muss das immer gleich sein? Nein.

1:08:03

Nein, nein. Es kommt einfach drauf an,

1:08:04

also z.B. Leute, die mit vollem

1:08:07

Muskelkater immer gleich

1:08:08

weiterrainieren, die haben nach mehreren

1:08:09

Wochen weniger Kraft.

1:08:11

Das ist doch quasi die Parallele zum

1:08:13

Burnout Phänomen,

1:08:15

Burnout Syndrom, wenn du jetzt so sagen

1:08:17

willst. Aber quasi ähm das da sind viele

1:08:19

so so interessante, finde ich Parallelen

1:08:23

auch, wenn man guckt, was ist dann work

1:08:24

life Balance und was ist

1:08:26

Überentspannung? Das gibt's ja auch,

1:08:28

wenn wir unsere Muskelmer einfach nur

1:08:30

noch da liegen, dann bauen wir ja auch

1:08:31

Muskelmasse ab. Und sowas haben wir z.B.

1:08:33

auch bei Menschen, die unfreiwillig in

1:08:35

der Arbeitslosigkeit rutschen oder

1:08:37

Menschen, die in der Rente Sorge haben,

1:08:39

dass sie einfach eher nur abbauen und

1:08:40

nicht mehr eigentlich die Sachen machen

1:08:42

können, die sie gerne wollen, weil wir

1:08:44

ja auch ein bisschen Herausforderung

1:08:45

brauchen. Also, es gibt Argumente für

1:08:47

beide Seiten bei den Muskeln, aber ich

1:08:48

glaube, eine schöne Art dieses

1:08:50

Gleichgewicht in der Mitte zu verstehen,

1:08:52

da gilt dieser alte Satz, den ähm ähm

1:08:54

den viele Therapeuten, viele Ärzte

1:08:56

sagen, use it or lose it. Das gilt auch

1:08:59

tatsächlich für Muskeln. Du beschreibst

1:09:01

das schön. Also der Muskel, wenn er

1:09:03

nicht gebraucht wird, dann ist es so,

1:09:06

als ob einer den Keller mal durchräumt.

1:09:07

Die Sachen, die ich nicht brauch,

1:09:08

schmeiße ich weg.

1:09:09

Die Muskeln haben immer einen

1:09:10

aufgeräumten Keller, die sagen, brauch

1:09:12

ich nicht weg.

1:09:13

Ja,

1:09:14

und das ist dieses, was man tatsächlich

1:09:15

dann erlebt, wenn wenn Menschen älter

1:09:17

werden und sich nicht mehr bewegen oder

1:09:19

zu wenig bewegen oder zu wenig sitzen,

1:09:21

dann

1:09:22

ist das dieser Effekt

1:09:23

und auch das Fatale, wenn dann z.B.

1:09:25

wegen dem Knochenbruch lang im

1:09:26

Krankenhaus gelegt werden muss, wenn

1:09:27

dann manche Leute da schwer wieder

1:09:29

zurückkommen in ihre ursprüngliche Kraft

1:09:31

und Aktivität, weil einfach doch einiges

1:09:34

an Muskelmasse verloren gegangen ist.

1:09:36

Ja,

1:09:36

das ist dieses, ich habe ja zwei Jahre,

1:09:38

als noch Zivilings gab, im Krankenhaus

1:09:40

gearbeitet und habe da gelernt äh etwas,

1:09:42

was auf den ersten Blick völlig harmlos

1:09:44

klingt, bei älteren Leuten nicht selten

1:09:47

tödlich ist, nämlich der

1:09:47

Oberschenkelhalsbruch. Mm. Durch diesen

1:09:49

der dieser Effekt trägt dazu bei.

1:09:51

Interessant ist da auch wieder das

1:09:53

Titin, weil jetzt z.B. Studien gibt,

1:09:55

dass es sehr wirkungsvoll vor

1:09:56

Muskelabbau schützen kann und das z.B.

1:09:59

äh ein Modell wäre, was man öfter

1:10:01

ausprobieren könnte, wenn Menschen im

1:10:03

Krankenhaus liegen, nicht nur irgendwie

1:10:04

ein bisschen Bewegung oder Massage

1:10:06

manchmal, sondern wirklich Dehnung und

1:10:09

gleichzeitig den Muskel anspannen. Das

1:10:11

äh da finden dann so eine Markierung vom

1:10:13

Titin statt und die schützt auch vor

1:10:15

einem zu starken Muskelabb. Muss man

1:10:17

jetzt noch ein bisschen mehr erforschen,

1:10:18

bis sowas irgendwie eine gängige

1:10:20

Empfehlung ist, aber da gibt's schon

1:10:21

ganz interessante Ergebnisse zu.

1:10:24

Also das ist vielleicht die schön der

1:10:26

schönste Teil, ne? Also wir sorgen dafür

1:10:28

für gute Stimmung im Büro. machen zu

1:10:30

wenig machen nicht so viel Sport,

1:10:31

stellen es uns nur vor,

1:10:33

stellen uns nur vor und äh nutzen diese

1:10:35

Zeit, um dieses Buch zu lesen. Du hast

1:10:37

am Ende oder weiß g Ende am Ende ist,

1:10:40

hast du mal ausgeleint, das ist das

1:10:41

allerschönste. Man möchte ja eigentlich

1:10:43

immer ein Menschvoller Reichtum sein.

1:10:45

Also man möchte, jeder von uns möchte so

1:10:47

sein wie Klaus Michael Kühne.

1:10:50

Nein, aber

1:10:52

36 36 Milliarden Euro Vermögen gerade,

1:10:55

aber das ist ähm nix, ne? Was heiß nix?

1:10:59

Du hast gesagt, wenn man den

1:10:59

menschlichen Körper nachbauen würde,

1:11:02

wäre jeder von uns wie viel wert?

1:11:05

Es gibt da verschiedene Arten. Also

1:11:07

klar, wenn wir jetzt die Organe so wie

1:11:08

wir es jetzt haben, eine Dialysemaschine

1:11:10

z.B., Ja, oder man kann so die

1:11:13

rudimentärsten Funktionen vom Darm oder

1:11:15

eine Herzlungenmaschine, um Herz und

1:11:17

Lunge kurz zu ersetzen, da kommt man auf

1:11:19

unterschiedliche Summen, wie wenn man

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jetzt wirklich mal versuchen würde aus

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echten Zellen und entlangen biologischer

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Strukturen so diese ganzen Feingfäße,

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das Nervensystem, da wäre man schon bei

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500 Millionen Euro und drüber und

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insgesamt, wenn man das auch noch mit

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dem Gehirn und alles verknüpfen will,

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wenn wir so groben Berechnung, weil wir

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können es ja noch nicht, wir können es

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nur in etwa schätzen bei 10 Billionen

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Das heißt, jeder von uns ist 10

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Billionen Euro wert. Da sind die 22 €

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Eintritt heute irgendwie.

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Da können Sie noch ein Buch kaufen

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nachher. Die Gelegenheit, es soll die

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Gelegenheit da geben.

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Na, ich finde das schön, weil also nur

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um das mal so gefühlbar zu machen, das

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ist der Wert der zehn größten

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Unternehmen der Welt. Es ist der Wert

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der Immobilien von New York City, aller

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Immobilien oder auch der gesamten

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Kunstwerke dieser Welt, die so käuflich

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gelistet und zusammenrechenbar sind. Und

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das ist doch irgendwie verrückt. Also

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auf der einen Seite auch so zu

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verstehen, das wertvollste, was ein

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Mensch jemals besitzen kann, haben wir

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schon längst. Und das andere aber auch,

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was sagt es denn über unsere

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Wertschätzung? Wir sehen ja oft diese

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weltliche mit Geld und Wertbeiträgen

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versehene Welt so als das wichtige Ding

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und die ist ja auch sehr wichtig, aber

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im Vergleich zu so einer Natur mit

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diesen Dingen, die sie über

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Hunderttausende und dann manchmal

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Millionen von Jahren geformt erschaffen,

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immer wieder verbessert hat, wie

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verblasst manchmal diese weltliche Welt

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im Gegensatz zu dem, was da schon alles

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entstanden ist.

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Das wäre eigentlich der Moment, wo man

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den Raumlufttest machen könnte, diese

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Veranstaltung, aber das machen wir

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nicht, weil ähm du hast das Buch ja

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nicht nur geschrieben, auch natürlich um

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Organe, um das besser zu verstehen, um

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den Körper besser zu verstehen, es ist

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übrigens auch ein Buch, kann man sagen,

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das war glaube ich auch dein Anspruch,

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das kann so jemand wie ich lesen, das

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kann aber auch der Oberarzt lesen, der

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Sitz, also der Anspruch ist äh, dass

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sich die, die sich damit auskennen,

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nicht langweilen.

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Und die anderen sowieso nicht richtig.

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Ja, das das hoffe ich zumindest. Ist so

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Johannes oder kann der Oberarzt lesen?

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Ja.

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Ja, gut. Ah ja, guck Johannes sagt, kann

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der Oberarzt lesen.

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Seid ihr verwandt oder verschwägert? Nur

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einfach

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nur einfach auch von Olstein eingeladen

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heute Abend. Nein, sich glaube ich sogar

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eine Karte gekauft. Ich hat ih ja sonst

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auf die Liste, aber er war zu schnell.

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10 Billionen. Ähm,

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was können wir alles? Das ist das klingt

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immer so, das klingt immer so an. Es

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gibt auch richtige Passagen darüber. Wir

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sind ja in einer Phase in was die

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Gesellschaft anbelangt, was die Politik

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anbelangt, ähm

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wo man das Gefühl hat, oh, irgendwie

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funktioniert gar nichts mehr. In was

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können wir lernen von unserem Körper für

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das, was in den nächsten Jahren auf uns

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zukommt? In Sachen Klimawandel, in

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Sachen Sicherheit, in Sachen sozialer

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Sicherungssysteme, in Sachen Friedrich

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März, was können wir lernen?

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Na, also einmal finde ich ab und zu

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haben sich unsere Diskussionen ganz

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schön festgefahren. Es gibt jetzt immer

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häufiger Lager A und Lager B und der

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eine sagt halt das, der andere das, dann

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hauen sie sich und das war's dann

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wieder. Ich finde oder ich würde mal

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anbieten, ich glaube so eine körperliche

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Perspektive bei einigen diesen Themen

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und nicht nur rhetorische abstrikte

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Begriffe tut da manchmal ganz gut, weil

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der Körper ist erfrischend konkret und

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er hat z.B. Grenzen. Eine Lunge ist 600

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g schwer. Wie viel Schmutz die aus der

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Luft aufnehmen kann, erreicht einfach

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irgendwann eine messbare Grenze, die wir

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dann wahrnehmen können und sehen können

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und

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nachempfinden können, wo die liegt und

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das mittlerweile sogar auch schon

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ziemlich genau wissen seit 2021. Ähm und

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das ist, glaube ich, manchmal was, was

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ich auch beruhigend finde. Und noch der

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Gedanke dazu, die Welt wird gerade auch

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wahnsinnig komplex. Also früher hatten

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wir eine Firma mit irgendwie mehreren

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Etagen und dann hat man immer den über

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sich gefragt und so war das geregelt und

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heute hat man globale Unternehmen und

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wenn da irgendjemand aufs Coleplay

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Konzert geht und wird im falschen Moment

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gefilmt, dann ändert sich die

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Unternehmensstruktur über Nacht, weil

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irgendwie doch alle verschaltet und so

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weiter und so fort. Also es ist ja

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einfach vieles plötzlich fühlt sich aus

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der Hand genommen, unkontrollierbar,

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komplex an. Und da finde ich beruhigend,

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der Körper ist auch ein komplexes System

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und mit so ein paar Grundprinzipien, die

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Sinn machen und die sinnvoll sind und

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manchmal vielleicht als Denkanstoß auch

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übertragbar sind auf die Gesellschaft,

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kriegt der Körper es ganz gut hin. Ich

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finde das beruhigend, weil wir können

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nicht mehr zurück in die einfache Welt,

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auch wenn manche Menschen oder Parteien

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das so an die Wand kleben, als ginge

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das, das geht nicht mehr. Und aber es

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ist beruhigend, dass wir wissen,

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komplexe Systeme können es ganz gut

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schaffen, wenn ein paar Dinge stimmig

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sind.

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Ich habe ich habe gerade neulich das war

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ich ein interessanten Satz, ich weiß gar

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nicht von wem. Ähm was ist das was ist

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im Moment die beiden Kernversprechen.

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Ähm das eine ist, dass Politiker, die

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auch an der Regierungsand sagen, wir als

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Menschen müssen uns ändern und die

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anderen, die an die Regierung kommen,

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sagen: "Nein, du als Mensch musst dich

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nicht ändern. Wir verändern deine

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Umgebung."

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Und die Wahrheit ist natürlich ja, der

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Mensch muss sich ändern, aber der Körper

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zeigt auch, er kann er kann sich

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anpassen, er kann sich verändern. Das

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ist gar nicht so schlimm. Und es ist

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eigentlich ein eigentlich ist die

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Veränderung der normale Vorgang. Du hast

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es gesagt, jedes Jahr je jede Nacht

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werden 90% aller irgendwelche komischen

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Stoffe rausgeblasen. Zellen erneuern

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sich. Also die Erneuerung, vor der ja

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viele Menschen Angst haben, die

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Veränderung ist eigentlich das der

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Normalzustand des Körpers. Also, wir

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können uns ändern, aber die Frage ist

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auch immer wohin. Und wenn man sich

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jetzt mal so die Menschheitsgeschichte

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anguckt, sind eigentlich immer die

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Bedürfnisse von Menschen, die treibenden

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Kräfte zu einer Veränderung. Also, wir

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haben eine Lunge ausgebildet, weil im

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die Fischwesen, die die Lebewesen damals

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waren, da wurde das Wasser drumherum zu

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Sauerstoffarm. Es war also einfach ein

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Bedürfnis. Ich will Sauerstoff, ich will

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atmen. Und dann bildet sich plötzlich

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ein ganzes Organ und anhand von

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Bedürfnissen haben wir uns vorwärts

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entwickelt und das Bedürfnis zu essen

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auch wenn mal Winter ist, äh hat Agrar

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Prozesse angetrieben und Gewächshäuse

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und jetzt die industrielle

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Nahrungsmittelproduktion und unser

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Bedürfnis menschliche Beziehungen zu

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haben, führt zu solchen Entwicklung wie

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Facebook und Instagram und Bestätigung

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und Zugehörigkeit ist da auch mit

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abgebildet. Also unsere Bedürfnisse sind

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die treibenden Kräfte. Aber was mich

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hier beunruhigt und warum ich nicht

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einfach sagen würde, ach, folgen wir

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doch der lustigen Politik und verändern

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uns dann einfach je nachdem, was die

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halt machen, ist, weil gerade das auch

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mittlerweile instrumentalisiert wird und

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die äh Unternehmen teilweise unsere

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Bedürfnisse sehr viel besser verstehen

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als wir, was wir bei Social Media

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merken, die verstehen, wie unser

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Belohnungssystem im Gehirn funktioniert,

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wir nicht. Also folgen wir einfach nur

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noch. Und in dem Moment, wenn nicht mehr

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die treibende Kraft das ist, was ein

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Mensch wirklich braucht, sondern was ihm

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aufgeschwatzt oder gut verkauft wird,

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was er zu brauchen oder wollen hat,

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gerät ja dieser Prozess, dass wir uns

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nach dem richten, was wir wirklich

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brauchen, irgendwie aus den Fugen. Das

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finde ich gruselig. Deswegen ja,

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deswegen ist es tatsächlich so, dass

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hier fünf Bedürfnisse abgebildet sind

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anhand von Organen, die zu den

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Bedürfnissen passen. Körperliche

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Grundbedürfnisse, die Lunge, Sicherheit

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des Immunsystem, Hautbeziehungen,

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Muskeln, Kraft und Wirksamkeit und beim

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Gehirn eben das übersinnliche Denken

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sein, was wir auch von der Maslovischen

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Pyramide kennen, weil ich dachte, hier

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will ich auch die körperliche

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Perspektive hören, die nicht so

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verfälschbare, die sehr konkrete. Ja,

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und sie werden, das können wir zum

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Abschluss sagen, wenn sie das Buch

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gelesen haben, genau das empfinden und

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ein gutes Gefühl haben, viel besser als

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wenn sie jetzt noch heute Abend joggen

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gehen. Ähm,

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aber auch joggen wäre okay.

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Ist auch okay. Wir verabreden uns. Das

1:18:50

ist dann ja das Jahr 2036.

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Ich will nicht sagen, wie alt ich dann

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wäre, weil das ist eine unvorstellbar

1:18:57

hohe Zahl.

1:18:58

Aber du schläfst ja 10 Stunden. Du bist

1:19:00

frisch und wunderbar. Sicher. Du

1:19:01

wirst dann du bist dann ja noch nicht

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mal 50. Es ist verrückt. Ich ähm ich

1:19:05

danke dir erstmal an dieser Stelle sehr

1:19:07

herzlich. Es kommt gleich noch Christian

1:19:09

Heimann und danke. Ich will nur die

1:19:09

Gelegenheit nutzen, bevor sie gleich

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ganz viel klatschen, auf zwei

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Veranstaltungen in dieser wunderbaren

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Reihe in Schider treffen Heider

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hinzuweisen. Nächste Woche am 11.

1:19:17

September in Blankenese ähnliche

1:19:19

Veranstaltung mit Luisa Neubauer und

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Cornelia Funkel. Das ist ganz toll. Und

1:19:24

am 17. September, wenn Sie Lust haben,

1:19:26

Karten gibt's auf arenblatt.de de mit

1:19:29

Christian Rach, der ja nicht nur ein

1:19:30

wunderbarer Koch ist und

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Restaurantester,

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sondern auch in der Zwischenzeit ein

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Politikpodcaster. Also, ob wir dann

1:19:37

daranreichen an das, was wir heute Abend

1:19:39

erlebt haben, das weiß ich nicht, liebe

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Julia. Es hat mir große große Freude

1:19:44

gemacht. Sie können gleich noch Julia

1:19:47

Anders draußen erleben. Du schreibst in

1:19:49

deine Bücher alles rein, was ähm wenn

1:19:53

jemand jetzt Fragen hat, z.B. Muttermal

1:19:55

oder so, würdest du das auch dir kurz

1:19:56

angucken? Ich kann es dann abmalen auf

1:19:59

die schnelle vielleicht. Wir gucken mal,

1:20:00

was heute noch so gelingt oder?

1:20:02

Also, Dr. Julia Anders, vielen Dank.

1:20:05

Vielen Dank.

1:20:07

[Musik]

1:20:10

[Applaus]

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